| ca. 5500 bis 4000 v. Chr. (Steinzeit) |
| Zahlreiche Funde geben Zeugnis von einer frühzeitlichen
Besiedelung, insbesondere im Bereich des Heidbergs durch Jäger und Fischer |
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| ca. 700 v. Chr. bis
Christiegeburt (Eisenzeit) |
| ca. 650 bis 800 |
| Siedlungsgruben und Feuerstellen mit zahlreichen Scherben geben Auskunft
darüber, daß auch in der slawischen Zeit die Wenden im Klein Wesenberger
Gebiet lebten. |
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| 1186 |
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| Erster Hinweis ohne Jahreszahl auf eine der Muttergottes geweihte
Kapelle "St. Marienhude", östlich von Barnitz |
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| 1187 |
| Papst Gregor VIII erteilt der (Klein) Wesenberger Kirche zu Zeiten von
Abt Rotmar vom Kloster Reinfeld ein "Breve". Dieses ist die
erste urkundliche Erwähnung der Klein Wesenberger Kirche. Sie ist damit
nach Reinfeld die zweitälteste Kirche in Oststormarn. |
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| 1189 |
| Urkunden über das Gebiet östlich der Trave werden urkundlich als
"Wetenberge" bzw. "Wesenberge" bezeichnet. |
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| 1251 |
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| 1262 |
"Wesenberge wird in diversen kirchlichen Urkunden
erwähnt. |
| 1270 |
| 1276 |
| 1283 |
| 1352 |
Die Holsteiner Grafen Johann und Adolf übertragen die Gerichtsbarkeit
über Wesenberg auf das Reinfelder Kloster. |
| 1358 |
Der Lübecker Bischof überträgt das Patronatsrecht über die
Wesenberger Kirche an das Reinfelder Kloster. |
| 1369 |
Die Familie von Wesenberg verschreibt den Wesenberger Wald an dem
Kloster Reinfeld. |
| 1392 |
Volrad von Wesenberg stirbt. Der Grabstein aus gotländischem Kalkstein
liegt heute in der Kirche vor dem Altar. |
| 1447 |
Der Knappe Gerd Stake und und Lüder Rumor verkaufen dem Abt des
Klosters Reinfeld den sogenannten Hopfenhof in Wesenberg. |
| 1459 bis 1581 |
Durch Erbfolgen und Teilungen untersteht das Dorf wechselnde
Landesherren. |
| 1531 |
Poulus, Abt zu Reinfeld kauft die Wassermühle zu Kirch-Wesenberg. |
| 1549 bis 1551 |
Nicolaus Muth amtiert als evangelischer Prediger in Wesenberg. |
| 1582 |
Nachdem sich die Reformation durchgesetzt hat, wird das Reinfelder
Kloster aufgelöst. |
| 1586 |
Die Kirche erhält eine Kanzel. |
| 1616 |
Klein Wesenberg kommt zum Amt Rethwisch und ist hier einziges
Kirchdorf. |
| um 1625 |
Rotscher Nebe ist Pastor in Wesenberg. |
| bis 1641 |
Pastor Nicolaus Moth (Noth, Mothen oder
Mühr) stirbt. |
| 1650 |
| Vom Lübecker Dom wird ein Taufstein gekauft, wahrscheinlich der
frühgotische Taufstein aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, oder
sogar aus dem 12. Jahrhundert, der heute noch in der Klein Wesenberger
Kirche benutzt wird. |
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| 1653 |
Nach dem 30jährigen Krieg ist auch die Kirche wegen ihrer
Baufälligkeit stark verändert worden. |
| 1655 |
In diesem Jahr stirbt der Pastor Martinus Jacobi. Sein Nachfolger bis
1680 wird Simon G(Ch)elius. |
| 1659 |
In diesem Jahr stirbt der Küster und Schulhalter Andreas Ertmann.
