Caroline live aus der Hoelle! Japp, meine Lieben, es ist soweit: die 40 Grad sind nun erreicht - im Schatten wohlgemerkt. In der Sonne sind es so pi mal Daumen 500000 Grad. Glaube ich. Jedenfalls geht hier nichts mehr. Diejenigen, die sich nicht auf die Strasse quaelen muessen, verweilen in ihren mit Klimaanlage versehenen Hoehlen und die ahnungslosen Deutschen turnen wild in der Stadt herum. Zum beispiel wenn wir zur heissesten Zeit des Tages unsere letzten Russischstunden ueber die Runden bringen. ja, der Countdown laeuft: Noch 4 Russischstunden (also 4 mal 2 1/2 Stunden) und eine (EINE!) Deutschstunde (1 mal 1 1/2 Stunden).
Es ist irgendwie komisch. Ich krieche von Schatten zu Schatten und trinke alle Wasservorraete der Stadt leer waehrend die Bewohner dieser Stadt sich nichts anmerken lassen. locker luftig spazieren sie durch die Gegend - nach wie vor aeusserst spaerlich bekleidet (Unterwaesche? Unter durchsichtigen Anziehsachen? Wozu?), doch niemals trinkend und dementsprechend wenig schwitzend. Waehrend ich und mein wackerer Gefaehrte Mischka B. (Name von der Redaktion geaendert) ueberall eine Schweissspur hinterlassen, in der die Kinder dann baden, herrscht hier stricktes Ausreiseverbot fuer jegliche Fluessigkeit aus russischen Koerpern. Wie machen die das nur? na, einfach nichts trinken - dann kommt auch nichts durch die Poren! Och, nojooo, ich weiss nicht. Ich habe das ja auch ausprobiert, aber dann traten Koerper und Gehirn in den vereinigten Generalstreik und sagten "Also Caroline - so nicht! nicht mit uns! Kein Wasser - keine Arbeit, kein Schlaf, Kopfschmerzen und alle sonstigen Koerperfunktionen werden vollends eingestellt." Okee, ueberzeugt. Jetzt gibts wieder Wasser. Aber im Streik hat mein Koerper und auch der Kopf festgestellt, dass das der erste Urlaub ist seit - tja. ewig. Und so richtig Lust, wieder an die Arbeit zu gehen, haben sie nicht. Naja, da hilft nur Eis. In grossen Mengen.
Also, ich betrachte das einfach als Training. Extrem-Lebing. Das mache ich nun schon ne ganze Weile. Zum Beispiel vor 3 Wochen, als Mischka B. und ich gemeinsam in Seratow waren. Eine ganz entzueckende Stadt! So ganz anders als das Monumentoes-schwerfaellige Wolgograd ("Ach uebrigens - da war ja noch der 2. Weltkrieg und wussten sie schon, wie viele Russen gestorben sind und wie viele Helden wir haben?") - kleine alte Haeuser, die mittlerweils so krumm sind, dass man sich herunterbeugen muss, um aus dem Fenster zu gucken, davon unglaublich viele. Und ganz schoen bunt sind sie, wie die orthodoxen Kirchen dort. Offen wirkt die Stadt - Schaufenster, Cafes, Fussgaengerzonen, Parks, die Wolga... unglaublich schoen, wirklich.
