10/2003

Argentinien

In dem südamerikanischen Land sind nun auch die anderen Nominale zu 5, 10, 20, 50 und 100 Pesos neu erschienen; wie der schon im Frühjahr herausgegebene 2-Pesos-Schein ohne den Text convertibles de curso legal. Ansonsten blieben sie vollkommen unverändert und trotzdem ist damit zu rechnen, dass P-346 bis P-351 in der 10. Auflage des SCWPM III neue Katalognummern erhalten.
Der Hintergrund des Wegfalls des Textes liegt in der immer noch andauernden Finanzkrise Argentiniens begründet; eine völlige Konvertibilität des Peso gegenüber der Weltwährung US-Dollar ist nicht mehr gegeben und dies musste auch seinen Niederschlag auch auf den Banknoten haben.
Nichtsdestotrotz bleibt die vorherige Serie natürlich kursgültig.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 00.30 Euro (EUR) je argentinischem Peso (ARS); demzufolge sind 2 ARS = ca 00.60 EUR; 5 ARS = ca 01.49 EUR; 10 ARS = ca 02.98 EUR; 20 ARS = ca 05.97 EUR; 50 ARS = ca 14.92 EUR und 100 ARS = ca 29.84 EUR.


Armenien

Aus der Kaukasusrepublik gibt es eine neue Banknote zu 5.000 Dram zu vermelden.
Der Unterschied zu der Emission von 1999 (P-46) liegt jedoch nur in einer geänderten Jahreszahl, welche nun 2003 anzeigt.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 07.92 Euro (EUR) für 5.000 armenische Dram (ARD).


Dänemark

In dem südlichsten skandinavischen Land ist seit dem 2003/24/09 eine weitere Banknote neu im Umlauf - 500 Kronen.
Das Motiv der bisherigen Ausgabe (der Physiker Niels Bohr auf der Vorderseite und ein kämpfender Ritter mit einem Drachen auf der Rückseite) wurde beibehalten; jedoch wurden die Sicherheitsmerkmale deutlich verbessert:
So sind auf dem neuen Hologramm die Zahl 500, ein Atom und der Buchstabe D (römisches Zahlzeichen, welches für 500 steht) abgebildet. Fluoreszierende Farben lassen den Schein unter ultraviolettem Licht leuchten. Auch die orangene Farbe auf der Rückseite ist UV-aktiv.
Die bisherige 500-Kronen-Banknote bleibt weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel im Königreich; wird jedoch durch die Nationalbank beim Eintreffen in Filialen derselben aus dem Verkehr gezogen.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 67.33 Euro (EUR) für 500 dänische Kronen (DKK).


Irak

Nach dem Sturz des Saddam-Regimes gibt es nun im Irak wieder neue Banknoten, die nicht mehr das Antlitz von Hussein tragen.
Neu emittiert wurden Banknoten zu 50, 250, 1.000, 5.000, 10.000 und 25.000 Dinars.
Diese wurden sämtlich bei Thomas De La Rue gedruckt und sind seit einigen Tagen im Irak im Umlauf.
50 Dinars: Auf der Vorderseite der violettfarbenen Banknote wurde das Motiv der ¼-Dinar-Banknote von 1971 (P-56) bzw 1973 (P-61) entnommen, eine Hafenanlage samt Schiff. Auch die Rückseite wurde diesen beiden Banknoten entnommen, ein Palmenhain.
250 Dinars: Die Vorderseite wurde der ½-Dinar-Banknote (P-68, P-78) entlehnt, ein Astrolabium ist darauf zu sehen.
Auf der Rückseite wurden auf die Rückseiten der 50-Dinars-Banknote von 1991 (P-75) oder der ½-Dinar-Banknote (P-62, 1973; P-68, 1980 und 1985; P-78, 1993) zurückgegriffen, das Minarett der Grossen Moschee von Samarra ist auf der bläulich-rötlichen Note zu sehen.
1.000 Dinars: Gelblich-bräunlich gehalten, ist auch auf dieser Note ein bekanntes Motiv zu sehen: eine von P-69 oder P-79 (1 Dinar) bekannte alte irakische Münze.
5.000 Dinars: Gehalten in Blau- und Rot-Tönen weist auch diese Banknote ein schon mal verwendetes Motiv auf: den von P-70 (5 Dinars 1980 bzw 1982) bekannten Gali-Ali Beg Wasserfall, ein wunderbares Motiv. Auch die Rückseite entstammt der älteren Banknote, die Festung von Al-Ukhether.
10.000 Dinars: Eher grünlich gehalten, wird auf dieser Banknote das von P-71 (10 Dinars 1980-1983) bekannte Porträt des Wissenschaftlers Al-Hassan Ibn Al-Haitham verwendet. Auf der Rückseite wie auch auf der älteren Banknote das Hadba-Minarett in Mossul.
25.000 Dinars: Gehalten in rötlichen und gelblichen Banknoten weist diese Banknote auf der Vorderseite bislang nicht verwendete Motive auf: eine Frau in Landestracht.
Bei der Rückseite griff man auf das Motiv von P-59 (5 Dinars 1971) oder P-64 (ebenfalls 5 Dinars 1973) zurück, der babylonische König Hammurapi im Gespräch mit dem Sonnengott Shamash.
Ein Umtauschkurs liess sich leider nicht ermitteln, die Angaben schwanken je nach Quelle zwischen 1 irakischer Dinar (IQD) = 02.87 Euro und 2.300 irakischen Dinars = 1 Euro.


