Institut Deutsche Adelsforschung
Gegründet 1993
Online seit 1998

Start | Sitemap | Tipps | Anfragen | Zeitschrift | Neues | Über uns | AGB | Impressum

Vormalige Edelleute im preußischen Staatsforstdienst 1936-1945

Ehemalige Adelige im deutschen Forstdienst mit Personalmatrikel aus dem Deutschen Reich

I. Einleitung

Seit jeher waren Forst- und Adelsgeschichte in Deutschland eng miteinander verbunden und sobald es Fürsten gab, kamen auch ihre Beamten auf, die sie zur Bewirtschaftung ihrer Latifundien benötigten. Insofern ist die Verbindung der deutschen Nobilität mit Wald und Forst eine unauflösliche Tradition, wie sie sich auch heute noch in den traditionellen west- und süddeutschen Waldbesitzern adeligen Herkunft manifestiert, vor der Flucht und Vertreibung von 1945 aber noch viel stärker vorhanden war. Das 19.Jahrhundert wurde schließlich in dieser Beziehung zu einer Hochzeit, in der sehr viele Edelleute in die öffentliche Forstverwaltung strebten und die höhere Laufbahn als Oberförster (später: Forstmeister) und Oberforstmeister in Preußen anstrebten. [1] Insofern dürfte es nicht uninteressant sein, einmal die in dem deutschen Reichsforstdienst stehenden Edelleute genauer zu betrachten.

II. Laufbahnbedingungen bis 1918

Bevor zum eigentlichen Thema übergegangen wird, soll noch ein Blick geworfen werden auf die Voraussetzungen und Fähigkeiten, die von einem jungen Forstbeflissenen vor 1918 erwartet wurden. Die in Preußen zur Jahrhundertwende übliche Ausbildung der Forstverwaltungslaufbahn wurde durch die "Bestimmungen über Ausbildung und Prüfung für den Königlichen Forstverwaltungsdienst" geregelt. [2]

Demnach mußten eintretende Kandidaten ein Reifezeugnis einer preußischen oder außerpreußischen Oberrealschule oder eines Gymnasiums mit unbedingt genügendem Urteil in Mathematik einreichen, wobei der allgemeinbildende Schulabschluß vor Vollendung des zweiundzwanzigsten Lebensjahres weitere Bedingung war. Ein erster Ausbildungsgang bestand in einem einjährigen praktischen Lehraufenthalt im Wald, es folgte eine zweijährige forstwissenschaftliche Grundbildung auf einer der beiden in Preußen befindlichen Forstakademien Eberswalde oder Münden (Hann.-Münden), dann die Forst-Referendar-Prüfung und nach Bestehen derselben hatte sich der Kandidat zwei Semester auf einer Universität mit Staatsrecht, allgemeiner Wirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Finanzwirtschaft zu befassen, bevor sich eine weitere zweijährige praktische Ausbildung im Wald anschloß. Erst nach dieser letzten Phase sowie der zwischenzeitlichen Erfüllung der Wehrdienstpflicht konnte man dann die Forst-Assessor-Prüfung ablegen.

Die nach dieser anspruchsvollen insgesamt sechs Jahre dauernden Ausbildung in der Regel 28- bis 30jährigen Assessoren wurden dann als beamtete Oberförster eingesetzt. Als solche waren sie selbständig mit der Rechnungslegung, Betriebs- und Buchführung in größeren Revieren betraute Verwalter, führten die Wirtschaft nach den von der nächsthöheren Verwaltungsinstanz zu genehmigenden Jahreswirtschaftsplänen, organisierten den Holzschlag und -verkauf, berechneten die Materialerträge und kontrollierten schließlich die Beamten des (niederen) Forstschutzes. [3]

Zur Ergreifung des Berufes war es durchaus vorteilhaft, adeliger Abkunft zu sein, so daß sich die Bedienung des untitulierten Adels auch hier günstig auswirken konnte. Oberförster konnten bei Kompetenzvermehrung zum Regierungs- und Forstrat und zum Oberlandforstmeister aufsteigen.

