Pressearbeit

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Ziele der Pressearbeit

Presse in Zahlen

Interview

Public relations

Unterscheidung zwischen Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit

Die Pressestelle

Presseverteiler, Der Job eines Pressesprechers, Die Pressearbeit, Pressearchiv, Voraussetzung für Pressearbeit  Die Erwartungen der Journalisten

Die Nachricht

W-Fragen, Pressemitteilung, Gestalten von Texten, Tips zu Formulierungen, sachliche Voraussetzungen,

Presseauskünfte

ABC-Regel

Medienlandschaft in Schleswig-Holstein

 

Öffentlich-rechtlich oder kommerziell

 

Leserbriefe

 

Pressekonferenz

 

Entwicklung der Medien

 

Presseadressen

Presseadressen, Presseverteiler

"Was besteht, ist veraltet !" Zitat von Oswald Wiener

 

 

 

 

 

 


Ziele der Pressearbeit Zurück zur Übersicht

Pressearbeit muß mit Informationen Kenntnisse derart vermitteln, daß sich die Öffentlichkeit eine Meinung bilden kann.

Damit läßt sich Überzeugung gewinnen, folglich Vertrauen erwerben und letztlich eine Übereinstimmung erzielen.

 

Nachrichtenflut: nur 1% der abgegebenen Meldungen kommt tatsächlich in die Zeitung. Wer Pressearbeit macht, muß sich etwas einfallen lassen, um aus der Flut herauszuragen. Die Redaktionen müssen daher bestmöglich informiert werden.

 


Pressezahlen Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Zeitungen in Deutschland Stand Mai 1997

Zahlen über Zeitungsgewohnheiten:

Printmedien <-> elektronische Medien: Antenne, Schüssel, Kabel, Fernsehen, Radio

Aufgabe: Was behält man besser: schreiben oder sehen/hören ??

 


6.2. Public Relations Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Public Relations, kurz PR, sind die Pflege und Förderung der Beziehungen eines Unternehmens, einer Organisation oder Institution zur Öffentlichkeit; sie ist eine unternehmerische Führungsaufgabe. In der PR unterscheidet man innerbetriebliche und außerbetriebliche Maßnahmen der Kommunikation.

Allerdings sollte streng zwischen Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit untershieden werden.

Pressearbeit ist

Bei der Pressearbeit besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung durch die Redaktionen der Zeitungen oder Sender. Auch können die Meldungen inhaltlich gekürzt werden oder ganz andere Schwerpunkte gebildet werden. Dafür entstehen dem Urheber einer Meldung auch keine Kosten. Eines der besten, weil schnellsten Medien der Pressearbit ist das Fax. Der Nachrichteninhalt ist schnell beim Empfänger. Man muß aber auch darauf achten, daß alle Redaktionen gleichmäßig versorgt sind. Die Presse hat - zumindest bei öfffentlichen Einrichtungen - einen Anspruch auf Informationen.

Öffentlichkeitsarbeit ist Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Die Öffentlichkeitsarbeit hat einen Anspruch auf Veröffentlichung der Materialien. Klar - denn Anzeigen sind kostenpflichtig. Bei einer kostenpflichtigen Anzeige besteht auch der Anspruch, daß keine Veränderung vorgenommen wird. Imagebroschüren auf Hochglanzpapier können in einem langen Zeitraum vorbereitet werden. Der Empfänger der Öffentlichkeitsarbeit kann frei bestimmt werden. Es besteht keine Verpflichtung zur Öffentlichkeitsarbeit.

 

 


Aufgaben einer Pressestelle Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Nach dem Landespressegesetz ist in Schleswig-Holstein für Behörden nur der Leiter oder dessen Beauftragter zu Auskünften an die Presse befugt. Meist ist eine Pressestelle eingerichtet, die den Behördenleiter bei seiner Arbeit unterstützt.
Die Pressestelle informiert den Behördenleiter über alle erteilten Auskünfte und Mitteilungen. Damit ist gewährleistet, daß die Verwaltung nach außen hin geschlossen auftritt.
Die Pressemitteilungen werden im Jahr fortlaufend durchnumeriert.

Die Pressestelle hält einen aktuellen Presseverteiler vor. Dazu sollte einer Pressestelle alle bekannten Adressenänderungen von Redaktionen mitgeteilt werden.

