Welche Kamera, welcher Film ?
Das hängt eigentlich nur von den fotografischen Vorlieben und den finanziellen Möglichkeiten ab, auch wenn die
Anschaffung heute so günstig ist wie nie zuvor. Der Nachteil: Man muss fast ausschließlich auf den
Gebrauchtmarkt zurückgreifen, der allerdings immer noch gewaltig ist.
Bei
den Kleinbildkameras fällt die Entscheidung leichter, da man sich keine
Gedanken um das Format macht.
Empfehlenswert ist lediglich, sich an eine Marke zu halten, da Objektive im
allgemeinen für das jeweilige Bajonett der Kameramarken konzipiert sind.
Also bei Nikon, Canon, Minolta etc. umsehen.
Schwarzweiss Filme gibt es noch eine Menge, Ilford, kodak und Fuji
produzieren immer noch und andere Marken wie Rollei und Adox beispielsweise
sind noch hinzugekommen.
Ich halte es für sinnvoll, sich auf 1-2 Sorten einzuschießen, ( 100 ASA und 400 ASA,
beispielsweise). Damit ist man im, allgemeinen für alle Situationen
gewappnet und die Weiterverarbeitung wird dann irgendwann zur Routine.
Bei Kleinbild (100 ASA) bevorzuge ich den Rollei Retro 100, ehemals Agfa
APX 100, und für 400 ASA den Fomapan 400.
Der Gebrauchtmarkt für Mittelformatkameras ist noch groß genug, wobei
man, wenn es um den Zustand geht, genauer hinsehen muss, denn viele
Modelle sind 40 Jahre und älter, so dass sie u.U. schnell reparaturbedürftig sind.
z.B. Bronica S2, Pentacon Six , Praktisix oder auch einige Rolleiflex und
Hasselblad-Modelle.
Empfehlen würde ich:
Pentax 67, (oder Pentax 6x7) für das
6x7-Format
Bronica SQ-Ai für das 6X6- Format
Mamiya 645 Pro, oder Super für das 4,5X6-Format
(oder Bronica ETRSi)
aber natürlich auch unverbrauchte Hasselblad. und Rolleiflex-Modelle
für 6X6
Bevorzugte Rollfilme sind für mich Fomapan 100 und Fomapan 400