Rhetorik

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Eine Rede halten

Präsentation

Rederegeln

 Lampenfieber

Gutes Zuhören

 

Fehler beim Sprechen

 

Moderation

Was ist eine Moderation, Aufgabe der Moderation, wie läuft eine Moderation ab ? Pausen sind wichtig

Redesituation meistern

Bei einer Rede ist einiges zu beachten, Begründung, Berichtigung, Bewertung

Verhandeln

 

Konzept

 

Umgang miteinander

Wenn eine neue Person in den Betrieb kommt. Was zu beachten ist, wenn die/der Neue dann da ist

    Rhetorik-Link
Eine wirklich gute gemachte und vor allem umfassende Seite über Rhetorik. Einfach mal ansehen...
http://www.rhetorik.ch bzw. http://www.rhetorik.ch/inhalt.html
 

"Aus jeder Live-Situation lernt man."

 

 

 


9.1. Eine Rede halten Zurück zur Übersicht

Ein paar Worte im Vorwege:

Diese Zeilen können ein gutes Rhetorikseminar nicht ersetzen. Sie bieten ein paar Anregungen für´s eigene Verhalten oder um die Tricks der Gesprächspartner zu durchschauen. Also: besuchen Sie doch mal ein tolles Seminar z.B. über ein Wochenende - es lohnt sich bestimmt!

 

Gegenwart ist für uns 7-10 Sekunden

Ein Redner sollte daher keine Sätze bilden, die länger als 7-10 Sekunden sind, da sich die Hörer nicht darauf konzentrieren können.

Ein weiteres Zitat besagt: "Man darf über alles reden, nur nicht über drei Minuten" Bitte langweilen Sie Ihre Zuhörer nicht mit den Worten "Ich möchte es nicht zu lang machen....".

Es gibt unterschiedliche Arten von Reden. An dieser Stelle soll die

Präsentation von Inhalten dargelegt werden. Präsentation

Präsentationen begegnen uns im Berufsleben immer häufiger. Ergebnisse sollen z. B. zusammengefaßt werden und anderen vermittelt werden.

Dazu müssen vorab folgende Fragen geklärt sein

1

Tätigkeit

Inhalt

 

Präsentationsanlaß und Ziel beschreiben

 

 

Wer soll Zielgruppe sein?

 

 

Welche Inhalte sollen vorgestellt werden?

 

 

Ablaufpläne erstellen

 

 

für vorzubereitende Arbeiten

 

 

Manuskript

 

 

Bei der Raumvorbereitung berücksichtigen:

 

 

Vortragstisch

 

 

Sitzordnung

 

 

Beleuchtung

 

 

Fenster

 

 

Steckdosen

 

 

Präsentationsunterlagen

 

 

Manuskripte mit Folien, Charts, Dias, Film

 

 

Teilnehmerunterlagen

 

 

Präsente

 

 

Teilnehmerlisten

 

 

Büromaterialien

 

 

Schreibmaterial: Papier, Stifte, Radiergummi, Anspitzer, Hefter

 

 

Schere

 

 

Klebestift

 

 

Lineal

 

 

Büroklammern

 

 

Medien und Hilfsmittel

 

 

Computer und Präsentationsprogramm

 

 

LCD-Durchsichtsmonitor

 

 

Tageslichtprojektor/Projektionstisch

 

 

Ersatzbirnen

 

 

Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen

 

 

Projektionswand (Leinwand oder heller Wandanstrich)

 

 

Folien: Leerfolien, Folienstifte

 

 

Tafel: Kreide, Reinigungstuch, Schwamm

 

 

Flipchart: Flipchartpapier, Stifte

 

 

Pinwand: Nadeln, Packbogen, Pin-Karten

 

 

Klebepunkte

 

 

Magnettafel: Haftmagnete

 

 

Tesakrepp für Klebestreifen

 

 

Schraubenzieher

Wenn Sie sich so auf eine Präsentation vorbereiten, was kann dann noch schiefgehen?