 

Der persönliche Job eines Pressesprechers Seitenanfang Zurück zur Übersicht

 

Sachliche Voraussetzung für Pressearbeit:

Eine Pressestelle sollte die Zeiten der Redaktionen kennen:

 

Die redaktionelle Arbeit besteht darin, aus einer Vielzahl von Informationen das Interessanteste herauszusuchen und zusammezustellen.

Die Pressearbeit wird immer schneller, besonders bei elektronischen Medien (Fernsehen, Hörfunk und im Internet). Daher sollten die Informationen möglich sofort bearbeitet werden. Ein "Liegenlassen" darf nicht vorkommen! Allerdings sollten man auch genau sehen, wann welche Information herausgegeben wird. Mehr als drei Wochen vor dem eigenlichen Termin sollten keine Informationen herausgehen. Die Redaktionen legen die Informationen auch in eine Terminmappe. Die Gefahr, daß die Information "vergessen" wird, ist zu groß.


Presseverteiler Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Die Pressestelle hält einen Presseverteiler vor. Dieser sollte die Anschriften aller relevanten örtlichen und überörtlichen Redaktionen mit Ansprechpartnern enthalten. Der Presseverteiler muß ständig aktualisiert werden.

Beispiel für den Inhalt eines Presseverteilers:

Name der Redaktion, Ansprechpartner, Verlag, Straße+Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Art der Verbreitung (Radio, Presse, TV), Verteilernummer (z.B. für fertige Listen: Info Fotoausstellung=Nr.6). Ein Beispiel für einen Pressevertiler gibts unter Presseadressen, Presseverteiler


 

Die Pressearbeit Seitenanfang Zurück zur Übersicht

"Die Presse ist frei". So steht´s im Gesetz. Wenn die Behörde der Presse eine Mitteilung zuschickt, so können die Redaktionen selbst entscheiden, ob sie diese als Nachricht verwertet.

Ein Anspruch auf eine Veröffentlichung besteht nur bei einer kostenpfichtigen Anzeige oder - in bestimmten Voraussetzungen - im Rahmen einer Gegendarstellung.

Der Text einer Mitteilung darf von der Presse gekürzt werden, weitere selbst recherchierte Informationen kann die Presse ergänzen. Auch in der Form und Zeitpunkt ist die Presse ungebunden. Allerdings kann eine Mitteilung mit einem "Sperrvermerk" versehen sein. Dieser gibt z. B. einen Zeitpunkt vor, vor dem die Miteilung nicht veröffentlicht werden darf.

Gesetzlich ist festgelegt, daß die Presse gegenüber einer Behörde Anspruch auf Auskünft hat. Dies darf von der Behörde z. B. nur verweigert werden,

 Pressearchiv Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Die Pressestelle sollte auch ein Pressearchiv führen. Dabei hat sich z.B. folgende vorgehensweise prima bewährt:

Alle für das Unternehmen oder Kommune interessanten Zeitungsartikel werden verkleinert kopiert und auf einen "Archivbogen" aufgeklebt dieser könnte folgende Punkte beinhalten:

Auszug aus dem Pressearchiv vom:

Datum:

LOGO des Unternehmens

Verteiler:

Tageszeitung a)

Tageszeitung b)

Tageszeitung c)

Wochentag:

Stichwort:

Unterhalb dieses Kopfes wird dann die verkleinerte Kopie auf den DIN A 4 Bogen geklebt. Dieses Blatt wird dann entsprechend der im Verteiler genannten Anzahl kopiert und den Fachabteilungen zur Verfügung gestellt. Zuvor wird noch das Datum mit Wochentag eingetragen, und ein Stichwort vergeben. Schließlich wird angestrichen, aus welcher Tageszeitung der Artikel entnommen wurde.

Vorteil dieses Systemes: Ein bisheriger "Ausschnitt" ist insofern ärgerlich, das genau auf der Rückseite ebenfalls wichtige Artikel sein könnten. Jede Abteilung wird schnellstmöglich mit Informationen versorgt, ein Umlauf der Tageszeitung kann Tage dauern und dann interessiert sich niemand mehr für diesen Artikel. In der Pressestelle werden die Auszüge dann nach Datum archiviert. Wer also das genaue Datum eines Artikels kennt, kann sich an die Pressestelle wenden und einen weiteren Auszug verlangen. Sonst ist es besser, sich an die entsprechende Fachabteilung zu wenden, da der Artikel dort ebenfalls zu den Akten genommen werden kann.

