Nach dem Aufwachen war ich zunächst unentschlossen, ob ich einen weiteren Ruhetag einlegen sollte oder nicht. Das Wetter hatte sich gebessert, war für das Weiterfahren sprach. Da die Vorhersage für die nächsten Tagen aber vielversprechend aussah, entschied ich mich für einen Mußetag. Nach Dusche und Frühstück radelte ich in das Zentrum der kleinen Stadt und genoß ihre Beschaulichkeit. Söderköping "besteht" im wesentlichen aus einem kleinen Marktplatz, einer knapp 50 Meter langen Fußgängerzone und einer kleinen Promenade am Götakanal. In wenigen Minuten hat man mit dem Rad alles gesehen. Die Popularität der kleinen Stadt rührt wohl auch daher, dass es in Schweden nicht allzu viele malerische Stadtbilder gibt und daher alles, was sich irgendwie Beschaulichkeit bewahren konnte, mit touristischer Bedeutung geadelt wird.
Kleinstadtidyll in Söderköping
Beschauliche Straßen
Skulptur "Rabbit Crossing" am Götakanal
Blick zur kleinen Promenade am Götakanal
Wetter: leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Um die 20°C. Übernachtung: CP am Götakanal. Gesamtkilometer: 914,85