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ABH = Non Nominatus: Ordens-Liste der Ritter und Inhaber Königlich Preußischer Orden und Ehrenzeichen im Jahre 1825, Berlin 1825. Enthält Kurzangaben zur laufenden Nummer der Ordensverleihung (nach Orden und Ehrenzeichen sortiert), Nachnamen, Stellung (Rang im Militär oder in der Zivilverwaltung) und das Jahr der Verleihung.
Berücksichtigt wurden in der Liste alle preußischen Orden und Ehrenzeichen, die es 1825 gab (Schwarzer Adler-Orden, Militair-Verdienst-Orden [= Pour le mérite], Militair-Ehrenzeichen, Roter Adler-Orden, Johanniterorden, Eisernes Kreuz. Beim Militär-Verdienst-Orden und beim Eisernen Kreuz ist zusätzlich für viele (aber leider nicht für alle) Inhaber angegeben, wo der Orden erworben wurde.
Indexiert wurden von uns nur Adelige, die das "v." trugen oder bei denen erkennbar war, daß sie dem deutschen Adel vermutlich angehören. Russische Staatsangehörige, soweit sie am Namen erkenntlich waren, wurden nicht verzeichnet, ebenso keine Nichtadeligen, von denen erstaunlicherweise oft auch Vornamen genannt werden. Von der Indexierung ausgeschlossen blieben endlich auch alle Ritter des Schwarzen Adlerordens, da diese bereits hinlänglich bekannt sind.
Einige Beispiele mögen die originalen Einträge deutlich machen:
Ein Ehrenzeichen und kein Orden war das erst 1813 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen gestiftete Eiserne Kreuz, daß in zwei Klassen mit unterschiedlichen Bänderfarben verliehen wurde (schwarzes Band mit weißen Streifen für Kombattanten /Kämpfer und weißes Band mit schwarzen Streifen für Nichtkombattanten / Nichtkämpfer). Das Eiserne Kreuz belohnt ausschließlich kriegerische Verdienste in den Befreiungskriegen ab 1813. Vor einem Pour le mérite-Träger mußten 1825 Schildwachen das Gewehr anfassen.
Die von 1812 bis 1852 verliehenen Ritterschaften des Johanniterordens sind reine Ordensauszeichnungen, da die Balley Brandenburg des Ordens in dieser Zeit nicht existent war. Alle Inhaber von Orden und Ehrenzeichen durften außerdem die Ordensinisgnien um ihr Wappen gruppieren und auf Briefbögen oder Einladungen benutzen.
Als Inhaber von preußischen Orden und Ehrenzeichen durfte an den Betreffenden auch keinerlei "Lebens-, Leibes- oder Ehrenstrafe" vollzogen werden (ausgenommen Festungsarrest und Gefängnis). Die Verleihung und der eventuelle Entzug (z.B. wegen "Mangel an Muth, an Pflichttreue und an Unbescholtenheit") konnten nur durch den König persönlich vorgenommen werden.
Folgende Abkürzungen werden im Original benutzt: ausg. = ausgeschieden / a.Th. = außer Thärigkeit / a.D. = außer Dienst / m.E. = mit Eichenlaub / m.Br. = mit Brillanten / aggr. = aggergiert [beigegeben, abkommandiert] / s.m.w. = schwarz mit weiß [Bandfarben] / w.m.s. = weiß mit schwarz [Bandfarben].
Kopien davon erhalten Sie auf Wunsch von der Deutschen Forschungskartothek, Lerchenweg 16, D-24811 Owschlag, Signatur: "ABH", eMail: defoka@web.de
Muster für Kopieanfragen (koennen Sie markieren, kopieren und für Ihre eMail als Text verwenden):
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Hiermit erbitte ich Ihre freundliche Hilfe bei meinen Forschungen nach einer bestimmten deutschen Adelsfamilie und wuerde mich sehr freuen, koennten Sie mir Reproduktionen, moeglichst in Form von DIN-A-4-Papierkopien, aus der folgenden bei Ihnen vorhandenen Quelle per Post zukommen lassen:
Non Nominatus: Ordens-Liste der Ritter und Inhaber Koeniglich Preussischer Orden und Ehrenzeichen im Jahre 1825, Berlin 1825. Ihre Signatur: "ABH"
Mich interessieren dabei speziell die folgenden Vorkommen:
[ ... an dieser Stelle die von uns geschickten Indexeintraege einfuegen ... ]
Fuer Ihre Bemuehungen bedanke ich mich vielmals im Voraus und werde selbstverstaendlich gern alle anfallenden Kosten fuer die Heraussuche und Kopierung mit Versendung tragen. Meine Rechnungs- und Versandanschrift lautet:
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Mit freundlichen Gruessen verbleibe ich
vielmals dankend als Ihr
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