Sicher gibt es noch viele andere Systeme eines Pressearchives. Man kann ganze Zeitungen archivieren, was allerdings Platz und viel Zeit kostet. Zeitungen können auch per Microfilm gespeichert oder eingescannt werden. Auch dies kann mit viel Zeit und Kosten verbunden sein.

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Die Erwartungen der Journalisten Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Auch Journalisten haben Wünsche an die Pressestelle. Dies sind einige dieser Wünsche:

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Die Nachricht: Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Jede Nachricht bzw. Pressemitteilung sollte mindestens folgende W-Fragen beantworten:

Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum

Haben Sie bei Ihrem Entwurf für die Pressemitteilung alle sechs W-Fragen beantwort ?

 

Ziel: Präzise und aktuell informieren

Merksatz: Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

Das Normale ist langweilig , nur das Besondere ist interessant !

Hund beißt Mann = uninteressant !

Mann beißt Hund = sehr interessant !

Das Wichtigste kommt in den ersten Satz. Gekürzt wird von hinten. Das hat seinen Ursprung in der inzwischen veralteten Seztechnik. Einen fertig gesetzten Artikel konnte man ohne größeren Arbeitsaufwandnur von hinten kürzen. Man nahm den letzten Satz weg, falls der Artikel nicht in die Seite paßte. Denn am Ende das Wichtigste stand, fehlte diese Information. Die Folge: Der Artikel war insgesamt unwichtig. Daher war man gezwungen, das Wichtigste am Anfang des Artikels zu schreiben.

Für den Leser brachte diese Technik den Vorteil, daß man nur die ersten Sätze eines Artikels lesen mußte, um einigermaßen informiert zu sein.

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Gestalten von Texten Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Beispiele: In Erwartung Ihrer Antwort.. = Bitte antworten Sie

Wir bitten um Rücksendung = Bitte senden Sie zurück

 

Unterschiede Aufsatz und Meldung

Aufsatz:

Meldung:

Einleitung

Hauptteil

Hauptteil

Wichtiges

Schluß

Unwichtiges

Zur Tabelle: Aufsätze sind dazu bestimmt, an spannung langsam zu steigen und dne Leser in den "Bann" zu ziehen. Meldungen hingegen sollen Leser informieren. Der leser entscheidet selbst, wann er sich "informiert" fühlt. Dann beginnt er, einen anderen neuen Artikel zu lesen. Daher müssen in Meldungen die wichtigsten Aussagen bereits am Anfang stehen.

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Tips zu Formulierungen Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Diese Anforderungen sollten Pressemitteilungen u.a. erfüllen (auch Entwürfe):

nicht so

sondern so:

Herr Müller

Peter Müller (Vornamen und Name gehört zusammen!)

DM 100

100 Mark, 100 DM

1,2,3,4...12

eins, zwei, drei, vier,...zwölf (Zahlen bis zwölf werden ausgeschrieben)

dreizehn

13 (Zahlen ab 13 in Ziffern

12.10.99

12. Oktober 1999

 

 

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Presseauskünfte Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Die Redaktionen stellen der Pressestelle oft auch Fragen. Bei Behörden besteht grundsätzlich eine Auskunftspflicht. Klar - denn es wird ja nicht hinter verschlossenen Türen gearbeitet. Aber es gibt auch Ausnahmen. Auskünfte brauchen nicht erteilt zu werden

 

Bei Auskünften wird oft die "ABC"-Regel angewandt:

Der Auskunft-Gebende verweist bei seinen Äußerunegn auf "a", "b" oder "c".

 Aber Achtung: es gibt Redakteure, die halten sich nicht dran (soll ja vorkommen...). In diesem Falle dürfen dann nur die Äußerungen gemacht werden, die wirklich für die Öfentlichkeit bestimmt sind!

 


Medienlandschaft in Schleswig Holstein Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Folgende Zahlen gelten für Schleswig-Holstein (S-H):

In SH gibt es 4 Zeitungsverlage, die Gebiete sind abgegrenzt

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Öffentlich rechtliche, Medien <-> Kommerzielle Medien Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Öffentlich-rechtliche Medien

kommerzielle Medien

nehmen Gebühren ein

finanzieren sich durch Werbung

nicht von Anzeigenwerbung abhängig

Von privaten Unternehmen abhängig

müssen alle versorgen

sind nicht überall erreichbar (außer mit SAT bzw. Kabel)

 

 

Öffentlich rechtliche Medien müssen unterschiedliche Bedürfnisse abdecken -

Das Programm soll vielgestaltete sein, dennoch soll sparsam mit den Gebühren umgegangen werden.

