Zeitmanagement

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Zeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Maslowsche Bedürfnispyramide

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Lebensbereiche

 

 

 

 

 

Zielsetzung

 

 

 

 

Schlüsselqualifikationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Eisenhower-Prinzip

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die tägliche Leistungskurve                  

Zeitspartricks

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei jeder Umdrehung der Sanduhr ist schon wieder Zeit verstrichen! Tun Sie etwas! Fangen sie mit Ihrer Zeitplanung an! Setzen Sie sich Ziele! Am besten jetzt!

 

 

 

 


Allgemeines: Zurück zur Übersicht

ZeitWollten Sie schon immer eine Sprache lernen ?

Warum haben Sie es nicht getan? Sie hatten keine Zeit?

Das stimmt so nicht!

Auch Ministerpräsidenten, Bundeskanzler oder Bundespräsident haben nur 24 Stunden am Tag !

Aber: - > Die haben Ihre Zeit richtig eingeteilt !!

Es wurden Ziele gesetzt.


Zeit: Organisationskunde

Unsere Lebenszeit ist begrenzt, sie ist unser wichtigtes Gut. Zeit ist wertvoll. Es lohnt sich , damit entsprechend sorgfältig umzugehen.

Unterlassen Sie Unwichtiges. Erledigen Sie Wichtiges.

Nicht morgen anfangen, heute !

Erledigen Sie Dinge heute, die morgen vielleicht nicht mehr möglich sind : z.B. Oma besuchen !

Als Kapitän eines Segelschiffes können Sie Wind und Wellen nicht bestimmen, aber Sie können durch geschicktes Nutzen der Ruder und Segel doch an Ihr Ziel gelangen. Sie bestimmen selbst "wie".

 Merksatz: "Schwupp" - Diese Sekunde ist vorbei - Sie kommt nie wieder !!!!

Dieser Satz soll ausdrücken, daß materielle Dinge (auch Geld) leicht zu vermehren sind. Zeit jedoch nicht. Es ist Luxus, Zeit zu haben. Geld kann man erben, gewinnen oder erarbeiten. Zeit ist unwiderruflich verschwunden, wenn sie vergangen ist. Daher muß die Zeit genutzt werden. Zeit sinnlos verstreichen zu lassen wäre eine Sünde.

Zeit ist etwas, was uns gehört und das uns niemand wegnehmen kann.


Masolwsche Bedürfnispyramide: Organisationskunde

Der Wissenschaftler Maslow hat eine Reihenfolge für eigene Bedürfnisse festgelegt:

  1. Selbstverwirklichung

  2. Sozial Anerkennung

  3. Soziale Bedürfnisse

  4. Sicherheit

  5. Grundbedürfnisse

Sobald eine Stufe erreicht ist, hat der Mensch das Bestreben die nächsthöherer Stufe zu erreichen. Sind also Ihre Grundbedürfnisse befriedigt, haben Sie das Bedürfnis nach Sicherheit. Danach kommen soziale Bedürfnisse, Anerkennung und schließlich Selbstverwirklichung. Auch im Arbeitsleben spiegelt sich dieses Prinzip wieder: Wenn z.B. über Dinge wie Sitzmöbel, Bezahlung, Beleuchtung etc. am Arbeitsplatz geklagt wird, liegen die Ursachen oft ganz woanders. Fühlen sich die Leute am Arbeitsplatz wirklich wohl? Können Sie sich dort verwirklichen?

Merke: Kein Mensch ist ständig auf einer Stufe. Es ist ein steter Wechsel, bedingt durch den eigenen Entwicklungszustand sowie innere und äußere Umstände. Motivationkann nur für begrenzte Zeit und auf eine Aufgabe bezogen sein, selten für alle Abläufe und alle Zeit.

Beispiel: eine gestreßte Mutter fühlt sich verpflichtet, mit ihren Kindern zu spielen. In Gedanken an die viele Arbeit, die noch auf sie wartet, ist sie nicht bei der Sache. Dieses Spiel ist für alle eine Belastung und nicht - wie es eigentlich sein soll - eine Entspannung und ein fröhliches Miteinander.

Oder:

Man trifft sich mit Freunden, geht gemeinsam essen. Eigentlich hat sich keiner was zu sagen, jeder langweilt sich und denk nur daran, möglich bald weg zu kommen. Doch viele bleiben aus Anstand oder sonstigen Gründen sitzen. Der Abend geht "gründlich daneben".