Unser Abenteuer begann bereits in Wolgograd am Bahnhof als wir infolge der 1 1/2stuendigen Verspaetung der Bahn voellig verwirrt beinahe in den falschen Zug gestiegen waeren. Haette die Schaffnerin vorne uns nicht vollkommen entgeistert angeguckt und gesagt "Wieso denn Reservierung in Wagen nr. 17? Wir haben gar keinen Wagen nr. 17!" waere uns das auch nicht weiter aufgefallen. Dank unseres Freundes Konstantin, der sich spontan dazu entschloss, uns zu helfen, haben wir dann doch den richtigen Zug erwischt. Die Bahnfahrt war klasse. Zuerst hatten wir grosse Befuerchtungen als wir in unser Abteil kamen und Uniformen haengen sahen. in Deutschland wuerde es (bis auf einige Ausnahmen) bedeuten, groehlende, saufende, unangenehme und ausschliesslich ueber Frauen und Waffen sprechende Kahlkoepfe im Abteil zu haben, mit denen ich nicht gern eine Nacht durch Russland fahren wuerde. Doch kam es ganz anders. Unsere Bettnachbar waren naemlich Kasachen, die am vorigen Tag ihren letzten Tag an der Offiziersakadamie in Kislawodsk hatten und nach 5 Jahren nun als Offiziere in ihre Heimat zurueckkehrten. 2 von denen teilten sich mit uns dieses Abteil und 4 weitere gesellten sich zu uns. So verbrachten wir einen sehr sehr netten Abend mit diesen 6 ausserordentlich netten, zuvorkommenden und interessierten Leuten, die uns zum Essen einluden (sie hatten noch 5 Tage Fahrt vor sich und hatten daher grosse Essensvorraete, die sie liebend gern mit uns teilten). einer von ihnen hatte auch noch Geburtstag, also hatten wir viel zu Feiern - unsere Begegnung, ihren Schlabschluss und den geburtstag des einen. Das war wirklich ganz wunderbar - prima Leute. Ich durfte mein Bett nicht beziehen, sie bestanden darauf, es fuer mich zu machen und sie sind erst dann ins Bett gegangen, als sie sahen, dass wir auch schlafen wollten.
Morgens bin ich nach knappen 3 Stunden schlaf von der Schaffnerin geweckt worden und habe dann eine ganze Weile aus dem Fenster geguckt. Es ist wirklich unglaublich - wir sind nachts noch eine ganze Zeit durch eine Steppe gefahren (ich dachte ich waere in der Wueste! Bin noch nie durch so eine Gegend gefahren!), aber morgens dann erhob sich eine unglaublich faszinierende Huegellanschaft vor uns, die ich nicht zu beschreiben vermag. Es war einfach alles gruen - Waelder, riesige Felder und von Zeit zu Zeit ploetzlich Erdrisse, die sich ganz tief in die Erde bohrten. Dann das Tal - Seratow.
NAch 3 Stunden Verspaetung kamen wir endlich am Zielort an. ich hatte so langsam meine Zweifel, ob wir am Abend zuvor wirklich in den richtigen Zug gestiegen sind, weil ich zuerst ein Schild sah mit entgegentgesetzten Pfeilen (Omsk - Taschkent!!!!!) und dann in eine Mauer geschrieben "Samara", was noch ne Ecke weiter ist als Seratow. Aber als wir den Bahnhof erreichten war ich bis auf die Tatsache, dass unser Gastgeber nun 3 Stunden lang auf uns wartete, doch recht beruhigt. Sergej ist ein sehr guter Freund der russischen Familie, der ich hier deutschstunden gebe, weil sie gern nach Deutschland auswandern wollen. Als ich Alexander, Swetlana und Viktor erzaehlte, dass ich nach Seratow wollte, sagte er, wir waeren willkommen bei seinen Freunden dort. mit Sergej habe Alexander in St Petersburg (damals Leningrad) an der Militaerhochschule studiert. Im Gegensatz zu Alexander ist Sergej jedoch noch bei der Armee. In der Tat waren wir bei der Familie herzlich willkommen. Sie wollten uns das Wochenende so schoen wie moeglich machen. Sergej brachte uns zu sich nach hause, wo wir gleich unter die Dusche und dann sogleich zum Fruehstueck geschickt wurden. Tatjana, Sergejs Frau, und Marina, seine Tochter waren vollkommen aufgeregt, denn Sergej hatte ihnen erst tags zuvor gesagt, dass wir kaemen und sie haetten noch nie auslaendische Gaeste gehabt, sagten sie, darum wuessten sie nicht, ob sie auch alles richtig machten. Auf jeden Fall jedoch erschien es ihnen am richtigsten, uns fortan keine Minute mehr aus den Augen zu lassen. Nach dem Fruehstueck traten Tatjana und Marina erstmal mit uns zu einem umfangreichen Stadtrundgang an. Waehrend Lasse und ich dann nach 3 - 4 Stunden in der Hitze einige 100 Meter hinterherhingen und schwitzend und keuchend an unseren