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Andere Sprache: Disse Siet op Plattdüütsch

Opera auf Platt - coole Sache

Plattdeutsch

Unter dem umgangssprachlichen Begriff Plattdeutsch (Plattdüütsch) werden im Allgemeinen die in Deutschland gesprochenen Dialekte der Niedersächsichen und der Ostniederdeutschen Sprache zusammengefasst. Zum Niedersächsischen gehören auch Dialekte, die in den Niederlanden gesprochen werden, z.B. Twentsch, Stellingwarfs oder Veluws, sowie Plautdietsch, das hauptsächlich von mennonitischen Auswanderern gesprochen wird. Niedersächsisch und Ostniederdeutsch bilden zusammen mit den niederfränkischen Sprachen (Niederländisch, Niederrheinisch und Afrikaans) den niederdeutschen Zweig der westgermanischen Sprachen, deren andere Zweige im wesentlichen Englisch, Scots, Friesisch, Hochdeutsch und Jiddisch sind. Platt ist also beileibe kein Dialekt des Hochdeutschen. Das westliche Platt, also das Niedersächsische, lässt sich in drei Großdialekte untergliedern, nämlich in Westfälisch, Ostfälisch und das Nordsächsische, dessen Einzeldialekte die ursprünglichen Wörter und Strukturen wohl am besten bewahrt haben. Internationales Sprachenkürzel nach ISO 639-2 ist übrigens „nds“ für „Neddersass'sch“, also „Niedersächsisch“. Dieses „Sächsisch der niedrig gelegenen Lande“ wird schon immer auch im nordöstlichen Teil der Niederlande gesprochen, wenn auch anders geschrieben als hierzulande üblich. Dort wird die Sprache ebenfalls als „Nedersaksisch“ bezeichnet. Mit dem „Sächsisch“, das im Bundesland Sachsen gesprochen wird, hat es überhaupt nichts zu tun.

Für die Übersetzung habe ich mich einer Art standardisierter Form des nordsächsischen Plattdeutschs bedient, ich benutze z.B. „opmaken“ statt „opmouken“, wie es mir auf Grund meiner Herkunft von der holsteinischen Westküste natürlich erscheinen würde. Die Rechtschreibung richtet sich weitestgehend nach Sass bzw. G. Harte und J. Harte. Für die Zukunft schwebt mir vor, noch eine Version mit internationalisierter Rechtschreibung nach Ron F. Hahn folgen zu lassen. Fehler, Fragen, Ver­bes­se­rungs­vorschläge, Lob oder Kritik bitte an <s[Unterstrich]dibbern[At-Zeichen]web[Punkt]de> senden.

„Opera op Platt“ sieht (mit meiner Skin „KDE-HiCrysal“ v1.21) in etwa so aus:

Screenshot von Opera op Platt


Aktuelle Version - Opera 9.20

Die Sprachdatei für Plattdeutsch liegt in drei Versionen vor: Einerseits die Sprachdatei für Windows, andererseits die Version für Linux, und zum Dritten eine kombinierte Version, die sich für beide Betriebssysteme eignet. Ab der Version für Opera 8 ist die Übersetzung komplett überarbeitet, es wird jetzt die Schreibwiese von KDE op Platt benutzt. Alle Dateien sind gezippt, die entpackte Datei kann einfach in das Opera-Verzeichnis verschoben und dann mit Einstellungen (Alt+P) > Sprache > Einzelheiten ausgewählt werden. Auf Opera-Info.de gibt es ein Forum für Opera auf Platt.

Ältere Versionen, Weeklys, Previews und Betas

Auch für ältere und neuere Versionen gibt es Sprachdateien, und zwar ebenfalls je eine für Windows und Linux, sowie eine kombinierte Version. Wenn einen Preview- oder Beta-Version noch nicht für Linux erschienen ist, kann es natürlich weder eine Linux- noch eine kombinierte Version geben. Gegenwärtig stehen hier nur die Sprachdateien für Opera ab Version 8.5, ich habe aber auch noch Sprachdateien für ältere Opera-Versionen. (Für Nachfragen: Meine Mailadresse steht im Kopf der Sprachdatei.)

VersionWindowsLinuxkombiniert
8.5x X X X
9.00 X X X
9.01/2 X X X
9.10 X X X

Praktische Buttons

Ich hab mir einige Buttons gemacht, um schneller arbeiten zu können, und sie auch mit hübschen kleinen Bildchen versehen, wozu ich des öfteren verschiedene bereits vorhandene Icons benutzt hab. Die meisten davon sind im Screenshot oben zu sehen. Im Einzelnen sind das:

Die nicht in der Standard-Skin enthaltenen Bilder sind herunterladbar. Damit die Buttons mit diesen Bildern funktionieren, müssen sie unter ihrem Originalnamen in die gezippte Skindatei gebracht werden. Dies ist mit Dateimanagern wie etwa dem Total Commander problemlos möglich. Folgende Zeilen müssen dann noch an die Skin.ini angehängt werden:

