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Was ist das Internet?
Das Internet ist der Zusammenschluß einzelner Rechner zu einem Verbund. Diese stehen weltweit im ständigen Kontakt. Endgeräte schließen sich zeitweise an diese Rechner an. Der Verbund ermöglich den weltweiten Austausch von Daten und den Zugriff auf eine sich ständig erweiternde Datenmenge.
Wem gehört das Internet?
Niemandem. Es gibt keine oberste Internet-Firma oder Behörde. Es wurden einheitliche Richtlinien für den Datenaustausch festgelegt. Diese werden ständig fortgeschrieben und ermöglichen ständig Neuerungen.
Woraus besteht das Internet?
Aus einen Verbund der verschiedensten Rechnersysteme. Von High-End-Geräten bis hin zum Home-PC oder Mac mit verschiedenen Betriebssystemen ist im Internet alles vertreten.
Wozu dient das Internet?
Dem Datenaustausch, der Informationsweitergabe, der Recherche, aber auch Kommerz, Unterhaltung. Wie im wahren Leben gibt´s im Internet ehrliche Leute und schwarze Schafe.
Wie komme ich in´s Internet?
Entweder über ein öffentliches Terminal. Dort bezahlt man z. B. für 5 Minuten Nutzung eine Mark. Das ist für den Gelegenheits-Surfer ohne PC oder Telefonanschluß eine gute Sache. Auf Dauer wird´s damit jedoch teuer: Dann würde es 12 DM pro Stunde kosten. Außerdem sind öffentlich zugängliche Terminals nicht immer mit den schnellsten Modems ausgestattet. Es dauert einfach länger. Selten kann man sich an öffentlichen Terminals Seiten auf Diskette speichern oder ausdrucken. Günstiger: man nutzt einen Online-Dienst von zuhause aus z.B. T-Online, AOL oder Compuserve (dann kostet es pro Stunde im Web ca. 3,60 DM. Oft kann man sich auch über seine Telefongesellschaft oder über besondere örtliche Provider einwählen. Man braucht dazu eine analoge oder digitale Telefonleitung und ein Endgerät mit einem Browser (Anzeigeprogramm, z.B. MS Internet-Explorer, Netscape Communicator oder Opera).
Was kostet das Internet?
Wer sich nicht gerade einen eigenen Web-Server leistet (ein Gerät das ständig am Netz hängt und Daten weitergibt) und mindestens 40.000 DM anlegt, kann schon mit einem gebrauchten PC (ich empfehle ab Pentium) für 500,- DM im Internet "surfen". Die Online-Preise sinken ständig (Minute ab 2 Pfennig inklusive Telefonkosten=1,20 DM/Stunde. Inzwischen gibt es einen Anbieter der keine Grundgebühren nimmt und bei dem es 3 Pfennig pro Minute inklusive Telefongebühren kostet (Stand: August 1999)). Am sollte zunächst sein eigenes Verhalten abschätzen und sich dann den richtigen Dienst aussuchen.
Was ist eine URL oder Domain?
Das ist die Adresse, unter der ich Informationen aufrufen kann. URL steht für Uniform Resource Locator und ist eine genormte Methode, um im Internet Seiten zu adressieren. Eine vollständige Internetadresse besteht mindestens aus den Elementen "Dienst://Adresse. Top Level Domain".
Die Die Beispieladresse "http://www.123.de" bedeutet:
"http://" steht für das Protokoll hypertext markup language.
"www" steht für das "word wide web".
"123" steht für "Domain". Es gibt bekannte oder kurze Namen, die sehr beliebt sind. Zumeist sind jedoch die kurzen und einprägsamen Domainnamen bereits vergeben.
und "de" steht für Deutschland ("dk" für Dänemark, "uk" für England, "ch" für Schweiz, "it" für italien, "es" für Spanien usw.) "sh" steht übrigens für St. Helena und nicht für Schleswig-Holstein. "vu" steht für Vanuata (schon mal gehört?!?).
Eine eigene Domain ist bereits ab 2 DM im Monat zu haben. Bei http://www.knallhart.de kostet eine Domain sogar nur 1 DM im Jahr (allerdings nur für 2 Jahre und mit einer Bearbeitungsgebühr).
