6 Zusammenfassung
Wie ich in diesem
Text gezeigt habe, wird in jeder Gesellschaft an jedem Tag gespielt.
Dabei
spielen nicht nur Kinder, sondern alle Menschen und Tiere jeden Alters.
Das
Spiel ist ein nicht erklärbares Urphänomen, das
außerdem den Kräfteüberschuß
der höheren Lebensformen abbauen kann, eine
Erholungsfunktion besitzt, Triebe befriedigen kann und eine
Selbstausbildung
liefert. Außerdem setzen Spiele voraus, daß
das
Objekt, der Spieler, handelt. Bedenkt man weiter die in diesem Text
beschriebene Notwendigkeit, die Gesellschaft auf die Zukunft
vorzubereiten,
wozu insbesondere eine Steigerung der Methodenkompetenzen bei den
Schülern
gehört, so ist es natürlich, auf eine stärkere
Einbindung von Spielen in den
Unterricht hinzuarbeiten. Denn Spiele machen Spaß und, wenn sie
zur rechten
Zeit und didaktisch richtig eingesetzt werden, verbessern
die Aufnahme des Lernstoffes. Allerdings darf nicht nur in der Schule
gespielt
werden, denn das Sachwissen, der Begriff, ist für das
Verständnis genauso
wichtig, wie das Bild. Also sollte nicht nur, aber mehr, in der Schule
gespielt
werden, denn, wie Kant sagt, “Gedanken ohne Inhalt sind leer,
Anschauungen ohne Begriffe sind blind”.