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Fährtenarbeit Herzlich Willkommen zum Fährtenseminar
Vor Jahrtausenden hat der Hund sich seinen Lebensunterhalt unter anderem schon mit der Nase verdient. Hauptsächlich als Wachhund und als Jagdbegleiter.
Der Hund spielte eine wichtige Rolle in der Jagd, beim Aufspüren der Beute und Verfolgen von verwundetem Wild.
- Viele Hunde dienen den Menschen auch heute noch:
- Jagdhund: Beute
- Rettungshund: Auffinden von Opfern einer Naturkatastrophe
- Polizeihund: Verfolgen und Aufspüren von Personen.
Auffinden von verschütteten nach einem Erdbeben, Drogenhund, Sprengstoffhund, Leichenspürhund u.s.w.
Auch der Hundesport beinhaltet das Fährten und fördert damit die Nasenveranlagung des Hundes
Der Hund gehört von Natur aus zu jenen Tieren, die sich hauptsächlich nach dem Geruch orientieren. Er ist ein so genanntes „Nasentier“, welches interessanten oder lebensnotwendigen Gerüchen mit hoher oder halbhoher Nase (Körperwitterung) und tiefer Nase (Fährtenwitterung) folgt
Grundlagen:
Da der Hund ein Nasentier ist, versuchen wir, wie so oft beim Hundesport, angeborene Fähigkeiten für uns zu erkennen und auch zu nutzen. Die Riechschleimhaut, als das eigentliche Riechorgan des Hundes, ist durch ihren Aufbau (Dicke, Fläche, Anzahl der Riechzellen) der menschlichen Nase um vieles voraus. Auch der Anteil des Gehirnes, der für das Riechen verantwortlich ist, ist größer als beim Menschen.
Riechzellen Mensch ca. 5 Mi. - Hund 220 Mi.
Riechschleimhaut Mensch ca. 5cm2 - Hund 150cm2
Dicke Mensch im hundelstel Bereich - Hund im zentell Bereich
Gehirn Mensch 1% - Hund 10%
Grundlagen:
Der Hund ist also bestens „ausgestattet“, um Gerüche aufzunehmen, zu speichern, wieder zu erkennen, zuzuordnen und zu verarbeiten. In der Wildbahn braucht das Tier die Nase zum Überleben - je stärker der Hunger, desto besser die Riechleistung. Die Ausnutzung dieses Zusammenhanges hilft uns auch beim Aufbau in der Fährtenarbeit.
Grundlagen:
Aufgrund der Suchart können wir die einer Geruchsspur folgenden Hunde allgemein in drei Gruppen unterteilen.
1. Der Hochwindsucher: Diese Hunde interessieren sich weniger für die Gerüche am Boden als vielmehr für die Gerüche, die in der Luft schweben. Sie suchen die Geruchsquelle in der Luft und folgen ihr mit der Nase (mit erhobenem Kopf bzw. hoher Nase).
2. Der Spürhund: Sie richten sich nach den Hautduftstoffen von Lebewesen, die sich entlang einer Spur oder bis ca. 60 cm über dem Boden befinden, deshalb suchen sie mehr mit halbhoher Nase. Diese Hunde sind nicht „spurentreu" - sie arbeiten "im Wind"; um ihre Fährte zu verfolgen, pendeln sie häufig, kürzen ab, überschießen leicht Richtungsänderungen und teilweise bewegen sie sich auch deutlich versetzt zur eigentlichen Spur.
Der Fährtenhund: Orientiert sich vorwiegend anhand der Bodenverletzung, die durch Fußabdrücke erzeugt werden. Diese Hunde folgen (mit tiefer Nase) dem jeweiligen Eigengeruch der Fährte. Dadurch sind die Hunde ziemlich spurentreu und lassen sich auch durch Wind und Wetter nur wenig beeinflussen.
Fährtenhund Der Hund sollte diese Arbeit während des ganzen Jahres, möglichst bei jedem Wetter, zu jeder Tageszeit, in jedem Gelände und auf jeder geruchshaltenden Bodenart zuverlässig ausführen.
Auch mit dem VPG Hund sollte man möglichst alles üben. Platzregen, starker Sturm, extreme Hitze, man wird hauptsächlich im Gelände üben das in der nähe unseres Wohnortes zu Verfügung steht. Z.b. Kl. Schläge , Gr. Schläge, am Waldrand, an der Autobahn, an einer Siedlung, bergiges Gelände, auf einer Bodenart besser als auf einer anderen.
Grundlagen Nach welchen Methoden wird dem Hund das Fährten beigebracht?
1) Fährten über Meutetrieb
2) Fährten über Beutetrieb
3) Fährten über Jagdtrieb
4) Über negative Motivation, also dem Meiden (Zwangsfährte)
1) Meutetrieb:
Vorteil: Der Aufbau kann allgemein mit relativ jungen Hunden schon begonnen werden.
Der Eigengeruch des Hundeführers sollte sich bereits eingeprägt haben.
Wir übergeben unseren angeleinten Hund einem anderen HF
Legen eine deutliche Fährte unter ständigem rufen des Hundes
Haben wir die hälfte der Fährte gelegt bringt der HF unseren Hund außer Sicht
Am Fährtenende angelangt rufen wir unseren Hund noch mal u. verstecken uns
Der HF setzt unseren Hund an. Ermuntert ihn durch Hör – und Sichtzeichen zum suchen.
