Tür Bürgerhaus - HDH

 

Erläuterungstafeln

Bredstedt wurde 1231 im Erdbuch (Steuerbuch) des dänischen Königs Waldemar II. erstmals urkundlich erwähnt. Einzelfunde und Siedlungsreste deuten auf eine dauerhafte Ansiedlung seit der Jungsteinzeit hin. Der in Nord-Süd-Richtung an der Geestkante verlaufende Weg, ein Nebenweg zum „alten Ochsenweg“, durchquerte hier den mäandrierenden Bach Hollebek mit einer Furt, später einem Holzsteg/-brücke. 1853 entstand eine steinerne Brücke.

1477 erhielt Bredstedt die Fleckensgerechtigkeit. Als Amtssitz der Hardesvögte und Gerichtstätte entwickelte sich der Flecken zum Verwaltungs- und Versorgungsmittelpunkt der Nordergoesharde (von der Arlau im Süden bis zur Soholmer Au im Norden, von Viöl/Joldelund im Osten bis an die Nordsee im Westen; insgesamt ein Flecken und 51 Dörfer).

1530 erhielt der Flecken von König Friedrich I. die Genehmigung, jährlich zwei Jahrmärkte abzuhalten, ab 1580 zusätzlich einen wöchentlichen Markttag, bis zum heutigen Tag der Freitag. Der Markt entwickelte sich zu einem Handelsplatz und Treffpunkt und gewann als regionaler Viehmarkt und Auktionsplatz früh an Bedeutung. Klaus Groth verfasste 1870 die niederdeutsche Versnovelle „De Heisterkrog“ und schrieb: „In Bredstedt weer’t vundag Michaelimarkt“ (mehrtägiger herbstlicher Vieh- und Krammarkt). Landwirtschaft und Handwerk waren die bestimmenden Wirtschaftsfaktoren.

Der historische Marktplatz befand sich im Privatbesitz der Marktanlieger, bis diese 1837 durch Unterschrift ihr Eigentum an den Flecken abtraten und ihre Zustimmung zum Ausbau eines „regulären“ Marktplatzes gaben. Bis 1864 war der Marktflecken Bredstedt königlich dänisch, dann kam er zu Preußen und zum Kaiserreich. 1900 erhielt Bredstedt die Stadtrechte, 1998 das Prädikat Luftkurort.

Bredstedt besaß

Die Gesamtfläche der Gemarkung Bredstedt beträgt fast 1.000 ha, davon sind ca. ein Drittel bebaut bzw. überplant (Baugebiete).

 

Die Hinweistafeln

  1. Die Spar- und Leihkasse zu Bredstedt
  2. Die Alte Apotheke
  3. Haus der Landvögte
  4. Alte Pumpe
  5. Alte Tabakfabrik und Wohnhaus Preisler
  6. Üüj schölj, nü Nordfriisk Instituut / Alte Volksschule, jetzt Nordfriisk Instituut
  7. Alter Kirchhof
  8. Altes Zollhaus
  9. Alte Mittelschule, jetzt Bürgerhaus
  10. Friedhof
  11. Naturzentrum (Alte Landwirtschaftsschule)
  12. Bahnhof
  13. Ulmenhof
  14. Magnussen-Haus
  15. Stockhaus
  16. Brücke am Hollebek
  17. Alte Wassermühle
  18. Clementinische Stiftung
  19. Altes Pastorat

 

1 Nord-Ostsee Sparkasse, ehemals Spar- und Leihkasse zu Bredstedt und Rathaus. Der ältere nördliche Gebäudeteil wurde 1893 / 94 nach einem Entwurf des Architekten A.W. Prale als Sparkasse und Rathaus in neogotischem Stil, „ zur Zierde des Fleckens“, errichtet. Den Eckturm zieren zwei Figuren ( Glück und Wohlstand ), den Nord-Giebel die Wappen Nordfrieslands, Bredstedts und Schleswig-Holsteins. Der 1930 vom Architekten G. Widmann errichtete An- und Erweiterungsbau passt sich dem älteren Bauabschnitt und der vorhandenen Bebauung am Markt besonders an. Die 1840 gegründete Spar-und Leihkasse ist mit der Geschichte Bredstedts eng verbunden. Sie unterstützte mehrfach neue Unternehmen und Einrichtungen ( wie Marschbahn, elektrische Straßenbeleuchtug, Park u.a.) sowie soziale und kulturelle Anliegen. Durch die Bildung des Amtes Mittleres Nordfriesland im Jahre 2008 wurde das Rathaus nicht mehr als Verwaltungsgebäude für die Stadt Bredstedt benötigt. Die Spar-und Leihkasse zu Bredstedt fusionierte 2013 mit der Nord-Ostsee-Sparkasse.