Die Unabhängigen Landesrundfunkanstalten achten darauf, daß niemand auf dem Medienmarkt übermächtig wird.

Bei gedruckten Medien kann ich als Leser auswählen, welche Zeitung ich kaufe. Bei öffentlich rechtlichen Medien kann ich nicht (weniger) auswählen !!

Durch Zuwachs von privaten Sendern ist auch eine Änderung bei öffentlich rechtlichen Sendern eingetreten. Für Sender sind Reichweite und Quoten sind heute ein wichtiges Kriterium.

Die privaten Sender müssen sich grundsätzlich also nachdem Geschmack der breiten Masse richten

Das Ziel für Konsumenten sollte es daher sein, bewußt mit Medien umgehen (Medienkompetenz)

Vielfalt von Meinungen ist ein Teil von Freiheit. Die Frage ist aber, inwieweit wir diese Freiheit unter verschiedenen Meinungen zu wählen auch tatsächlich nutzen.

 

Voraussetzung bei Sendern:

Wer Zulassung zum Senden haben will, muß regionales Fenster haben !!

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Was kommt gut an? Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Beispiel:

Eine Mitgliederinfo: Stellt diese nur eigene Meinung dar oder bietet diese eine Vielfalt an Meinungen?? Es hat sich herausgestellt, daß Zeitungen mit einem begrenzten Blickfeld auf Dauer wenig Akzeptanz haben. Man weiß ja, in welche Richtung das Blatt dann schreibt. Andererseits beziehen Leute, die genau diese Meinung haben, eine solche Zeitung gern. Auch hier ist die Frage: will man das lesen, was man gerne lesen mag und hören will und wo man weiß, daß genau diese Meinung in einem Blatt steht. Oder ist es besser, eine Zeitung zu lesen, die vielfältige Meinungen präsentiert. So kann man auch mal über seinen eigenen "Tellerrand" hinausschauen.

Frage: Was kommt gut an ? Leider:

Wann kommt eine Zeitung nicht an??

Wann kommt ein Fernseh- oder Hörfunkbeitrag nicht an?

 

 


Leserbriefe Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Leserbriefe sind für Behörden keine geeignete Art, um Pressearbeit zu leisten. Leserbriefe

Wenn zum Beispiel interne Streitigkeiten vor den Augen der Öffentlichkeit über Leserbriefe abgewickelt werden, so ist dies - zumindest aus meiner Sicht - unterstes Niveau. Der Schaden für die beteiligten Stellen ist immens. Mein Rat: Nur in ganz seltenen Fällen ein Leserbrief schreiben. Am besten, man schläft noch einmal eine Nacht ´drüber, bevor man den Brief tatsächlich abschickt.

 

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Pressekonferenz: (Pressebesprechungen) Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Ein beliebtes Mittel der Pressestellen ist das Pressegespräch oder Pressekonferenz. Die Presse wird zu besonderen Themen eingeladen. Dabei ist folgende zu beachten:

Vor der Pressebesprechung abklären:

Termin (Überschneidung, können alle kommen), Raum reservieren, Presseeinladung vorbereiten, Bei größeren Veranstaltungen (Übernachtungen einplanen), Liste der redner zusammenstellen, evtl. Programm festlegen, Infomappe zusammenstellen, Teilnehmerliste umherreichen, Technik reservieren bzw. vorbereiten, Betreuung der Personen (Namenschilder, Parkplätze reservieren), Tafeln aufstellen mit Übersichen, bei größeren Veranstaltungen: Mittagsmahlzeiten und Getränke bereitstellen, bei größeren Veranstaltungen: Rahmenpogramm.

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Impressum  Seitenanfang Zurück zur Übersicht

Das Impressum ist eine gesetzlich vorgeschriebene Angabe über Harausgeber und redakteure einer Publikation. Das Impressum kann auch Angaben über Auflagenhöhe, Erscheinungsort und Datum, Redaktionsschluß etc. enthalten. Bei Firmen ist der genaue Firmenname wichtig (z.B. Muster GmbH). Wenn diese Angabe fehlt, kann stattdessen eine bestimmte Person (z.B. Firmeninhaber) persönlich haftend sein.

Also: Das Impressum sollte bei keiner Publikation (Druckschrift, Broschüre, Zeitung, Videoclip, Internetveröffentlichung etc.) fehlen.