Hat der Hund uns gefunden, wird er ausgiebig begrüßt und gelobt Spielen u. Toben
Nachteil:
Es muss bereits eine entsprechende Bindung zwischen Hund und Mensch vorhanden sein.
Die Methode funktioniert nur mit einem Helfer.
Ich muss mich auf das Wissen und Können des Helfers
verlassen, kann selber keinen Einfluss nehmen.
Der Hund orientiert sich mehr am Individualgeruch als an der Bodenverletzung.
Der Hund lernt mehr die freie Suche (Stöbern).
Der Hund muss später intensiver auf das korrekte Ausarbeiten einer Fährte und auf die Gerüche aus der
Bodenverletzung umgewöhnt werden.
Diese Art der Ausbildung wird bei Flächensuchhunden bevorzugt.
Sie ist als Aufbau für eine später korrekte Sucharbeit nach Bodenverletzungen nicht zu empfehlen.
2) Beutetrieb
Vorteil:
Ich kann ohne Hilfsperson arbeiten.
Ich kann selber das Verhalten meines Hundes beeinflussen.
Nachteil:
Der Hund muss über eine gewisse Triebstärke verfügen. Der Hund richtet sich in erster Linie mehr nach dem Individualgeruch des Menschen und durch das vorherige "wild machen" neigt der Hund extrem zum stöbern. Der Hund muss später intensiver auf das korrekte Ausarbeiten einer Fährte und auf die Gerüche aus der Bodenverletzung umgewöhnt werden.
Wir machen unseren Hund auf seine Lieblingsbeute (Ball, Hölzchen, Beißwurst) richtig wild.
Dann wird der Hund angebunden und wir treten in Sicht des Hundes den Abtritt und eine kurze Fährte.
Dabei machen wir den Hund immer wieder auf die Beute aufmerksam. Wir setzen den Hund an und ermuntern
ihn durch Sicht- und Hörzeichen zum suchen. Setzt er seine Nase ein wird er gelobt.
3) Jagdtrieb: (Schleppfährte/Futterfährte)
Vorteil:
Mit dem Aufbau kann bereits in der 10. bis 15. Woche begonnen werden.
Ich kann ohne Hilfsperson arbeiten.
Ich kann selber das Verhalten meines Hundes beeinflussen.
Der Hund weicht kaum von der Fährtenspur ab, da der Fleischgeruch stärker ist als der Geruch des Fährtenlegers.
Der Hund lernt sehr früh sich an den
Bodengerüchen zu orientieren.
Dieses ist die natürlichste Art den Hund zum genauen und sicheren Fährten zubringen. Es ist für den Hund die natürlichste Art, für sein Futter besondere Leistungen zu vollbringen.
Nachteil:
Die Fleischfährte /-schleppe sollte nicht zu lange verwendet werden - vor allem bei Hunden mit
ausgeprägtem Sättigungsdrang. Sie ist rechtzeitig über eine Tupfspur, in eine reine pflanzliche Duftspur umzuwandeln.
Ein Hund mit ausgeprägtem Sättigungsdrang wird in den meisten Fällen nach vorne stürmen. Eventuell vorher füttern.
Schleppe von heute auf Morgen absetzen und ab und an zur Motivation einsetzen
Stellen wir diese 3 Modelle der Triebmittel einander gegenüber, kommen wir schnell zu der Erkenntnis, dass die Ausbildung über den Jagdtrieb, die für uns geeignetste ist.
Tabellarisch würde sich die Vor- und Nachteile wie folgt ausdrücken
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Wetter- und Bodenverhältnisse
Die Geruchsentwicklung einer Fährte und deren Haltbarkeit hängt entscheidend von den Wetterbedingungen und den Bodenverhältnissen ab, die vom Legen bis zum Suchen herrschen. Sind die Verhältnisse günstig, dann können Hunde eine Fährte, die über mehrere Kilometer lang ist, auch noch nach vielen Stunden erfolgreich ausarbeiten. Ungünstige Witterungsverhältnisse können hingegen weitaus jüngere und kürzere Fährten zum Problem werden lassen.
Für den Fährtengeruch sind:
GÜNSTIG
Bodenverhältnis Witterung
Acker Windstille
Saat feuchte oder kühle Witterung
Wiese Sprühregen
Wald leichter Schneefall
Sonstige unbegangene Böden Treibhausklima
UNGÜNSTIG
Bodenverhältnis Witterung
Asphalt Sturm
Steinboden große Hitze
Sand Trockenheit
Geröllflächen starker Regen oder Frost
auf vorhandener Fährte starker Heugeruch, starker Schneefall
sonstige befestigten und begangenen Strassen starker Autoverkehr
Wir müssen also die Leistung unseres Hundes auch an den Witterungsverhältnissen bemessen und die Einflüsse, die bei der Fährte gewirkt haben unbedingt berücksichtigen.