 


Lebensbereiche Organisationskunde

Bei der Definition von eigenen Zielen bietet es sich an, verschiedene Lebensbereiche voneinander zu unterscheiden:

Zeit für mich, sich kennenlernen, Selbstgespräch, Hobby, Beruf, Körper, Geist. Man sollte sich Zeit für sich selbst nehmen.

Partnerschaft, Kinder, Eltern, Geschwister, Verwandte.

Freunde:

der beste Freund, die beste Freundin, Vereine, etc.

Wohnung, Wohngegend, Wohnort

Die Gewohnheit, von außen verplant zu werden, führt oft zu der Unfähigkeit, selbst zu planen und zu organisieren. Die eigene Zeit nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten, erfordert Training.

Zeit ist etwas, was uns gehört und das uns niemand wegnehmen kann.

Wenn Sie sich sagen: "Ich komme zu nichts" - dann stimmt etwas nicht. Dann sollten Sie Ihre Zeiteinteilung überprüfen.

Aber: Egotrip ist nicht angeraten ! Das bedeutet meist noch größere Einsamkeit !

Ein erfülltes Leben in der Gemeinschaft erfordert:

Lernen Sie, Kraft und Motivation aus einer sinnvollen Zeiteinteilung zu schöpfen!


8.2. Zielsetzung OrganisationskundePlan

Teilen sie sich die Zeit ein, um persönliche Ziele zu erreichen !

Übrigens: Der häuftigste Grund, warum Ehen getrennt werden, ist darin zu finden, daß die Partner unterschiedliche Ziele für´s Leben festgelegt hatten. Man sollt esich also schon sehr genau Gedanken machen, welche Ziele man selbst hat, und welche Ziele der Partner für sich gewählt hat. Stellen Sie´s doch mal fest: Jeder schreibt auf einem Bogen seine Ziele nieder. Vergleichen Sie Ihre Bögen miteinander.

Aber:

Sie solten Ihre Ziele nicht zu hoch setzen. Beispiel: in 2 Jahren will ich Millionär sein.

Das ist nicht zu schaffen (außer Lotto, Shootingstar mit Musik, Erbschaft)

Meine beruflichen und privaten Ziele für das Jahr _____

Priorität

Ziel

Bis Datum

A

B

C

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hauptziele sollten in Teilziele aufgegliedert sein:

Ziel:

Teilziele

Bis Datum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Persönlicher Tip für Auszubildende:

Wichtigstes Ziel für Sie z.B. Ausbildung schaffen !

Sie sollen : In drei Jahren eine Prüfung bestehen !

Warum ? Das ist Ihre Grundlage, Standbein, Plattform für weitere folgende Schritte.

Dazu sollten Sie: Ziele einteilen. Später darauf aufbauen.

Ausbildung ist ein Teilziel. Ihr persönliches Ziel müssen Sie sich selbst setzen.

 


Schlüsselqualifikationen: Organisationskunde

Früher galten Pünktlichkeit, Disziplin, Fleiß als wichtigste Qualifikationen. Natürlich sind diese auch heute noch wichtig. Erfolgs-Kiste

Aber heute gelten Kreativität, Flexibilität, Engagement, Kompetenz zur Lösung von Problemen als entscheidende Schlüsselqualifikationen.

Dazu zählen unter anderem:


Zeitspartricks Organisationskunde

  1. Definieren Sie Ihre privaten und beruflichen Ziele . Teilen Sie diese in kurz-, mittel- und langfristige Ziele ein und vergeben Sie Prioritäten

  2. Verfolgen Sie konsequent Ihre Ziele

  3. Prüfen Sie Ihre Ziele!

  4. Erstellen Sie eine ehrliche und ausführliche Schwachstellenanalyse über ihren Zeitbedarf

  5. Führen Sie notwendige Veränderungen und Rationalisierungen in den Arbeitsabläufen und –techniken sowie in den Verhaltensweisen gemäß Ihrer Schwachstellenanalyse durch

