Magenta – Verführerische Unschuld
[Magenta (OT)]

Film, USA 1996

Regie: Gregory C. Haynes

weitere Darsteller:


Worum geht's?

Weil ich keine Lust habe, mir diesen Streifen noch mal anzutun, zitiere ich an dieser Stelle das Filmjahrbuch 1998, herausgegeben von Lothar R. Just, der wiederum auf "Ponkie, AZ, 26.7.97" verweist:

Uralte Erfahrung: Hormone im Kopf - Verstand in der Hose. Wissend folgen wir in dem US-Erotik-Thriller den lüsternen Blicken des Provinzakademikers Michael auf seine minderjährige Schwägerin Magenta, die ihm lockend Busen und Po entgegenreckt.

Den naiven Trottel (die Gattin treibt es mit dem koksenden Hausfreund!) zwacken Schuldgefühle, und wie ihn die Lolita küssend in den Abgrund sülzt, die Gattin die beiden in flagranti erwischt und darob Selbstmord begeht, und wie auch noch der Kokserfreund koitale Tänze aufführt - das kann nur im Blute enden. Das Unheil der Triebe dampfte stimmungsvoll aus allen Poren.


Kommentar

Viel mehr gibt es zu diesem missglückten Versuch eines Erotik-Thrillers wirklich nicht zu sagen. Gedeon Burkhard rennt zweimal durchs Bild und schafft es noch nicht mal, sich auszuziehen. Ob er was sagen durfte, weiß ich nicht mehr, aber auch sonst konnte ich weder Spuren von Erotik noch von Thrill entdecken.

Ein Film, den man sich selbst als eingefleischter Gedeon Burkhard-Fan getrost sparen kann.


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