Grundsätzliches
Die Fährte ist eine durch Menschen verursachte fortlaufende Bodenverletzung natürlicher Böden (Wiesen, Acker, Wälder). Sie entsteht durch drückende oder abrollende Bewegungsabläufe. Der Hund folgt von Natur aus einem fährtenleitenden Geruch nur, wenn er für ihn aufgrundaufgrund des Art- und Selbsterhaltungstriebes interessant ist. (Geschlechtspartner, Wildfährte).
Das Verfolgen einer Menschenfährte auf das Hörzeichen „Such“ muss der Hund erst durch Ausbildung lernen, indem dieses „künstliche“ Geruchsbild für ihn zur Signalwirkung gemacht wird.
Der Fährtengeruch:
Dieser setzt sich aus verschiedenen Teilgerüchen zusammen:
1. Individualgeruch:
2. Bodengerüche:
Beides zusammen nennt man den Fährtenmischgeruch.
1. Individualgeruch: Wenn jemand eine Fährte legt oder eine Person durch das Gelände streift, hinterlässt sie Spuren ihrer Anwesenheit, von Körper und Kleidung werden Duftpartikel abgegeben. Das können z. B. Schweiß, Parfüm, Kleidergeruch, Zigarettengeruch etc. sein. Also alles Gerüche, die von der Person selbst ausgehen. Geruchspartikel sind sehr leicht und bewegen sich mit dem Wind und mit der Person verschwindet auch die Quelle dieser Partikel, es ist etwas, was die Person hinterlässt.
Man nennt diese Gerüche den Individualgeruch. Nachteil dieses Geruchs ist eindeutig, dass er in der Regel bis ca. 60 cm über dem Boden schwebt. Dort bestimmen dann Wind, Temperatur und Feuchtigkeit
- wie lange die Duftstoffe in der Luft schweben.
- wie weit die Duftstoffe von der eigentlichen Fährte abgetrieben werden.
- wie lange die Duftstoffe wirksam bleiben.
Der Individualgeruch kann sich auch an kalten Tagen in Niederungen (Geländesenkung) absetzen.
An warmen Tagen kann der Individualgeruch aus den Niederungen aufsteigen.
Das heißt für unseren Hund das plötzlich der Individualgeruch stärker vorhanden ist als der Bodengeruch.
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2. Bodenverletzung:
Durch Fußabdrücke wird jeder Boden in verschiedener Weise verändert, verletzt. Es gibt die Gerüche, die durch die Veränderung der Erdkruste (z.B. blanker Acker) freigesetzt werden, dann den Geruch von verletzten Pflanzen (Acker mit Saat, Wiesen etc.) und zu guter letzt haben wir noch die Mikroorganismen, welche durch den Fußabdruck zerdrückt werden.
Der Bodengeruch ist im Allgemeinen stärker als der Individualgeruch und unempfindlicher gegenüber der Witterung. Der Geruch geht weniger vom Fährtenleger aus, sondern mehr vom Boden, der verletzt wurde. In der Nähe der Fußabdrücke, wo sich der Bodengeruch entwickelt wird der Fährtengeruch überwiegend aus den Bodengeruch bestehen.
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Die Grundstimmung beim Fährten soll sowohl beim Hund? als auch beim Hundeführer immer ruhig, ausgeglichen und konzentriert sein.
Es ist besser auf die Fährtenarbeit zu verzichten, Wenn der Hund oder HF nicht gut drauf sind. In dem Moment kann man viel kaputt machen.
Jegliche Hektik, jeglicher Zwang beeinträchtigen das Lernverhalten meistens negativ
Wobei es auch in der Fährtenarbeit nicht ganz ohne Korrektur geht. Sie sollt aber immer angemessen und nicht zu oft stattfinden.
- und führen nicht zum gewünschten Resultat: eine selbstsichere und selbstständige Fährtenarbeit.
- Grundlagen Grundsätzlich eignet sich fast jeder Hund für die Fährtenarbeit,
das Alter spielt auch keine besonders große Rolle
- aber "Früh übt sich....
Wenn man einen gr. Hund (Schäferhund, Dobermann, Retriver) Im alter von 10 Monaten – 2 Jahre mit hohen Jagdtrieb in die Fährte einarbeitet. Haben einige HF Probleme den Hund zuführen, und können sich kaum auf die Fährtenarbeit einstellen.
Aufbau: Hörzeichen Such
Nachdem wir die ersten 1-2 Wochen im neuen Heim dazu benutzten, die Grundlagen für ein sinnvolles und beständiges Mensch- Hund- Verhältnis zu legen, besteht das 2. Ziel darin, dem Hund das Suchen auf Hörzeichen zu lehren.
Wenn ich mich entschieden habe mit der Fährtenausbildung anzufangen. Gehe ich min. 2 -3 mal die Woche bis mein Hund eine vollständige VPG III Fährte absucht. ( Pause 6- 8 Wochen ) Danach weiter in die FH einarbeiten
- Die Ausbildungstechniken unterscheiden sich dabei extrem :
- Futter in jeden Tritt -
- Fährten komplett ohne Futter -
- Zwang in der Fährte -
- keinerlei Einwirkungen bei der Fährtenarbeit.
Schleppfährte.
Aufbau (Manfred Müller)
Die erste Fährte
Der erfolgreiche Aufbau in der Fährtenarbeit wird im Wesentlichen von zwei Komponenten bestimmt.