Wasserflaschen nippten (waren immerhin auch ueber 30 Grad), wagten wir es zu fragen, ob wir eine kleine Pause machen koennten, wogegen die Damen, denen im Gegensatz zu uns ueberhaupt nichts anzusehen war (weder Muedigkeit noch Durst, noch Blasen an den in winzigen Damensandalen mit hohen Absaetzen steckenden Fuessen) nichts hatten. Als wir daraufhin in den Park gingen, sind wir sofort eingeschlafen und unsere Gastgeber haben nur ganz brav (wenn auch ein bisschen erstaunt von unserer Weichheit) auf uns aufgepasst. In doesendem Zustand habe ich mich nur gewundert, warum so viele Hochzeitspaare an mir vorbeiliefen (Komischer traum - dachte ich, war aber kein Traum). Tatjana erklaerte, dass Samstags dereinzige Tag ist, an dem das Standesamt arbeitet, darum heiraten alle samstags und gehen dann ein bisschen im Park spazieren. Auch ein als eine dort beruehmte Komikfigur verkleideter Mensch (also, Eichhoernchen) wackelte zwischen den Hochzeitspaaren herum und liess sich von den voellig ueberdrehten Kindern begrapschen, bis auf Huefthoehe kaum mehr Fell (Pluesch) zu sehen war. Auch kein schoener Job, dachte ich mir, und schlief wieder ein. Bis wir uns entschlossen, zum Abendessen zurueck nach Hause zu gehen. Dort erwarten uns Sergej und sein Neffe Alexej, der ebenfalls in St Petersburg an der Militaerhochschule war und nun Sprtlehrer an der hiersigen Akademie ist. Er redete eigentlich kaum mit uns, wurde aber zur lockeren Abendgestaltung mit uns abkommandiert. Wir fuhren also wieder ins Zentrum und brauchten eine Weile, um ein entspanntes Gespraech mit ihm zu beginnen, das nicht die halbe Stagt mitverfolgen konnte (weil der Befehlstonfall der gewohnte fuer Alexej war). Die entscheidende Wendung nahm das Gespraech als wir naemlich ploetzlich auf Kinder zu sprechen kamen uns sich in Alexejs Gesicht ein geradezu zaertliches Laecheln breitmachte. er wolle 3 Kinder sagte er, 2 Maedchen und einen Jungen. Ein Maedchen fuer die eine Oma, das zweite Maedchen fuer die andere und den Jungen fuer sich selbst. Namen hatte er auch schon parat und auch schon konkrete Vorstellungen wasdie Erziehung angeht. Copmuterspiele sind naemlich quatsch - richtigen Sport muessen die Kinder treiben. Da war ich selbstverstaendlich ganz seiner Meinung. Aber von da an hatten wir einen neuen Freund - den Alexej. Da Sergej eine Katze hat, schlief Alexej bei der Familie seines Onkels und ueberliess uns sein Zimmer im Offizierswohnheim. Morgens holten er und Sergej uns dann ab - jetzt begann naemlich der Hoehepunkt unseres Seratow - Abenteuers: Die Feierliche Diplomuebergabe der Kadetten (die nun auch Offiziere wurden) in der Kaserne, in der Sergej und Alexej beschaefigt waren. Bei dieser Gelegentheit erst stellten wir fest, was fuer ein hohes Tier Sergej dort war. Oberstleutnant ist er naemlich und ueberall haengen Fotos von ihm im Sportteil der Kaserne. Um 10 Uhr erwartete uns Marina bereits mit all den Familienangehoerigen der Soldaten und die Zeremonie sollte los gehen. Nachdem 45 Minuten spaeter der General und der Gouverneur der Oblast Seratow aufgetaucht waren ging es dann auch los - verschiedene Formationen, Orchester, Fahne etc - vieles, das ich schonmal gesehen habe, in dem ich mich aber auch nicht perfekt auskenne. Vom einen oder anderen weiss ich jedoch, dass ich das in Deutschland noch nicht gesehen habe. Ein beim spielen tanzendes Orchester habe ich zum Beispiel noch nicht gesehen. Auch kannte ich die Tradition nicht, dass die Soldaten "So, das war's!" rufen und Geld in die Luft schmeissen, das die kleinen Kinder durch die Reihen der aufpassenden Soldaten hindurch sogleich wieder einsammelten. Nach 15 Minuten konnten die Wachsoldaten auch die letzten kleinen Ratten wieder vom Feld herausangeln und zu ihren sich freuenden Familien zuruecktragen. Dann aber kam es schlimmer: Als die Soldaten ihre Diplome ausgehaendigt bekamen, rannten die Muetter wie zuvor die kleinen Kinder durch alle Barrikadierungen hindurch, knutschten ihre Soehne ab und entrissen ihnen ihre Diplome. so ein bisschen hatten die Wachsoldaten Skrupel, die Muetter auf die gleiche Weise einzufangen wie zuvor die Kinder, doch auch diese Aufgabe bewaeltigten sie letztenendes mit Bravour.
