Liebe und Macht

In einem interessanten Artikel behandelt Viestad (1982) Rousseaus Rolle als Erschaffer einer neuen Geschlechterrollenideologie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Viestad zufolge stellt Rousseau bewusst sein weibliches Idealbild in Gegesatz zu den damaligen Frauen, die «sich erklären, bestimmen und einen befehlenden Ton zulegen». Rousseau ist wichtig, nicht weil seine Ideen eine neue Frau «erschufen», sondern weil er einer von denjenigen war, die am deutlichsten die Ausgabe von «der Mann» und «die Frau» des voranstürmenden Bürgertums formulierte. Der starke, robuste Welteroberer Emile, selbständig, unabhängig und kontrolliert lediglich von sich selbst, war das Muster für die bürgerliche Jungenerziehung vieler Generationen, ein Ideal, das selbstverständlich auch die unterdrückten Klassen beeinflusste. (s. Rudberg, 1983.) Die sanfte, untertänige und schwache Sophie war die neue, bürgerliche Frau, «befreit» von allen Aufgaben in der Produktion und reduziert zu einem Objekt der Lust des Mannes und dem Bedarf des Mannes nach ehelichen Erben.

Die Mädchenerziehung, die Rousseau vorschrieb, war eine Erziehung zur Rolle als Unterdrückte: «Erschaffen wie sie ist, einem so unvollkommenen Wesen wie dem Manne zu gehorchen ... sollte sie bei Zeiten lernen, selbst Ungerechtigkeit zu ertragen und sich mit den Unbilligkeiten eines Ehemanns abzufinden, ohne sich zu beklagen.» Gleichzeitig muss es ein Element von Freiwilligkeit in der Unterordnung geben. Der Mann ist «abhängig von der Schwächsten», davon dass «sie zustimmt, ihn den Stärksten sein zu lassen».

Auf dem Gebiet des Sexuallebens schreibt Rousseau Freiwilligkeit für beide Teile vor. Er ermahnt den neugebackenen Ehemann: «Du sollst alles aus Liebe erreichen und nicht etwas aus Pflicht fordern, selbst die geringsten Zugeständnisse musst du niemals als Rechte betrachten, sondern als Beweise der Gunst.» Viestad kommentiert den Widerspruch, der entsteht, wenn «freiwillige Liebe» sich innerhalb des Rahmens eines Unterdrückungsverhältnisses entfalten soll (S. 58):

«Das Gegenseitigkeitsprinzip, das echte Lusterlebnisse voraussetzen, führt dazu, dass beide vom gegenseitigen Wohlwollen abhängig sind. Aber Rousseau ist schnell dabei für die Frau hervorzuheben, dass sie durch das instand halten seines Begehrens, auch ein wichtiges Machtmittel in der Ehe erhält. Was beinhaltet es, dass die Frau die Herrschaft über den Mann durch sein Sexualbedürfnis erlangt? Zum Ersten enthüllt es das Faktum, dass sexueller Genuss für sie nicht ein Ziel in sich selbst sein darf, sondern ein Mittel zu etwas anderem, wo sie generell schwach dasteht. Es ist nicht als handelndes Subjekt, ausgehend von eignen Bedürfnissen, dass sie aktiv oder passiv gegenüber ihrem Mann ist. Um ihre Machtquelle zu behalten, muss sie dafür sorgen, dass er auf eine Weise zufriedengestellt wird, die ihn ihrer nicht müde werden lässt. Ihr Entgegenkommen oder Abweisen wird sich dem anpassen, was auf lange Sicht sein Interesse aufrechterhält. Das setzt voraus, dass ihr eigenens Lustgefühl weitgehend seinem untergeordnet wird. Es ist der Genuss des Mannes, für dessen Andauern sie sich anstrengen soll. Das spiegelt ihre tatsächliche Ohnmacht wider. Es zwingt sie dazu, die Rolle als Objekt für sein Interesse zu akzeptieren, anstatt mit ihren eigenen Bedürfnissen und Forderungen herauszukommen. / ... / Durch das Gewähren einer begrenzten Gefühlsfreiheit für Frauen kam Rousseau dazu, eine widerspruchsvolle bürgerliche Geschlechterideologie zu schaffen. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen den romantischen und die Gefühle befreienden Idealen und dem unterdrückenden Verhältnis, innerhalb dessen sie verwirklicht werden sollten. Rousseau forderte sowohl durchgeführte Unterordnung als auch selbstgewählte Liebe von den Frauen.»

