11/2006

Ägypten

10 Pounds 2005
Datum 02.01.2005, Signatur 21; ansonsten unverändert (Moschee auf der Vorderseite, Diorit-Statue des Pharao Chephren auf der Rückseite)

100 Pounds 2005
100 Pounds 2006
Daten 21.06.2005, 22.06.2005, 23.06.2005, 26.06.2005, 27.06.2005 sowie 09.02.2006, 14.02.2006 und 26.04.2006, Signatur 21; ansonsten unverändert (Sultan Hassan-Moschee in Kairo auf der Vorderseite, Sphinx auf der Rückseite)


Australien

Zwei Varianten mit neuen Jahreszahlen können aus Australien gemeldet werden: 10 Dollars aus dem Jahr 2006 und 50 Dollars aus dem Jahr 2005. Bei australischen Banknoten wird das Ausgabejahr leicht codiert in der Kontrollnummer versteckt, die ersten beiden Ziffern geben das Jahr preis. An den Motiven fanden keine Änderungen statt.


Bhutan


Das Land im Himalaya beginnt in diesem Monat mit der Ausgabe einer komplett neugestalteten Banknotenserie, die die Werte 1, 5, 20, 50 und 500 Ngultrum umfassen wird. Von den Motiven her erinnern sie an die bisher umlaufende Serie; so ist auf dem Fünfhunderter weiterhin König Jigme Singye Wangchuk abgebildet.
Im Internet sind bereits einige, allerdings nicht besonders aussagekräftige, Bilder zu finden. So wird die Banknote über 1 Ngultrum als Grundfarbe blau sein; auf der Vorderseite sind neben Glücksdrachen das buddhistische Rad des Lebens und auf der Rückseite der Simtokha Dzong-Palast zu sehen.
Die Banknote über 5 Ngultrum ist von der Grundfarbe her gelb, währenddessen die Motive in braunen und roten Farben abgedruckt worden sind. Auf der Vorderseite sind zwei Phönixe, auf der Rückseite der Paro Dzong-Palast zu sehen.
Die Banknote über 20 Ngultrum ist ebenfalls in gelblichen Farbtönen gehalten, das Porträt auf der Vorderseite, welches noch nicht zweifelsfrei identifiziert wurde, es sich jedoch um den Kronprinzen handeln könnte, ist allerdings in grünlichen Farben sichtbar. Auf der Rückseite ist der Punakha Dzong-Palast zu finden.
Wenige Änderungen sind beim höchsten Nominal sichtbar, auf der rötlichen Banknote ist der erste König der Wangchuk-Dynastie zu sehen und auf der Rückseite der Punakha-Dzong-Palast - von der Gestaltung her fast identisch mit den bereits existierenden Banknoten P-21 bzw P-26 aus dem Jahr 1994 bzw 2000. Erkennbar ist der neue Schein jedoch an einer vertikal verlaufenden Kontrollnummer am rechten Rand der Vorderseite, was bei den früheren Ausgaben nicht der Fall war.


Canada

Am 15.11.2006 war es soweit - die kleinste Banknote Kanadas, der Wert zu 5 Dollars, wurde redesignt, mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen, in den Umlauf gegeben.
Diese Sicherheitsmerkmale sind ein metallischer Hologrammstreifen; ein Porträt als Wasserzeichen; ein durchbrochener Sicherheitsfaden, der abhängig vom Blickwinkels des Betrachters in unterschiedlichen Farben leuchtet sowie erweiterte Flureszenz unter ultraviolettem Licht. Das Design und die Farben der Banknote bleiben unverändert; auf der bläulichen Banknote sind Sir Wilfried Laurier und der Westblock des Parlamentsgebäudes in Ottawa abgebildet, auf der Rückseite Wintersportarten, wie Eislauf oder Eishockey.