Diese sind: 1. das Wissen, die Weitsicht, die Konsequenz und die Exaktheit des Hundeführers und des Fährtenlegers.
Ein neuer HF hat diese Vorraussetzungen nicht. Man kann sich zwar Weiterbilden aus Büchern und Filmen, aber letztlich fehlt einen die Erfahrung eines Qualifizierten HF. Aus diesem Grund sollte man zu mindestens seinen 1 Hund mit qualifizierter Hilfe ausbilden.
Aufbau
2. die art- und wesensgerechte sowie zeitlich richtige Förderung, Führung und Korrektur des Hundes.
3. die objektive Beurteilung der Fährtenarbeit mit den entsprechenden Schlussfolgerungen. Dabei kann der letzte Punkt nur erfüllt werden, wenn jede Fährtenarbeit sorgfältig aufgezeichnet und analysiert wird.
Es ist sehr schwer eine eigene objektive Beurteilung vorzunehmen. Bei jeder 4-5 Fährte sollte ein erfahrener HF die Arbeit beurteilen.
Aufbau
- Der Abtritt
- Jede Fährte beginnt mit einem "Abtritt". Dies ist die Stelle, an welcher der Hund die Witterung für den Fährtenverlauf aufnehmen soll.
- Aufbau
- Abgang Abtritt Abgangsstelle Ansatz
- 1.Fährtenquadrat ?????
- 2.Dreieck ?????
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Der Abtritt ist einwichtiges Element der Fährtenarbeit. Die Abtrittsarbeit sollte ganz intensiv geübt werden z.B. sieht man auf Prüfungen den einen oder anderen Hund der gleich vom Abtritt in die Fährte geht ohne den Abtritt ruhig und konzentriert abzusuchen und auf dem 1 Schenkel meistens bis zum 1 Gegenstand unkonzentriert arbeitet, durch eine längere und korrektere Ausbildung der Abtrittsarbeit hätte man dieses Verhalten eventuell verbessern können.
Aufbau (Kommando Such)
Das Fährtenquadrat
Wir legen ein Quadrat von ca. 1m x 1 m und arbeiten dieses Feld mit Fußabdrücken aus. Wir legen einige Leckerli in die Fußabdrücke, die Leckerchen sollten mit der Zeit reduziert, die Bodenzerstörung weniger werden. Unser zukünftiger Fährtenhund sollte dieses Quadrat mehrere Male wiederholen, je nach dem wie intensiv der Hund sucht, danach kann er weiter in das Fährten eingearbeitet werden.
- Unser Welpe kann beim Legen in unmittelbarer Nähe des Abganges angebunden oder noch besser von einer zweiten Person festgehalten werden. Sofort nach Beendigung des Fährtenlegens wird er an kurzer Leine ruhig an den Abgang herangeführt und darf dort das ausgelegte Futter aufnehmen. Jede Futteraufnahme und hörbares Schnüffeln wird mit einem ruhigen Hörzeichen "Such" bestätigt. Dadurch lernt der Welpe sehr schnell auf das HZ den Kopf herunter zu nehmen und in den Verletzungen des Erdbodens nach Futter zu suchen.
Würde ich nur mit einem ruhigen Hund machen. Ich kann meinen Hund auch mit Futter zum Abtritt führen.
Zuerst helles Futter z.B. Würstchen danach dunkles Futter, dann Futter verstecken.
- Aufbau
- Ausarbeiten des Quadrates
- Wenn der Hund alle Stückchen aufgenommen hat, wird er mit Futter aus dem Quadrat geführt. Gelegentlich, wenn der Hund im höchsten Triebbereich ist, nehmen wir ihn während der Suche mit Futter aus dem Quadrat heraus, damit kann eine Triebsteigerung?erreicht werden. Wenn unser Hund das Quadrat ruhig und konzentriert absucht, das Futter so reduziert ist, dass ein wirkliches Suchbild entsteht, dann können wir mit unserem Hund den nächsten Schritt beginnen und eine Gerade legen. Diese soll 5 bis 20 m lang sein.
- Aufbau Dreieck
- Als erstes treten wir ein Dreieck von ca. 1m Schenkellänge so fest aus, das eine starke Bodenverletzung entsteht und legen verteilt darin einige Leckerli aus.
- Der Hund kann dabei angeleint zusehen.
Ausarbeiten wie beim Quadrat
- Diese Übung sollte 2 mal pro Tag solange bis der Hund selbstständig ohne Einwirken den Kopf unten hält durchgeführt werden (3 - 4 Tage) in der Woche. Jedes Mal ein neues Dreieck treten!
- Schleppfährte
- und / oder
- Schrittweise suchen
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Ich persönlich habe mir aus beiden Ausbildungstechniken, dass für meinen Hund passende herausgesucht.
- Aufbau Schleppfährte
- Dies gelingt uns am besten, wenn wir die angeborenen Fähigkeiten unseres Hundes, eine Beute sowohl auf der Geruchsspur als auch unter Sicht zu verfolgen, geschickt ausnutzen und den Übergang von der Wildfährte zur Menschenspur fließend gestalten.