III. Forstdienst in der Weimarer Republik und im Dritten Reich

Auch nach der Novemberrevolution von 1918 hatte sich an diesen laufbahnrechtlichen Vorschriften kaum etwas verändert; sie war in ihren Grundfesten gleich geblieben und verlangte dieselben Fähigkeiten und Kenntnisse. Zugleich blieb der Forstverwaltungsdienst - unabhängig von der derzeit gültigen Staatsform - ein bevorzugtes Berufsziel des Adels, während man die Laufbahn zum Forstbetriebsbeamten auf den Forstschulen in den preußischen Orten Hachenburg, Steinbruch, Spangenberg (für den staatlichen Dienst) und Templin, Neuhaldensleben und Münster (für den privaten Dienst) den bürgerlichen Försterkandidaten überließ. Hierzu machte man ohne Studium eine mehrjährige Lehrzeit durch, erhielt (ab 1934) während der Ausbildung die Bezeichnung Hilfsförster, nach bestandener Abschlußprüfung den Titel Förster und bei Zuteilung eines Reviers  den Revierförster. Bei weiterer Ausdehnung des Amtsbereiches konnte man noch Oberförster werden.
Dahingegen war das Eingangsamt im höheren Dienst mutiert vom Oberförster zum Forstmeister. Dieser mußte neben dem Abitur ein mehrjähriges Studium wie vor 1918 absolvieren, auf einer der beiden Forstlichen Hochschulen (siehe oben) Botanik, Zoologie, Chemie, Geologie, Mineralogie, Boden-, Standort-, Jagd-, Fischerei- und Wegebaukunde studiert haben und seine Prüfungen zum Forst-Referendar und Forst-Assessor erfolgreich abgelegt haben. Dann konnte er mit einem Forstamt, bestehend aus mehreren Revierförstereien, bedacht werden und zum Oberforstmeister aufsteigen (entsprach den früheren Regierungs- und Forsträten). Die Forstverwaltung eines preußischen Regierungsbezirkes schließlich wurde von einem Landforstmeister geleitet, der erste Beamte des Staates in forstlichen Angelegenheiten war bis 1945 der Reichsforstmeister, dessen Stellvertreter den Titel eines Generalforstmeisters (entsprach dem früheren Oberlandforstmeister) trug. [4]

IV. Exkurs Forstdynastien und persönliche Neigungen

Der Forstverwaltungsdienst besaß auch im nationalsozialistischen Deutschland für den Adel Preußens noch eine gewisse Attraktivität. Zu erklären ist dies zweifellos mit der Verflechtung adeligen Selbstverständnisses zu den Begriffen von Wald, Jagd, Hege und Pflege und dem engen Verhältnis zur Bewirtschaftung von Rittergütern und Forsten in eigenem Besitz.
Motivationen zur Ergreifung der Forstlaufbahn gab es viele: einmal sind die Forstfamilien anzusprechen, die unabhängig von den Zeitläuften eine große Neigung zum beamteten Forstdienst in sich trugen. Als Beispiel sei die eichsfeldische Uradelsfamilie v.dem Hagen genannt, wo in mehreren Generationen Forstbeamte auftraten. Vor allem traf dies zu auf die II. oder Allendorfer evangelische Linie, die aufgrund mangelnden Grundbesitzes sehr oft die Forstkarriere einschlug. August v.Hagen (1776-1839) war Gräfl. Stolbergischer Oberförster, sein Sohn Hermann (1822-1894) Kgl. Preußischer Forstmeister, sein Enkel Kurt (1904-1942) Oberforstmeister (siehe die nachfolgende Aufstellung).