Ghana

20.000 Cedis 2006
Datum 04.08.2006; Motive unverändert (älterer Mann auf der Vorderseite, Gebäude auf der Rückseite); Signatur unverändert


Guyana

Versehen mit der neuen Signatur 13, die bereits auf den neugestalteten Banknoten über 100 und 1.000 Dollars zu finden ist (geändert ist im Vergleich zu Signatur 12 die Signatur des Gouverneurs), wurde nun auch die Banknote über 20 Dollars.
An den Motiven fanden keine Änderungen statt, auf der Vorderseite ist das wunderschöne Naturschauspiel der Kaieteur-Wasserfälle zu sehen und auf der Rückseite eine Schiffswerft sowie das Fährschiff Malali.


Indien

Die indische Reserve Bank war letztes und dieses Jahr sehr fleissig, was das Emittieren von neuen Banknoten angeht. Es handelte sich dabei zwar fast immer nur um Varianten zu schon bestehenden Banknoten, doch eine derartige Emissionsvielfalt ist nicht allzuhäufig. Eine weitere, noch nicht gemeldete Variante, betrifft die Banknote über 10 Rupees. Versehen ist sie mit der Jahreszahl 2006. Haben die bisher bekannten Varianten dieses Jahrgangs die Unterdruckbuchstaben L und R unterhalb der Kontrollnummer, so ist bei dieser Ausgabe kein derartiger Buchstabe zu finden.
Die Motive blieben unverändert - der wohl bekannteste Inder, Mahatma Gandhi, ist auf der Vorderseite der bräunlich-violetten Banknote zu finden, währenddessen auf der Rückseite ein stilisierter Elefanten- und Rhinozeroskopf hinter einem Tiger zu sehen sind.


Indonesien

Gleich zwei neue Varianten sind aus der Banknotenserie der südasiatischen Inselrepublik mitzuteilen - es betrifft die Ausgaben mit der Jahresangabe 2006 für das kleinste Banknotennominal (1.000 Rupiah) und für das höchste Nominal (100.000 Rupiah).
Auf indonesischen Banknoten sind zwei Jahreszahlen zu finden - die erste gibt das Jahr an, in dem die Ausgabe dieser Banknote gesetzlich verankert wurde und die zweite das tatsächliche Ausgabejahr. Bei 1.000 Rupiah ist deswegen auch die Jahreszahl 2000 und bei 100.000 Rupiah die Jahreszahl 2004, gefolgt von einem Schrägstrich und der Jahreszahl 2006 zu finden.
An den Motiven fanden bei beiden Banknoten keine Änderungen statt, auf dem Tausender sind Kapitan Pattimura vorderseitig und Fischerboote vor einem Vulkan rückseitig und auf dem Hunderttausender, der seit der 2004er Serie wieder aus Papier besteht, vorderseitig die beiden Politiker Sukarno (ehemaliger Staatspräsident, der 1966 durch Suharto schleichend entmacht wurde) und Hatta sowie rückseitig das Parlamentsgebäude in Djakarta.