- Unter weitgehender Ausnutzung des Sättigungsdranges beginnen wir den Jagdtrieb des Welpen wie folgt abzuwandeln:
- Aufbau
- 1 Wir lassen unseren Welpen bei günstigen Wetter etwas hungern, indem wir ihm eine Mahlzeit vorenthalten.
Windstill, angenehme Temperatur für den Hund. Meine Hunde bekommen immer 2 Mahlzeiten pro Tag wenn ich Fährten gehe entfällt eine sollte der Welpe nicht genügend Interesse am Fährten zeigen könnte man die Hungerzeit erhöhen.
- Aufbau
- 2 Binde ein Stück Pansen oder ein bisschen Leberwurst das sich in einen Netz befindet an eine Leine und fahre bei wenig Wind mit dem Welpen allein (oder noch besser mit einen Ausbilder) in ein ruhig gelegenes Fährtengelände.
Ich lege fast immer in Gummistiefel, um weniger Individualgeruch am Boden zuhaben.
Ich arbeite gleich mit meinen Hund in der Fährtengruppe, gehe hauptsächlich alleine wenn er sich stark ablenken lässt.
Aufbau
3. Suche dir eine kurze ungemähte Wiese oder ein kurz bewachsenes Saatfeld oder einen ebenen schollenfreien Acker
und lege an geeigneter Stelle einen Abtritt.
Ich fange immer auf Wiese (Kuhkoppeln) an, meine Hunde suchen mehr auf Wiese als auf Saat und Acker. Abtritt nicht zu dicht am Weg legen.
Aufbau
4. Markiere die Stelle mit einem Fährtenschild und trete rechts neben den Fährtenschild einen sich nach vorn verjüngenden, trichterförmigen Abtritt in Windrichtung. Dabei betupfe mit dem Pansen oder Leberwurst immer wieder den Abtritt.
5. Dann lege in kleinen Schritten eine kurze, gerade Pansenschleppe von etwa 10-15 m in Windrichtung, indem du das angebundene Pansenstück vom hinteren Ende des Abtritts an genau in der Mitte deiner Spur hinter dir herziehst.
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am Ende Futter
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- Aufbau
- 6. Es werden keine Futterstücke auf der Fährte deponiert, löse am Ende der Pansenschleppe den Pansen von der Leine und lege ihn so ab, dass der Hund ihn nicht schon von weitem sieht. Man kann den Pansen auch weglassen und dafür die mitgenommene Futterschüssel oder einen anderen flachen Behälter mit Futter hinstellen und verdecken.
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Ich schleppe und lege Stückchen. Einige auf dem Abtritt und in jeden 3-4 Schritt am Ende lege ich eine kleine Hand voll Stückchen. Für die ersten Fährten nehme ich Würstchen oder Fleißwurst damit der Hund sie auch sehen kann. Das Futter habe ich immer in der Tasche (Schalen) Wenn der Hund dann mit tiefer Nase kurze Fährten absucht und alle Stückchen aufnimmt, werden diese durch dunkle Leckerlis ausgetauscht.
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7. Man kann nach dem Ablegen des Futters auf derselben Fährtenspur zum Abtritt zurückgehen, ohne das Pansenstück nochmals hinter sich herzuziehen. Dabei trete zur Verstärkung der pflanzlichen Duftspur zwischen deine vorherigen Fußstapfen. Damit schaffst du ein gutes Mischungsverhältnis zwischen pflanzlichen und tierischen Duftstoffen.
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Braucht man nicht unsere Hunde haben, eine so gute Nasenveranlagung das einmalige legen wird ausreichen.
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am Ende Futter
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8.Gehe nach dem Legen der Fährte mit deinem Welpen ca. 5-10 Minuten spazieren
Der Hund soll sich:
Entleeren
Entspannen
Locker werden
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9.Bereite den Welpen in kurzer Entfernung vom Abtritt auf die Fährtenarbeit vor. Dabei handle nach einem genau festgelegten Schema, das du künftig immer einhältst.
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Für meinen Hund ist das Signal zum Fährten, die Fährtenleine die ich in die Hand nehme und ihm aus dem Auto hole. Dieses Signal ist viel zu früh. Das Signal zum Fährten sollte unmittelbar vor dem Abtritt gegeben werden.
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- 10.Halte den Welpen am Abtritt konsequent an der Leine fest und ermuntere ihn zum Gebrauch seiner Nase, indem du z. B.
- mit der Hand auf den Abtritt zeigst und das Hörzeichen „Such" gibst, wenn der Welpe den Kopf senkt und schnuppert. Dabei achte von Anfang an darauf, dass du das Hörzeichen nicht ständig zusammen mit der Suchhilfe gibst.
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Durch das vorgesteuerte absuchen von Abtritten dürfte es hier keine Probleme geben.
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11 .Lass den Welpen los und gib das Hörzeichen „Such" in einem ermunternden und konsequenten Ton, sobald der Welpe auf dem Abtritt oder auf dem Schenkel gezielt zu suchen beginnt.
Aufbau
- 12 .Belohne den Welpen am Ende der Fährte mit Futter und anschliessend dem Spiel. Denn das Futter ist die höchste Bestätigung (Triebbefriedigung) für den Hund.