Ein anderer Edelmann aus derselben Familie begründete eine ähnliche "Forstdynastie": Ferdinand v.Hagen (1800-1874 war Kgl. Preußischer Oberforstmeister a.D., der Sohn René (1836-1908) zuletzt Kgl. Preußischer Forstmeister a.D., zwei gleichnamige Enkel und Vettern Fritz (1879-1968) und Fritz (*1909) Forstmeister a.D. und Oberforstmeister. Daneben traten aus derselben Familie noch vereinzelt Friedrich v.Hagen (1801-1880) als Gräfl. Stolbergischer Oberforstmeister und Otto v.Hagen (1817-1880) als Kgl. Preußischer Oberlandforstmeister, Wirklicher Geheimer Rat und Ministerialdirektor, auf. [5]

Die sozusagen erbliche Neigung zur Forstlaufbahn aber war bei weitem nicht bei allen Familien so ausgeprägt wie bei den Hagens. Vielmehr entschieden oft die persönlichen Neigungen eines jungen Edelmannes ohne Grundbesitz, den Beruf des Forstmeisters zu ergreifen. Es gab daneben freilich noch einige Adelige, die das Forstwesen nicht studierten, um sich auf eine spätere staatliche Stellung vorzubereiten, sondern die sich fachkundiges Wissen aneignenen wollten, um später ein Waldgut zu übernehmen oder als Privatforstbeamter in einer nichtöffentlichen Forst tätig zu sein.

Auch sie studierten die Forstwissenschaft in Hann.-Münden und Eberswalde, gingen dann aber oft nach dem Assessor-Examen in die Privatwirtschaft. Arbeitsplätze gab es auch hier genug, wenn auch die spätere Versorgungslage nicht immer gesichert war und vor allem von dem Verhandlungsgeschick des Arbeitssuchenden abhängig war. Wir nennen an dieser Stelle nur die Privatforstbeamten Hubertus v.Garnier (1901-1971) und Wilhelm v.Kleist (1903-1977), die beide - wie viele andere Edelleute auch - im nichtöffentlichen Dienst tätig waren.

Hubertus v.Garnier hatte einen bemerkenswerten Lebenslauf, der als beispielhaft gelten kann einmal für die häufigen Neuorganisationen des staatlichen Forstwesens, andererseits aber auch für die große Bandbreite der Möglichkeiten des fachlichen Einsatzes sowie die Anpassungsbereitschaft des Adels an geänderte Organisationsformen.

Hubertus v.Garnier wurde Mitte Februar 1901 als ältester Sohn des forstlichen Fideikommißherrn Graf Hubertus v.Garnier-Turawa (1874-1952) und seiner Gattin Annemarie v.Kulmiz (1883-1969) auf dem väterlichen Turawa im oberschlesischen Kreis Oppeln geboren. [6]

Er entstammte einer ursprünglich französichen Familie, die 1729 den böhmischen Ritterstand erlangte und später nach Schlesien eingewandert war. 1841 bekam die Familie in Erstgeburt und in Verbindung mit dem Besitz des Fideikommisses Turawa (Krs.Oppeln) den preußischen Grafentitel verliehen. 1913 - kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges - zählte sein Vater Graf Hubertus zu den wohlhabendsten Grundherren in Schlesien, denn Turawa war zur Majoratsherrschaft ausgeweitet worden und umfaßte sechs Rittergüter mit 8.812 ha Nutzfläche. Er verfügte zu jener Zeit über ein Vermögen von rund 3-4 Millionen Mark und über ein Einkommen von ca. 150.000 Mark jährlich. [6a]

Zu jung, um im ersten Weltkrieg noch zum Einsatz zu kommen, besuchte er in Dresden und Kreuzburg die Gymnasien und machte im Oktober 1919 sein Abitur auf dem Humanistischen Gymnasium in Hirschberg, anschließend begab er sich als landwirtschaftlicher Eleve auf das Gut Nassadel (Krs.Kreuzburg) des Ökonomierats Lipinski, wo er bis Herbst 1919 verblieb. Dann studierte er in den Jahren 1920 bis 1924 auf den Universitäten in Göttingen und Breslau sowie auf der Forstlichen Hochschule Eberswalde Land- und Forstwirtschaft, daneben noch bis 1924 die forstliche Lehrzeit fortsetzend. Von 1924 bis 1930 machte er seinen ersten eigenen beruflichen Erfahrungen in der selbständigen Stellung eines Verwalters auf dem Gut Goslau (Krs.Kreuzburg), welches wie Turawa ebenfalls seinem Vater gehörte, und bestand seine Försterprüfung nach einem kurzen Volontariat im hessischen Lauterbach bei der Freiherrlich Riedesel v.Eisenbachschen Verwaltung. [6b]