Dieses ist der erste Hinweis auf eine Schule in Klein Wesenberg. |
| 1681 |
Martinus Lange wird Pastor in Klein Wesenberg. Er behält dieses Amt bis
zu seinem Tode 1691. |
| 1692 |
Georgius Janensby (Tablowski) wird Pastor. |
| 1696 |
Der Kirchenblock wird bestohlen. Da der Block in eineinhalb Jahren nicht
geöffnet worden war, betrug die Beute des Diebes vermutlich über 100
Mark. |
| 1700 |
Im Nordischen Krieg besetzen die alliierten Truppen der Schweden und
Braunschweig-Lüneburger die Orte des Kirchspiels Klein Wesenberg. |
| 1717 |
Detlef Friedrich Cla(u)sen wird Nachfolger des verstorbenen Pastors
Jenensby. Er geht später nach Schleswig. |
| 1722 |
Der König setzt Prediger Johannes Peper aus Segeberg in die Wesenberger
Kirche, ohne den Herzog zu befragen. Das Patronat der Kirche gehört dem
Herzog von Holstein-Rethwisch. |
| 1736 |
Die Kornmühle wird erbverpachtet. In diesem Zusammenhang wird erstmals
von "Kleinen Wesenberg" geschrieben. |
| In diesem Jahr wird erstmals von Johann Hieronimus Thyben als Pastor
berichtet. |
| 1741 |
Bei der jedes zweite Jahr stattfindenden Kirchenvisitation betrug die
Schülerzahl 60. |
| 1743 |
Beginn der Agrarreform in Klein Wesenberg. Der Wesenberger Hof wird
niedergelegt. Die Insten können sich aus der Leibeigenschaft freikaufen. |
| 1748 |
Pastor Claus Friedrich Hanssen ist im Amt. |
| 1761 |
Die "Plönschen Lande" (einschließlich Klein Wesenberg)
fallen durch Erbvertrag an den dänischen König. |
| 1765 |
Die Herrschaftlichen Häuser zu Klein Wesenberg werden versteigert. |
| 1774 |
Pastor Gerhard Noadt ist im Amt. |
| 1779 |
Pastor Asmus Ibbeken ist im Amt. |
| 1781 |
Friedrich Otto Stricker wird Pastor. |
| 1784 |
Es wird ein Pastorat erbaut. |
| 1792 |
Das gesamte Kirchengerät wird bei einem Einbruch ins Pastorat
gestohlen. |
| 1797 |
Thomas Hinrich Jebe wird Pastor. |
| 1806 |
Durchziehende schwedische Truppen sorgen für Unruhe. |
| 1809 |
Nicolaus Brodersen wird Pastor. |
| 1813 |
Französische Soldaten, die aus Lübeck vertrieben wurden, halten sich
im Kirchspiel Klein Wesenberg auf. |
| 1839 |
Durch eine Beteiligung der Kirchenkasse von 5 Mark jährlich wird
erstmals eine Klein Wesenberger Schülerbibliothek erwähnt. |
| 1843 |
Christian August Hinrich Denker wird Nachfolger des verstorbenen Pastor
Brodersen. |
| 1855 |
Auf einer Terrasse am Nordhang des Kirchberges wird eine neue
Küsterwohnung und ein "Schullokal" gebaut. |
| 1858 |
Die Kirche erhält ihre erste Orgel. |
| 1863 |
Heinrich Johann Friedrich Sörensen löst Pastor Dencker, der nach
Leezen geht ab. |
| 1864 bis 1866 |
Nach zwei Kriegen wird das Herzogthum Holstein mit Preußen vereinigt. |
| 1867 |
Der Landkreis Stormarn wird gebildet. |
| 1871 |
Carl Georg Heinrich Genzken wird Nachfolger von Pastor Sörensen, der
nach Neumünster geht. |
| 1878 |
Durch preußische Konsistorialverordnung kommen die "Plönschen
Dörfer", also auch Klein Wesenberg von der Propstei Plön zu der
Propstei Segeberg. |
| 1882 |
| Eine durch einen Blitzschlag verursachte Feuersbrunst zerstörte am 30.