Aufbau
Hat der Welpe das Suchen auf Hörzeichen begriffen, erhöhe das Alter der Fährte, verlängere die Spur systematisch analog dem Sucheifer des Hundes. (Keine zu schnellen Fortschritte anstreben.) Gewöhne dem Welpen ein langsames und ruhiges Suchtempo an, indem du ihm konsequent langsam folgst.
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Ich fange in diesem Stadium der Ausbildung mit dem Legen einer kleinen FH II an. Also mit Spitzen Winkeln, Bögen, rechten Winkeln und mit vielen Schrägen. Wenn die Möglichkeit vorhanden ist auch schon durch ein Knick und kurzen Übergängen. Alle Winkel deutlich gelegt mit Futter vor und nach dem Winkel und alle Winkel werden mit relativ kleinen Bögen gelegt.
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Ich habe beim Abbau der Schleppe nie eine Tupffährte gelegt. Sondern die Schleppfährte einfach weggelassen und weiterhin auf jeden Schenkel einige Leckerlis gelegt. Zur Motivation wird die Schleppe immer mal wieder eingesetzt.
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am Ende Futter
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- Aufbau
- Wiederhole die Aufbauarbeit der
- Schleppfährte mit der Tupffährte.
- Aufbau
- Sucht unser Hund eine etwa 20 bis 30 min. alte und ca. 200 bis 300 Schritt lange Tupffährte mit Rechts- und Linkswinkeln sauber und korrekt aus, wiederholen wir
- den Aufbau mit der reinen Eigenfährte.
- Aufbau:
- Erreicht haben wir zu diesem Zeitpunkt den Aufbau einer reinen VPG I Eigenfährte ohne Gegenstände über schleppen.
- (wenn alles gut gegangen ist !!!!)
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Aufbau
Leckerlis in jeden Schritt. Ziel ist das schrittweise Suchen von Tritt zu Tritt.
Aufbau:
Bei dieser Art der Ausbildung soll das Tempo des Hundes weniger durch die Leine beeinflusst werden, sondern der Hund bestimmt das Tempo selbst. (nach Möglichkeit langsam)
Aufbau:
Ein Hund, der nach dieser Methode arbeitet, sucht langsam von Fußabdruck zu Fußabdruck. Er wird ganz selten einen Winkel überschießen. beim Üben muss der HF das exakte und langsame ausarbeiten der Fährte gewährleisten.
Aufbau:
Wenn dem Hund das Stöbern und Kreisen beim Ausarbeiten der Fährte erlaubt wird, könnte dieser fehlerhafte und unzuverlässige Stiel dem Hund zur Gewohnheit werden.
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Wir müssen bedecken das hier auf tiefen Acker gesucht wird.
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Aufbau
Bei anderen Ausbildungsmethoden wird das Tempo und die Genauigkeit mit Hilfe von körperlicher Einwirkung kontrolliert. Der Hund wird auf der Fährte gehalten und Leine, Halsband sowie Fährtengeschirr wurden benutzt um das Tempo zu kontrollieren.
- Beim Legen müssen wir erreichen, dass der Bodengeruch dominiert. Dies gelingt durch Legen der Fährte in weichem Boden, möglichst kein Bewuchs. Der Individualgeruch verfängt sich im Bewuchs. Wenn der Hund so seine Belohnung und Befriedigung findet, wird er dies mit diesem Typ der Fährte verknüpfen und so langsam und korrekt von Tritt zu Tritt suchen. Wir müssen den Hund motivieren, dass er für längere Zeit konzentriert sucht.
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Die Konzentration hängt unter anderem auch von der Geschwindigkeit und dem alter des Hundes ab.
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Es muss dafür gesorgt werden, dass der Hund über lange Zeit fehlerfreie, konzentrierte Fährten sucht. Dies erreichen wir durch Schaffen günstiger Voraussetzungen, einfache Fährten legen. Motivation hoch halten. Häufiger Fehler ist ein zu schnelles Steigern der Schwierigkeit.
- Der Hund soll die Fährte ohne unsere Hilfe und Korrektur selbst finden. Denn diese sind oft die Ursache für Probleme auf der Fährte.
- Voraussetzungen dafür sind:
- 1. Richtiges Gelände
- 2. Den Hund sorgfältig auf die Fährte vorbereiten und ruhig an die Fährte heranführen.
- 3. Das Legen der Fährte: Nur weichen Acker verwenden, sichtbare Tritte. Gute Kontrolle.
- In den tiefen Eindrücken bildet sich starker Bodengeruch. Es ist anscheinend nicht so schlimm, wenn der Hund die Tritte sieht. Er sieht sie aus einer anderen Perspektive. Denn er kann nicht so weit sehen. Er lernt nicht, mit den Augen zu suchen. Dominierend ist seine Nase.
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Bei einer sichtbaren Fährte kann ein junger Hundeführer sich sicher sein, ob sein Hund auf der Fährte sucht oder daneben. Ich bin schon der Meinung das der Hund seine Augen mit einsetzt.
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1.Vorteil der tiefen Eindrücke ist, dass der Hund seine Nase tief in diese stecken muss, um das Futter auf zunehmen und so nimmt er dann intensiv Witterung auf. Die Futterbrocken liegen tief im Hacken des Trittes, so kann der Hund diese nicht zu früh sehen.