View frame source	= HTM.png
View document source	= HTM.png
CSSView			= CSS.png
Refresh display		= refresh.png
Work Offline		= online.png
Work Offline.selected	= offline.png
Quick Pref		= F12.png
Enable Cookies 		= cookies_on.png
Disable Cookies		= cookies_off.png
Servermanager		= buttons/lock.png
Hide Opera		= operahide2.png
Mark all as read	= readallmail.png
InFF			= inff.png
InMoz			= inmoz.png
InIE			= ie.png

(*) Das Bild für den Button „Gefilterte zeigen“ ist - im Gegensatz zu den anderen Bildern - nur 16x16 Pixel groß. Dies hat seine Ursache darin, daß ich den Button für die Mail-Show-Toolbar von Opera 7.54 ("Normal/Threaded  Gelesene/Gelöschte/Spam/Mailinglisten…") konzipiert habe, in Opera 8.0 ist die entsprechende Funktion fest integriert. Der Leisten-Konfigurationsdialog von Opera 7.54 erlaubt es nicht, dort Buttons hinzuzufügen, er muß also per Hand in die toolbar.ini eingetragen werden:

[Mail Show Toolbar.content]
Button6, 69645=Set mail view flag, 5,,,"ShowFiltered" | Clear mail view flag, 5

An die skin.ini muß dann noch folgender Eintrag angehängt werden:

ShowFiltered = filter_on.png

Die Alternative besteht darin, sich den Button herunterzuladen und das Bild direkt hier von der Seite zu kopieren (es ist 22x22 Pixel groß, wie die anderen auch), es als „filter_on.png“ abzuspeichern und dann als normalen Button auf einer anderen Leiste einzufügen.

Die Freiflächen in den Toolbars zu beseitigen ist etwas mehr Arbeit, es müssen die margin- und padding-Einträge in den richtigen Abschnitten der skin.ini angepasst werden. Da hierzu bereits in Nontroppos Opera-Wiki und dem Customizing Opera-Forum genug Material existiert, stelle ich hier nur meine Skin.ini bereit.

Opera unter Windows und Linux - und wie man sie zusammenbringt

Ich benutze Opera sowohl unter WinXPpro(SP1) als auch unter Linux SuSE 9.1. Es ist relativ einfach, die beiden Operas so zu konfigurieren, daß sie auf den selben Datenbestand (Mails, Notizen, Lesezeichen, Toolbars, Skins, etc.) zugreifen. Voraussetzung ist allerdings das Vorhandensein einer FAT32-Partition, die von beiden Betriebssystemen beschrieben werden kann, und die Verwendung derselben Opera-Version unter beiden Betriebssystemen. Das Einbinden der Partition unter Linux kann entweder per Hand mit mount erfolgen oder durch Eintragen in /etc/fstab. Der entsprechende Eintrag könnte in etwa so aussehen:

/dev/hda6 /windows/E vfat users,uid=soe,gid=users,iocharset=iso8859-1 0 0

Natürlich müssen die Parameter auf die tatsächlich vorhandene FAT-Partition und den User angepasst werden. /dev/hda6 bezeichnet die 6. Partition auf der ersten Festplatte (a), /dev/hdc3 würde die 3. Partition auf der dritten Festplatte (c) bezeichnen. /windows/E bezeichnet den Einbindepunkt in das Linux-Dateisystem. Der Parameter uid bezeichnet den User, der als Eigentümer eingetragen wird. Wer sich unsicher ist, möge man fstab und man mount ausführen.

Bevor man jetzt anfängt, irgend etwas zu verändern, sollte man auf jeden Fall Backups machen, und zwar von C:\Dokumente und Einstellungen\{USER}\Anwendungsdaten\Opera\Opera8 (Multiuser-Standardinstallation) bzw. vom profile- und Mail-Ordner im Opera-Programmverzeichnis (Singleuser-Installation). Unter Linux muss ~/.opera gesichert werden.

Auf der gemeinsam genutzten Partition wird nun ein neues Verzeichnis eingerichtet, z.B. E:\SharedOpera. In dieses hinein kopiert man den gesamten Inhalt von C:\Dokumente und Einstellungen\{USER}\Anwendungsdaten\Opera\Opera8\profile außer opera6.ini und dem Ordner UnInst. Außerdem wird C:\Dokumente und Einstellungen\{USER}\Anwendungsdaten\Opera\Opera8\Mail mit hineinkopiert und in mail umbenannt. Wer seine „Haupt“-Installation unter Linux hat, kopiert den gesamten Inhalt von ~/.opera/ in das neue Verzeichnis, wiederum ohne opera6.ini. Auf Nontroppos „OperaTips“-Wikiseite wird geraten, auch opera.reg in dem Verzeichnis zu belassen, wenn es sich um eine registrierte Opera-Version handelt.