Er verbesserte sich 1930, indem er die Stelle des Generalbevollmächtigten seines Vaters auf Turawa annahm, wo er bis 1934 auf 5.500 ha Forst tätig war und wo außerdem eine Waldbahn, zwei Sägewerke, eine Ziegelei, rund 600 Morgen Karpfenzucht und eine Elektrizitätszentrale zu betreuen waren (bei 500,-- Mark Gehalt). Zwecks fachlicher Fortbildung wechselte er 1934 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur "Deutschwald-Holzvermittlungsstelle" innerhalb des 1933 neu geschaffenen Reichsnährstandes. Ab Neujahr 1937 -  jetzt wurde er auf die Reichsverfassung vereidigt - war er in der gleichen Stellung bei der "Marktvereinigung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft" tätig, die später in die  Gesellschaft Deutsche Waldverwertung mbH umgewandelt wurde (bei 350,-- Mark Gehalt). Hier mußte v.Garnier - der zuletzt in der Stellung eines stellvertretenden Abteilungsleiters angestellt war - aufgrund der Liquidation der Gesellschaft aber bald wieder ausscheiden (zuletzt 730,-- Mark Gehalt).

Anschließend arbeitete er als Referent in der Berliner Reichsstelle Forst und Holz (500,-- Mark Gehalt), dann von 1943 bis 1945 wieder als Generalbevollmächtigter im väterlichen Waldgut Turawa (bei 1.000,-- Mark Gehalt). Unterbrochen war diese Tätigkeit allerdings vom Kriegsdienst zwischen September 1939 und Frühjahr 1942 als Reserveoffizier. Zu diesem dienstgrad war er gelangt, da er bereits von Frühjahr bis Herbst 1925 an Übungen der Schwarzen Reichswehr teilgenommen, seit 1936 seiner Wehrpflicht genügt und außerdem an zahlreichen Übungen zur Erreichung des Reserveoffiziersgrades teilgenommen hatte.

Im Polenfeldzug vom September 1939 zog er sich jedoch eine Verwundung am Knie zu, die ihn zunächst wieder in seine Heimat brachte. Im März 1940 wurde er aber im Balkan eingesetzt und marschierte dann nach Rußland ein, bis die alte Knieverletzung erneut eine Ruhepause in Turawa erzwang. Er wurde nun zunächst "u.k." (unabkömmlich) gestellt, im September 1943 dann ganz aus dem Militär entlassen.

Interessant ist v.Garniers parteipolitisches Verhalten bis 1945. Er war zunächst parteipolitisch nicht gebunden. Einzig die Mitgliedschaft im Stahlhelm - Bund der Frontsoldten zeichneten ihn als einen konservativen Edelmann und Soldaten aus, dem er in der Weimarer Republik angehörte. Aufgrund der zwangsweisen Überführung des Stahlhelms in die SA war er dort zuletzt Oberscharführer der Reiter-SA in Berlin. Um 1940 entschloß er sich  - nach eigenen Angaben - der NSDAP beizutreten, wurde aber - wieder nach eigenen Angaben - nie deren Mitglied, sondern blieb Parteianwärter. Ansonsten fand er sich nur noch als Mitglied im Verein der Privat-Forstbeamten wieder.