Die Futterstücke müssen die richtige Größe haben. Sind sie zu groß, wird der Hund durch Kauen abgelenkt und überläuft einige Tritte. Sind sie zu klein, ist das Interesse am Futter zu gering. Wichtig ist auch eine abgestimmte Schrittlänge auf den Hund
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Sind sie zu kurz, erreicht man eine Ungeduld /Hektik im Hund.
In Folge überläuft er wieder einige Tritte. Lange Schritte lassen einen Hund ruhig und flüssig suchen. Durch Futtergröße und Schrittlänge bestimmt man die Geschwindigkeit nicht durch die Leine.
Der Hund soll ruhig angesetzt werden. Hat der Hund den ersten Brocken erreicht, so ist es wichtig, die Leine locker zu lassen. Eine zu straffe Leine schafft zu viel Drang nach vorne. Es sollte auch nicht zu stark eingewirkt werden, so dass er nicht hektisch wird. Nimmt der Hund nicht sofort die Fährte auf, sollte der Hundeführer nicht helfen und sollte ruhig sein. Der Hund soll selbst die Initiative ergreifen.
Weicht der Hund von der Fährte ab, sollte nur mittels Leine sanft eingewirkt werden, der Hundeführer verhält sich still. Der Hund muss von Anfang an lernen, selbst und ohne Hilfe die Fährte zu finden. Wir schaffen für den Hund günstige Voraussetzungen, damit er sich selbst lehrt. Wir lassen den Hund auf der Fährte alleine und beobachten ihn gut. Hat er Probleme, müssen wir die nächste Fährte optimaler legen. Wir beeinflussen den Hund nicht durch Leine, Halsband oder sprechen, sondern durch das Legen der Fährte. Selbst wenn der Hund die Nase hebt, bleibt der Führer ruhig und beeinflusst den Hund nicht, wartet bis er die Fährte selbst wieder aufnimmt. Am Ende lassen wir den Hund das Futter fressen und führen ihn ruhig von der Fährte.
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Da bin ich anderer Ansicht mein Hund bekommt ein deutliches Kommando und beim zweiten mal ein Kommando mit einem Ruck der Leine. Ich verknüpfe das Kommando mit den Namen des Hundes (oder z.b.s. mit NEIN ) und immer wenn der Hund einen Fehler macht verwende ich seinen Namen oder (NEIN ) als Kommando.
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Ist der Hund auf der Fährte zu hektisch, kann man versuchen, ihn vorher zu füttern. Drängt der Hund zu sehr zum Ansatz, kann man versuchen, den Hund mit Futter abzulenken. Keine Einwirkung mittels Leine. Sucht der Hund zu schnell, findet aber jeden Brocken, so unternehmen wir nichts.
- Sucht er aber zu schnell und überläuft einige Tritte, will er schnell zum Ende. Anfänglich verringern wir den Seitenabstand der Tritte (ihm ist es zuviel, den Kopf von links nach rechts zu bewegen), so dass sie fast in einer Linie sind. Reicht dies nicht, vergrößern wir die Schrittlänge mit möglichst wenig Seitenabstand. Wird er langsamer legen wir wieder normal.
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Diese Technik wende ich bei kleinen Hunden an.
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Das Legen der Fährte
Es ist unsere Aufgabe, durch das richtige Legen der Fährte den Stil des Suchens zu beeinflussen und so für den Hund angenehm zu machen, auf den Hund abzustimmen. Die Schrittlänge soll normal sein, genauso wie der seitliche Abstand. Beim Absuchen beobachtet man den Hund. Sucht er zu schnell, ist die Schrittlänge bzw. das Futter zu vergrößern.
Als Futter eignen sich z.B. kleine Stücke Würstchen, Pansen
Anfänglich soll die Fährte nur aus einem Abtritt, einigen Metern Fährte und dem Ende, das aus 2 parallelen Tritten, bestehen. Das Ende soll zwar schon etwas Futter enthalten, aber nicht zu viel, auch soll am Ende nicht gespielt werden. Die Motivation soll das Futter auf der Fährte sein und nicht das Futter am Ende. Wenn der Hund eine 50 – 100 Schritt lange Gerade korrekt und konzentriert absucht, jeden Futterbrocken findet und aufnimmt, können wir mit Winkel beginnen. Auch dabei ist es wichtig, dass der Hund diesen selbst ohne unsere Hilfe findet. Es ist wichtig, wie wir den Winkel legen. Es ist darauf zu achten, dass sich der Winkel in das rechts /links der Tritte einfügt. Winkel 1: leichter Bogen Winkel 2: richtiger rechter Winkel
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Tipp zum Legen des rechten Winkel: Der Hund hat bis jetzt nur Schenkel ausgearbeitet. In den Schenkeln haben sich die rechten und linken Fußabdrücke immer abgewechselt. Der Hund bewegte dazu den Kopf nach links in den linken Fußabdruck und nach rechts in den rechten Fußabdruck. Der Hund hat jetzt schon gelernt, dass nach dem linken Fußabdruck ein rechter kommen muss.