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9.2. Rederegeln Zurück zur Übersicht

so nicht:

sondern so:

bilden Sie Endlos-Sätze

bilden Sie kurze Sätze mit 12-15 Worten

reden Sie "in einer Tour"

bilden Sie Redepausen

nuschen Sie

sprechen Sie bis zum Punkt, erst dann weiter.

schauen Sie an die Dekce oder auf Ihr Konzept

suchen Sie den Blickkontakt zu den Zuhörern

Versuch: Augen links lassen und den Kopf nach rechts drehen. Das ist sehr schwierig. Denn: Unsere Augen bewergen sich fast automatisch in die Richtung, in die wir blicken wollen.Oft auch bei Tieren zu beobachten: Erst wird der ganze Kopf gedreht, wann gehen die Tiere auch in diese Richtung.

In die Augen gucken und lächeln bedeutet: ich bin ein Freund.

Situation im Fahrstuhl: Man guckt sich nicht in die Augen, das würde "Angriff" oder "ich will was von Dir" bedeuten

Sonnenbrillen sind oft verhaßt, weil man die Augen (Absicht) des Gegenüber nicht sehen kann

Bei der Rede ist beachten:

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Lampenfieber? Zurück zur Übersicht

Jeder kennt sicher das flaue Gefühl in der Magengegend. "Gleich geht´s los, alle werden mich anschauen, das geht bestimmt schief", sagen sich viele. Halt!

Zunächst: Lampenfieber ist etwas ganz Normales. Auch tolle Schaupieler und Fernsehmoderatoren haben sogar nach langen Jahren Bühnenleben Lampenfieber.

Meine Erfahrung: Fangen Sie irgendwann einfach an. Das Reden kann man lernen und üben. Sagen Sie nie "das kann ich nicht". Natürlich können Sie, Sie müssen es nur wollen.

Nutzen Sie also Gelegenheiten zum Reden. In diesem Fall führt Übung zum Erfolg! 


9.3. Gutes Zuhören Zurück zur Übersicht

Wer gut zuhören möchte, sollte folgendes beachten:

Merksatz: Die Natur gab dem Menschen zwei Ohren, aber nur eine Zunge – dies ist ein sanfter Hinweis darauf, da man mehr hören als sprechen sollte (Tibetanisch)

Wer lange sitzt, ist auch in seinen Meinungen fest.

Management by walking (Gartenspaziergänge werden bei wichtigen Besprechungen oft fest eingeplant)

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Fehler beim Sprechen Zurück zur Übersicht

Der Sprecher kann folgende Fehler machen:

Spiel zur Entspannung:

Name und Gegenstand nennen. Der erste sagt seinen Namen und nennt einen Gegenstand seiner Wahl. Der zweite wiederholt den Namen des ersten und dessen Gegenstand. Der Zweite fügt seinen Namen und einen eigenen Gegenstand hinzu. Jeder weitere muß die Namen der vorherigen mit den jeweiligen Gegenständen wiederholen und eigenes zufügen.

 


 

9.5 Moderation Zurück zur Übersicht

Eine Moderation ist ein Gruppengespräch, da mit Hilfe eines "Moderators" geleitet wird. Es ist zielgerichtet und hilft einer Gruppe, innerhalb kurzer Zeit das Ziel zu erreichen.

Er ist im günstigsten Fall der "unparteiische Dritte". Er nimmt Meinungen entgegen, äußert aber nie seine eigene Meinung. Er bremt überaktive Gruppenmitglieder und ermuntert stille Leute zum Mitmachen.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Gut bewährt hat sich folgende Methode:

Phase 1: Begrüßung und Meinungen sammeln

Die Gruppe sitzt im Halbkreis vor der leeren Moderationswand. Der Moderator begrüßt und erklärt das Problem ohne selbst eine Lösung dafür zu geben. Er ermuntert die Teilnehmer, auf bereitliegenden Karten möglichst in Blockschrift Meinungen, Lösungsvorschläge etc. zu notieren. Dazu kann der Moderator z.B. bestimmte Überbegriffe bzw. Themengruppen vorschlagen. Die Meinungen werden zunächst unsortiert auf der unteren Tafelhälfte gesammelt.