Diesen Widerspruch zwischen Freiwilligkeit und Unterdrückung finden wir in sehr vielen Verhältnissen in der bürgerlichen Gesellschaft wieder: Das politische System, mit «Freiheit und Demokratie», aber innerhalb des Rahmens der Herrschaft einer Klasse über eine andere. Der «freiwillige» Vertrag zwischen Arbeiter und Kapitalist, der den Arbeiter zwingt, Werte, die er geschaffen hat, an den Kapitalisten abzutreten. Das von Rousseau formulierte Geschlechterverhältnis drückte gerade den Zwang der bürgerlichen Gesellschaft in einer «freiwilligen» Form aus. Der Kern dessen ist nicht so viel anders als das, was Hanne Haavind (die ich zuvor referiert habe) als das Los der modernen Frau beschreibt.

Eine solche Verwicklung von Macht und Liebe bekommt viele Konsequenzen. Es bringt u.a. den Machtkampf in das Gebiet des Sexuallebens rein, und trägt dazu bei, die Sexualität für beide Geschlechter zu verfremden. Ein Beischlaf ist ein Sieg für den Mann, der die Frau «erobert» und «flachlegt». Dies ist so selbstverständlich, dass es selbst in Engels´ Beschreibung der neuen, freien Frau und Mann der Zukunft durchschimmert: In seiner berühmten Passage in «Die Familie ...» schreibt er, dass die Frau der Zukunft keinen anderen Grund als die Liebe hat, um sich einem Mann zu «unterwerfen».

Frauen sollen sich am liebsten teuer verkaufen. Diejenige Frau, die zu oft «flachgelegt» wird, wird billig. Dem können sich auch die heutigen «befreiten» jungen Mädchen nicht entziehen. So drückt die 16-jährige Laila sich aus (s. Ericsson, Lundby & Rudberg, S. 42):

«(Wie, glaubst du, wollen die Jungen, dass die Mädchen sein sollen?) So sexuell wollen sie so am liebsten, dass du nicht mit einer Masse Jungen zusammengewesen bist, weil - und - ja, du verstehst, dass sie nicht von einer Masse Jungen vorher berührt worden sind, wirr und albern. Sie wollen, dass du «rein» bist». (Aber sie, also, können es?) Sie können gut vierzig Mädchen gehabt haben, aber du sollst nicht von einem zuvor berührt worden sein, und ein braves Mädchen sein und ... (Glaubst du, dass Mädchen sich manchmal von Jungen unter Druck gesetzt fühlen, Dinge zu tun, zu denen sie eigentlich keine Lust haben?) So sexuell, so kommt es wohl, dass «Warum kannst du das nicht machen,» und «Das ist ja wohl nicht gefährlich,» und, nicht wahr. (Kann es Auswirkungen auf das Ansehen für das Mädchen haben, wenn sie da nicht mitmacht? Wenn sie z.B. keinen festen Freund hat?) Ja - genau im Augenblick heißt es über sie, dass sie einen «Reißverschluss auf der Pussi» hat und nichts will und so was, nicht wahr, aber wenn sie dann fest mit einem Jungen zusammenkommt, dann ist es unheimlich gut, dass sie einen Reißverschluss auf der Pussi gehabt hat - so sind sie also etwas schwierig zu verstehen.»

