|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|
|||
|
|
|
||
|
|
|
Kommunikation ist Austauschen von Informationen.
Merke: Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren !
Beispiel:
In einer Bahnhofshalle sitzt ein Mann, Blick nach unten. Es setzt sich ein Mann neben ihn. Auch er schaut auf den Boden und sagt nichts. Auch wenn sich beide anscheinend nicht unterhalten so signalisieren sie sich gegenseitig: "Ich will jetzt nicht mit Dir sprechen!". Es findet also doch eine Kommunikation zwischen beiden statt.
Das Kommunikationsmodell geht davon aus, daß eine Idee beim "Sender" mit Hilfe eines bestimmten Zeichenvorrats über einen Informationsträger (z.B. Luft und Schall beim Sprechen) beim Empfänger anlangt. Dieser setzt die empfangenen Informationen mit Hilfe seines Zeichenvorrats in die ursprüngliche Idee oder Gedanken um.
|
Idee |
|
|
|
Idee |
|
! |
|
|
|
! |
|
Zeichenvorrat |
|
|
|
Zeichenvorrat |
|
! |
|
|
|
! |
|
Sender |
-> |
Informationsträger |
-> |
Empfänger |
Probleme treten auf, wenn z.B. die beiden Zeichenvorräte nicht übereinstimmen (was eigentlich immer der Fall ist). Je größer die Schnittmenge der "gepeicherten" Zeichenvorräte ist, desto reibungsloser ist die Kommunikation. Ganz problematisch wird es, wenn z.B. zwei unterschiedliche Sprachen aufeinander treffen. Der eine versteht den anderen sprachlich nicht. Aber durch andere Informationen, die übermittelt werden, wie z.B. Mimik und Gestik kann doch eine schmale Kommunikation zustande kommen.
Ein weiteres Problem tritt auf, wenn die gesendeten Informationen nicht oder nur bruchstückhaft beim Empfänger ankommen. Dies könnte z.B. eine Unterhaltung in einem sehr lauten Raum (Disko, Werkhalle) sein. Die Kommunikation ist stark eingeschränkt, Mißverständnisse treten eher auf.
Eine interessante Erfahrung habe ich gemacht, als sich bei einer Hochzeit mit sehr lauter Musik zwei Personen mittels Gebärdensprache auch über eine große Distanz von Tisch zu Tisch mühelos "unterhalten" konnten, während ich meinen eigenen Nachbarn in einem Gespräch kaum verstehen konnte.
Feedback nennt man einen Rückkanal. "Ist das von mir Gesendete gerade angekommen?" oder "Hast Du mich verstanden?"
Zeichenvorrat ist die gemeinsame Sprache, Frequenz, Schriftzeichen etc., die Sender und Empfänger verwenden.
direkte
Kommunikation = ist die Kommunikation von Person zu Person mit den 5
Sinnen
![]()
5 Sinne = Sehen - Hören - Sprechen - Fühlen - Riechen
indirekte Kommunikation = ist die Kommunikation per Hilfsmittel (z.B. Brief, Telefon, Schriftstück, Buch, Internet, etc)
Aufgaben zur Übung:
- Erkläre Kommunikation und Information mit eigenen Worten !
- Nennen Sie 5 Beispiele für Informationsträger !
- Welche Vorteile haben ausführliche Stellenbeschreibungen ?
- Nennen Sie 5 Beispiele für außerbetrieblichen Informationsbedarf (Werbung, Rechtsbehelfsbelehrung, Stellenausschreibung, Bürgerinfo, Telefonverzeichnisse, etc.) ?
- Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Kommunikation ?