In der Ripe-Datenbank kann man nach Domain-Namen suchen unter http://www.ripe.net/db/whois.html . Eine Liste wieder frei gewordener Domain-Namen gibt es unter http://www.Kobold-eMedia.com/ .
Wer nutzt das Internet?
In Deutschland gab/gibt es so viele Nutzer des Internets:
Jahr
Anzahl der Nutzer
1997
5,5 Mio
1998
7,3 Mio
1999*
9,4 Mio
2000
12,6 Mio
2001
16,3 Mio
2002
19,9 Mio
Um HTML-Dokumente anzeigen zu lassen, braucht man einen sogenannten Browser. Dieser ist in der Lage, die Seitenbeschreibungssprache richtig anzuzeigen. Aus einfachem Ascii-Text-Befehlen setzen die Browser Grafische Objekte zusammen, so daß am Bildschrim nach und nach eine komplette Seite aufgebaut wird. Beschränkt man sich auf "nur Text" und wenig Grafik, sind die Ladezeiten noch recht erträglich. Allerdings sind die Seiten dann auch nicht so schön bunt und designed. Bei den Browsern sind der Netscape Navigator und der Internet Explorer von Microsoft mait richtig umfangreichen - aber kostenlos erhältlichen - Programmen vorn. Ein kleiner Browser namens Opera aus Norwegen paßt hingegen auf eine Diskette, kostet leider dafür auch ein wenig.
Das einzige richtige Problem ist, daß die Browser jeweils ihren eigenen Standard setzen wollen. Sie sind bei besonderen Befehlen nicht kompatibel zueinander, d.h. bestimmte Dinge werden verschieden angezeigt.

Was ist e-mail?
E-mail ist die "elektronische Mail", die Post über Datenleitung.
Wie funktioniert e-mail?
Neben einem End-Gerät und einem Internet-Anschluß benötigt man ein e-mail Programm. Diese werden in der Regel kostenlos verteilt z.B. Netscape "Messenger", Outlook-Express oder Pegasus-Mail. Man schreibt seine Nachricht meist offline (also nicht während man mit der Telefonleitung aktiv verbunden ist), speichert seine Adressaten vor und verschickt dann mehrere Mails mit einem kurzen Anruf. Dabei kann man an die Nachrichten Dateien anhängen (z.B. Dok-Dateien, Tabellen, Grafiken, Ton-Dokumente oder gar Videos etc.). So steht dem Empfänger ein Original-Text am Computer zur Verfügung, der sofort weiterbearbeitet werden kann.
Was ist das Besondere an e-mail?
Die e-mail steht in der Regel wenige Sekunden nach dem Absenden dem Empfänger zur Verfügung. Es ist schneller als Fax, billiger als ein Telefonat und ist weltweit verfügbar.
Und wie kann ich e-mail dienstlich einsetzen?
Empfehlenswert ist e-mail für die erste Kontaktaufnahme. Verträge oder datenschutzrelevante Daten sollten nicht über e-mail versandt werden. E-mails könen auch verschlüsselt werden, so daß nur der Empfänger diese lesen kann. E-mail eignet sich daher sehr gut für den schnellen bundes- oder weltweiten Kontakt, für kurze Anfragen oder zum Bestellen von weiteren Informationen.
Welche Eigenschaften sprechen für Kommunikation per e-mail?
wie bei einem guten Faxprogramm ist es möglich, eine Nachricht an mehrere gleichzeitig Empfänger zu senden.
Sie können Text,- Grafik-, Bild- und Tondokumente als Dateien anhängen.
E-mail ist preisgünstig: man spart das Ausdrucken, Kouvertieren, Frankieren, den Umschlag und das Porto.
E-mail ist schnell: höchstens 10 Minuten (je nach Konfiguration der Mail-Server) dauert die Übertragung bis nach Australien. Nur ein Telefonanruf oder ein Fax haben ähnliche Geschwindigkeiten. Ein Fax müßte aber im Gegensatz dazu zur Weiterverarbeitung eingescannt oder abgeschrieben werden.
Mit Notebook und Handy ist e-mail auch mobil nutzbar.
CC ist CarbonCopy. Hier trägt man Adressen der Kopieempfänger ein. Achtung: Jeder Empfänger erfährt, an welche Adressen der Text gesendet wurde.