Zuletzt war Hubertus v.Garnier Oberleutnant d.R. im Panzer-Regiment 2 in Eisenach. Infolge der Besetzung Turawas durch die Russen am 1.Februar 1945 mußte er flüchten. Den Zusammenbruch vom Mai 1945 erlebte er in einem mecklenburgischen Lazarett, in das er nach einem Autounfall bei der Verteidigung Breslaus eingeliefert worden war. Nach der Flucht kam er mit seiner Familie - seiner Gattin und drei kleinen Kindern - auf dem Gut Alt- und Neu-Horst bei Moelln im Herzogtum Lauenburg in Holstein unter, das seinem Standesgenossen Gebhard v.Treuenfels (1903-1984) gehörte. [6c]

Hier erhielt er ab dem 9.Juni 1945 neben einer kleinen Wohnung auch eine Anstellung als Hilfsförster. Es war dies zwar eine seiner Ausbildung in keiner Weise entsprechende Tätigkeit (er vermaß und kartierte zunächst das Gut), aber um seine Familie zu ernähren, nahm er sie an. Der einzige Lohn war ohne jede Entschädigung freie Kost und Logis für sich und seine vierköpfige Familie. Er konnte gut englisch und französisch sprechen, das verbesserte seine Chancen für eine kommende Anstellung. Zunächst aber war eine andere Hürde zu überwinden: die Entnazifizierung. Ende Juli 1947 war er jedoch ohne große Probleme vom "Deutschen Entnazifizierungsausschuß Kreis Herzogtum Lauenburg Nord" in Ratzeburg als "entlastet" eingestuft worden. Nachdem er vom Horster Bürgermeister das "Clearance Certificate" (Entlastungszeugnis) erhalten hatte, konnte er eine berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen.

Im Auftrag der Provinzial-Regierung wurde er 1947 bis 1948 als Gutachter bei der Kieler Forstabteilung des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den Kreisen Husum und Südtondern verwendet. Hierbei war es seine Aufgabe, Grunddaten zu sammeln für die kommende Bodenreform und Umlegung, indem er eine Arbeit anfertigte über Windschutzprobleme an der schleswig-holsteinischen Westküste. Da der Landwirtschaftsminister die Arbeit für das ganze Land erstellt haben wollte, bedeutete dies im Oktober 1947 eine Fortsetzung der Tätigkeit, allerdings nur mit 300,-- Mark Entschädigung, so daß er wegen der vielen Reisen seine wenigen Ersparnisse von einigen hundert Mark zusetzen mußte.

Über die Gutachtertätigkeit v.Garniers bestand im Ministerium lange Zeit Unklarheit. Landesdirektor Dr.Boyens bezweifelte die Nötigkeit seiner Anstellung überhaupt. Verworrene Absprachen  führten schließlich dazu, daß v.Garnier nach dringlichen Bitten wegen der Zahlung von Entschädigungen für seine Tätigkeit im Dezember 1948 vor das Kieler Arbeitsgericht ziehen wollte, um gegen das Land Schleswig-Holstein zu klagen. Er zog jedoch seine Absicht zurück.

Wegen Geldmangels in den Landeskassen mußte er in den Jahren 1948 bis 1949 wieder als Hilfsförster auf Gut Horst arbeiten. Hier widmete er sich im Oktober 1948 unter anderem der Regulierung des sechseinhalb Kilometer langen Hauptabzugsgrabens, bewirkte aber auch eine Forsteinrichtung in der Lüneburger Heide für den früheren Generalforstmeister v.Keudell. Wegen dringender materieller Notlage bewarb er sich jetzt aber wieder beim Land um jegliche Forsteinrichtungsarbeiten. Immerhin erhielt er 1949 wegen einer chronischen Entzündung und seines rechten Wackelknies - durch das er zu 50 % kriegsversehrt war - von der schleswig-holsteinischen Landesversicherungsanstalt 65,- DM monatliche Rente.