Kasachstan

Ab dem 15.11. zirkuliert in der mittelasiatischen ehemaligen Sowjetrepublik eine völlig neugestaltete Banknotenserie mit den Werten 200, 500, 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Tenge.
Sie haben alle eine einheitliche Grösse. Währenddessen die Motive der Vorderseite vertikal angebracht worden sind, ist die Rückseite horizontal zu betrachten. Abgesehen von der Farbgebung ist die Vorderseite einheitlich gestaltet - zu sehen ist oben das Astan-Baiterek-Monument in Astana, ein Symbol für die Entwicklung des unabhängigen Kasachstans. Weiterhin ist mittig ein Notenfragment der Nationalhymne Kasachstans zu sehen, desweiteren ist das Staatswappen des Landes und die Landesflagge zu finden. Am Rand sind dann die 5 Finger einer Hand zu sehen, als Symbol für Ehrlichkeit, Vertrauen und Gerechtigkeit. Auf der Rückseite sind bedeutende Gebäude und Landschaften zu sehen, eingebettet in eine Umrisskarte der Republik.
Bemerkenswert ist ausserdem, dass die Vorderseite in kasachisch beschriftet wurde und die Rückseite in russisch. Dies war bei den bisherigen Banknoten nicht der Fall; anscheinend wurden jetzt die Belange der russischen Minderheit in Kasachstan stärker berücksichtigt.
Die Banknoten verfügen über viele Sicherheitsmerkmale, als da sind Wasserzeichen, ein durchbrochener magnetischer Sicherheitsfaden, ein Durchsichtselement (jeweils auf Vorder- und Rückseite wurde ein Teil gedruckt, welches sich beim Durchschauen zu einem Motiv ergänzt), optisch variierende Druckfarbe (abhängig vom Betrachtungswinkel verändert die SSchrift ihre Farbe), Mikroschrift, Antikopie-Elemente (womit beim Scannen rasterartige Muster entstehen sollen), Kontrollnummer mit magnetischer Farbe, Iriszendenz, Latent image, Irisdruck, UV-Elemente (die unter ultraviolettem Licht sichtbar werden) oder farbige Fasern (bei 5.000 und 10.000 Tenge, die unter UV-Licht rosa leuchten).
Bei den beiden Werten zu 2.000 und 5.000 Tenge kam es allerdings zu einem winzigen Orthographiefehler. Das Wort Ultyk in Ultyk Banki (Nationalbank) auf der Vorderseite ist mit einer falschen Version des Buchstaben k geschrieben worden. Korrekt wird dieser Buchstabe ohne ein darunterhängendes Zusatzzeichen dargestellt - auf der Banknote ist dieser Extra-Haken jedoch vorhanden. Zirka 80% der beiden Banknotenwerte werden mit diesem Fehler in den Umlauf gelangen. Eine Vernichtung ist nach Ansicht der kasachischen Nationalbank zu teuer.
Einen ähnlichen winzigen Fehler gab es vor einigen Jahren in Frankreich, bei dem Schein zu 50 Francs der Neunziger Jahre (P-157), bei dem der Name von Antoine de Saint-Exupéry fälschlicherweise als Éxupéry geschrieben wurde und nach zwei Jahren durch eine korrigierte Version ersetzt wurde.


Kenia

Die Banknote über 100 Shillings existiert auch mit einer Datumsangabe aus diesem Jahr - dem 01.04.2006.
Kam es bei dem kleineren Wert, 50 Shillings, mit demselben Datum noch zu einer Panne, da diese einige Wochen vor diesem Datum bereits in den Umlauf gegeben worden sind, so wurde der Hunderter erst im Frühsommer emittiert. An den Motiven fanden keine Änderungen statt, der erste Präsident des unabhängigen Kenias, Jomo Kenyatta ist auf der Vorderseite und das Nyayo-Monument auf der Rückseite zu sehen.


Madagaskar

Bei den drei höchsten Banknoten, 2.000, 5.000 und 10.000 Ariary  wurde ein neues Sicherheitsmerkmal eingebracht, wie sie auch bei den kleineren Werten von 100 - 1.000 Ariary zu sehen sind: orange-gelbe Kreise, die sich auf beiden Seiten befinden.
Bei der Banknote zu 5.000 Ariary sind sie auf der Grafik um das Schiff eingebettet und auf der Rückseite über die bedruckte Fläche verteilt.
Die anderen beiden Banknoten werden in den nächsten Wochen ausgegeben.
Die Motive an sich bleiben unverändert; auf den Banknoten sind weiterhin keine Datierungen vorhanden.