BCC ist die "Blind Carbon Copy". Auch hier kann man Kopieempfänger eintragen. Diese Empfänger könen aber nicht sehen, an welche anderen Adressen die Kopien versandt wurden.
Wie steht´s mit informellen Regeln?
klar, die "schnelle" e-mail verleitet leicht zur Unhöflichkeit. Daher der Tip: Trotz aller Hektik Anrede und Grußformel verwenden wie beim Papierbrief.
Kurzfassen ist wichtig. Überlange Übertragungszeit kostet auch dem Empfänger Geld. Und der wird sich rächen...
Nicht unnötig Abkürzen. Sachlich und offen ist die beste Art.
GROSSBUCHSTABEN SIND SCHWER ZU LESEN UND GELTEN ALS UNHÖFLICH! Also lieber klein schreiben!
Geübte Mailschreiber kennen und nutzen die sogenannten "emoticons". Z.B.
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Emoticons |
Bedeutung |
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:-) |
Freude |
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;-) |
Augenzwinkern |
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:-( |
traurig |
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:-x |
Küßchen |
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:-D |
Schwätzer |
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*<:-)= |
Weihnachtsmann mit Bart |
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8-) |
Brillenträger |
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*<8*)= |
beschwipster lustiger Weihnachtsmann mit Brille und Bart |
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Tip: Seite 90 Grad nach rechts schwenken. Bitte nicht den Monitor auf die rechte Seitenfläche stellen (ich komme für keine Folgeschäden auf!). Die beiden Doppelpunkte sind die Augen - na, Gesicht gesehen??? |
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Abkürzungen:
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Abkürzung |
englische Bedeutung |
Deutsche Bedeutung |
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<bg> |
big grin |
lautes Lachen |
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<g> |
Grin |
Lachen |
|
<*ggg*> |
Grin |
ganz großes Lachen |
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FAQ |
Frequently asked questions |
Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen |
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TNX |
Thanks |
Danke |
|
RL |
real life |
im richtigen Leben |
|
iow |
in other words |
in anderen Worten |
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F2F |
face to face |
von Angesicht zu Angesicht |
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BTW |
by the way |
übrigens |
E-mails sollten alle in "einem Rutsch" verarbeitet werden. Also Aufrufen, ansehen und gleich beantworten.
Alle Mails, die nicht mehr gebraucht werden, am besten sofort löschen. E-mail-Programme benutzen oft ein gesondertes Verzeichnis zum Archivieren oder für den "Mülleimer". Auch diese regelmäßig leeren.
Mail in Zusammenhang mit einem Vorgang am besten Ausdrucken und zum Vorgang nehmen (persönlicher Ratschlag). Dies gilt insbesondere bei gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Wer garantiert, daß in zehn Jahren dieses EDV-System noch existiert und die Daten noch lesbar sind. Einen Systemwechsel (genauso wie eine kompletten Absturz) sollte man nicht erlebt haben, aber darauf vorbereitet sein.
Wenn nicht ausdrucken, dann in einem besonderen Verzeichnis ablegen und sichern.
Antworten auf Mails kann man am Monitor direkt zwischen den Original-Anfragen einfügen. So weiß der Empfänger, auf welche Frage man bezug nimmt PRAKTISCH. Allerdings sollten beide sich nicht ständig nur "antworten": die jeweils versendete NAchricht bekommt man automatisch wieder zurück. Irgendwann ist die Mail dann ziemlich lang und das muß dann nicht sein.
Wichtig: Offline schreiben und lesen spart online-Kosten. Die "Nach-dem-Senden-auflegen"-Option aktivieren.
E-Mails gebündelt versenden ist besser, als jede Mail einzeln verschicken.
Weitere Mail-Adressen: Bei Hotmail, Topmail, Exite, Altavista und GMX kann man sich kostenlos eine weitere Mailadresse geben lassen. Gute Mail-Programme rufen bei "Mails senden und empfangen" gleich mehrere Accounts ab. So braucht man nicht jedes Mail-Postfach einzeln zu leeren.
Nur in Ausnahmefällen: Mail anonym versenden. Unter http://www.pinmail.com kann man sich registrieren lassen und Mails anonym versenden. Meine Meinung: Wer eine Meinung hat, sollte auch mit seinem Namen dazu stehen.
