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Das Traumpaar der Dümmlichkeit
Die öffentliche Hochzeit massenmedialer Plastikmenschen
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Ich weiß nicht, wer Marc Terenzi ist. Ich will es auch garnicht wissen, denn es ist beileibe schon schlimm genug, Sarah Connor zu kennen. Denn um etwas über die wenig erbauliche Existenz der dumpfgesichtigen Pseudoschöheit zu erfahren, kommt man an ihrer Musik nicht vorbei.
Habe ich eben Musik gesagt? Ich meine vielmehr jene eintönigen und völlig überflüssigen Akustik-Massenartikel, die sie im Auftrage der Industrie mit ihrer austauschbaren Schlager-Pop-Tralala Stimme ergänzt. Und denen sie ein Gesicht, einen Identifikationsanker für pickelgesichtige Nasenpopler verleiht, damit sich der wertlose Klangmatsch aus dem Musikcomputer auch gut verkauft. Wenn Marc Terenzi einen ähnlich fragwürdigen Beruf ausüben sollte, dann kann ich mich bisher also glücklich schätzen, von ihm noch keine Notiz genommen zu haben. Aber dank der Klatschpresse und dem Kommerzsender Pro Sieben ist es selbst mir nicht entgangen, dass Frau Connor Herrn Terenzi ehelichen will.
Eigentlich sollte man meinen, dass Leute wie Frau Connor ein Privatleben dringend nötig haben, um Abstand zu dem Kram zu gewinnen, den sie tagtäglich verbrechen. Auch die größte Mediendumpfbacke braucht einen Raum zum Rückzug, und sei es nur, um das weiche Gehirn mit dem Schleier des Verdrängens zu umgeben. Nicht so Frau Connor. Mit Inbrunst hievt sie ihr bedauerliches Leben auf die Mattscheibe von Pro Sieben und belästigt ihre Mitmenschen mit ihrer öffentlichen Heirat. Natürlich kann man wegschauen oder wegzappen. Aber das reicht nicht, denn allein zu wissen, ohne die geringste Not zu erfahren, dass Frau Connor mit Herrn Terenzi kopuliert, grenzt - vor allem angesichts ihrer übrigen Entäußerungen - an Nötigung.
Diese Gesellschaft braucht ein Recht auf Nicht-Veröffentlichung von sinnlosem Belästigendem. Daher machen wir den Deckel ganz weit auf und kippen die tumben Turteltauben samt ihrer Musikgülle ins Kulturklo und drücken schleunigst auf die Spülung!
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