Mexico

Seit dem 21.11.2006 gibt es für Polymerfreunde ein neues Objekt der Begierde - denn Mexico hat den Wert über 50 Pesos von Papier auf die Plasteversion umgestellt. Neben der Banknote über 20 Pesos gibt es damit eine zweite Polymerbanknote aus dem mittelamerikanischen Land.
Der Fünfziger ist allerdings der erste Schein einer neuen Serie, deren Ausgabe sich bis 2009 hin erstreckt und die Werte 20, 100, 200, 500 und auch wieder 1000 Pesos umfasst. Der Fahrplan sieht vor, dass 2009 der Hunderter und Fünfhunderter erscheinen sollen, die übrigen Werte in den dazwischenliegenden Jahren (20 Pesos beispielsweise 2007). Bei dieser neuen Serie kommt es zu einem Redesign der Motive, wobei sie teilweise durch neue ersetzt werden, etwa bei dem 500-Pesos-Schein.
Doch nun ist erstmal der 50-Pesos-Schein draussen. Die Vorderseite der violett-rosafarbenen Banknote zeigt ein unverändertes Porträt von José Maria Morelos, daneben sind zwei gekreuzte Kanonen sowie ein Wappenschild zu sehen. Auf der Rückseite ist das Äquadukt von Morelia, einer Stadt in Mexico (Bundesstaat Michoacán) zu sehen. Die Banknote verfügt über zwei Klarsicht- bzw Durchsichtsfenster, eines ist rechts neben dem Porträt von Morelos zu finden und hat eine längliche blattförmige Form, das andere ist in Schmetterlingsform ausgeprägt.
Von der Grösse her wird diese Banknote (wie auch die übrigen Werte der neuen Serie) kleiner, sie ist um 2 Millimeter kürzer (20 Pesos wird um 9 Millimeter schmaler, 100 Pesos um 21 Millimeter, 200 Pesos um 14 Millimeter und 500 Pesos um 7 Millimeter, 1000 Pesos bleiben unverändert).
Die Banknote verfügt über einige Sicherheitsmerkmale, etwa Mikrotext, ein transluzentes Zeichen (das Äquivalent zu Wasserzeichen bei Polymerbanknoten) mit dem Morelosschen Porträt, lichteinfallswinkelverändernde Farbe (in Höhe des Klarsichtfensters) oder der Wertangabe 50 auf dem Klarsichtfenster, die von schrägen feinen Linien umrahmt wird.
Bisher sind drei verschiedene Daten auf dieser Banknote aufgetaucht, 05.11.2004, 07.09.2005 und 22.11.2006.


Nicaragua

Ein weiteres mittelamerikanisches Land, Nicaragua, hat kürzlich eine ganz minimal modifizierte Banknotenserie herausgegeben. Diese umfasst die Werte 20, 50, 100 und 500 Cordobas - der Wert über 10 Cordobas wird nicht mehr als Papiergeld emittiert werden, sondern in Zukunft nur noch als Münze verfügbar sein, welche im Dezember erscheinen wird.
Doch die Banknoten sind bereits emittiert, wobei die Unterschiede nur beim genaueren Hinschauen auffallen: hatte die Serie 2002 noch als Serienpräfixbuchstaben (der Buchstabe vor der Kontrollziffer) das A, so findet nun der Buchstabe B Verwendung. Ebenfalls geändert wurden beide Signaturen. Keine Änderungen erfuhren die Motive - auf der Vorderseite sind bedeutende Persönlichkeiten der nicaraguanischen Geschichte, wie Ruben Dario, Manuel de Larreynaga oder José Estrada abgebildet, während die Rückseite Landschaften und Gebäude (so das Nationaltheater Ruben Dario in der Hauptstadt Managua) zieren.
Kürzlich hat Daniel Ortega die Präsidentschaftswahlen gewonnen - der Anführer der Sandinisten, der das Land schon in den Achtzigern regierte, ehe er dann 1990 abgewählt wurde und so quasi nebenbei dem Land auch noch eine Inflation und Währungswirren bescherte, die erst durch die konservative Regierung von Violeta Chamorro beseitigt werden konnten. Die Emission dieser neuen Serie steht in keinem Zusammenhang mit der gewonnenen Präsidentschaftswahl, doch hoffentlich wiederholt sich Geschichte nicht, denn ansonsten taucht das in den letzten Jahren banknotenmässig eher überschaubare Land wieder erneut in den Meldungen auf.



