Die Erde platzt aus den Nähten
- - - Text in English to world ecology and development of Mankind added in May 2008 - - -
Für den 31. Oktober 2011 war trotz aller Kriege, Hungersnöte, Unfälle und Naturkatastrophen ein Weltbevölkerungsstand von sieben Milliarden Menschen prognostiziert worden. Das sind seit der 6,7-Milliarden-Nachricht vom 23. Dezember 2008 durchschnittlich 288.462 Menschen täglich mehr, Tendenz steigend, denn von 12. Oktober 1999 (sechs Milliarden) bis zum 23. Dezember 2008 lag die durchschnittliche Wachstumsrate bei "nur" 187.919 Menschen täglich. Wohin führt das?
Die Hungerhilfsorganisationen sind mehrheitlich religiöser Trägerschaft und wehren sich gegen alle Bevölkerungsregulative. Sie lindern das Leiden nur kurzfristig, damit es langfristig nur noch härter zuschlägt. Die Chinesen sind meines Wissens die Einzigen, die Geburtenkontrolle praktizieren - nur der Weg ist zweifelhaft, denn ein einfaches Verbot mit Strafandrohung macht das Liebesleben sinnlos zur Angstpartie. Sterilisation wäre humaner, nur muss sie fachgerecht durchgeführt werden und darf weder Nachleiden verursachen noch wiederholte Arztbesuche erfordern.
Speziell die Deutschen haben eine tiefe Aversion gegen Geburtenkontrolle und Leidensfreitod (aktive Sterbehilfe), seit im Dritten Reich insbesondere mit Letzterem unter dem Begriff Euthanasie Schindluder getrieben worden ist. Die Folge ist das Anwachsen des Pflegebedürftigenanteiles an der Gesamtbevölkerung, denn der Staat maßt sich das Recht an, menschliches Leben gewaltsam gegen Patientenwillen zu verlängern - grundgesetzliche Unverletzlichkeit der Menschenwürde hin oder her. Von dieser Menschenquälerei profitieren nur die Pharma- und orthopädische Industrie. Andererseits will selbiger Staat deutschen Nachwuchs mit Kindergeldgeschenken belohnen. Ob dies auch für adoptierte Kinder ausländischer Herkunft gilt, entzieht sich leider meiner Kenntnis - andererseits glaube ich es nicht, denn sonst würde die Festung Europa sich nicht so gegen Flüchtlinge wehren. Aber Arbeitslose können weder ihren Eltern die Rente noch den Groß- und Urgroßeltern die Pflegefolter bezahlen, egal, ob sie Deutsche oder Ausländer sind. Und wer den Nachwuchs aus politischem oder weltökologischem Motiv verweigert und gar noch zur Nachahmung aufruft, erntet allzuoft Kritik und Beleidigungen.
Das größte Bevökerungswachstum wird aus Ländern gemeldet, in denen nicht ausreichend Essbares wächst oder die Infrastruktur fehlt. Lebensmittellieferungen aus den fruchtbaren Ländern werfen das Transportenergieproblem auf - irgendwann ist nämlich der Sprit aus, zumal manches Gut wegen seiner Verderblichkeit auf den Luftweg angewiesen ist. In Brasilien werden Indianervölker um des Rohstoffgewinnes willen bekämpft. Das Abholzen von Urwäldern zur Gewinnung von Holz oder landwirtschaftlichen Nutzflächen zerstört aber auch das Klima.
Kinder? In diese Welt?
Der Vermehrungswille der Menschen verhält sich naturgesetzwidrigerwesie umgekehrt proportional zu den Lebensbedingungen. Dies erklärt die Langlebigkeit vieler Diktaturen und verwirkt das Kritikrecht daran. Als Antwort auf die Entdemokratisierung und Asozialisierung des Staates durch Machtmissbrauch der Wirtschaft, angemaßtes (USA) und zentralistisch-realitätsfernes (EU) externes Reglement sowie den Unwillen der Regierung, einzuschreiten, halte ich es für längst überfällig, Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Die Zahnarztweisheit lautet:
Druck erzeugt Gegendruck.
Wenn der Staat die Sozialleistungen kürzt, so kürze das Volk die Gebärleistungen. Weder können Arbeitslose Rente noch zu Tode gesparte Rentner(innen) arbeitslosen Nachkommen Unterhalt zahlen. Zudem sind die Deutschen leider immer noch mehrheitlich außerstande, Bevölkerungsregulative von Fällen unseligen Missbrauches durch historische Regimes zu trennen. Australien, Holland, Belgien und die Schweiz sind da fortschrittlicher. Diese deutsche Ethikzensur geht sogar so weit, dass Geburten unter selbst den hirnrissigsten Umständen - Hartz IV und atomare Verstrahlung eingeschlossen - gefälligst als freudige Ereignisse zu deklarieren sind.
