Claus Olsen


 

Hinrichtungen von Zwangsarbeitern

In den ehemaligen Landkreisen Flensburg und Schleswig (heute Kreis Schleswig-Flensburg) wurden 1941 bis 1945 eine Reihe von Zwangsarbeitern hingerichtet, weil sie Kontakt zu deutschen Frauen hatten. Den betroffenen Frauen wurden zum Teil die Haare abgeschnitten. Sie waren sogar öffentlichen Demütigen ausgesetzt und wurden entweder zu Zuchthausstrafen verurteilt oder in das Konzentrationslager Ravensbrück eingewiesen. Dieses Kapitel der Regionalgeschichte ist ein besonderes Tabuthema.
Die Vorfälle in den Dörfern Schafflund, Hürup, Sieverstedt, Süderbrarup und Kropp werden im folgenden Aufsatz näher untersucht.
Die Namen der Betroffenen sind anonymisiert, weil manche der Opfer noch leben.
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Links zum Thema:
 IZRG-Gutachten "Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945"

DGB fordert regionale Aufarbeitung der Geschichte der Zwangsarbeiter im Dritten Reich

FORSCHUNGSGRUPPE (FG) "Zwangsarbeit in Schleswig-Holstein"