Das, was Leila «schwierig zu verstehen» findet, ist von der Funktion des Beischlafes als Leistung für Jungen begreifbar: Das Mädchen nicht flachzulegen, macht dich zu einem Verlierer. Aber der Sieg wird nicht so wertvoll, wenn du ihn mit vielen anderen teilst.

Die Jugendlichen «treten auf, wie zwei Fußballmannschaften in der obersten Liga mit Spitznamen wie «Enge Agneta» und «Allgemeine Vertiefung», schreibt Liljestrøm (1981, S. 100). Eine vergröberte Version des Geschlechterspieles, aber dennoch eine, die das Konkurrenzelement und die Abstemplung der Prämie enthält, die nach und nach in der billigsten Mannschaft angekommen ist.

Moderne Verhütungsmittel haben die Sexualgewohnheiten verändert, aber nicht den Machtkampf entfernt. Morokvasic unterstreicht dies in einem Artikel, wo sie das scheinbar «irrationale» Benehmen jugoslawischer Einwanderinnen in westeuropäischen Ländern behandelt, die dem Gebrauch von Verhütungsmitteln gegenüber abgeneigt sind. Einer der Gründe, die sie angibt, ist folgender (1984, S. 203):

«Sexuelle Verbindungen, basiert auf dem sich gegenseitig kontrierenden Standard, ähneln einer Konkurrenz, wo der Mann als Gewinner, die die Frau als Verlierer angesehen wird, wenn der Beischlaf stattfindet. Die Frau kann lediglich gewinnen, wenn sie dazu im Stande ist, abzulehnen, auf diese Weise behält sie nicht lediglich ihren guten Ruf, sondern wird noch begehrenswerter. Eine ihrer besten Waffen ist die Furcht vor einer Schwangerschaft - das ist Furcht für sie und eine Bedrohung für ihn. Die moderne Verhütungstechnologie hat den Frauen diese Waffe genommen.»

Es wird gewöhnlicherweise angenommen, dass moderne Präventionsmethoden es den Frauen leichter gemacht haben, ihre Sexualität, ausgehend von ihren Bedürfnissen, auszuspielen, weil sie weitgehend frei von Angst vor unerwünschter Sexualität ist. Das ist mindestens eine Wahrheit mit Modifikationen. Sie ist auch der Jagd des Mannes nach «Siegen» auf dem sexuellen Gebiet mehr preisgegeben worden.

Sowohl Høigård & Finstad als auch Viestad weisen darauf hin, wie Sexualität zu «Handlung aus Berechnung» für Frauen werden kann, weil sie zu einem Machtmittel in einer machtlosen Position wird. Im Flirt und Verliebtsein verhält es sich meistens so, dass Sexualität gegen «echte Liebe» getauscht wird. Die große Angst von Mädchen ist er, der «lediglich mit mir schlafen will». Von Jungen, ihrerseits, wird erwartet, dass sie sich an vielen versuchen, aber ohne sich zu binden, ohne «eingefangen zu werden». Diese Spiel hat auch mit dem Machtverhältnis zu tun: Das Mädchen muss sich sichern, dass der Junge «sie wirklich liebt», da sie lediglich in der Position als «wirklich geliebt» eine Möglichkeit zur Kontrollle und Macht hat. Der Junge oder Mann, der «wirklich liebt», verliert unterdessen Kontrolle und Macht. Rousseau beschreibt Verliebtheit als maskuline Abwertung (zitiert nach Viestad, S. 56): «Wie tief bist du jetzt nicht gefallen. Wo ist der abgehärtete Junge ... der seinen Körper stählte ... der sich lediglich vor der Vernunft beugte und eine selbständige Meinung von allem hatte?»

