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Nummer 5 lebt |
| Meine CX 500 C ist mein fünftes Motorrad. Die Geschichte beginnt eigentlich mit einer harmlosen Bemerkung eines Freundes: „Schau mal einer an. Da ist ja ein kleiner Tropfen Öl unter deinem Motorrad und putzen könntest du sie auch mal wieder“. |
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| So wurde bei ein paar Flaschen Bier und einer passenden Portion Grillwurst bis tief in die wunderbare Sommernacht diskutiert. Das Für und Wider EINER neuen Dichtung für den Gangschaltungshebel bringt eine Menge Gesprächsstoff mit sich!!! Die Saison endete 1998 mit dem Besuch des Güllepumpentreffen in Bremen. |
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| Und dann ging es los. |
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| Also alles unnötige Zubehör wie Vergaser, Auspuff etc. abgebaut und überprüft, geputzt, geölt und eingelagert. Drei Freunde hatten sich eingefunden um beim Herausheben des Motors zu helfen. Eine einfache Sache, da der Rahmen ja bekanntlich unten „offen“ ist. |
| Nach dem Abnehmen des hinteren Motordeckels fanden wir Erstaunliches: Sauber kleingehackte Steuerkettenspanner. Erstaunlich, das die Pumpe ohne Spanner 130 km/h fährt. |
| Alle nötigen Ersatzteile sind bei Honda und bei einem Bekannten besorgt worden. Dichtungen für die Wellen, Papierdichtungen für die Deckel, Dichtungen für die Wasserpumpe, Dichtungen für den Auspuff und etwas für die lose Steuerkette. |
| Wenn schon, denn schon. |
| Das Einbauen der neuen Ersatzteile war eine Freude. Der Zusammenbau ging fast wie von selbst. |
| Die „Motorheber“ erschienen und der Zusammenbau des Mopeds wurde mit den Anbauteilen beendet. Die Probefahrt erfolgte ohne Publikum. Das Wetter war gut und eine Ausfahrt zum Motorradgottesdienst in Lübeck stand an. |
| Also Schlüssel ins Zündschloß, Benzinhahn auf und Starter gedrückt. Nichts! Na ja, die Startschwierigkeiten einer CX sind bekannt und mit frischem Benzin im Vergaser sprang der Motor auch sofort an. Die Freude war unermeßlich, es war ja auch meine erste Reparatur diesen Außmaßes. Der Helm war schnell zur Hand. Ersten Gang `rein und die Feldwege vor meinem Haus waren meine. Tolles Gefühl wenn die Kiste wieder da ist. Leider war der zweite Gang nicht zu finden gewesen und der erste Gang ging nicht wieder raus. |
| Ich habe mindestens eine Stunden lang geweint. |
| Die moralische Unterstützung meiner Freunde war riesig und eine Freundin hat mir sogar ihre Pumpe zu einigen Ausfahrten geliehen. An dieser Stelle sei Ihr nochmals gedankt.!!! |
| Also die Pumpe wieder in den Schuppen und die Anbauteile wieder abgebaut. Die „Motorheber“ erschienen und der Motor wurde ausgebaut. Selbstverständlich war nur die Schaltklaue der Gangschaltung ausgehakt. Fünf Minuten Arbeit. Die Papierdichtung des Deckels hatte überlebt. Also erschienen die drei Heiligen (Motorheber) zum Einbau. Die Anbauteile fanden auch alle ihren Platz. Ich war wirklich erstaunt, denn kein Teil war übrig. |
| Angesprungen ist meine Pumpe dieses Mal beim ersten Versuch. Die Probefahrt war wirklich toll. Nach etwa einem Kilometer mußte ich an einer Einmündung anhalten und stand in einer Wolke aus verdampfendem Kühlwasser. |
| Ich kann euch jetzt erzählen wie man eine Wasserpumpendichtung NICHT einbaut. |
| Spaßig war der dritte Ausbau des Motors nur für die Motorheber. Die Routine des Schraubens machte sich bemerkbar und der Motor war schnell ausgebaut. Der HONDA Händler, der mir freundlicherweise die zweite neue Wasserpumpendichtung in den Gehäusedeckel einsetzte, hatte an meiner Erzählung viel Freude. |
| Die Papierdichtung des Gehäusedeckels überlebte diesen Ausbau nicht und ich verwendete beim Zusammenbau eine selbstgemachte aus der Tube. Tolle Sache. |
| Der
Zusammenbau der Maschine gestaltete sich als einfach. Übung macht den Meister. |
| Leider fehlte bei diesem Versuch dem Umlenkrad des Anlassers etwa –0,001 mm. Es saß bombenfest und der Motor rührte sich nicht einen Millimeter beim Starten. Die Beschreibung der folgenden Prozedur erspare ich den Lesern jetzt. Die Papierdichtung war schnell eingebaut. |
| Also Schlüssel ins Zündschloß und Starter gedrückt. Angesprungen ist meine Pumpe dieses Mal nicht beim ersten Versuch. Sie lief aber nach der allgemeinen Startprozedur für Güllepumpen. |
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| Meine Pumpe läuft und läuft und............ |
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| Sie hatte ihre erste Bewährungsprobe zum Güllepumpentreffen 1999 in Vechta. |
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| Ich freue mich zu den „Verrückten“ zu gehören, die vom Mopedfahren nicht genug bekommen. |
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| Mai 2000 |
| Gewidmet den Freunden die uns auf Ölflecken hinweisen, aber leider nicht mehr mit uns fahren. |