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Stefan Lanz liegt nach einem Autounfall im Krankenhaus und entdeckt das Ergebnis seines HIV-Tests: positiv! Geschockt spielt er mit dem Gedanken an Selbstmord, doch dann entscheidet er sich für Rache, denn er kann sich grob vorstellen, wer für seine Infizierung verantwortlich ist.
Lanz verlässt unbemerkt das Krankenhaus und beginnt, die anderen Mitglieder des Sex-Grüppchens auszuradieren. Zweimal gelingt das ohne Probleme, doch Kommissar Moser und Rex sind ihm schon auf den Fersen.
Für das nächste Sex-Event hat sich Lanz eine explosive Überraschung einfallen lassen: Er will das Schloss, in dem sich die anderen treffen, abfackeln. Als Moser ihn endlich findet, hat Lanz die Räumlichkeiten schon mit Benzin ausgeschüttet. Mit Hilfe von Rex gelingt es dem Kommissar jedoch, den verzweifelten Lanz zu überwältigen. Als er erfährt, dass der HIV-Test fehlerhaft war und er doch nicht infiziert ist, bricht Stefan Lanz zusammen.
Mit seiner Darstellung des Stefan Lanz hat Gedeon Burkhard bei den Machern von Kommissar Rex eine Arbeitsprobe hinterlegt, die ihn für die Rolle des neuen Kommissars empfohlen hat. Lanz ist von seinem Wesen her nicht gerade ein sympathisches Kerlchen, aber Burkhard schafft es dennoch, dass die Zuschauer mit ihm fühlen, als er dahinter kommt, dass sein HIV-Test positiv ausgefallen ist. Wie Schock und abgrundtiefe Verzweiflung auf seinem Gesicht einer eiskalten Entschlossenheit weichen, ist wirklich beeindruckend.
Seine stärkste Szene hat Gedeon Burkhard bei der Konfrontation mit Moser/Moretti. Tobias Moretti an die Wand zu spielen ist alles andere als einfach, aber Gedeon gelingt das allein schon durch seine großartige Mimik an dieser Stelle sehr gut. Diese Szene muss eine der intensivsten und besten seiner bisherigen Karriere gewesen sein.
Also: Unbedingt auf die nächste Wiederholung warten!