Kasachstan

Aus der ehemaligen Sowjetrepublik kommt eine neue Banknote, das nun höchste Nominal zu 10.000 Tenge.
Wie bei den bisherigen kasachischen Banknoten ist auf der Vorderseite der Wissenschaftler Al-Farabi zu sehen. Auf der Rückseite ist im Vordergrund ein Leopard zu sehen, im Hintergrund eine Berglandschaft. Ebenfalls ist auf der Rückseite eine Landkarte von Kasachstan vorhanden.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 60.12 Euro (EUR) für 10.000 kasachische Tenge (KZT).


Kenia

Aus einem der beliebtesten Reiseziele in Afrika, Kenia, gibt es eine neue Banknote zu vermelden: 50 Shillings mit dem Datum 01.04.2003.
Es ist jedoch kein Aprilscherz, dass auf dieser Banknote nicht der Präsident Daniel Arap Moi zu sehen ist (wie auf den Emissionen seit 1981), sondern ein Porträt des Staatsgründers und ersten Präsidenten Jomo Kenyatta. Es wird dasselbe Porträt von Kenyatta verwendet, wie es auch auf kenianischen Banknoten der Sechsziger und Siebziger zu sehen war.
Auf der Rückseite ist ein Kamel zu sehen.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 00.56 Euro (EUR) für 50 kenianische Shillings (KES).


Sambia

Aus dem südafrikanischen Binnenstaat kann ich vier neue Nominale ankündigen, zu 50, 100, 500 und 1.000 Kwacha. In Bezug auf das Motiv und das Erscheinungsbild hat sich nichts geändert; nur die Jahreszahl, die auf der Vorderseite zu finden ist, wurde in 2003 geändert.
Was sich allerdings auch geändert hat und gravierender ist: Die neuen 500- und 1.000 Kwacha-Banknoten sind erstmals in der sambischen Banknotenhistorie nicht mehr auf Papier gedruckt, sondern es sind Polymerscheine!
Gedruckt wurden sie von der Canadian Bank Note Company Ltd, wobei dieser Firma beim Druck der Scheine ein kräftiger Lapsus unterlaufen ist: Die roten und schwarzen Seriennummern lassen sich bei einigen Exemplaren (berichtet wird von Exemplaren im Gesamtwert von 4.500.000 sambischen Kwacha) durch leichtes Reiben ganz einfach abrubbeln…
Fraglich ist allerdings der praktische Wert dieser Banknoten, man blicke einmal auf ihren Umtauschwert. Die angekündigten Banknoten zu 50.000 oder 100.000 Kwacha lassen jedoch immer noch auf sich warten…
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 0.0001825 Euro (EUR) je sambischem Kwacha (ZMK); demzufolge sind 50 ZMK = ca 00.01 EUR; 100 ZMK = ca 00.02 EUR; 500 ZMK = ca 00.09 EUR und 1.000 ZMK = ca EUR 00.19.