 

2 Die Alte Apotheke wurde 1611 als Wohnhaus vom Hardesvogten Urban Pauls errichtet und ist somit nach der Kirche das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt. Die Granitstelen vor dem Eingang tragen seine Initialen „U.P. 1626“. Christian IV., König von Dänemark (1588-1648), war mehrmals Gast in diesem Hause. Auch später wohnten hier Hardes- und Landvögte. Bereits im 17. Jahrhundert ist in Bredstedt eine Apotheke nachweisbar, in diesem Gebäude durchgängig seit 1797. Das Haus wurde 1971 grundlegend umgestaltet.


 

3 Haus der Landvögte. Hier in der Osterstraße wohnten im 18.Jahrhundert die Landvögte, die obersten Beamten der Nordergoesharde (Landschaft Bredstedt, seit 1785 Amt Bredstedt). Der Landschreiber Lorenz Jacob Clausen ließ bei einem Neubau des Hauses 1743 seine Familienwappen in das Portal einsetzen; sie befinden sich jetzt in der Westwand. Ihm folgten u.a. die Landvögte von Brockdorff, von Kleist und der Amtmann von Blücher. Das Haus in seiner jetzigen Form mit dem schön geschwungenen Giebel wurde 1935/36 erbaut. 1989 wurde das Gebäude mit Städtebauförderungsmitteln für die Nutzung als Buchhandlung renoviert. 2008 wurde das Anwesen verkauft, umgebaut und insgesamt vom Diakonischen Werk angemietet.


 

4 Alte Pumpe. Bis 1950 standen an mehreren Stellen in Bredstedt öffentliche Pumpen, die den Bedarf der Menschen an gutem Wasser befriedigten. Für den Bau und die Unterhaltung waren „Pumpengemeinschaften“ zuständig. Dieser Nachbau, der durch großzügige Spenden von Hans-Eberhard-Eichweber (Südafrika) und Bredstedter Bürgern ermöglicht wurde, soll an diese Zeit erinnern. Die Bredstedter Handwerker Günther Paulsen (Holzarbeiten), Wilhelm Gries (Metallarbeiten) und Uwe Breckling (Malerarbeiten) haben den Pumpennachbau unentgeltlich angefertigt. Die Pumpe steht vor einem der letzten Giebelhäuser am Markt, die früher das Ortsbild prägten.


 

5 Alte Tabakfabrik. Die Tabakfabrik Preisler war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der größte Wirtschaftsbetrieb in Bredstedt. Sie versendete bis 1960 Tabak und Zigarren nach ganz Deutschland. Die Anlage in der heutigen Form entstand in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Das Wohnhaus mit Kontor ließ Inhaber Bruno Preisler 1911 grundlegend umbauen. In den Gebäuden befinden sich seit der Sanierung (1993/97) das Forstamt Nordfriesland sowie Wohnungen und Geschäfte.


 

6. Üülj Schölj, nü Nordfriisk Instituut Apseet 1871 ma en klasisistischen insliik, tujarst ma seeks, awäädrie ma oocht klaserööme. As 1967 et nai grün- än hoodschölj bäged wörd, fleeted et reoolschölj heer inönj, än bit 1984 wörd di bäg brükd foont schölj for bjarne, wat et swåår mat liiren hääwe. 1989/90 wörd et hüs ma stipe foont lönj Slaswig-Holsteen ålhiil renowiird. Sü wörd di bäg et stää fort Nordfriisk Instituut, wat ham bemöitet am e nordfrasche spräke, histoori än kultuur. Daheere keere wårde sunt 2015 önj en önjbäg präsentiird, weer uk e soomlinge foont instituut bewåård wårde.

6 Alte Volksschule, jetzt Nordfriisk Instituut; errichtet 1871 mit klassizistischen Stilelementen mit zunächst sechs, später acht Klassenräumen. Nach dem Bau der neuen Grund- und Hauptschule 1967 diente das Gebäude der Realschule und bis 1984 der Schule für Lernbehinderte. 1989/90 aus Mitteln des Westküstenprogramms des Landes Schleswig-Holstein umfassend renoviert und von störenden Anbauten befreit, ist das Gebäude seitdem Sitz des Nordfriisk Instituut, der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung für die nordfriesische Sprache, Geschichte und Kultur. In einem 2015 errichteten Anbau werden diese Themen präsentiert und die Sammlungen des Instituts verwahrt.