Was man nicht hat, kann man nicht weitergeben: Freiheit. Andersdenkende (zB Autofreie, Atomkraft- und Stuttgart 21-Gegner, Autonome...) werden mutwillig schikaniert, staatliche Justizmanipulation ist auch hierzulande gang und gäbe. Polizisten im Dienst dürfen nicht fotografiert werden, wodurch die Beweisführung über die Ungesetzlichkeit oder Unverhältnismäßigkeit von Übergriffen unmöglich ist. Deutschland wird zum Hochsicherheitstrakt: das Privatleben wird zur Bekämpfung eines Übels durchleuchtet, das der Staat selbst gezüchtet hat: der politisch und wirtschaftlich motivierten, offiziell als Terrorismus bezeichneten Anschlagskriminalität.
"Gehorche oder verhungere" - Freiheit in Deutschland. Die Konzernführungen sind nicht willens, die Arbeitslosigkeit durch Arbeitsumverteilung zu bekämpfen, und der Staat macht es ihnen und den Beschäftigten mit gesetzlichen Mitteln auch noch unattraktiv. Warum wohl, wenn nicht um des Druckmittels Massenarbeitslosigkeit willen? Der Staat WILL die Arbeitslosigkeit gar nicht bekämpfen! Deshalb muss der Markt unter Inkaufnahme von Herzinfarkten rasch gesättigt werden, um Arbeitslose abwerfen zu können. Die Vollbeschäftigung hätte auch Stuttgart 21 durch Personalabwanderung bei den auftragnehmenden Firmen zu Fall bringen können! Wer aber zu lange arbeitet, hat keine Zeit und keine Kraft für Kinder; wer zu wenig verdient oder sich nicht sicher fühlt, hat kein Geld für Kinder. Wer zu schnell arbeitet, lässt seinen Kindern nichts zu tun übrig. Wer das Renteneintrittsalter erhöht, verzögert das Nachrücken der Nachfolgegeneration, bis diese den Kapitalisten für den Einstieg zu alt ist. Wer die Rente senkt und freiwillige Höherversicherung blockiert, zwingt die Arbeitenden zu noch mehr Überarbeitung zur bloßen Abwehr von Hunger im Rentenalter.
Längere Ladenöffnungszeiten und abgeschaffte Feiertage sind nur Energiefresser und Kulturschädlinge, fördern aber den Konsum nicht. Der Kundschaft fehlt nämlich nicht die Zeit, sondern das Interesse an Neuem, das Geld oder das Vertrauen in den Fortbestand ihrer Existenzgrundlage. Kleinladner können ihr Personal nicht mehr dem Kundenandrang entsprechend einteilen, da dieser unplanbar geworden ist, ihre Geschäfte gehen an langen Ladenöffnungszeiten folglich zugrunde. Nicht nur werden Verkäuferinnen dadurch mundtot gemacht, sondern sie können unter den heutigen Bedingungen nie gute Mütter sein. Ein ganzjährig anwendbarer Vorschlag zu Gegenmaßnahmen hier.
Auch in anderen Wirtschaftsbranchen krassiert der Nacht-, Wochenend- und Feiertagsbetrieb. Wer nachts, an Wochenenden und an Feiertagen arbeiten muss, vereinsamt und ist vom kulturellen und gesellschaftlichen Leben, somit auch vom Familienleben, ausgeschlossen. Auch bekommen Menschen, die ihrer Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger wegen die Erwerbsarbeit unterbrochen haben, bekanntlich später altershalber keine Arbeit mehr und dürfen spätestens im Rentenalter hungern. Auf Familienfürsorge und Altenpflege steht also die Hungerstrafe.
Das Klima ist kaputt. Kinder kennen weiße Weihnachten nur von Postkarten und Bilderbüchern, im Sommer können sie vor Hitze nicht schlafen. Natur- und Umweltschutzvereinen werden die Mittel gekürzt, aber Geschäftsleute und gegeneinander konkurrierende Briefboten und Expresskuriere jagen im Lande herum, dass der Sprit nur so fließt.
Die EU will ihren Mitgliedsstaaten u.a. die Bildung angriffskriegsfähiger Armeen abverlangen. Nur Ungeborene sind vor militärischer Zwangsarbeit und atomarer Verstrahlung sicher, und auch Verwundete und Gefallene können ihren Elten keine Rente zahlen.
Der Staat bekämpft das Drogenübel an der Blüte statt der Wurzel, denn auch die Drogenabhängigkeit kommt von Perspektivlosigkeit infolge politischer und wirtschaftlicher Repressalien. Ohne diese Repressalien hätten Drogenhändler keine einheimische Kundschaft. Drogis sind aber keine guten Eltern.