Entwicklung der Medien Seitenanfang Zurück zur Übersicht

1994

Multimedia

Mit Multimedia bezeichnet man das zusammentreffen von mehreren Medien. Wenn z.B. Interaktive Medien zusammen genutzt werden wie z.B. Text, Video, Musik und Sprache, dann nennt man das Multimedia. Diese Technik war erst mit leistungsstarken PC möglich.

1992

CD-Rom

Die Compact-Disk Read only Memory, war zunachst als "Nur-Lese"-Speicher konzipiert. Heute kann man mit CD-Brennern Rohlinge beschreiben und sogar löschen und wiederbeschreiben. Damit ist das "ROM" eigendlich ein "RAM" geworden.

1991

Internet

Sicher, das Internet wurde nicht 1991 erfunden. Vorläufer gab es bereits in den 60-er Jahren. Aber erst in den 90-er Jahren war es für Privathaushalte erschwinglich und die Entwicklung des "WWW" brachte letztlich die Anwenderfreundlichkeit.

1990

Mobilfunk

1983

CD-Player

Während sich die Bildplatte als optischer Speichern den Video-Bändern gegenüber nicht durchsetzen konnte, wurde die Technik jedoch im Musik-Bereich zum Erfolg. Die empfindlichen Schallplatten wurden von digitalen CDs (Compact-Disk) weitgehend verdrängt.

1981

PC

1980

BTX

BTX steht für Bildschirmtext. Dieser Dienst wurde seinerzeit von der Bundespost angeboten und ist später stark erweitert worden. Aus diesem Dienst ging später der Online-Dienst "t-online" hervor.

1979

Fax

Es heißt, daß das Fax bereits in den 60-er Jahren in Kiel erfunden wurde. Dort aber leider nicht bis zur Marktreife weiterentwickelt wurde.

1978

Video & Kabelfernsehen

1971

Satelliten TV

Das Fernsehen via Satellit war zu Beginn noch in Deutschland verboten, während es in anderen Ländern erlaubt war. So gab es zu Anfang in Gärten manchmal illegale Satellitenschüsseln mit knapp 2 Meter Durchmesser. Heute sind die 80cm-Schüsseln fast zum alltäglichen Anblick geworden. Gerade in ländlichen Bereichen, die voraussichtlich nicht oder nicht so schnell an das Kabelnetz angeschlossen werden können, ist die Satelltentechnik die einzige Möglichkeit 30 oder mehr Programme zu empfangen.

1951

Tonband

Das Tonband wurde später weitgehend von der Compact-Kasette abgelöst.

1933

TV

Das Fernseh-Gerät war zu Beginn sehr teuer. Oft wurde in Gaststätten ein Gerät aufgestellt und ähnlich wie im Kino saßen viele Zuschauer davor.

1919

Radio

Das dahtlose Senden von Nachrichten war bereits füher möglich. Doch erst 1919 sollen regelmäßige Radio-Sendungen stattgefunden haben

1861

Telefon

Das Telefon wurde von mehreren erfindern unabhängig voneinander entwickelt.

1809

Telegrafie

Das "Fernschreiben" bestand zunächst nur aus Morsezeichen (Strich und Punkt-Kombinationen). Erst später wwar es möglich, wie an einer Schreibmaschine Schrift im Klartext per Drahtverbindung weiterzuleiten. Diese Technik wird noch bis in die 1990-er Jahre verwendet. Wurde dann aber von Fax und e-mail weitgehend verdrängt.

1609

Zeitung

Zeitungen waren das erste Massenmedium. Die ersten zeitungen waren einer starken Zensur ausgesetzt, mußten sich den Inhalt damals vor dem erscheinen genehmigen lassen. Zensur ist heute verboten, die Presse ist frei. Es gibt allerdings einen "Ehrenkodex". So dürfen heute z.B. nicht Opfer von Unfällen im Detail gezeigt werden. Auch die Privatshäre von Personen ist geschützt.

1450

Buchdruck

Während ein "Druck" schon vorher mit handgeschnitzen Holztafen möglich war, revolutionierte Johannes Gutenberg die Drucktechnik durch bewegliche Lettern, die schnell zu neuen Seiten zusammengestellt werden konnten und eine "relativ" gute Qualität des Druckwerks sicherstellen.

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Aufgaben:

Schreibübungen

Kurze prägnante Überschriften formulieren

 

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