 

7 Alter Kirchhof. Seit 1462 besaß Bredstedt eine vom Breklumer Priester betreute Kapelle. Sie wurde 1511 erweitert und um 1535 zur eigenständigen Kirche. Die St. Nikolai-Kirche ist ein spätgotischer Ziegel- und Feldsteinbau. Auf dem Kirchhof wurden 1462 bis 1870 die Toten bestattet, insgesamt beinahe 20.000 Felssteine mit Initialen, Hausmarken und Jahreszahlen befinden sich an dem Wall an der Süderstraße, alte Grabmale südlich der Kirche. Der Torbogen (Stegel) im Westen wurde 1729 errichtet. Den Kirchhof umgibt eine – nicht mehr vollständige – Lindenallee. An die Gefallenen der Weltkriege erinnern ein Granitblock mit Helm (1921) und eine Gedächtnishalle an der Südseite der Kirche (1956). Das Gemeindehaus wurde 1963 errichtet. Schräg gegenüber der Kirche befindet sich in der Süderstraße das 1890 erbaute Pastorat.


 

8 Altes Zollhaus, 1845 als Nebenhaus der Dienstwohnung des Landvogts Johann Carstens errichtet. Nach 1850 wurde es als Packhaus des königlichen Zollamtes genutzt. Hier lagerten zumeist eingeführte und mit Abgaben (Zoll) belegte Waren. In Bredstedt gab es bis 1876 königliche Zollverwalter, die vor allem zur Zeit der Salzsiederei für die Steuererhebung zuständig waren. Nach dem Bau der Mittelschule 1913 wurde das Haus Dienstwohnung des Rektors, später des Hausmeisters. Seit 1989 dient es als Altenbegegnungsstätte, seit 2004 als Wohnhaus.


 

9 Alte Mittelschule, jetzt Bürgerhaus. Der Backsteinbau von 1913 ist ein herausragendes Beispiel für den „Heimatschutz“, der sich gegen die als überladen empfundene Architektur des wilhelminischen Zeitalters wandte. Der Bau einer Mittelschule (später Realschule) entsprach den Bemühungen des kleinstädtischen Bürgertums um weiterführende Bildung. 1933-45 trug die Schule den Namen „Adolf-Hitler-Schule“. Nach Errichtung der neuen Realschule 1975 wurde das Gebäude von der Schule für Lernbehinderte genutzt. Seit 1989 dient es als Bürgerhaus und beherbergt u.a. die Bücherei.


 

10 Friedhof. Ursprünglich wurden die Toten bei der St. Nikolai-Kirche bestattet. Aus Platzgründen legte man 1871 einen neuen Friedhof an. In der Mitte wurde eine „Friedenseiche“ gepflanzt, die an die Gründung des Deutschen Reiches 1871 erinnern soll. Westlich davon erhebt sich eine Doppeleiche, gesetzt 1898 am 50. Jahrestag der schleswig-holsteinischen Erhebung. Der Friedhof wurde mehrfach vergrößert. Die 1912 eingeweihte, später erweiterte Kapelle erhielt 1957 eine eigene Glocke. Gedenkstätten auf dem Friedhof erinnern an die Opfer der Weltkriege, an hier bestattete Kriegsgefangene und an das Schicksal der Heimatvertriebenen.


 

11 Naturzentrum (Alte Landwirtschaftsschule), 1897 errichtet als landwirtschaftliches Ausbildungszentrum für Nordfriesland und die schleswigsche Geest. Getragen vom nordfriesischen landwirtschaftlichen Verein, war die Schule eine der ersten ihrer Art in Schleswig-Holstein. In der Theodor-Storm-Straße entstand 1952 ein Neubau. Dieses Gebäude diente danach als Außenstelle der Kreisberufsschule. Mit der Eröffnung des Naturzentrums 1976 wurde es einer neuen Verwendung zugeführt. Zusammen mit dem Bahnhof und der Bebauung der Bahnhofstraße bildet das Haus ein Ensemble im Stil der wilhelminischen Architektur jener Zeit.


 

12 Bahnhof, errichtet 1887 am Ortsrand als Station der „Marschbahn“ (zwischen Hamburg und Ribe an der damaligen Nordgrenze des Deutschen Reiches). Wie der Bahnhof selbst wurde auch die zum Ortskern führende Bahnhofstraße möglichst repräsentativ gestaltet. In Bahnhofsnähe siedelten sich Wirtschaftsbetriebe an. Von der Bundesbahn zum Abriss freigegeben, wurde das Gebäude 1986 unter Denkmalschutz gestellt und zunächst von der Stadt Bredstedt erworben. Dank privater und städtischer Initiative konnte der Bahnhof neuen Nutzungen zugeführt und 1989 völlig neu restauriert werden.