Von Januar bis Dezember 1949 war er dann noch einmal für das Land tätig; er nahm führte dabei die Aufnahme von rund 10.000 ha Wald im Kreis Herzogtum Lauenburg durch. Später lebte er mit seiner Gattin Freiin Elisabeth v.Brandenstein, welche aus Mecklenburg stammte und mit der er drei Kinder hatte, in Afrika; gestorben ist er dann als Oberförster a.D. in Bad Dürckheim im Alter von 71 Jahren. [6d]

Auch Wilhelm v.Kleist kann als ähnlich typischer Privatforstbeamter angesehen werden. Er entstammte dem pommerschen Uradel und hatte in dem Kgl. Preußischen Hauptmann Wilhelm v.Kleist (1870-1908) seinen Vater. Der Sohn besuchte zunächst 1913 bis 1917 das Gymnasium in Blankenburg, 1917 bis 1920 das in Halberstadt und 1922 bis 1925 das in Naumburg, wo er sein Abitur machte. Er fand fand seine Lebensstellung nach dem Studium in Eberswalde - 1930 nahm er als Student an der 100-Jahrfeier der Hochschule zusammen mit seinem Kommilitonen Jürgen v.Schalburg (1907-1991) teil - und auf anderen Universitäten und Hochschulen schließlich bei der Freiherrlich Kniggeschen Forstverwaltung in Steinkrug bei Bredenbeck in Niedersachsen, wo er auch bis über den zweiten Weltkrieg hinaus tätig war. [7]

Diesem Klientel der Forstbeamten wendet sich die vorliegende Untersuchung jedoch nicht zu, da sie in ihrer Gesamtheit weit schwerer zu belegen ist als die einfacher erfaßten staatlichen Forstbeamten jener Zeit.

Es wurde bereits angesprochen, daß die staatliche Beamtenlaufbahn gegenüber der privaten Anstellung einige Vorteile bot. Freilich war sie im Dritten Reich nicht unproblematisch, da die Forstbeamten dem 1933 erlassenen Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums unterlagen und jederzeit die Gewähr bieten mußten, rückhaltlos für den nationalsozialistischen Staat einzustehen. Sie durften sich nicht mit Frauen jüdischer Konfession verheiraten, durften keine jüdischen Vorfahren unter ihren Eltern und Großeltern haben und durften keine Freimaurer oder Mitglied der Vereinigung "Schlaraffia" sein. Wer diesen Richtlinien nicht entsprach oder wer zunehmende Kritik an der staatlich verordneten Weltanschauung äußerte, der war Laufbahnverzögerungen oder schlimmeren Konsequenzen ausgesetzt.

V. Organisation der Forstverwaltung nach 1934

Um alle diese Mechanismen durchsetzen zu können, war nach der Machtübernahme der NS-Regierung eine gänzliche Neuordnung des Forstwesens hin zu einer zentral gelenkten Forstwirtschaft ins Auge gefaßt worden und 1934 per Gesetz verwirklicht worden.

Als Zentralbehörden für die deutsche Forstverwaltung fungierten 1937 das Reichsforstamt, welches per Gesetz 1934 geschaffen worden war, um das Jagd- und Forstwesen in Reichshände übergehen zu lassen. Die Zuständigkeit des Reichsforstamtes bezog sich auf die Bewirtschaftung der öffentlichen Forsten, die Holzwirtschaftspolitik, die Beaufsichtigung der nichtöffentlichen Forsten, der Förderung der Waldkultur, die Belange des Natur- und Vorgelschutzes, die Jagdverwaltung und -gesetzgebung, Jagdpolizei und Wildprethandel. Räumlich und sachlich zusammengelegt war das Reichsforstamt mit dem Preußischen Landesforstamt, das in Berlin am Leipziger Platz 11 seinen Sitz hatte. Angegliedert waren diesen beiden Behörden außerdem das Reichsjagdamt. Der Reichsforstmeister Hermann Göring stand allen diesen Behörden in Personalunion vor, denn er war zugleich auch Reichsjägermeister, Preußischer Landforstmeister und Landesjägermeister von Preußen.