Wollen wir jetzt einen rechten Bogen oder Winkel legen, müssen wir auf der Graden mit dem linken Fuß aufhören. Der rechte Fuß wird in den Winkel gelegt. Dadurch entsteht kein Fährtenabbruch. Der Hund wird in den meisten Fällen den rechten Winkel sauber ausarbeiten. Wollen wir einen linken Bogen oder Winkel legen müssen wir auf der Graden mit dem rechten Fuß aufhören und der linke Fuß kommt in den 90° Winkel, der nach links geht. Wir arbeiten weiterhin mit Futter in jedem Fußabtritt.
Nach dem Winkel werden 20 – 30 Schritte gelegt, dann beendet mit einem Doppeltritt. Überläuft der Hund einen Winkel, bleibt der Führer ruhig stehen, er sollte selbst wieder rein finden. Gesamtlänge der Fährte ca. 100 Schritte, ein Winkel in diesem Stadium. Nicht viele Winkel üben, sondern weniger, dafür aber korrekt.
Sucht der Hund eine Fährte mit einem Winkel können wir dazu übergehen, einen 2. Winkel zu legen. Max. 200 Schritt.
Die Liegedauer ist langsam zu erhöhen. Wird auch der 2. Winkel korrekt abgesucht, können weitere Schwierigkeiten eingebaut werden: Spitze Winkel, Bewuchs, Bögen, Verleitungen. Aber immer nur soviel, dass der Hund immer noch korrekt sucht.
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Beim Bewuchs ist darauf zu achten das die Fährte auf Acker beginnt und auf Acker endet. Damit der Hund seinen Suchstiel vor und nach dem Geländewechsel beibehält.
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Um eine gewisse Sicherheit zu bekommen, muss ein Hund auch ab und zu mit der Leine korrigiert werden. Besonders, wenn er die Fährte verlässt, ohne dieses anzuzeigen. Deshalb ist es wichtig, den Hund ständig zu beobachten. Auch ein zu schnelles Suchen kann mit der Leine korrigiert werden, aber alles nur mit Ruhe und ohne dass der Hund hektisch wird. Wird eine Korrektur erwartet, ist es wichtig, dass noch in jedem Tritt Futter liegt.
Abgewöhnen des Futters
Bis jetzt wurde in jeden Tritt Futter gelegt, es wird in weichem Acker gesucht. Ab und zu auch mit etwas Gras. 2 - 3 Monate vor der Prüfung wird das Futter auf den 2 oder 3 Schenkeln bei jeden 3 oder 4 Schritt weggelassen. Dies macht man einige Male. Beherrscht der Hund auch dieses, 6 Wochen vor der Prüfung enthält der komplette 1. Schenkel und Winkel kein Futter.
Normalerweise übersteht er dies gut und lernt dabei, dass wenn er lange genug einer Fährte folgt, er am Ende doch noch Futter findet. Dies machen wir einige Male - dazwischen aber immer wieder komplette Fährten mit Futter. So arbeiten wir, bis der Hund VPG III hat (Alter 2 – 4 Jahre). Dann gehen wir von heute auf morgen dazu über die Fährte ohne Futter auszuarbeiten.
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Ich würde das Futter zur Motivation immer wieder einsetzen.
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„ F Ä H R T E N I S T F L E I S S A R B E I T ! “
- Die Fährtenarbeit ist eine Geduld- und Fleißarbeit. Dies reicht aber immer noch nicht aus, um seinem Hund eine hervorragende Arbeit zu lehren.
- Der Hundeführer muss sich auch darüber Gedanken machen, ob die Witterungsverhältnisse, die Bodenbedingungen und die Geländestrukturen für den jeweiligen Ausbildungsstand des Hundes angemessen sind.
Es bestehen kaum Zweifel darüber, dass regelmäßiges Üben sowohl die Arbeitsfähigkeit des Gedächtnisses als auch das geruchliche Unterscheidungsvermögen der Hundenase verbessert.
Bei der Fährtenausarbeitung sind folgende Führmöglichkeiten zugelassen:
a) Halsband b) Suchgeschirr c) Freisuche
- Zu a) Halsband (Gliederhalsband)
Das Halsband darf nicht auf Zug gestellt sein. Beim befestigen der Leine ist es gestattet, diese - über den Rücken - seitlich oder - zwischen den Vorder- und/ oder Hinterläufen zu führen.
- Zu b) Suchgeschirr
Zugelassen sind folgende Suchgeschirre: Brustgeschirr Das Böttger- Suchgeschirr Das Befestigen der Leine ist bei den Suchgeschirren an der dafür vorgesehenen Vorrichtung vorzunehmen, ohne Verbindung zum Halsband (ausgenommen Böttger- Suchgeschirr).
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- Zu c) Freisuche
- Der Abstand von mindestens 10 Metern zwischen HF und Hund muss eingehalten werden.
- Eine gut fundierte Ausbildung des Hundeführers in Theorie und Praxis ist für Hundeführer und Hund von großem Vorteil. Denn der Hund zeigt nur, was wir ihm beigebracht haben.
- Unser Leitsatz zur Ausbildung des Hundes sollte also heißen:
- „Wie sage ich es meinem Hund?“
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