Phase 2: Sortieren und Besprechen

Sobald die Meinungen alle an der Tafel hängen sortiert der Moderator die Meinungen mit Hilfe der Gruppe. Einzelne Stichworte können dabei noch erläutert werden. "Hier steht TEAMSUPERVISION. Wer kann der Gruppe erklären, was sich dahinter verbirgt?". Die Phase ist abgeschlossen, wenn alle Karten einem Themenbereich zugeordnet sind. Dabei kann sich ergeben, daß evtl. weitere Themenbereiche mit aufgenommen werden müssen.

Phase 3 : Zusammenfassen und Bewerten

Nachdem die Karten einzelnen Bereichen zugeordnet sind, können diese innerhalb der Bereiche sortiert werden. Gleiche oder ähnliche Karten werden zusammengehängt zur einer "Meinung". JedesGruppenmitglied erhält z.B. drei farbige Klebepunkte. Diese sollen die Gruppenmitglieder auf die drei Ihnen am wichtigsten erscheinenden Karten kleben. Es kristallisieren sich Karten mit vielen Punkten und welche mit keinem Punkt heraus. Das Gruppenergebnis steht dann sichtbar für alle fest: Die vorherrschende Meinung ist die Karte mit den meisten Punkten. Das "Protokoll" besteht aus der Abschrift der Punkte von der Tafel.

Kritik:

Die Moderation ist stark abhängig vom Moderator und von der Tagesform der Gruppe. Der Moderator muß versuchen, alle Gruppenmitglieder gleichmäßig gut zu informieren und eine Ausgangsbasis zu schaffen. Er muß das "Eis" auftauen – besonders schwierig bei heiklen Themen (Verwaltungsgreform, Stellenabbau, Einsparungen etc.).

Moderation kann schieflaufen wenn,

Zeitbedarf: Je nach Gruppengröße verschieden, jedoch sollten 2 ½ Stunden möglichst nicht überschritten werden. Alle 45 Minuten sollte eine kleine Pause eingelegt werden.

 


Darum sind Pausen wichtig: Zurück zur Übersicht

2/3 aller Energie des Körpers sowie Sauerstoff werden von Gehirn verbraucht.

Sauerstoff ist daher sehr wichtig

Acht Stunden Lernen sollen etwa auch acht Stunden Gartenarbeit entsprechen (vom Sauerstoffverbrauch). Daher sind Pausen sehr wichtig zum weiteren Aufnehmen von Lernstoff. Pausen müssen regelmäßig eingelegt werden. In der Pause sollte man z.B. firsche Luft tanken und sich ein wenig bewegen.

 


 

9.6. Redesituationen meistern: Zurück zur Übersicht

Begründung:

1. Problem schildern

2. Feststellungen treffen

3. Forderungen stellen

Berichtigung

1. Meinung des Vorredners in den Kakao ziehen

2. Abgrenzung : neue Behauptung aufstellen

3. Beleg und Beispiele darstellen

4. Neue Forderung aufstellen

Bewertung

1. Problem

2. Beispiele finden

3. Forderung aufstellen

 

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9.7. Verhandeln Zurück zur Übersicht

Verhandeln

So bereiten Sie sich vor:

So verhandeln Sie:

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9.8. Konzept: So funktioniert es am besten Zurück zur Übersicht

Ein Konzept brauchen Sie als Redner. Es ist keine Schande, sich wichtige Stichworte vorab zu notieren. Aber lesen Sie nichts vom Blatt ab. Die Rede würde an Wirkung verlieren. Schauen Sie während der Rede auf´s Konzept, lesen Sie das nächste Stichwort. Zu diesem Thema formulieren Sie Ihre Rede möglichst frei. So können Sie sicher sein, nichts zu vergessen. Hier ein paar Tips zum Konzept:

 

Sicher gibt es für Konzepte auch viele andere Ratschläge. Suchen Sie sich am besten den Weg aus, der für Sie der Beste ist. Wenn Sie komplett ohne Stichworte reden können, dann haben Sie schon viel geschafft.

 


9.9. Umgang miteinander Zurück zur Übersicht

Wenn eine neue MitarbeiterIn in den Betrieb kommt, ist folgendes zu klären:

 

 


Wenn der/die Neue dann da ist: Zurück zur Übersicht

 

Merksatz:

Der Anfang prägt, das Ende bleibt !

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© Thorsten Dahl . Diese Seiten können unter http://home.foni.net/~thorsten-dahl abgerufen werden.