Kinder? In diese Welt?

- - - New text in English to world ecology and development of Mankind added in May 2008 - - -

Der Vermehrungswille der Menschen verhält sich naturgesetzwidrigerwesie umgekehrt proportional zu den Lebensbedingungen. Dies erklärt die Langlebigkeit vieler Diktaturen. Als Antwort auf die Entdemokratisierung und Asozialisierung des Staates durch Machtmissbrauch der Wirtschaft, angemaßtes (USA) und zentralistisch-realitätsfernes (EU) externes Reglement sowie den Unwillen der Regierung, einzuschreiten, halte ich es für an der Zeit, Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Die Zahnarztweisheit lautet:

Druck erzeugt Gegendruck.

Wenn der Staat die Sozialleistungen kürzt, so kürze das Volk die Gebärleistungen. Weder können Arbeitslose Rente noch zu Tode gesparte Rentner(innen) arbeitslosen Nachkommen Unterhalt zahlen. Zudem sind die Deutschen leider immer noch mehrheitlich außerstande, Bevölkerungsregulative von Fällen unseligen Missbrauches durch historische Regimes zu trennen. Australien, Holland, Belgien und die Schweiz sind da fortschrittlicher. Diese deutsche Ethikzensur geht sogar so weit, dass Geburten unter selbst den hirnrissigsten Umständen - atomare Verstrahlung eingeschlossen - gefälligst als freudige Ereignisse zu deklarieren sind.

Was man nicht hat, kann man nicht weitergeben. Andersdenkende (zB Autofreie, Atomkraftgegner, Autonome...) werden mutwillig schikaniert, staatliche Justizmanipulation ist auch hierzulande gang und gäbe. Polizisten im Dienst dürfen nicht fotografiert werden, wodurch die Beweisführung über die Ungesetzlichkeit oder Unverhältnismäßigkeit von Übergriffen unmöglich ist. Deutschland wird zum Hochsicherheitstrakt: das Privatleben wird zur Bekämpfung eines Übels durchleuchtet, das der Staat selbst gezüchtet hat: dem politisch und wirtschaftlich motivierten Terrorismus.

"Gehorche oder verhungere" - Freiheit in Deutschland. Die Konzerne sind nicht willens, die Arbeitslosigkeit durch Arbeitsumverteilung zu bekämpfen, und der Staat macht es ihnen mit gesetzlichen Mitteln auch noch unattraktiv. Warum wohl, wenn nicht um des Druckmittels Massenarbeitslosigkeit willen? Der Staat WILL die Arbeitslosigkeit gar nicht bekämpfen! Deshalb muss der Markt unter Inkaufnahme von Herzinfarkten rasch gesättigt werden, um Arbeitslose abwerfen zu können. Wer aber zu lange arbeitet, hat keine Zeit und keine Kraft für Kinder; wer zu wenig verdient oder sich nicht sicher fühlt, hat kein Geld für Kinder. Wer zu schnell arbeitet, lässt seinen Kindern nichts zu tun übrig. Wer das Renteneintrittsalter erhöht, verzögert das Nachrücken der Nachfolgegeneration, bis diese den Kapitalisten für den Einstieg zu alt ist. Wer die Rente senkt und freiwillige Höherversicherung blockiert, zwingt die Arbeitenden zu noch mehr Überarbeitung zur bloßen Abwehr von Hunger im Rentenalter.

Längere Ladenöffnungszeiten und abgeschaffte Feiertage fördern den Konsum nicht, denn der Kundschaft fehlt nicht die Zeit, sondern das Geld oder das Vertrauen in den Fortbestand ihrer Existenzgrundlage. Kleinladner können ihr Personal nicht mehr dem Kundenandrang entsprechend einteilen, da dieser unplanbar geworden ist. Sie können sich die Bezahlung däumchendrehenden Personales nicht leisten und gehen an langen Ladenöffnungszeiten folglich zugrunde. Nicht nur werden Verkäuferinnen dadurch mundtot gemacht, sondern sie können unter den heutigen Bedingungen nie gute Mütter sein. Ein ganzjährig anwendbarer Vorschlag zu Gegenmaßnahmen hier.

Auch in anderen Wirtschaftsbranchen krassiert die Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit. Wer nachts, an Wochenenden und an Feiertagen arbeiten muss, vereinsamt und ist vom kulturellen und gesellschaftlichen, somit auch vom Familienleben, ausgeschlossen. Auch bekommen Menschen, die ihrer Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger wegen die Erwerbsarbeit unterbrochen haben, bekanntlich später altershalber keine Arbeit mehr. Auf Familienfürsorge und Altenpflege steht also die Hungerstrafe.

Das Klima ist kaputt. Kinder kennen weiße Weihnachten nur von Postkarten und Bilderbüchern, im Sommer können sie vor Hitze nicht schlafen. Natur- und Umweltschutzvereinen werden die Mittel gekürzt, Geschäftsleute und Expresskurierdienste jagen aber im Lande herum, dass der Sprit nur so fließt. Auch der Nacht-, Wochenend- und Feiertagsbetrieb der Wirtschaft ist ein unnötiger Energiefresser.