Sprache & Zahlen sind eindeutige (?) Zeichen. Sie sind abstrakt (nicht wirklichkeitsnah). Durch die Umsetzung der Zeichen ist nur eine langsame Aufnahme möglich. Die Zeichen können nur "sequentiell", also nach und nach gelesen werden. Wer einen Satz überspringt oder einen Absatz ausläßt, kann vielleicht den Anschluß verlieren und des Rest des Textes nicht mehr richtig verstehen. Sprache und Zahlen haben den Vorteil, daß sie das Wesentliche darstellen. Aber auch hier ist eine Interpretation nötig. Zum Beispiel sind Fragen nach dem Ziel der Zahlen und Sprache möglich (was will mein Gesprächspartner damit sagen?). Bei Schrift ist interessant, wann die Zeilen entstanden sind? Welcher äußerliche Hintergrund hat einen Autor veranlaßt, einen bestimmten Text zu schreiben. Welche Sichtweise gab es zur Zeit der Texterstellung. In welche Zeit ist ein Text einzuordnen. Auch Sprache unterliegt Veränderung, ja sogar regionale Unterschiede sind festzustellen. Bestellen Sie mal in Berlin ein "Brötchen" - dort wird "Schrippen" dazu gesagt.
Bilder benötigen eine Interpretation. Sie erscheinen realitätsnah (sind aber nicht abstrakt ). Bildinformationen kann man sehr schnell aufnehmen. Aber: Durch verschiedene Interpretationen enthalten Bilder nicht für alle Betrachter die gleichen Informationen. Bei Betrachten wird nicht von "links nach rechts" wie bei einem Text gelesen. Vielmehr springt das Auge des Betrachters von einem Punkt zum anderen. Und erstaunlich ist: jede Person sieht sich nur bestimmte Dinge an. Kein Betrachter "liest" ein komplexes Bild also auf die gleiche Weise. Es findet eine selektive Wahrnehmung statt - man sieht, was man sehen will. Bilder sind subjektiv für den Betrachter authentischer, aber für exakte Informationsweitergabe weniger geeignet als Texte. Um jedoch eine Gesamteindruck von einer Situation zu erhalten sagt ein Bild mehr "als tausend Worte".
Alphabetschriften
werden sequentiell aufgenommen (nacheinander). Ich kann einen Text nur
Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort und Zeile für Zeile
aufnehmen, um einen Sinnzusammenhang zu erkennen. Ein "Springen"
ist nur bei elektronischen Medien, wie z.B. bei diesem Text im HTML Format
möglich. Aber auch hier sind Worte einzeln zu lesen, die gesamte Informationsaufnahme
muß aber nicht "in einem Stück" erfolgen.
![]()
Bildinformationen
werden gleichzeitig aufgenommen.Der Betrachter gleitet mit seinen
Augen über das Bild und springt von einem Punkt zum anderen. eine feste
Reihenfolge der Informationsaufnahme gibt es bei der Bildbetrachtung nicht.
Zudem setzten die Betrachter selbst verschiedene Schwerpunkte bei der Informationsaufnahme.
Man sieht das, was man sehen will.
![]()
Gesellschaftsentwicklung:
Eine neue Form der Alphabetisierung findet statt: Es gibt Leute die mit PC, CD-ROM und Internet umgehen und einige, dies nicht können und denen diese Informationsquellen verschlossen sind.
Früher war man der Überzeugung, daß Schrift das Erinnerungsvermögen einschränkt.
Früher waren alte Leute als sehr wissend angesehen - sie hatten viel Erfahrung. Heute können junge Leute mehr wissen als manche alte Menschen.
Dennoch: Die Achtung vor der Lebenserfahrung alter Menschen darf auch heute nicht verlorengehen! Das Wissen allein nützt wenig, wenn man damit nicht umzugehen weiß. Und genau hier, sind ältere Personen im Vorteil: Diese können ihr erworbenes Wissen (meist) richtig anwenden.
Früher waren Schriftstücke im Stil einer Rede oder eines Gespräches geschrieben. Der Leser war jemand, der die Stimme des anderen wieder entstehen ließ. Heute liest man immer noch laut bei Passagen, die besonders wichtig sind.
Schriftkenntnisse waren über viele Jahre nur wenigen Schichten vorbehalten: Bücher wurden in lateinischer Sprache geschrieben; dies war keine Sprache des Volkes. Erst mit Beginn der allgemeinen Schulpflicht war die schriftliche Kommunikation auch breiteren Schichten möglich und damit setzte eine gewaltige Weiterentwicklung des Wissens und der Bildung ein.