Virenschutz: In einer Mail selbst kann praktisch kein Virus versteckt werden. Im Dateianhang ist jedoch alles möglich. Also Vorsicht bei ungebetenen Mails mit angehängten *.exe Dateien. Anti-Viren-Programme sollten auf jedem Rechner aktuell vorgehalten und genutzt werden.
Junk-Mail: Müllpost muß nicht sein. Junk-Mail kann mit speziellen Filtern beseitigt werden. Bei Outlook98 gibt´s den Regel-Assistenten: Wenn Post von "xxx" kommt, dann verschiebe die Mail sofort in den Ordner "yyy" oder "gelöschte Dateien". Man kann sich auch an postmaster@xxx.de (diese Adresse gibt´s natürlich nicht, also bitte nicht verwenden!) wenden und eine weitere Zusendung unterbinden.
Wer "nur" auf e-mail zugreifen kann, jedoch keinen Zugriff auf´s "www" hat, kann sich trotzdem Seiten anzeigen lassen. Und so geht´s: man sendet eine Mail an einen Agora-Server. Dazu als Adressaten z.B. agora@kamakura.mss.co.jp eingeben. Subjekt leerlassen. Im Body (also Textteil) "SEND http://www.schleswig.de", also den Befehl SEND mit der gewünschten Adresse eingeben. Ein weiterer Agora-Server ist z.B. agora@dna.affrc.go.jp
Sie können auch per e-mail im Internet recherchieren. Dazu senden Sie an einen Agora-Server (siehe vorherigen Punkt) folgenden Befehl "SEND http://www.altavista.com/cgi-bin/query?pg=q&text=yes&kl=XX&q=Organisationskunde " - diesen Befehl bitte ohne Anführungszeichen im Textteil eingeben. In diesem Fall wird bei Altavisa nach dem Suchbegriff "Organisationskunde" gesucht. Natürlich kann auch jeder andere Suchbegriff eingegeben werden.
- Richtige Karten gibt´s unter www.funpost.de . Die Betreffzeile wird auch "subject" genannt, der Brieftext heißt "body". Der Kopf der Mail ist der header. Gratis email Adressen gibt es z.B. bei www.gmx.de, www.xgm.de, www.schleswig-holstein.de . Lange Dateianhänge sollten gepackt versandt werden z.B. als *.zip-Datei.PGP gibts unter www.pgpi.com . Man kann sich jede Web-seite als mail zusenden lassen: eine mail an w3mail@gmd.de - dann Betreff frei lassen und im Textbereich (body) "get www.domainname.com/datei.htm" angeben. Für domainname und Datei die jeweiligen Angaben machen (und Anführungszeichen weglassen).
- weitere interessante Adressen:
infoseek.go.com/Topic/ASCII_art
Die Homepage ist das Herzstück einer Internet-Site. Dies ist ein zusammenhängendes Angebot einzelner Seiten die mit einer Startseite (Homepage) aufgerufen werden können. Die Startseite heißt meist "index.htm" oder "default htm". Als Endung ist auch "html" gebräuchlich. Alten Rechnern zuliebe sollte man sich auf "htm" beschränken.
Die Homepage zeigt eine Übersicht über die von dieser Seite aufrufbaren Informationen. Von jeder Seite des Angebotes sollte ein Sprung zur "Homepage" zurück möglich sein. So verliert der Anwender nicht den Überblick.
Der Einsatz von Grafiken sollte vorsichtig erfolgen: zuviele Grafiken verlangsamen den Bildschirmaufbau. Dauert dieser zu lange, bricht der Anwender die Übertragung ab und sucht sich eine andere Seite. Mit Hilfe von "Links" springt man von einer Seite zur nächsten und tastet sich an die gwünschte Information heran.
Mehrere Seiten ergeben zusammen eine "Site", einen Platz. Um Übersicht zur erhalten, sollte man sich zunächst eine "Sitemap" erstellen. Aus dieser Sitemap ist die Grundstruktur der Seiten erkennbar. Hier geht´s zur Sitemap dieser Seiten.