Ausbildung ist bald sinnlos. In der heutigen Schnellwirtschaft ist das Gelernte veraltet, bevor der Kurs aus ist. Mehr Schulung als Arbeit. Kopfraucher sind aber keine guten Väter. Studiengebühren führen zu geistiger Verarmung, denn nur Reiche können ihren Sprösslingen ein Studium finanzieren. Ein Tausender im Jahr ist kein Pappenstiel. Reiche wissen aber allemal nicht, was Arbeit ist.
Ist
für Flüchtlinge kein
Platz, so ist auch für einheimischen Nachwuchs kein Platz.
Mensch bleibt Mensch, da helfen keine Pässe.
Meine Empfehlung: Nachwuchsverweigerung.
Wenn die Menschen unter Hungerstrafe gezwungen werden, ihre eigene Zukunft zu zerstören und die eigenen Gesinnungsgenossen zu bekämpfen, so ist das die konsequente Antwort. Damit die Statistikmanipulatoren keine Gründe erfinden können, müssen Sie Ihre Beweggründe aber kundtun. Was die Tiere können, möge der Mensch endlich auch begreifen: den Nachwuchs von den Lebensbedingungen abhängig zu machen. Der Mensch behauptet von sich selbst, das Weiseste aller Geschöpfe zu sein - und beweist mit seiner Vermehrungseuphorie das Gegenteil, denn je schlechter die Lebensbedingungen, desto größer die Familie. Das Kritikrecht an den beklagten Übeln ist damit verwirkt. Ich bin kinderlos geblieben, und sogar Ex-Bundeskanzler Kohl hatte mir einmal bestürzt auf eine entsprechende Willensbekundung geantwortet.
Ein Plakatsatz zum Ausdrucken / Impressum der ganzen Internetseite hier.
Personal thoughts to world ecology and development of Mankind
Published in May 2008 on the occasion of an American anti-starvation issue asking for donations
Dear activists,
independently from current actions I want to give a thought of mine a spread - world ecology and mankind. People start actions to fight starvation - but this Earth cannot take the strain of a population of seven billion** people with an ever-growing tendency. I know that I face a lot of criticism, particularly in Germany where birth control and active dying-aid are regarded as unmoralic issues since Hitler's times. Other countries have legalised active dying-aid, even German neighbours such as Belgium, Holland and Switzerland. What Hitler called euthanasy was murdering the handicapped. The Greek term "eu" stands for pleasant, nice, relieving; the term "ho thanatos" is death. The word itself does therefore not specify what is suffering and what isn't. The German Constitution declares that human dignity must not be touched - but a life expectation of 80 or more years, of which a decade or two is spent suffering, lingering in the dependence of permanent care for the ruin of other people's lives, is to my mind a violation of this legislation. Since the word "euthanasy" has got bad fame among Germans, it has been replaced by "aktive Sterbehilfe" - active dying aid -, but still the link to Hitler is not overcome. I recently invented a new word - "Leidensfreitod". Leiden = suffering; frei = free, voluntary; Tod = death. So I placed the two essential conditions for voluntary death in the word itself: there must be a suffering hard enough for an individual to wish to die, and death must not be enforced.
Whilst animals stick to Natural Law, Mankind's problem is that they violate it by having the MORE children the WORSE living conditions are. Those that refuse offspring for natural law reasons face criticism: "Who pays your pension if you have no children?" is the most popular quick-shot question. But wounded and fallen soldiers cannot pay, nor can the unemployed. Night-time workers cannot have children, nor can performing artists who travel. "Birth strike", refusing offspring, is the most comfortable and the cheapest strike. If only Mankind would have sufficient solidarity and join the birth self-control by not having children under inacceptable living conditions, the governing forces would learn more easily as they would run out of slaves.
Starvation and overpopulation cannot be fought without legally enforced birth control. The Chinese way of simple prohibition is to my mind inhuman as it makes love a crime risk. Compulsory sterilisation, if properly performed, does no harm. But there must be a stringent equal right and equal task legislation to ward off any attempts of selective misuse for racism or other kinds of hatred towards individuals as well as child allowance according to wealth level. If this does not come out in the near future, Mankind will explode and suffocate in itself.
See my website portrait.
Additional notice: Since the cause of the issue is not public, this text might give a wrong impression about helping the needy. My thoughts concerning starvation aid are aimed on countries with permanent malnutrition and child mortality problems only, i.e. not on emergencies caused by accidents, war or desaster. Legal birth control is essential in overpopulated countries. Active dying-aid is to remain the individual's wish to put an end to incurable suffering.
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Prognosed yet not confirmed figure on 31st October 2011, up 300
million from 23rd December 2008, average growth rate 288.462
people per day, growth speed accelerating. From 12th October 1999
(six billion) until 23rd December 2008, the average growth rate
was "only" 187.919 people per day
Blatt
letztmals aktualisiert am / Sheet last updated on
1. November 11