Sierra Leone

Aus Sierra Leone können gleich zwei neue Banknoten vermeldet werden; eine zu 2.000 Leones und die andere zu 5.000 Leones.
Beide tragen das Datum 01.02.2002, sind aber erst in der letzten Zeit in den Umlauf gekommen.
Auf der 2.000-Leones-Banknote sind keine allzugrossen Änderungen feststellbar; die Motive der Vorderseite (ein Porträt von I. T. A. Wallace-Johnson sowie ein Güterschiff) und das der Rückseite (ein modern aussehendes Gebäude, evtl das Gebäude der Bank of Sierra Leone in Freetown) sind unverändert geblieben.
Jedoch nicht nur am Datum ist erkennbar, dass es sich nicht um eine weitere Variante von P-25 (vom 01.01.2000) handelt - auch die Gestaltung der Seriennummer ist anders.
War auf P-25 die Serie noch in Bruchform dargestellt und die Seriennummer in horizontalen gleichhohen Ziffern, ist dies auf der neu erschienenen Banknote anders: Keine Serienangabe in Bruchform mehr; die Seriennummer ist vertikal dargestellt und ist von der Ziffernhöhe her anwachsend.
Es wurde auch andere Druckerfarbe verwendet, die jetzige zeigt einen metallisierenden Effekt.
Das eben Geschriebene gilt auch für die 5.000-Leones-Banknote, das höchste Nominal dieses westafrikanischen Staates, die seit 1993 (P-21) nicht mehr neu aufgelegt wurde.
Das Porträt von Sengbe Pieh auf der Vorderseite erscheint auch auf dieser Banknote auf der Vorderseite; auf der Rückseite ist ein Staudamm zu sehen.
Die Seriennummergestaltung und der metallisierende Effekt der Druckerfarbe ist wie bei der neuen 2.000-Leones-Banknote.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt für 2.000 Leones (SLL) ca 00.74 Euro (EUR) und für 5.000 SLL ca 01.86 EUR.


Simbabwe

Aus dem im Süden Afrikas befindlichen Staat, dem ehemaligen Rhodesien, gibt es ebenfalls eine neue Banknote zu vermelden, die nunmehr höchste Nominal zu 1.000 Dollars, das jedoch einen für europäische Begriffe lächerlichen Umtauschwert besitzt.
Die Vorderseite ist motivgleich den übrigen Banknoten, zu sehen ist der Re Matapos-Felsen.
Auf der Rückseite sind drei Elefanten zu sehen.
Wie auch bei den übrigen Banknoten ist auf der Rückseite unten links ebenfalls ein (weiteres) Tier der in Simbabwe heimischen Tierarten abgebildet - diesmal eine Giraffe.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt für 1.000 Dollars (ZWD) ca 01.06 Euro (EUR).


Sudan

In dem nordostafrikanischen Staat gibt es eine neue Banknote zu 2.000 Dinars, die die bisherige 1.000-Dinars-Banknote an der Spitze der Nominalkette ablöst.
Vom Design her schliesst sie sich an die bisherigen Ausgaben an, auf der Vorderseite der gelblich/orangenen Note ist der Volkspalast in der Hauptstadt Khartum zu sehen. Auf der Rückseite wurde das Hauptgebäude der Bank of Sudan, ebenfalls in Khartum befindlich, abgebildet, dazu ein Wasserkraftwerk und eine Erdölleitung.
Bilder von Vorder- und Rückseite sind in der Galerie verfügbar.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 06.59 EUR für 2.000 sudanesische Dinars (SDD).


Uruguay

Ganz frisch aus der Schweiz Südamerikas und erst vor wenigen Tagen (2003/25/09) herausgekommen: 2.000 Pesos Uruguayos!
Diese Banknote ist nun das höchste Nominal, es zeigt auf der Vorderseite ein Porträt von Dámaso Antonio Larrañaga im Profil (dieser ehemalige uruguayische Präsident war auch schon auf früheren Banknoten abgebildet) und auf der Rückseite die Nationalbibliothek von Montevideo, der uruguayischen Haupstadt. Die Nationalbibliothek wurde kurz nach der Unabhängigkeit 1816 eröffnet.
Gedruckt wurden die Banknoten in Deutschland, bei Giesecke & Devrient.
Folgende Sicherheitsmerkmale zeichnen die 2.000-Pesos Uruguayos-Note aus:
1. holografisches Silberband auf der Vorderseite
2. asymetrische Seriennummergestaltung (sprich von der Höhe her ansteigend)
3. Wasserzeichen, auf dem der frühere Präsident Artigas zu sehen ist.
4. Farbige Fasern im Papier verstreut.
Der Umtauschwert - vor Abzug etwaig anfallender Bankentgelte - beträgt ca 61.27 Euro (EUR) für 2.000 Pesos Uruguayos (UYP).

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