Da die NSDAP in allen Behörden nach Zentralisierung und Kontrolle strebte, kam es wie in anderen Bereichen auch zu häufigen Kompetenzstreitigkeiten der vorgenannten Behörden mit dem forstpolitischen Apparat der NSDAP. Denn im Amt für Agrarpolitik der NSDAP unter dem Reichsamtsleiter Pg. Parchmann die sogenannten forstlichen Gaufachbrater, von denen die meisten Parteigenossen ("Pg.") waren und für 26 Bezirke eingeteilt waren. An Edelleuten findet sich 1937 in dieser Personengruppe nur ein Einziger, der zudem nicht Pg. war: Für den Bereich Westfalen-Nord fungierte als Gaufachberater der NSDAP Freiherr v.der Borch aus Holzhausen im Krs. Höxter. Ebenso befand sich nur ein Adeliger im Reichsausschuß für Forstwirtschaft, nämlich der Waldbesitzer v.Deringer in Twardawa im Krs. Neustadt für den Bezirk Oberschlesien.

Mehr Edelleute waren in den zentralen preußischen und Reichsbehörden tätig, die zu Anfang angesprochen wurden. Als Generalsachverständiger für den Waldbau fungierte beim Reichsforstmeister der Generalforstmeister und Staatssekretär Dr.h.c. v.Keudell, der 1937 in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde. Der Forstmeister v.Monroy (1937 zum Oberforstmeister ernannt) war als Referent in der Forstlichen Rohstoffstelle tätig, weitere Mitglieder der Berliner Zentralbehörde war der Forst-Assessor Frhr.v.Arnim, ein v.Thümen, der Landforstmeister Frhr.v.Plettenberg (1937 zum Oberlandforstmeister befördert) und der Referent v.Bargen - im ganzen betrachtet eine absolute Minderzahl. An der Forstlichen Hochschule in Hann-Münden unterrichtete der außerordentliche Professor Dr. Frhr. Geyr v.Schweppenburg, der 1938 in den Ruhestand versetzt worden war. [8]

Zahlreicher fand sich der Adel prozentual gesehen unter den Forstmeistern der einzelnen Landforstmeisterbezirke. [9] Von ihnen gab es 1936 insgesamt 30 Stück. Bedenkt man, daß der Adel zu jener Zeit nur rund 1 % der Bevölkerung stellte, sind die Zahlen relativ hoch. Bei Betrachtung der Häufigkeit des Adels in diesen Stellen ergibt sich, daß vor allem in den Ostprovinzen des Reiches der Anteil der adeligen Forstmeister besonders hoch war wie auch in der norddeutschen Tiefebene. Die Landforstmeisterbezirke Frankurt an der Oder, Potsdam, Magdeburg, Lüneburg und Stettin lagen mit 20 bis 26 % Adeligen am höchsten in der Bewertung, es folgten dann die Bezirke Allenstein, Königsberg, Köslin, Oppeln, Merseburg, Jildesheim, Minden, Düsseldorf-Köln und Arnsberg mit 10 bis 20 % Anteil von Edelleuten in diesen Stellungen. In den Landforstmeisterbezirken von Kassel-Ost, Kassel-West, Schneidemühl, Erfurt, Hannover, Wiesbaden und Trier waren immerhin noch zwei bis zehn Prozent der Beamten adeliger Herkunft. In Gumbinnen, Breslau, Liegnitz, Schleswig und Koblenz hingegen gab es 1936 nicht einen einzigen Forstmeister, welcher der Nobilität entstammte.

Die Bevorzugung spezieller Territorien oder Waldgebiete läßt sich durch diese Untersuchung freilich nicht erkennen, da das zugewiesene Forstamt nicht immer das die gewünschte Dienststelle darstellen mußte. Immerhin aber bleibt die Vermutung, daß die vorgesetzten Behörden besonders in den Gebietem, in denen man dem Adel eine gewisse "erbliche Kompetenz" in der Waldbewirtschaftung zusprach, die Nobilität auch vermehrt mit den Stellen versah, die sie für Forstmeister zur Verfügung stellen konnte. So war das waldreiche Ostpreußen, Westpreußen, Brandenburg und Pommern ohnehin in weiten gesellschaftlichen und politischen Teilen durch den Landadel geprägt, ganz anders als in den rheinischen Provinzen, wo mehr das bürgerliche Moment vorherrschte und der Adel eine ganz andere Rolle spielte.