Nordirland

In Nordirland besitzen wie auch in Schottland mehrere Banken das Recht zur Emission von Banknoten. Eine davon ist die Ulster Bank Limited (die anderen sind die Bank of Ireland, die First Trust Bank und die Northern Bank), die ab dem 27.11.2006 eine Banknote über 5 Pounds herausgeben wird, die dem Fussballer George Best gewidmet ist.
Der nordirische frühere Stürmer des Fussballclubs Manchester United war am 25.11.2005 gestorben.
Abgebildet wird er in zwei Darstellungen sein - im Dress der Nationalmannschaft Nordirlands und im Dress des englischen Vereins.
Der Schein wird eine Auflage von 1 Million Stück haben.


Pakistan

Der Austausch der Banknoten in eine neue Serie findet langsam ihren Abschluss - Mitte November wurden die Werte über 100 und 500 Rupees neu herausgegeben, wonach sich nun nur noch 50 und 1.000 Rupees im alten Design befinden (diese werden im nächsten Jahr ersetzt).
Der Geldschein zu 100 Rupees ist in rötlichen Farben gehalten, der zu 500 Rupees in gelblich-bläulichen Farben.
Beiden ist gemeinsam, dass auf der Vorderseite ein recht grosses Porträt des bedeutenden pakistanischen Staatsmanns Mohammed Ali Jinnah gezeigt wird. Auf der Rückseite des Hunderters ist die Quaid e-Azam-Residenz zu sehen, ein imposantes Gebäude. Auf der Rückseite des Fünfhunderters ist die Badsmani-Moschee zu sehen, die sich in der Stadt Lahore befindet.
Die Banknoten verfügen über umfangreiche Sicherheitsmerkmale, die sie gegen Fälscher schützen sollen, etwa ein durchbrochener Sicherheitsfaden, ein Wasserzeichen (mit dem Porträt von Jinnah) oder Erkennungshilfen für sehgeschädigte Nutzer.



Peru

10 Nuevos Soles 11.08.2005
Neues irisierendes Band mittig auf der Vorderseite; Wertangabe rechts am Rand vorderseitig mit je nach Betrachtungswinkel sich ändernder Farbe (fuchsienrot zu golden)

Sambia

Die beiden Polymernoten (500 und 1.000 Kwacha) des im Süden Afrikas liegenden Landes sind nun auch mit der Jahreszahl 2006 im Umlauf aufzufinden. Weder an den Signaturen (weiterhin ist diejenige von K Fundanga präsent) noch an den Motiven (vorderseitig jeweils ein Fischadler, zusammen mit einem Baum; rückseitig mit Baumwollpflückern, einem Elefantenkopf auf dem Fünfhunderter bzw einem Traktoristen und einem Erdferkelkopf auf dem Tausender) fanden Änderungen statt.


Schweiz

Von der Schweiz kann nun auch die Ausgabe von 50 Franken mit dem Ausgabejahr 2004 gemeldet werden. Das Jahr ist in der Kontrollnummer verschlüsselt, die ersten beiden Ziffern geben das Jahr preis.
Es kam zu keinen Motivänderungen (Sophie Taeuber-Arp auf der Vorderseite und Beispiele aus ihren abstrakten Werken auf der Rückseite); als Signatur konnten die von Dr Hansueli Raggenbass und Dr Phillipp Hildebrand identifiziert werden, die im Katalog in der Unterschriftentabelle als 77. positioniert sind. Wie auch die mit 02 beginnenden Fünfziger weist auch die 2004er Ausgabe die mikroperforierte Wertzahl 50 auf, die den Fälschungsschutz nochmals erhöhen soll.


