
Bürgerinitiative "Bahnstrecke Dömitz"
Hat der Landkreis Ludwigslust den Mumm in den Knochen, um den Schienenverkehr
im Kreis weiterzubetreiben?
Auf die Zentrale in Schwerin braucht man nicht zu hoffen - das beweisen
die Taten der Regierungen der letzten Jahre. Egal welche Regierungsfarbe
- das Signal für Nebenstrecken in Mecklenburg stand auf ROT. Fast
zehn Jahre haben nicht gereicht, um nötige Verbesserungen (siehe unten)
durchzusetzen.
Signale auf GRÜN für die BAHN im Kreis
Ludwigslust!
1. Der Kreis übernimmt die Streckeninfrastruktur für 1,-
DM von der DB-Netz
2. Die Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft (LVG) übernimmt den
Betrieb auf der Strecke.
3. Die LVG optimiert die Anschlüsse von der Bahn zum Bus in einem
Haus unter einem Dach.
4. Die LVG nutzt Fördermöglichkeiten durch das Land zur Schaffung
neuer Arbeitsplätze im Gleisbau/-instandhaltung und Zugbetrieb.
Alternativ wäre zu überdenken:
Ein Eisenbahnunternehmen fährt für den Landkreis Ludwigslust
auf den Gleisen des Landkreises Ludwigslust. Sicherlich lohnt sich das
für das Unternehmen eher, als auf den überteuerten Trassen der
DB-Netz fahren zu müssen.
Weiterhin gültig sind unsere Vorschläge der letzten Jahre:
Notwendige Verbesserungen im ÖPNV der Region
In schwarz sehen Sie die nötigen Maßnahmen, um ein zeitgemäßes
Nahverkehrsangebot zu realisieren. Zu jedem Punkt gibt es einen Kommentar
zum jetzigen Stand der Dinge in rot.
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Die Linienführung von Bus und Bahn soll aufeinander abgestimmt werden.
Optimale Übergangsmöglichkeiten zwischen Bahn und Bus mit guten
Anschlüssen und geringen Umsteigewegen sind einzurichten. (Zur
Zeit wird die Hauptachse Ludwigslust-Dömitz einerseits von der Eisenbahn
bedient. Andererseits fährt die Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft
mit Bussen parallel, anstatt als Zubringer aus den umliegenden Ortschaften
die Leute zu den Bahnhöfen zu bringen und wieder abzuholen. Seit dem
1.Oktober 1997 gibt es gemeinsame Zeitkarten und Fahrkarten für Bus
und Bahn (Ludwigsluster Tarifverbund). Das ist eine gute Entscheidung,
um die "Aussperrung" der Schüler aus den Zügen zu beenden. Die
Abstimmung der Fahrpläne ist offensichtlich nicht erfolgt. An den
Bahnhöfen oder Haltepunkten Techentin, Alt Karstädt, Eldena,
Malliß, Alt Kaliß und Dömitz sind entweder keine, schlecht
ausgeschilderte oder äußerst ungünstige Umsteigemöglichkeiten
von Bahn auf Bus und umgekehrt vorhanden. Es gibt kein Anrufsammeltaxi
oder einen "Lumpensammler"-Bus in verkehrsschwachen Zeiten am späten
Abend.)
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Der Lückenschluß zwischen den Eisenbahnlinien 171 und 111 der
DBAG zwischen Dannenberg und Dömitz muß realisiert werden. Zunächst
wird die Verbesserung der schlechten Busverbindung zwischen den beiden
Endpunkten der Bahnlinien gefordert. Es sollte auch über den Aufbau
der Eisenbahn-Elbbrücke nachgedacht werden. (Der
derzeitige Bahnbus zwischen Dömitz und Dannenberg ist so "eingerichtet",
daß man keine Übergangsmöglichkeit von einem Zug
der einen zur anderen Linie hat.)
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Über die Einrichtung eines neuen Haltepunktes an der Strecke 171 in
Ludwigslust (in Höhe der ehemaligen Kasernen), über die Einrichtung
von Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern an jedem Haltepunkt sollte
diskutiert werden. Die durch das Wirtschaftsministerium Schwerin in Auftrag
gegebene Studie schlägt weiterhin die Verlegung von zahlreichen Haltepunkten
um einige 100m vor. Dies kan man getrost als Totrechnungsstrategie betrachten.
Sinnloser kann man die Mio. DM nicht verplempern. (Die
Idee mit dem Haltepunkt wurde vom Bürgermeister der Stadt Ludwigslust
aufgegriffen. Was wird daraus?)
Hier soll der Haltepunkt "Ludwigslust Süd" entstehen. In 100m Entfernung
liegen Schulen, Ämter und Geschäfte. Das Zentrum ist bedeutend
besser zu erreichen, als vom Bahnhof.
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Der Schülerverkehr ist durch Bus und Bahn zu realisieren.
(Es gibt seit dem 1.Oktober 1996 Schülerfahrkarten,
die in Bus und Bahn gelten. Nutzt also die Bahn!)
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Durchgängige Zugläufe von z.B. Dömitz nach Hagenow (Linie
104) oder Neustrelitz (Linie 172) würden das Umsteigen in diese Richtungen
überflüssig machen. (Es gibt zwar durchgehende
Zugläufe, diese werden aber nicht in den ausgehängten Fahrplänen
angepriesen.)
Schnellere Fahrgeschwindigkeit
Die Verdichtung des 2h-Taktes auf einen 1,5h-Takt würde einersets
das Angebot verbessern und andererseits die Auslastung des Zuges verbessern.
Da Ludwigslust ohnehin kein Taktknoten ist, braucht man auch nicht auf
den 2h-Takt bestehen.
Der Übersichtsplan der Linienführung
nach dem neuen ÖPNV-Konzept für den Kreis Ludwigslust soll in
Zukunft die Realität sein. Das Konzept soll schrittweise eingeführt
werden. Zunächst ist aber noch nicht allzuviel von einer Abstimmung
von Bus und Bahn zu merken. Zunächst gibt es um die Eisenbahnstrecke
keine Gemeinschaftstarife für beide Verkehrsmittel, schlechte Zubringermöglichkeiten
Bus - Bahn, Parallelfahrten auf Schiene und Straße usw.
Wir bitten um Mitarbeit und Unterstützung:
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