Eventuell muß das Verzeichnis (und der gesamte Inhalt) noch mit chmod -R 755 /windows/E/SharedOpera als für den User beschreibbar markiert werden. Jetzt müssen nur noch die Pfade in den beiden opera6.ini-Dateien angepasst werden. Dies kann man am einfachsten mit einem Texteditor erreichen, der Suchen&Ersetzen unterstützt. Im einzelnen sind das (wenn vorhanden):

[User Prefs]
Opera Directory		= E:\SharedOpera
Cache Directory4	= E:\SharedOpera\cache4
Direct History File	= E:\SharedOpera\opera.dir
Global History File	= E:\SharedOpera\global.dat
Viewer History File	= E:\SharedOpera\viewers.dat
Hot List File Ver2	= E:\SharedOpera\opera6.adr
Mouse Configuration	= E:\SharedOpera\mouse\my_mouse.ini
Menu Configuration	= E:\SharedOpera\menu\my_menu.ini
Keyboard Configuration	= E:\SharedOpera\keyboard\my_keyboard.ini
Toolbar Configuration	= E:\SharedOpera\toolbar\my_toolbar.ini
Button Set		= E:\SharedOpera\skin\my_skin.zip
Language File		= E:\SharedOpera\lang\my_custom_language.lng
Windows Storage File	= E:\SharedOpera\sessions\my_session.win

[Mail]
Mail Root Directory	= E:\SharedOpera\mail

Generell gilt, daß Opera im angegebenen Opera Directory mit dem Standardpfad nach Dateien sucht, wenn opera6.ini nichts anderes angibt. Sofern also kein spezieller Ort für die Lesezeichen-Datei angegeben ist, sucht Opera z.B. nach {OperaDirectory}\opera6.adr. Wer mag, kann sich in dem gemeinsamen Verzeichnis noch die Ordner styles, sound, download und scripts anlegen und auch filter.ini sowie eine eventuell den eigenen Bedürfnissen angepaßte mime.css für beide Versionen verfügbar machen. Dann kämen noch hinzu:

[User Prefs]
Local CSS File		= E:\SharedOpera\styles\user.css
MIME Style File		= E:\SharedOpera\styles\mime.css
Download Directory	= E:\SharedOpera\download
User JavaScript File	= E:\SharedOpera\scripts

[Adv User Prefs]
URL Filter File		= E:\SharedOpera\filter.ini

[Sounds]
Start			= E:\SharedOpera\sound\start.wav
Loaded			= E:\SharedOpera\sound\loaded.wav
Failure			= E:\SharedOpera\sound\failure.wav
Clicked			= E:\SharedOpera\sound\clicked.wav
Transfer Done		= E:\SharedOpera\sound\transferdone.wav
End			= E:\SharedOpera\sound\end.wav

Natürlich muß auf der Linux-Seite statt E:\SharedOpera\… z.B. /windows/E/SharedOpera/… benutzt werden. Das war's dann aber auch schon.

Nun noch zwei kleine Tricks: Wer in seinen Lesezeichen auch lokale Ressourcen hat, wird bald feststellen, daß sie sich nur unter einem der beiden Betriebssysteme aufrufen lassen. Hier hilft es, die betreffenden Dokumente ebenfalls in das gemeinsam genutzte Verzeichnis zu verschieben und sich an der Wurzel des Linux-Dateisystems einen Softlink einzurichten: ln -s /windows/E E: Danach müssen die entsprechenden Lesezeichen an den neuen Ort angepaßt werden. Ein Aufruf eines lokalen Dokuments, dessen Adresse im Lesezeichen mit file://localhost/E:/… beginnt, wird jetzt unter beiden Betriebssystem richtig ausgeführt.

Trick Nr. 2 habe ich mir einfallen lassen, als ich versuchte, mir Andrew Gregorys JavaSkript-Konsolenpaneel für beide Betriebssysteme verfügbar zu machen. Das Paneel erweitert den Funktionsumfang der eingebauten Konsole, indem die mitgeliferte jsconsole.html verändert wird. Zunächst habe ich die Datei jeweils unter Linux und Windows durch die neue ersetzt. Der Aufruf als Paneel erfolgt aber als Lesezeichen, man kann als nur einen Ort für die Datei angeben. Sie einfach nach E:\SharedOpera zu verschieben, hätte nichts gebracht, da Opera sie dort nicht gefunden hätte, und mir ist auch kein Weg bekannt, Opera mitzuteilen, wo es danach suchen soll. Der Ausweg lag darin, als Adresse des Lesezeichens ein kleines Bookmarklet zu verwenden:

javascript:location.href= (navigator.userAgent.indexOf('Win') > 0) ?
 'file://localhost/C:/Programme/Opera75/jsconsole.html' :
 'file://localhost/usr/share/opera/jsconsole.html';

Um zu funktionieren, muß der gesamte Code in eine Zeile geschrieben werden.

Zuletzt geändert: 11.04.2007, 23:46 MESZ

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