April die Kirche, das Fährhaus und das Schul- und Organistengebäude. |
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| 1883 |
Ernst Wilhelm Conrad Brodersen wird neuer Pastor. Sein Vorgänger geht
nach Preetz. |
| 1885 |
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| 1889 |
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| 1894 |
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| um 1900 |
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| 1901 |
Über die Trave nach Groß Wesenberg wird eine Holzbrücke gebaut. |
| Pastor Brodersen geht nach Hamburg-Wandsbek. Sein Nachfolger wird ab
1902 Gustav Petersen. |
| 1910 |
Nach dem Brückenbau wird Groß Wesenberg von Reinfeld nach Klein
Wesenberg umgepfarrt. |
| 1913 |
Klein Wesenberg erhält Elektrizität. |
| 1917 |
Die große Glocke der Kirche und die 29 vorderen Pfeifen der
Kirchenorgel müssen als Kriegmaterial abgeliefert werden. |
| 1919 |
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| 1920 |
Pfingsten findet das erste Schützenfest in den Wesenberger Tannen
statt. |
| Pastor Petersen geht nach Wanderup. Sein Nachfolger wird Wilhelm
Waßner. |
| 1922 |
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| 1925 |
Die Kirchengemeinde Hamberge wird mit der Klein Wesenbergs durch
Personalunion des Pastors verbunden. |
| Jürgen Stoldt wird am 1. November Nachfolger des verstorbenen Pastor
Waßner. |
| 1931 |
Am 20. September werden zwei Kirchenglocken geweiht. Damit ist wieder
ein Dreiergeläut vorhanden. |
| 1932 |
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| 1933 |
| Der Musikzug der
Feuerwehr wird wieder ins Leben gerufen. Die ersten Mitglieder: Hans Wilken, Karl Kirchmann, Erwin Denker, Wilhelm Möller, Fritz Benthin, Willi Oldörp, Ernst Möller, Alwin Prahl, Werner Schmidt und Hans Begeest. |
Geschichte
der Freiwilligen Feuerwehr Klein Wesenberg |
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| 1934 |
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| 1939 |
Gustav Böhmke wird Nachfolger von Pastor Stoldt, der Propst in Segeberg
wird. |
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| 1945 |
Am 3. Mai rücken britische Soldaten in
Klein Wesenberg ein. |
| 1946 |
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| 1950 |
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| 1951 |
Pastor Lolling wird Vakanzvertreter. |
| Am 21. Oktober wird Hellmut Gronau neuer Pastor. |
| 1954 |
Der Grabstein des Ritters von Wesenberg, ein altes Denkmal der
Kirchengemeinde, wird von Friedhof in die Kirche gebracht, um dort vor der
Verwitterung geschützt zu sein. Der Friedhof wurde in den letzten
Jahrzehnten wiederholt ostwärts erweitert. |
| Am 13. November wird der Ehrenfriedhof eingeweiht. |
| 1955 |
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| 1956 |
Am 19. Februar wird Pastor Gerhard Bredner in sein Amt eingeführt. In
seine Amtsperiode fällt die umfangreiche Renovierung der Kirche, die den
Innenraum start verändert. |
| 1957 |
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| 1958 |
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| 1961 |
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| 1962 |
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| 1964 |
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| Der Pastoratsneubau gegenüber der Kirche ersetzt das alte Pastorat an
gleicher Stelle. Ein Anbau erhält einen Gemeinderaum. |
| 1967 |
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| 1968 |
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| 1983 |
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| 1984 |
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| 1986 |
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| 1989 |
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| 1992 |
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| 1993 |
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| 1998 |
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| 2000 |
Am 11. Juli wird ein Verein zur Förderung der Kirchenmusik
gegründet. Zweck des
Vereins ist es, die Kirchenmusik in Klein Wesenberg ideell und
materiell zu fördern, zu pflegen und die finanziellen Mittel über
den Etat der Kirchengemeinde Klein Wesenberg hinaus zu ergänzen,
insbesondere durch die Gewinnung von Freunden, Förderern und
Sponsoren.
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| 2001 |
Auf dem Gelände rund um das Schützenhaus
finden erstmalig die Landesmeisterschaften im Sommerbiathlon statt.
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| 2002 |
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| 2003 |
Auf dem Friedhof wird die Skulptur
"Stele" von Herrn Hartmut Sy aufgestellt.
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| Das Schützen- und
Gemeinschaftshaus erhält einen neuen, freundlich ansprechenden
Tresenbereich. |
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