Internetseiten werden im HTML-Format abgelegt. HTML steht für "Hyper Text Markup Language". Es zeigt dem Browser, daß es sich um eine Internetseite handelt, die er grafisch darstellen kann. In dieser Seitenbeschreibungssprache wird wird u.a. die Größe, die Farbe und die Schriftart festgelegt. Wie das dann aussieht, können Sie erkennen, wenn Sie diese Seite über eine normale Textverarbeitung öffnen oder sich die Seite im Browser über "Ansicht -Quellcode" anzeigen lassen.
Zum Erstellen von Seiten braucht man eigentlich nur einen ganz einfachen Text-Editor und ein wenig Fachwissen und speichert die Seite mit der Endung "*.htm" oder "*.html". Allerdings gibt es für die Sonderzeichen und Textformatierungen wie fett, Schriftgröße und Farbe besondere Befehle. Es ist eine Kunst, diese alle zu kennen. Eine Fehlerquelle sind diese "Tags" auch noch. Dafür gibt es spezielle Programme, die einem diese Schreibarbeit abnehmen.
FrontpageExpress ist ein kostenloses Programm zum Erstellen von HTML-Dokumenten. Hilfreich sind auch die Programme Pagemill von Adobe oder AOLPress, letzteres ist ebenfalls kostenlos erhältlich. Je umfangreicher die Möglichkeiten solcher Programme sind, desto teurer werden diese in der Regel.
Wer Seiten richtig toll gestalten will, braucht viel Zeit oder Geld. Zwar kann man mit fertigen Hintergründen und Animationen viel selbst bewerkstelligen, dennoch sind die Ergebnisse nicht immer jedermanns Geschmack (siehe diese Seiten). Je spezieller das Design an die eigenen Bedüfnisse angepaßt wird, desto mehr Arbeitszeit ist nötig und desto teurer wird die Seitengestaltung. Mein persönlicher Tip: hier liegt (auch für die Zukunft) ein breites Betätigungsfeld.
Mehr zu html gibt´s unter von Stephan Münz. Es ist derzeit die beste Zusammenfassung über HTML. Diese Zusammenfassung ist auch als Buch erhältlich.
Weitere Infos zu HTML gibt es auch unter
Inhalt
Adresse
Allgemein HTML
Zusammenstellung von Stefan Münz (echt toll)
Der Web Doktor
HTML Wörterbuch
Goldene regeln für schlechtes HTML
HTML-Grundlagen
HTML-FAQ
Erstellen von Homepages
Homepage ist die Startseite eine Internet-Angebotes. Alles zusammen wir "Site" genannt. Die Startseite lautet oft "Index.htm" oder "Index.html". Mein Tip: Browser unter Windows 3.1 können Dateien nur im Format 8+3 darstellen. Daher würde ich immer die Endung "htm" bevorzugen. Wenn ein Angebot auf einer Internetseite liegt, dann wird oft nur der erste Teil angegeben, z.B. www.schleswig.de genauer müßte es heißen http://www.schleswig.de/index.htm . Aber die vereinfachte Form reicht ja... (übrigens: http://www.schleswig.de wurde im Juli 1999 komplett neu überarbeitet. Ruhig mal wieder reinschauen!)
Um Leben auf seine Homepage zu bekommen können z.B. folgende Adressen besucht werden:
bietet animierte Gifs
Grafiken und JavaScripts
Counter, um die Besucherzahlen festzustellen. Siehe Start-Seite Homepage!
Ein Chat für die eigene Seiten
Chat-Bereich für die Homepage
Noch ein Chat-Bereich, der aber nur über die eigene Homepage zu erreichen ist
Hier gibt´s eine Liste mit Anbietern externer Gästebücher
Ein Gästebuch für die eigene Seite
Ein Newsticker für die eigene Homepage
Bei den Seitennamen
sollten folgende Dinge beachtet werden:
![]()
Seiten nur mit kleinen Buchstaben versehen
Keine Namen mit mehr als acht Buchstaben verwenden und
Verzichten Sie auf Umlaute und andere Sonderzeichen
Die Gesamtgröße der Html-Datei sollte nicht mehr als 50-60kb betragen alles inklusive
Gönnen Sie jeder Seite einen Rücksprung auf Ihre Homepage
Html-Seiten können mit einem einfachen Text-Editor (sehr einfaches Textprogramm) oder mit Hilfe eines speziellen WySiWyG (what-you-see-is-what-you-get). D.h. am Bildschirm werden die Seiten fertig zusammengebaut, ohne daß man den Quelltext kennen muß.