  6. Ermitteln Sie Ihr tageszeitbezogenes Leistungshoch.

  7. Wenn Sie gestört werden, schreiben Sie dies auf.

  8. Dokumentieren Sie Ihre berufsspezifische Störkurve.

  9. Treffen Sie ausreichende Maßnahmen, um sicherzustellen, daß Sie während Ihrer wichtigsten Arbeiten ungestört bleiben.

  10. Beginnen Sie jeden Tag in Ruhe

  11. Erstellen Sie ein realistisches Zeitbudget

  12. Erstellen Sie ihre Zeitpläne immer schriftlich

  13. Planen Sie nur soviele Tätigkeiten an einem Tag, wie Sie tatsächlich erledigen können.

  14. Verplanen Sie nur 60 Prozent Ihrer täglichen Arbeitszeit. 40% sind Pufferzeiten für Unvorhergesehenes und Spontanes

  15. Vergeben Sie für die einzelnen Aktivitäten Prioritäten nach Wichtigkeit und Dringlichkeit.

  16. Beginnen Sie sofort. Erst wenn die Sache erledigt ist, fangen Sie die nächste Sache an.

  17. Planen Sie Ihre wichtigsten Arbeiten möglichst nur in den ruhigen Zeiten und während Ihrer Leistungshochs ein.

  18. Setzen Sie sich einen festen Zeitpunkt für die Fertigstellung Ihrer Arbeit.

  19. Notieren Sie Ihre Ideen sofort in einem Zeitplanbuch, einer to-Do-Liste oder einer Ideensammlung

  20. Nutzen Sie Vordrucke und Formulare

  21. Arbeiten Sie mit einem Zeitplanbuch

  22. Planen Sie jeden Tag eine Arbeit ein, die Sie bisher vor sih hergeschoben haben

  23. Bereiten Sie wichtige Telefonate und Gespräche vor

  24. Setzen Sie bei Besprechungen ein Zeitlimit.

  25. Lassen Sie sich nicht von Zielen abbringen

  26. Wenn Sie überlastet sind, legen Sie Aufgaben ab.

  27. Wenn Sie sich in einer Besprechung nicht einigen können, vereinbaren Sie einen neuen Termin

  28. Brechen Sie unsinnige Telefonate ab.

  29. Ein gutes Betriebsklima hilft: Motivieren Sie sich und andere

  30. Binden Sie andere in Entscheidungsprozesse ein.

  31. Gestehen Sie auch mal Fehler ein. Das ist glaubwürdiger.

  32. Entscheidungen nicht hinausschieben!

  33. Sagen Sie öfter mal "Nein".

  34. Nutzen Sie Ihren Papierkorb und werfen Sie Überflüssiges weg.

  35. Nehmen Sie jeden Vorgang nur einmal zur Hand.

  36. Planen Sie ihren Medienkonsum

  37. Halten Sie ihre Zeitplanung konsequent ein.

  38. Schlafen Sie nicht zuwenig. Aber auch nicht zuviel.

  39. Nutzen Sie neue Technik: Fax, Notebook, PC, Handy.

  40. Kontrollieren Sie ihre Zeitplanung

  41. Haken Sie Erledigtes ab.

  42. Machen Sie lieber viele kleine Pausen als eine große Pause.

  43. Fangen Sie einfach an!

  44. Räumen Sie mit System auf.

  45. Füllen Sie Wartezeiten aus. Nehmen Sie Aufgaben mit!


So spart man Zeit beim Schreiben: Organisationskunde


Das Eisenhower-Prinzip Organisationskunde

Alles dringend oder alles wichtig?

Passiert Ihnen das auch? Häufig erledigen Sie alles, was von außen "unter Dampf" gesetzt wird, sofort, weil es eilig gemacht wird. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die Aufgabe oft als unwichtig oder delegierbar. Und genau hier besteht die große Gefahr für die Zeitplanung. Sie erledigen unwichtige Dinge sofort und geraten mit Ihren Aufgaben und Zielen in´s Hintertreffen.

Ab heute sollten Sie Ihre Aufgaben grundsätzlich zwischen "dringend" und "wichtig" unterscheiden.

Wichtig ist die Aufgabe, die unmittelbar mit Ihren Zielen und Aufgaben verknüpft ist. Der Zeitpunkt der Erledigung ist von der Dringlichkeit abhängig.

Dringend heißt: Die Arbeit muß sofort erledigt werden. Je nach ichtigkeit entweder von Ihnen oder von anderen

Die Eisenhower-Box

Ein einfaches und effektives Mittel der Einteilung ist die Eisenhower-Box. Benannt wurde die Box nach dem General und späteren Präsidenten der USA Dwight D. Eisenhower. Er hat dieses Verfahren angewadt, um mit seinen Mitarbeitern Aktivitäten und Prioritäten festzulegen. Ein anderer bekannter Begriff hierfür ist die "Wichtig-Dringlich-Regel".

