|
Seitenanfang
|
Die
Herzöge von Schleswig Holstein
aus dem Hause der
Oldenburger
|
|
1460-1481
|
Christian I. Seit
1448 König von Dänemark. Er ist Neffe von Adolf VIII. Der bei
seiner Wahl unterzeichnete Vertrag von Ripen bezeichnete die neue Verbindung
mit Dänemark als eine "Personalunion"
|
|
1481-1533
|
Friedrich I. ab 1523
König von Dänemark. Er teilte mit seinem Bruder, König
Hans, die Herzogtümer in einen Gottorfer und einen Segeberger Anteil.
Er stiftete wahrscheinlich den Borderholmer Altar und baute Schloß
Gottorf aus (Gotischer Saal). Er wurde im Dom bestattet (Denkmal von Cornelius
Floris).
|
|
1533-1544
|
Christin III. Gleichzeitig
König von Dänemark. Gestorben 1559. Er führte die Reformation
in den Herzogtümern ein.
|
|
1544-1586
|
Adolf II. Er ist Stammvater
der Gottorfer Linie. Er unterwarf 1559 die Dithmarscher und baute das
Schloss in Husum.
|
|
1586-1587
|
Friedrich II.
|
|
1587-1590
|
Phillip
|
|
1590-1616
|
Johann Adolf. Er erbaute
in Schloss Gottorf unter anderem die Kapelle mit dem Fürstenstuhl.
|
|
1616-1659
|
Friedrich III. erreichte
1658 die Unabhängigkeit von Dänemark. Er gründete 1621
Friedrichstadt für holländische Flüchtlinge. Er versuchte
durch Gesandschaften nach Moskau und Persien (1633 bzw. 1636) Handelsbeziehungen
zu knüpfen. Er begründete die Gottorfer Bibliothek und Kunstsammlungen,
stellte die Gärten her (die nun wieder hergerichtet werden) und ließ
den berühmten Gottorfer Globus bauen.
|
|
1659-1694
|
Christian-Albrecht.
Er gründete 1665 die Universität in Kiel.
|
|
1694-1702
|
Friedrich IV. Er fiel
als Verbündeter Karl XII. von Schweden in Polen. Er ließ die
Südfassade von Schloss Gottorf errichten.
|
|
1702-1713
|
Karl Friedrich. Gestorben
1739. Für ihn regierten die Räte von Wedderkop und danach von
Görtz. 1713 wurde er durch die Dänen vertrieben. Seitdem waren
die Könige von Dänemark bis 1864 Herzöge von Schleswig.
Karl Friedrichs Sohn ist Karl Peter Ulrich. Dieser wurde als Peter III.
Zar von Rußland (1739-1762).
|
|

|
|