Serbien

Die Banknote über 100 Dinara ist die Banknote, die Serbien nach dem Zerfall Jugoslawiens als erstes neu herausgab, mit geändertem Banknamen (Narodna Banka Srbije statt Narodna Banka Jugoslavije) und rückseitigem Staatswappen.
Diese 2003er Ausgabe war eine Gedenkausgabe, die durch einen Aufdruck auf der Rückseite an Nikola Tesla erinnern sollte. 2004 kam eine 2. Ausgabe hinzu - unverändert, aber ohne den Gedenktext und bis heute im SCWPM nicht bekannt.
Nun gibt es eine 3. Ausgabe dieses Wertes - versehen mit der Jahreszahl 2006 weist sie einige kleinere Detailänderungen auf - etwa ein geändertes Staatswappen (es handelt sich dabei um einen doppelköpfigen Adler, der schon einmal zu Zeiten des Königreichs Verwendung fand) sowie eine nach oben hin verschobene Position der Wertangabe in Worten, sto dinara (hundert Dinar).
Motivänderungen fanden keine statt, auf der Vorderseite ist Nikola Tesla zu sehen und auf der Rückseite Details einer von Tesla entworfenen elektromagnetischen Induktionsmaschine.


Venezuela

Die Banknote zu 10.000 Bolívares existiert auch mit dem Datum 25.05.2004 - dem jüngsten bekannten Datum für diese Banknote. Erkennbar ist diese Variante auch an einem neuen Serienpräfix (dem Buchstaben vor der Kontrollnummer), dem Buchstaben F. An den Motiven wurden keine Änderungen festgestellt, der südamerikanische Befreiungsheld José Antonio Sucre ist auf der Vorderseite und das Gebäude des Obersten Gerichts in Caracas auf der Rückseite dargestellt.
Im Gegensatz zu dem im letzten Monat gemeldeten Fünfzigtausender ist bei dieser Banknote bereits von Anbeginn, dem Emissionsdatum 25.05.2000, der derzeit gültige Staatsname República Bolivariana de Venezuela (Bolivarianische Republik Venezuela) vorhanden gewesen.


Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus dem Zusammenschluss der sieben Scheichtümer und Emirate Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qawain, Ras al-Khaima und Fujeirah. Diese haben bestimmte übergeordnete Aufgaben an die Zentralmacht übergeben, verfügen jedoch noch über weitreichende Autonomierechte. Währenddessen für Briefmarkensammler jedes Land eigene Briefmarken ausgab, ist die Währung seit Bestehens der Union, seit 1971 (ursprünglich sollten auch Katar und Bahrain dem Staatenbund angehören, was auch die Banknoten von Katar und Dubai, sehr gesuchten Banknoten erklärt), einheitlich.
Es werden nun drei Werte mit der Jahreszahl 2006 gemeldet: 50, 500 und 1.000 Dirhams. Die Jahreszahl in arabischen Ziffern ist auf der Rückseite zu finden, währenddessen die wirklichen arabischen Ziffern, die mit den bei uns gebräuchlichen Zahlen nicht allzuviel Ähnlichkeit aufweisen, auf der Vorderseite zu finden sind und das Jahr 1427 AH anzeigen (AH steht für after Hedschras, dem Jahr 622, dem Auszug Mohammeds).
Die Banknote zu 50 Dirhams blieb bis auf das Datum unverändert, auf der Vorderseite ist der Kopf eines Oryx zu sehen und rückseitig die Festung Al-Jahilie.
Die beiden höchsten Werte ziert nun ein modifizierter breiter holografischer Streifen, auf dem abwechselnd das Staatswappen und der Nominalwert zu sehen sind. Von den Motiven her blieben sie unverändert - auf dem Fünfhunderter sind ein Falke bzw eine Moschee in Dubai zu sehen, währenddessen den Tausender ein Wachturm in einer Palastmauer und der Blick auf die berauschende Skyline von Dubai ziert.

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