 

A: Sie erledigen Ihre Aufgabe sofort und selbst

B: Sie terminieren Ihre Aufgaben

C: Sie delegieren Aufgaben

D: Sie vernichten Ihre Aufagbe (Papierkorb)

Praktisch bedeutet das:

Was machen Sie mit D-Aufgaben?

Entweder auf den "Komposthaufen", in´s "Archiv" oder in den "Papierkorb".

"Komposthaufen" heißt: Sie legen Zeitungen, Fachartikel und Post ohne aktuellen bezug auf einen Stapel. Den Komposthaufen bearbeiten Sie nur, wenn Sie Zeit dazu haben. Alle sehcs Wochen nehmen Sie die unteren 10 Zentimeter (oder etwa ein Fünftel des Stapels) und werfen das Material ungelesen weg. Denn die Informationen sind veraltet und damit wertlos geworden. Sie sparen Zeit, weil Sie sich nicht noch einmal damit beschäftigen müssen.

Fallbeispiel:

Sie sind im Büro, es ist 9:30 Uhr. Sie haben soeben die Post bearbeitet und verteilt. Nun lesen Sie einen Artikel in einer Fachzeitschrift, der Ihnen wieder in die Hände gefallen sit. Um 10:15 erwartet Ihr Chef C. den Handy-Vertreter V. zu einem Gespräch. Das Telefon klingelt, Ihr Chef muß für einen Kollegen einen auswärtigen Termin wahrnehmen und braucht Zug-Tickets ab Mittag in die Nachbarstadt, die Prospekte in seiner Hand legt er auf seinen Schreibtisch. Er benötigt dringend die geprüften Präsentationsunterlagen für den auswärtigen Termin.

 

Aufgabe: Teilen Sie die Tätigkeiten in A,B,C,D-Aufgaben ein.

 


Die tägliche Leistungskurve Organisationskunde

 

Der tägliche "Lebenslauf", Ihre Leistungskurve, unterliegt natürlichen Schwankungen, die grundsätzlich bei allem Menschen ähnlich verlaufen:

durchschnittliche Leistungskurve Zeit ideal für... Warum ist das so? Tipp
Vom Morgen bis zum Vormittag steigt Ihre tägliche Leistungskurve. Besprechnungen, wichtige Entscheidungen Sie sind "ausgeschlafen" und haben noch alle Kräfte
  • Nehmen Sie sich morgens von Zuhause etwas zu essen mit
  • Planen Sie zu Beginn des Tages den "Ablauf"
Vom Mittag zum Nachmittag sinkt diese Leistungskurve wieder. ...nicht ganz so wichtige Arbeiten Oh je, das Verarbeiten des Mittagessens braucht Sauerstoff. Eben dieser Sauerstoff fehlt Ihrem Gehirn am frühen Nachmittag
  • Essen Sie Mittags nicht zuviel. Am besten etwas "Leichtes"
  • Lassen Sie doch Ihr Faxgerät zu diesem Zeitpunkt eine Rundsendung erledigen
Vom Nachmittag bis zum Abend steigt die Kurve wieder, ohne das "Hoch" des Vormittags weider zu erreichen. Routine Der Körper hat das Essen verdaut und sammelt wieder Kräfte. Aber: Sie haben schon etliche Stunden hinter sich...
  • Überlegen Sie abends, ob alles erreicht wurde
  • Beginnen Sie Ihren nächsten Tag zu planen
  • Erholen Sie sich vom Tag. Machen Sie etwas, was Sie den ganzen Tag nicht getan haben

Tipps:

Langfristige Schwankungen

Ihre Leistungskurve kann jedoch auch langfristigen Schwankungen unterliegen. Dafür gibt´s Programme, die die Leistungskurven berechnen können. Ob dies alles so stimmt, muss jedoch jeder selbst für sich entscheiden....

Software gibt´s unter
http://www.sharefree2000.de/Anwendungen/Rechner/biomania.htm
http://www.8ung.at/internetworld/hobbysoftware.htm


und wer sich den Bio-Rhythmus direkt anzeigen lassen möchte....
http://www.kirchenweb.at/wien/xs/012kids/012biorhiythmus/index.htm


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© Thorsten Dahl Diese Seiten können unter http://home.foni.net/~thorsten-dahl abgerufen werden.