Eine Büroverfügung ist der "Entwurf für die sachliche Erledigung eines Geschäftsvorfalls". Als sachliche Verfügung gibt sie den Inhalt des an den Empfänger gerichteten Schreibens wörtlich wieder oder legt Bearbeitungsmaßnahmen fest. Die einzelnen Verfügungen werden in der Reihenfolge ihrer Ausführung angeordnet und fortlaufend numeriert.
Muster:
|
Vfg. Schleswig, xx.xx.xx da-da |
|
|
1. |
Vermerk: Heute rief Herr ... an (Tel. 04621/xxxxx) und teilt mit, daß er trotz Fälligkeit noch kein Geld für seine Malerarbeiten vom ... erhalten hat. Alle Arbeiten wurden lt. Auftrag vom ... ausgeführt. Eine Rechnung lag trotz Nachfrage zu dem Zeitpunkt noch nicht vor. Malermeister ... wurde am ... gebeten, eine Rechnungskopie herzugeben. Die Rechnung über 420,- DM liegt nun vor und ist vom Unterzeichner geprüft worden. Der Betrag in Höhe von ... DM ist nun anzuweisen |
|
2. |
Frau Hansen z.Kts. mit der Bitte, 420,- DM aus Haushaltsstelle 1.xxxx.xxxx-9 auf das Konto von Herrn ... bei der Sparkasse ... BLZ ..., Kontonummer ... anzuweisen. HÜL Seite ... Nr. ... |
|
3. |
Kopie erhält .... z.Kts. |
|
4. |
Z.d.A. |
|
i.A. Peter Hastenichgesehn |
Mehr zum Thema Büroverfügung klicke hier
Ein Buchstabieralphabet ist nötig, wenn die Sprachverbindung gestört ist oder man Verwechslungen ausschließen möchte. Dies ist z.B. am Telefon wichtig, wenn Namen übertragen werden sollen. Bestimmte Buchstaben klingen ähnlich. Wird mit einem Buchstabieralphabet diktiert, wird die Information besser verstanden. Wichtig kann dies auch bei der Übermittlung von e-mail-Adressen oder Homepage-Adressen sein.
|
Buchstabe |
Inland |
Ausland |
Nato |
|
A |
Anton |
Amsterdam |
alpha |
|
B |
Berta |
Baltimore |
bravo |
|
C |
Cäsar |
Casablanca |
charlie |
|
D |
Dora |
Dänemark |
delta |
|
E |
Emil |
Edison |
echo |
|
F |
Friedrich |
Florida |
foxtrott |
|
G |
Gustav |
Gallipoli |
golf |
|
H |
Heinrich |
Havanna |
hotel |
|
I |
Ida |
Italia |
india |
|
J |
Julius |
Jerusalem |
juliett |
|
K |
Kaufmann |
Kilogramm |
kilo |
|
L |
Ludwig |
Liverpool |
lima |
|
M |
Martha |
Madagaskar |
mike |
|
N |
Nordpol |
New York |
november |
|
O |
Otto |
Oslo |
oscar |
|
P |
Paula |
Paris |
papa |
|
Q |
Quelle |
Quebec |
quebec |
|
R |
Richard |
Roma |
romeo |
|
S |
Samuel |
Santiago |
sierra |
|
T |
Theodor |
Tripoli |
tango |
|
U |
Ulrich |
Upsala |
uniform |
|
V |
Viktor |
Velancia |
victor |
|
W |
Wilhelm |
Washington |
whiskey |
|
X |
Xanthippe |
Xanthippe |
x-ray |
|
Y |
Ypsilon |
Yokohama |
yankee |
|
Z |
Zacharias |
Zürich |
zulu |
© Thorsten Dahl . Diese Seiten können unter http://home.foni.net/~thorsten-dahl abgerufen werden.