Auch Alexej wurde befoerdert, und er platzte bald vor Stolz. Zur Feier des Tages gingen wir dann mit ihm in den Siegespark auf dem Berg ueber Seratow, von dem aus man die ganze Stadt ueberblicken kann. Unglaublich schoene Sicht hatte man dort, aber wieso zum Teufel hiess der Park "Siegespark"? Na, das fanden wir bald heraus, als wir durch ihn durchgingen. So viele schoene Baeume und diese Stille - ein park in vollkommener Harmonie. Einmal um die Ecke befindet sich im Einklang mit der ihn umgebenden Natur ein sowjetischer Panzer neben Teilen eines abgestuerzten Nazi-Flugzeuges. In kaum auffallenden Farben erstreckte sich dann vor uns ein reizender Schuetzengraben mit Kammer fuer den Befehlshabenden. Ich habe noch nie eine so mannigfaltige Vielfalt an PAnzern, Kapfflugzeugen und anderen Waffen erlebt. Nach russischer Tradition liessen wir uns auf dringenden Wunsch Alexejs hin auf jedem dieser Dinger fotografieren. nun haben wir an die 30 Fotos von uns winkend auf, in, unter, neben, vor, hinter irgendwelchen Kriegsgegenstaenden. "Ach", stellte ich fest "das heisst hier Siegespark, weil die Sowjets die deutschen besiegt haben!" woraufhin sich Alexej voellig entruestet zu mir umdrehte und sagte "Wieso denn die deutschen???? Was hat das denn mit den Deutschen zu tun? Wir haben nicht gegen die deutschen gekaempft - sondern gegen die Faschisten! Sag sowas nie wieder!"
Im Laufe unseres Spaziergangs hatten die Jungs ein paar Bier (wir feierten schliesslich), so dass wir etwa eine Stunde zu spaet zu Alexejs Party in die Kaserne kamen. Doch leider war er ein wenig zu betrunken um sich daran zu stoeren. Verstoert waren eher Mischka B. und ich, als wir mit schmuddeligen, verschwitzten Klamotten die Turnhalle betraten, die zu einem Ballsaal umfunktioniert wurde und sich dort nur Menschen in den schicksten Kleidern und Uniformen aufhielten. Wir hatten auch einen eigenen Tisch - Ehrenplaetze direkt neben den ranghoechsten Offizieren. Tja. Raeusper. Die Deutschen wieder... . Ein bisschen verschaemt schlichen wir zu unserem Tisch, wurden dort aber ueberaus freundlich und unglaublich enthusiastsich von den sich dort aufhaltenden Soldaten empfangen. Wir staerkten uns mit wunderbarem, reichhaltigen essen und wurden dann in die Banja gebracht. Ja, das war dann auch der Hoehepunkt des Tages - mein erstes Mal in der Banja. Ich unter sechs 3 meter grossen und 2 Meter breiten (mindestens!) Maennern. Ich fragte noch: "Das ist doch nur fuer Maenner, oder? Oder soll ich mitko...?" woraufhin ich energisch korrigiert wurde "Also! Auf keinen Fall! Auch fur die Frauen! Das ist alles ueberhaupt kein Problem - du bindest dir einfach ein Tuch um und wir auch und dann ist alles im Lot - erst gehen wir in die Banja, dann in die Dusche und dann ins Schwimmbecken und dann Du, wenn wir wieder raus sind!". Jo, genauso kam es dann auch. Ich bin also nur mit einem ganzkoerpertuch und einem Filzhut bekleidet zoegernd in diese.. diese verdammt heisse Sauna gegangen und habe gewartet. Ich betete, dass sie mich hier nicht