Im erotischen Krieg zwischen Frau und Mann tauscht die Frau Sexualität gegen «echte Liebe», während der Mann «echte Liebe» gegen sexuellen Zugang zur Frau tauscht. Die Frau bekommt ein entfremdetes und verwirrtes Verhältnis zu ihrer Sexualität, der Mann bekommt ein entfremdetes und verwirrtes Verhältnis zu Nähe und Abhängigkeit und was «echte Liebe» sonst beinhalten mag. Im Lied über den weichen Mann hat Ole Paus dieses Tauschverhältnis aufs Korn genommen: «Warum schläft niemand mit mir?» fragt der weiche Mann. Obgleich er also Nähe und Fürsorge anbietet, erhält er also nicht den erwarteten Sex im Tausch.

Die Sexualität als Arena des Machtkampfes zwischen den Geschlechtern, gibt der Abweisung eine doppelte Bedeutung für den Mann. Eine Frau, die «nein» sagt, weist ihn nicht lediglich sexuell ab. Sie definiert ihn auch als einen Verlierer. Und eine Frau, die mit einem Mann im Bett landet, ist oft darüber im Zweifel, ob sie Butter verkauft hat, ohne Geld dafür zu bekommen.

Dieser Machtkampf, und dieses Tauschverhältnis, sind selbstverständlich nicht die ganze Geschichte über das sexuelle Verhältnis zwischen Männern und Frauen in unserer Gesellschaft. Aber sie sind ein so wichtiger Teil der Geschichte, dass sie in größerem oder kleinerem Grad ihre Prägung aufs Leben der meisten heterosexuellen Menschen setzen. Es wird sowohl für Frauen als auch Männer schwierig, eine sichere, gefühlsmäßige und sexuelle Identität, und ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander zu entwickeln. Dass dies tief sitzt, kann man u.a. an der Wortwahl der radikalsten und aufrührerischsten Menschen sehen. So äußerte sich Alexandra Kollontay 1927 in einem Gespräch über Liebesbeziehungen zwischen Menschen der Zukunft (Kollontay, 1971, S. 268):

«Männer und Frauen der Zukunft werden in einem tieferen Sinne Kameraden sein, und ihre Kameradschaft wird auf Gemeinschaft, auf gemeinsame Interessen und gemeinsame Liebe zu dem großen Ganzen gegründet sein. Das rein Sexuelle wird hingegen mehr untergeordnet sein - wie es immer für die Frau gewesen ist - und es wird, auch wenn es recht paradox klingt, ziemlich gleichgültig für sie sein, wem sie ihren Körper gibt.»

Auch für Kollontay ist also der Körper etwas, das eine Frau einem Mann «gibt», ein Objekt sowohl für ihn als auch für sie. Sexualität als Lebensführung und Entfaltung für Frauen - das ist schwierig einzufangen.

Dieser Machtkampf und Entfremdung werfen Schatten auch in lesbische und homophile Beziehungen hinein. Frauen, die Frauen lieben, und Männer, die Männer lieben, werden nicht lediglich Menschen, die eine andere sexuelle Veranlagung als die heterophile Mehrheit haben. Sie werden auch eine Bedrohung der Ordnung der Dinge, eine Art Verräter an dem Geschlechtersystem, auf dem die Gesellschaft beruht. Aufgrund des Machtverhältnisses zwischen den Geschlechtern erhält das Lesbisch-Sein oder Homophil-Sein eine weitere und beunruhigendere Bedeutung. Die ihnen begegnende Verurteilung, Abweisung und Abscheu muss auch davon ausgehend begriffen werden.

In dieser Situation bekommt die Jagd nach sexueller Befreiung, Glück und Zufriedenheit, die einige Gesellschaften hier im Westen prägt, etwas Verzweifeltes. Die Sexualität ist zu einem Anliegen für Therapeuten mit Know-how geworden. Elena Poniatowska aus Mexiko gibt, mit dem frischen Blick einer anderen Kultur, eine tragikomische Beschreibung des Verhältnisses australischer Frauen zum Sex. Sie besucht u.a. jemanden, die sich mit «sexueller Beratung» befasst (1985, S. 302):

