Nach einem kleinen Frühstück ging es auf in die City. Mein Gepäck lies ich im Zelt zurück und radelte auf dem nun ungewohnt leichten Rad los. Der Weg war diesmal leicht zu finden, denn Mälarhöjden ist nicht allzu weit vom Zentrum abgelegen. Auf einem gut ausgeschilderten Radweg entlang der E4 kam ich bequem über Liljeholmen und Hornstull nach Södermalm und anschließend nach Slussen. Nach einem kurzen Abstecher zum Ableger der Finnlandfähren lies ich mich mit dem Rad einfach in der Stadt treiben. Durch die Altstadt Gamla Stan schob ich das Rad und besuchte das Königsschloss Kungliga Slottet, flanierte über den stets touristengefüllten Västerlånggatan und dann nach dem Zufallsprinzip durch enge Gassen und idyllische Plätze.
Anschließend gings weiter nach Norrmalm. Hier kreuzte ich durch die Straßen, was wegen der gut ausgebauten Radwege innerhalb der Stadt ein Vergnügen ist. Das hochsommerliche Wetter potenzierte dieses Vergnügen um ein Vielfaches, obgleich Stockholm natürlich auch im Regen sehenswert ist. Im modernen Norrmalm flanierte ich über den Drottninggatan, die große Einkaufsstraße, stattete dem Sergels Torg und den architektonisch imposanten Hörtorgshusen einen längeren Besuch ab und lies mich anschließend für mehrere Stunden durch die Straßen treiben.
Blick über den Årstaviken
Katarinahissen von hinten
Räderwerk-Fahrrad vor der Kulisse Gamla Stans
Das Ensemble der Hörtorgshusen (Höhe 71 Meter)
Blick auf das Stadshuset
Wetter: hochsommerlich und heiss. Übernachtung: CP Kullenberg in Mälarhöjden. Sehr empfehlenswert; toll gelegen, günstig & gut. Gesamtkilometer: 1176,45