Heiner
Garg: EU-weite Massenvernichtung von Rindern ist
tierschutzpolitischer Wahnsinn und ökonomischer Unsinn
Zur angekündigten Massenverbrennung von 2 Millionen Rindern in der EU sagte der tierschutzpolitische Sprecher der F.D.P.-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:
Der Vorschlag der EU ist vollkommen indiskutabel. Menschenleben sind nicht akut bedroht und daher ist die massenhafte Vernichtung von Tieren durch nichts gerechtfertigt.
Abgesehen davon, dass diese Maßnahme ethisch überhaupt nicht zu vertreten ist, ist sie auch ökonomisch unsinnig, stellte Garg fest.
Die beabsichtigte Verknappung des Angebots wird in der gegenwärtigen Situation keineswegs automatisch zu höheren Rindfleischpreisen führen. Der Absatz von Rindfleisch stabilisiert bzw. erhöht sich nämlich nur, wenn das Vertrauen der Verbraucher zurückgewonnen wird. Die geradezu hysterische Reaktion der EU wird aber gerade das Gegenteil bewirken. Die Verbraucher werden durch solche Panikaktionen zusätzlich verunsichert, die Nachfrage wird weiter sinken.
Ich fordere Landwirtschaftsministerin Ingrid Franzen und Umweltminister Klaus Müller auf, gegen diesen barbarischen Unsinn mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu intervenieren, so Garg abschließend.