vergassen, denn es war wirklich - wirklich heiss da drin. Zwischendurch sah Lasse nach, ob ich noch lebte, machte die Banja-Tuer auf und fragte lachend, ob trotz dieses Anblickes alles in Ordnung sei, was ich verneinte. "Wann darf ich wieder raus?" fragte ich "Wenn es anfaengt wehzutun" war dann die antwort und so entschied ich nach ca. 2 Minuten diese Hoelle zu verlassen. Die Dusche war gut danach. ich ging in den Aufenthaltsraum wo die Maenner alles sassen und mich lachend ansahen. Sie fragten "Na - wie gehts?" aber ich bat sie mich erst in 2 Stunden danach zu fragen, was sie nicht gerade daran hinderte, sich weiterhin totzulachen. Sie beschlossen nun aber, dass wir den Saunateil nun gemeinsam vollziehen sollten (dieser Vorgang wird naemlich 4 - 5 mal wiederholt). Also, Filzhut wieder auf und dann rein in die Hitze. Ich zwischen diesen riesigen russischen Offizieren, nein, sowas haette ich nie nie nie zu traeumen gewagt. Nun gung es aber auch richtig los: In der russischen Sauna verpruegelt man sich gegenseitig mit Birkenaesten (und anderen - ich weiss nicht, ob es Birke war) - ist gut fuer die Haut. Dann stand der groesste und breiteste von ihnen auf und begann, mit einem nassen laken zu wedeln - also, das Laken in die Luft zu schlagen und gegebenenfalls die anderen Menschen zu schlagen (mich nicht - die Art wie ich ihn ansah erschien ihm wohl zu bedrohlich!). Nun, was nuetzt mir aber eine gute Haut (und Durchblutung) wenn ich sie nicht mehr erlebe? ich beschloss also nach wenigen Minuten vergeblicher Versuche, das Gesicht zu wahren, auf die Gafahr hin, ausgelacht zu werden, die Flucht zu ergreifen. Das tat ich - ich floh unter die Dusche. das ganze wiederholte sich dann noch einige male und in der Tat - ich fuehlte mich echt prima danach. Fragt mich nicht warum, denn ich werde es nicht beantworten koennen. Ich dachte ich mag das ueberhaupt nicht, aber als ich es einmal ueberstanden habe - wars gut.
Also, ja, dann sind wir wieder zurueckgefahren. das wir wirklich ein ereignisreiches Abenteuer in Seratow. Daran werde ich mich sehr sehr lange erinnern. Echt prima. Ich bin auch sehr froh, dass Alexander uns zu seinen Freunden gebracht hat, es sind ganz ganz liebe, gastfreundliche (und verstaendnisvolle!) Menschen.
In Wolgograd macht sich bei uns nun aber ein bisschen die Aufbruchstimmung breit. Es wird immer heisser, die Russischstunden und Deutschstunden neigen sich dem Ende zu, viele Freunde verlassen die Stadt. Also wir auch. In einer Woche brechen wir auf. Ich weiss nicht, wann ich wieder in der Lage sein werde, Berichte zu schreiben, aber sobald ich auf unserer Reise ein internetcafe finde, werde ich einen kurzen Zwischenbericht schreiben, ok? Ihr, meine lieben Leser, koennt aber auch mal wieder eine nette Nachricht auf der HP hinterlassen! Ich freu mich, von Euch zu hoeren!
Gut, genug fuer heute! Sollte ich es hinbekommen hoert Ihr bald wieder von mir - ansonsten erst im September, wenn ich wieder in Moskau bin, ok? MAcht es gut, passt auf Euch auf und schreibt mir!
Eure Caroline