 

13 Ulmenhof. 1903 von dem Tierarzt Lorenz Nissen erbaut, diente ihm dieses Anwesen als Wohnung und Praxis. Nach seinem Tode gründeten seine Erben 1938 eine Stiftung. Diese trug zum Gedenken an den 1914 gefallenen Sohn den Namen „Broder-Lorenz-Nissen-Stift“. Sechs Wohnungen gaben hier bedürftigen älteren Bredstedtern Unterkunft. Als das Haus später durch die Erträge aus der Verpachtung des Landes und durch Zuschüsse der Stifter nicht mehr unterhalten werden konnte, wurde es verkauft. Der Erlös floss 1986 in den Neubau von Rentnerwohnungen in der Theodor-Storm-Straße. 1990 wurde das Haus renoviert und zum Hotel-Restaurant „Ulmenhof“ umgebaut.


 

14 Magnussen-Haus, Geburtshaus des Kunstmalers Christian Carl Magnussen (1821-1896), bekannt für seine Darstellungen des friesischen Volkslebens und als Porträtist. Das Gebäude wurde 1794 vom Amtsverwalter Godber Jensen (Initialen am Giebel) in dieser Größe errichtet. Im 19.Jahrhundert diente es vorübergehend als Post, Amtsgericht und Landwirtschaftsschule; gegenüber (Nr. 25) lag das Stockhaus (Gefängnis). Bei der Verfilmung des Fontane-Romans „Effi Briest“ (1955) diente das Magnussen-Haus als Kulisse für die Wohnung des Landrats. Es wurde 1989/90 in Anlehnung an die ursprüngliche Gestaltung durch private Initiative grundlegend restauriert.


 

15 Stockhaus. Wohl schon um 1530 stand in der Norderstraße das Stockhaus (Gefängnis) der Nordergoesharde. Gemauerte Bänke und Eisenringe im Keller erinnern noch heute daran. 1823 wurde das dem Amt Bredstedt gehörende Haus versteigert. Seither beherbergte es bis 1965 einen Kaufmannsladen, lange Zeit betrieben von Hans Friedrich Feddersen aus Wester-Schnatebüll. Kolonial-, Eisen-, Galanterei- und Kurzwaren sowie „geistige Getränke“ wurden hier verkauft. Ein Urenkel Feddersens ließ das geschichtsträchtige Anwesen im Jahr 2000 umfassend restaurieren.


 

16 Brücke am Hollebek. Der vom Stollberg kommende Bach Hollebek hat für den Ursprung Bredstedts große Bedeutung. Hier gefundene Werkzeuge aus der jüngeren Steinzeit deuten auf erste Siedlungen hin. Der ehemals morastige Bereich am Unterlauf (de brede Städ = die breite Stätte) soll Vorlage für den Ortsnamen gewesen sein. Seit dem späten Mittelalter verband hier eine Brücke zwei Ortsteile. Diese zunächst aus Holz erbaute Brücke wurde als Symbol in das Wappen der Stadt Bredstedt übernommen (gestiftet vom Landfrauenverein Bredstedt-Reußenköge).


 

17 Alte Wassermühle. Die Wassermühle wurde 1483 erstmals erwähnt. Schon lange vorher dürfte der Mühlenteich aufgestaut und eine Mühle betrieben worden sein. Sie war königlich, also staatlich, und wurde meistbietend verpachtet. Um den Pächtern sichere Arbeit zu geben, bestand ein „Mühlenzwang“, der erst 1853 aufgehoben wurde. Danach wurde die Mühle verkauft. Das jetzige Gebäude ließ Müller August Jochimsen 1890 in zeittypischem Stil errichten. Bis 1927 war ein Wasserrad in Betrieb, und noch in der Nachkriegszeit wurde hier Korn gemahlen.


 

18 Clementinische Stiftung, von Anton Clement (Landvogt in Bredstedt 1694-1711) dem Flecken Bredstedt testamentarisch vermachtes Armenhaus. 1720 aus dem gestifteten Kapital von 5000 Reichstalern fertiggestellt, war das Gebäude im ehemals sogenannten „Göse-gang“ zur Aufnahme von acht Witwen aus den unteren Ständen eingerichtet. Nach umfassender Renovierung 1987 durch den neuen Eigentümer (Dänischer Gesundheitsdienst für Südschleswig) dient das Haus weiterhin als Rentnerwohnheim.


 

19 Altes Pastorat Das erste Pastorat, am Markt Nr. 24 gelegen, war zu alt, nicht mehr geräumig und sehr feucht. Dafür wurde in der Süderstraße, gegenüber der Kirche, ein neues repräsentatives Pastorat errichtet. Es wurde 1891 fertiggestellt und war bis 2008 das Pastorat der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nikolai. Die hohen Kosten für eine umfassende Renovierung und Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes zu einem zeitgemäßen Pastorat konnte die Kirchengemeinde nicht aufbringen. Das Gebäude wurde 2013 verkauft und privat unter Beachtung der Denkmalschutz-Auflagen zu einem Wohnhaus umgebaut, saniert und im Jahre 2015 bezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Verein für Bredstedter Geschichte und Stadtbildpflege e.V. 2013