«In Australien ist das Jungfernhäutchen eine Plage, wie die Mandeln und der Blinddarm. Die Aufmerksamkeit aller versammelt sich rund um die Klitoris. Dr. Elsie Koadlow, die Patientinnen mit psychosexuellen ehelichen Störungen behandelt, spricht völlig frei vom Beischlafsanklang, vom Feuchtwerden, und Anschwellen, gefolgt vom Orgasmus, von der Ausweitung der Vagina durch Einführen der Finger während man sich liebt, von der Furcht, dass es an der Klitoris mangelt, von der Sehnsucht nach dem vaginalen Orgasmus. Vaginale Stimulierung und der Grafenberg-Punkt - ein empfindliches Gebiet in der Vorwand der Vagina, das einen tieferen Orgasmus als die Klitoris gibt - wird oft von Sextherapeuten erwähnt. Dr. Elsie Koadlow lehrt und ermuntert Frauen dazu, ihre eigene Vagina zu erforschen, ihre Geschlechtsorgane zu befühlen, und Tampons in die Vagina einzuführen. «Was verwendest du? Binden oder Tampons? Wenn lediglich das Erste, hast du irgendwann einmal überlegt, Letztgenannte einzuführen? Sie meint, dass die Rolle des Doktors auch in Unterrichtung bestehen soll, und dass Allgemeinpraktizierende und Gynäkologen Zeit und Erfahrung in sexuelle Beratung investieren sollten, weil Patientinnen oft so starke Angst in Verbindung mit Sexualität haben, dass sie davon überwältigt werden und alle erotischen Gefühle leugnen. Manuelle erotische Stimulierung in der Ehe zu akzeptieren, ist ein Gewinn, aber Dr. Koadlow empfiehlt keine mechanischen Hilfsmittel wie Vibratoren: Eine Frau dazu zu ermuntern, mechanische Hilfsmittel zu verwenden, wird sie lediglich dazu ermuntern, die Rolle des Ehemannes weiter herabzuwerten.»

Selbstverständlich ist sexuelle Beratung gut. Aber die Sextherapeuten der ganzen Welt können kaum den Widerspruch lösen, in dem auch moderne Frauen und Männer gefangen sind: Dass die Sexualität gleichviel ein Machtkampf wie gegenseitiger Genuss und Hingabe ist. Wenn einige Frauen wählen, den lebenden Mann mit einem Vibrator zu erstatten, und einige Männer wählen, die lebende Frau mit einer «aufblasbare Barbara» zu erstatten, so spricht dies wohl für sich selbst. Innerhalb des herrschenden Geschlechterverhältnisses hat die Forderung nach gegenseitiger Befriedigung und Glück es leicht, eine weitere Leistungsanforderung für beide Teile zu werden. Der Mann soll die Fraue nicht lediglich «flachlegen», er soll auch dafür sorgen, dass sie einen Orgasmus bekommt, andernfalls hat er nicht die Leistung geliefert, die von ihm gefordert wird. Und die Frau, die diejenige sein sollte, die davon profitiert, bekommt eine Art «Orgasmuspflicht»: Die Frau, die keinen Orgasmus bekommt, verletzt den Mann und bringt ihn dazu, sein Gesicht zu verlieren. Das Resultat wird, dass Frauen nicht so ganz selten den Orgasmus simulieren, wie eine der Frauen, die Liljestrøm zitiert (S. 151):

«Ab und zu fragen die Jungen, ob es gut war, und da sage ich immer ja. So werden sie nicht enttäuscht. Aber es ist nicht so oft, dass ich meine, dass es gut ist. Aber es ist es nicht wert, dass sie es mitbekommen, dass sie schlechte Liebhaber sind.»

Der Weg heraus aus diesem führt kaum durch den Beratungsraum der Sex-Therapeuten. Es ist das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern, das uns in diesem Spiel bindet, wo jede neue Freiheit auch eine neue Kette wird. Ohne Frauenbefreiung ist keine wirkliche sexuelle Befreiung möglich.

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