Einige Editoren sind: Frontpage, Pagemill, AOL-Press, Hot-metal, Netjet
Netjet stammt von der Firma XYNX! GmbH, Mittelstraße 93-95, 58285 Grevelsberg, Telefon 02332/3064, Fax 02332/3063, www.xynx.de . NetJet in der Version 2.0. kostet 198 DM. Bei der Zeitschrift "Homepage" gab´s NetJet als 30-Tage-Demo-Version"Anmelden" von Homepages:
![]()
Es gibt viele Anbieter, die Ihre Homepage bei Suchmaschinen anmelden:
In englische Suchmaschinen www.submit-it.com, deutsche Suchmaschinen: webxx.schlund.de/ , Anmeldedienst: www.intercomme.de/ , ein weiterer Anmeldedienst für ca. 30-40 Suchmaschinen ist http://www.webmasterplan.com/de/ . Das ist ein schneller Service!
Ein gutes Thema suchen (hier war´s "Organisationskunde")
Nicht zuviele Bilder einbauen, sonst werden die Ladezeiten zu lang
Eine Struktur finden für die Benutzerführung
Neue Medien (Video, Sound) sparsam einbauen
Möglichst nur eine Schriftart verwenden bzw. auf nur wenige beschränken. Serifen-Schriften möglichst vermeiden (Serifen sind die kleinen Striche an den Buchstabenenden z.B. bei New Times Roman)
Seiten regelmäßig aktualisieren
Neue Techniken ausprobieren. Das Netz erweitert sich ständig, damit auch die technischen Möglichkeiten
Hier kann man eigene Seiten mit einem FTP-Programm und einem zumeist kostenpflichtigen Zugang "uploaden", d.h. im Internet zum Abruf zur Verfügung stellen:
Provider
Host-Name
WWW-Adresse
Komtel
http://home.foni.net
http://home.foni.net/~name
T-Online
ftp://home-up.t-online.de
http://home.t-online.de/home/name
AOL
ftp://members.aol.com/
http://members.aol.com/nam
1&1
http://www.online.de/home/name/
http://www.online.de/home/name
GeoCities
ftp://ftp.geocities.com
http://www.geocities.com/nachbarschaft/straße/hausnummer/
FotuneCity
ftp://ftp.fortunecity.com/
http://ihrdistrict.fortunecity.com/nachbarschaft/nummer/
Tripod.de
ftp://ftp.tripod.de/
http://members.tripod.de/name
Zum Uploaden braucht man: Einen PC mit Internet-Zugang, ein FTP-Programm, z.B. WS_FTP32. Dieses Programm gibt es auf vielen Zeitschriften-CDs und zum runterladen bei http://home.foni.net.
Was sind Suchmaschinen?
Suchmaschinen sind Datenbanken, in denen eine große Zahl von Internetseiten mit Adresse und weiteren Informationen verzeichnet sind. Häufig verwaltet eine dieser Datenbanken mehrere Millionen von Dokumenten. Da im Internet keine Übergreifenden Inhaltsverzeichnisse existieren, haben Suchmaschinen eine große Bedeutung für schnelle und effektive Datenrecherche im World Wide Web. Nachdem ein Suchbegriff eingegeben wurde, wird eine Liste mit Webseiten ausgegeben, die die Suchanforderungen erfüllen. Die Liste wird in Form von Links angezeigt. Per Klick auf einen Link, wird man mit der gewünschten Seite verbunden. Mit der Verknüpfung meherer Suchbegriffe wird die Suche präzisiert.
Möchte man nach zwei Begriffen gleichzeitig suchen z.B. "+Hamburg +Hafenrundfahrt" sucht nach Seiten, auf denen beide Begriffe vorkommen. Platzhalter "*" erleichtern die Suche, wenn der Suchbegriff nicht eindeutig feststeht. "Hafen*" zeigt auch Begriffe wie "Hafenrundfahrt", "Hafenfest", "Hafenstraße" etc. Hier kann es je nach Suchmaschine andere Befehle zur Suche geben.
