Regie: Steven Quale
weitere Darsteller:
Um jede Menge Feuer. Tatsächlich geht es um so viel Feuer, dass daraus ein brandgefährliches Superfeuer entsteht. Hier der Filmtext von ProSieben:
Als Jim Merrick (D. B. Sweeney), erfahrener Pilot eines Löschflugzeuges, bei einem Großbrand gegen den Befehl seines Vorgesetzten handelt und dadurch mehrere Männer der Bodencrew ums Leben kommen, zieht er sich vollkommen zurück. Er widmet seine ganze Zeit dem Studium von Großbränden und will unbedingt herausfinden, wodurch die so genannten Superfeuer enstehen und wie man sie bekämpfen kann. Schließlich überredet ihn sein alter Ko-Pilot Reggie (Gedeon Burkhard), sich einem neuen Löschteam anzuschließen.
Als sich in den Wäldern um Portland mehrere Brandherde zu einem riesigen Superfeuer zu vereinigen drohen, sind alle Löschversuche aus der Luft erfolglos. Auch ein letzter Löscheinsatz des erfahrenen Piloten Jim Merrick (D. B. Sweeney) misslingt, und die meisten Feuerspringer kommen durch eine gigantische Feuerwalze ums Leben. Schließlich wird die Lage immer dramatischer - bis Merrick erneut auf eigene Faust einen riskanten Einsatz wagt und eine Vakuumbombe über dem Brandherd zündet.
Dazu TV Spielfilm:
Das Regiedebüt von Steven Quale (arbeitete u. a. bei James Camerons "Titanic") ist vollgepackt mit Special-effects. Brenzlig wird es allerdings bei der allzu absehbaren Handlung und den platten Phrasen, mit denen sich die Männer im Cockpit bei Laune halten.
Und weiter:
Steven Quale, Co-Regisseur der Actionszenen bei James Camerons "Titanic" und "Terminator 2", ließ es richtig kesseln. Die Feuerszenarien sind gewaltig und finden kein Ende. Schauspieler Gedeon Burkhard hebt sich aus dem 08/15-Drama hübsch hervor.
Alles in allem ist es ein bisschen lang geraten, das Superfeuer. Aus den 180 Minuten des Zweiteilers könnte man ohne Verlust (eher mit Gewinn, wenn man die ver[w]irrten Teenies weglässt, die freilich jeder Wahrscheinlichkeit zum Trotz die Feuersbrunst ohne einen Kratzer überstehen) einen zweistündigen Spielfilm machen. Gedeon Burkhard hat Hauptdarsteller D.B. Sweeney ('Strange Luck') ganz locker und lässig an die Wand gespielt, und zum Glück durfte er sich sogar selbst synchronisieren.
Übrigens ist Superfire in Italien und Holland bereits auf DVD zu haben. Sobald meine Post aus dem Land der Wohnwagen eingetroffen ist, gibt's hier mehr Bilder und vielleicht auch ein paar Soundfiles, die Gedeon Burkhards Englischkenntnisse dokumentieren.
Und was haben wir aus Superfire gelernt?