Die EU will ihren Mitgliedsstaaten u.a. die Bildung angriffskriegsfähiger Armeen abverlangen. Nur Ungeborene sind vor militärischer Zwangsarbeit und atomarer Verstrahlung sicher, und auch Verwundete und Gefallene können ihren Elten keine Rente zahlen.

Der Staat bekämpft das Drogenübel an der Blüte statt der Wurzel, denn auch die Drogenabhängigkeit kommt von Perspektivlosigkeit infolge politischer und wirtschaftlicher Repressalien. Ohne diese Repressalien hätten Drogenhändler keine einheimische Kundschaft. Drogis sind aber keine guten Eltern.

Ausbildung ist bald sinnlos. In der heutigen Schnellwirtschaft ist das Gelernte veraltet, bevor der Kurs aus ist. Mehr Schulung als Arbeit. Kopfraucher sind aber keine guten Väter. Studiengebühren führen zu geistiger Verarmung, denn nur Reiche können ihren Sprösslingen ein Studium finanzieren. Ein Tausender im Jahr ist kein Pappenstiel. Reiche wissen aber allemal nicht, was Arbeit ist.

Ist für Flüchtlinge kein Platz, so ist auch für einheimischen Nachwuchs kein Platz. Mensch bleibt Mensch, da helfen keine Pässe.

Die Agenda 2010 hat Sklaven und Tagelöhner im Sinn, nicht gesellschaftsfähige Menschen. Die Privatisierung der Daseinsfürsorge macht nacktes Leben von Aktienspekulanten abhängig.

Meine Empfehlung: Nachwuchsverweigerung.

Damit die Statistikmanipulatoren keine Gründe erfinden können, müssen Sie Ihre Beweggründe aber kundtun. Was die Tiere können, möge der Mensch endlich auch begreifen: den Nachwuchs von den Lebensbedingungen abhängig zu machen. Der Mensch behauptet von sich selbst, das Weiseste aller Geschöpfe zu sein - und beweist mit seiner Vermehrungseuphorie das Gegenteil, denn je schlechter die Lebensbedingungen, desto größer die Familie. Das Kritikrecht an den beklagten Übeln ist damit verwirkt. Ich bin kinderlos geblieben, und sogar Ex-Bundeskanzler Kohl hatte mir einmal bestürzt auf eine entsprechende Willensbekundung geantwortet.

Impressum der ganzen Internetseite hier.


Personal thoughts to world ecology and development of Mankind

Published in May 2008 on the occasion of an American anti-starvation issue asking vor donations

Dear activists,

independently from current actions I want to give a thought of mine a spread - world ecology and mankind. People start actions to fight starvation - but this Earth cannot take the strain of a population of 6.3 billion people with an ever-growing tendency. I know that I face a lot of criticism, particularly in Germany where birth control and euthanasy are regarded as unmoralic issues since Hitler's time. Other countries have legalised euthanasy, even German neighbours such as Belgium, Holland and Switzerland. What Hitler called euthanasy was murdering the handicapped. The Greek term "eu" stands for pleasant, nice, relieving; the term "ho thanatos" is death. The word itself does therefore not specify what is suffering and what isn't. The German Constitution declares that human dignity must not be touched - but a life expectation of 80 or more years, of which a decade or two is spent suffering, lingering in the dependence of permanent care for the ruin of other people's lives, is to my mind a violation of this legislation. Since the word "euthanasy" has got bad fame among Germans, it has been replaced by "Sterbehilfe", dying aid, but still the link to Hitler is not overcome. I recently invented a new word - "Leidensfreitod". Leiden = suffering; frei = free, voluntary; Tod = death. So I placed the two essential conditions for voluntary death in the word itself: there must be a suffering hard enough for an individual to wish to die, and death must not be enforced.

Whilst animals stick to Natural Law, Mankind's problem is that they violate it by having the MORE children the WORSE living conditions are. Those that refuse offspring for natural law reasons face criticism: "Who pays your pension if you have no children?" is the most popular quick-shot question. But wounded and fallen soldiers cannot pay, nor can the unemployed. Night-time workers cannot have children, nor can performing artists who travel. "Birth strike", refusing offspring, is the most comfortable and the cheapest strike. If only Mankind would have sufficient solidarity and join the birth self-control by not having children under inacceptable living conditions, the governing forces would learn more easily as they would run out of slaves.

Starvation [and overpopulation] cannot be fought without legally enforced birth control. The Chinese way of simple prohibition is to my mind inhuman as it makes love a crime risk. Compulsory sterilisation, if properly performed, does no harm. But there must be a stringent equal right and equal task legislation to ward off any attempts of selective misuse for racism or other kinds of hatred towards individuals as well as child allowance according to wealth level. If this does not come out in the near future, Mankind will explode and suffocate in itself.

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Additional notice: Since the cause of the issue is not public, this text might give a wrong impression about helping the needy. My thoughts concerning starvation aid are aimed on countries with permanent starvation and child mortality problems only, i.e. not on emergencies caused by accidents, war or disaster. Legal birth control is essential in overpopulated countries. Euthanasy is to remain the individual's wish to put an end to incurable suffering.

Blatt letztmals aktualisiert am / Sheet last updated on 7. September 2008