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Historie -Impressionen - Veranstaltungen |
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Wie alles begann: Wir
schreiben das Jahr 1977, die erste große Wirtschaftskrise liegt hinter uns.
12 Millionen Arbeitslose sind zu beklagen. Ein
Mittelklasse Pkw kostet 15.000 DM und die Bevölkerung ist hungrig auf Reisen
und Freizeitveranstaltungen. In Otterndorf, der kleinen Stadt am großen
Strom, bereitet man sich auf die Sommersaison 1977 vor. Sonne, Strand und
Meer alleine genügen den Anforderungen der Urlauber nicht mehr. Aus diesem
Grunde machten sich eine Handvoll Otterndorfer Gedanken, wie man mit
interessanten und abwechslungsreichen Veranstaltungen den Besuchern
Otterndorfs zusätzliche Anreize bieten könnte. Aufgrund solcher Überlegungen
waren bereits Veranstaltungen, wie Volkswattlaufen, germanischer Fünfkampf
oder Volksradfahren entstanden, die alle unter dem Aspekt der körperlichen
Ertüchtigung standen. Was nun eigentlich noch fehlte, war ein Veranstaltung,
die das geistige und leibliche Wohl zufriedenstellen sollte. Aber es sollte
noch bis zum 25. Juli 1977 dauern, ehe die Geburtsstunde des
"Otterndorfer Altstadtfestes" perfekt war. An
diesem Abend kamen einige Otterndorfer Bürgerinnen und Bürger auf die Idee,
eine Freiluftveranstaltung in Otterndorf ins Leben zu rufen. Im weiteren
Verlauf der Diskussionsrunde wurden so manche Gags ausgeheckt, die am 13.
August 1977, dem ersten Otterndorfer Altstadtfest, in die Tat umgesetzt
wurden. Im Schnellverfahren wurde ein Fest aus dem Boden gestampft, das bis
in die heutige Zeit zu den größten und attraktivsten in Norddeutschland
zählt. Eine Altstadtfete von Otterndorfer für Otterndorfer und auswärtige
Besucher sollte es werden. Die optimistisch angepeilte Besucherzahl lag bei
5.000 Gästen. Was dann jedoch am 13. August 1977 über die damalige kleine
Kreisstadt Otterndorf hereinbrach, ging in die Analen der Stadtgeschichte
ein. 18.000 Besucher aus nah und fern fanden sich in dem historischen
Stadtkern ein, um in bis dahin nicht gekannter Weise miteinander zu singen,
zu tanzen, zu lachen und zu trinken, kurz gesagt zu feiern. Gegen
23.00 Uhr neigten sich die Vorräte dem Ende entgegen, was zur Folge hatte,
dass sich viele Otterndorfer Bürger berufen fühlte, diesem Umstand
entgegenzuwirken, indem sie die notleidende Bevölkerung mit Bier und Schnaps
sowie fester Nahrung versorgten. Die Euphorie aller Beteiligten hielt noch
bis in die frühen Morgenstunden an, ehe die letzten Besucher den Heimweg
antraten. In dem Gedanken, auch im nächsten Jahr wieder dabeizusein. Keiner
hat damals (1977) daran gedacht, dass sich ein wirklicher Dauerhit in
Otterndorf entwickelt hat. Die Medemstadt bekam eine Veranstaltung, die fast
alle Vorstellung im Land Hadeln sprengte und die das "Rothenburg des
Nordens" Jahr für Jahr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte.
Inzwischen wuchs eine Generation heran, die sich die Stadt ohne Altstadtfest
gar nicht mehr vorstellen kann. Aus einer urigen Idee eines Kreises kreativer
Leute ist wirklich etwas Vorzeigbares geworden. |