Bevor Sie eine Suchmaschine nutzen, lesen Sie zunächst die entsprechende Hilfe. Jede Suchmaschine hat eigene Besonderheiten. Kreisen Sie das Thema genau ein (siehe oben Beispiel "Hafen"). Achten Sie auf die Rechtschreibung und geben Sie Ihre Suchanfrage am besten in kleinen Buchstaben ein. Wenn Sie ein Suchergebnis testen wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "In neuem Fenster öffnen". So bleibt der Rest im Browserfenster sichtbar und man kann sofort die anderen Such-Ergebnisse öffnen. Speichern Sie Suchergebnisse unter "Bookmarks" oder "Favoriten" - So können Sie später wieder darauf zugreifen. Weitere Infos zu Suchmaschinen gibt´s auch unter http://www.internet-magazin.de/service/07-99/suchen.htm. Suchmaschinen sind z.B.
Hier lohnt es sich, nach dem Stichwort "Organisationskunde" zu suchen. Gleich mal ausprobieren!!
Auch hier führt die Suche nach "Organisationskunde" zum gewünschten Ergebnis
ermöglichen das Suchen in mehreren Suchmaschinen gleichzeitig.
![]()
Meta-Suchmaschinen sind z.B.
Meta-Suchmaschine ausschließlich deutschsprachiger Seiten. (Internationale Seiten können aber auch gesucht werden!)
Die neueste Entwicklung auf dem Medienmarkt ist unbestritten das Fernsehen per Internet. Dafür braucht man aber spezielle Programme:
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Quicktime |
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Real Player |
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Media Player |
von einer weiteren Firma |
Die Angebote finanzieren sich derzeit noch mit Werbung. Aber kurz über lang wird es die Angebote auch gegen Bezahlung geben.
Diese Angebote gibt es bereits:
live Auktionen
Musiksendungen
Nachrichten
http://wwitv.com/livetv.htm (Fernsehstationen aus aller Welt! Mit Live-Bildern)
Spaß
Gut: noch ist es nicht soweit, daß der Computer den Fernseher ablösen wird, eher anders herum. Es ist abzusehen, daß neben dem Fernsehanschluß auch ein "Tele"-Anschluß installiert sein wird (in welcher Art auch immer) und der Fernseher mit einer Infrarot- oder Funk-Tastatur bedient wird. Dann wird der "einfache" Fernseher vielleicht einmal den komplizierten PC als offenes System ablösen. Dazu eine Spielekonsole und ein Standard-Drucker. Spätestens wenn dies alles vereinheitlicht sein wird, gibt´s vielleicht Schwierigkeiten bei der Weiterentwicklung der Technik.
Fernsehen und Internet für alle - wäre das nicht toll?
Kritiker befürchten allerdings, daß das Internet durch starken Traffic (Datenverkehr) durch bewegte Bilder noch langsamer werden wird. Die Befürworter sehen darin keine Schwierigkeit, denn neue Techniken werden wesentlich größere Bandbreiten und Geschwindigkeiten als heute bei der Übertragung zulassen. Warten wir das erst einmal ab...
Ein weitere Baustein der Unterhaltung ist natürlich Musik.
Und dafür gibt´s im Internet das MP3 Format. MP3 Songs dürfen aber nicht einfach so kopiert und offen in´s Netz gestellt werden, da auch hier das Urheberrecht gilt. MP3 steht für Motion Picture Expert Gourp, Layer 3.
Dieses Verfahren ermöglicht es, Videos und Sound sehr platzsparend zu speichern und relativ einfach zu übertragen. Bei www.mp3now.com , www.mp3.box.sk und www.hotbot.com sowie http://www.internet-magazin.de/service/06-99/mp3.htm gibt es weitere Informationen zu diesem Thema.
Inzwischen gibt es Programme, mit denen man bis zu 200 MP3-Songs auf eine CD-Rom brennen kann. Allerdings lassen sich solche CDs meist nur mit dem Computer abspielen. Normale CD-Abspieler können solche Daten-CD bis auf wenige Ausnahmen noch nicht lesen.
© Thorsten Dahl Diese Seiten können unter http://home.foni.net/~thorsten-dahl abgerufen werden.