Bei fast allen Landforstmeisterbezirken aber ist eine erhöhte Präsenz des Adels festzustellen, der bis zu einem Viertel der Forstmeister stellen konnte; durchschnittlich war jeder zehnte Forstmeister ein Edelmann.

Bei der Betrachtung der Forstassessoren von 1936 lassen sich ähnlich hohe Zahlen konstatieren. Jene waren meistens im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende geboren worden und etwa 25 bis 28 Jahre alt. Von 228 Assessoren waren 1936 insgesamt 30 adelig, das heißt mithin stellte die Nobilität 13 % der Anwärter für eine Stelle als Forstmeister. Viele von ihnen fielen indes im ZweitenWeltkrieg mindestens 17, wenigstens fünf starben nach ihrem Kriegsdienst in russischer Gefangenschaft;
In der nächsten Gruppe - den insgesamt 41 preußischen Forstreferendaren - fand sich allerdings nur ein einziger Edelmann oder 2 %. Höher war hingegen wieder die Zahl der Adeligen unter den Forstanwärtern für den Verwaltungsdienst. Mit 14 Herren adeliger Herkunft unter zusammen 108 Forstbeflissenen waren dies nahezu 13 %. Bemerkenswert ist, daß sich unter den Förstern und Oberförstern kaum ein einziger Edelmann befand. Dieser Laufbahnbereich blieb ganz vom Bürgertum geprägt. Nur in unwesentlicher Anzahl war der Adel auch unter den Revierförstern und Forstsekretären vorhanden, ebenso fand sich nur ein Adeliger unter den Forstanwärtern für den Betriebsdienst.

VI. Dienstuniformen und -gradabzeichen 1938

Als Forstbeamte waren Edelleute an ihrer Uniform kenntlich zu machen. Sie trugen ab 1938 entweder den Rock A oder den Rock B, zwei Ausführungen, die kaum voneinder abwichen. Der Rock B bestand aus einem einreihigen Rock in graugüner Einheitsfarbe mit vier bis zur Gürtellinie reichenden Aluminiumknöpfen. Der offene Umlegekragen war mit dunkelgrünem Samt besetzt. Zwei eingeschittene Seitentaschen und zwei aufgesetzte Brusttaschen zierten den Rock. Sämtliche Außenklappen waren mit geschweiften Deckelklappen versehen, die mit einem Aluminiumknopf gehalten wurden. Unter der Patte der linken Seitentasche befand sich ein Schlitz zum Durchstecken des Karabinerhakens eines Hirschfängers. Als Kopfbedeckung wurde eine Mütze in Sattelform, eine Feldmütze oder ein Filzhut getragen, der eine leicht gewölbte, jedoch nicht seitlich hochgebogene Krempe besaß. Vorn wurde das Hoheitszeichen befestigt, links ein nach hinten geneigter Tierhaarbusch wie ein Sauborsten, Rotwildhaar, Damshaare oder Gamsbart. Zugelassen war ein weißes Hemd mit weichem Stehumlegekragen, dazu einen schwarzer Binder und eine lange Hose mit schwarzen Strümpfen und schwarzen Schnürschuhen. [10]

Als Dienstgradabzeichen war eine Fangschnur aus 5,5 mm starker Aluminium-Rundschnur, führend vom Knopf unter dem rechten Schulterstück bis hin zu einem Knopf der Rockklappe, angebracht werden. Fangschnüre trugen sämtliche Forstbeamte, Beamtenanwärter und Forstaufseher. Hinzu kam noch eine Feldbinde mit Aluminiumschloß, welches den Hoheitsadler mit dem Hakenkreuz zeigte. Ein Hirschfänger gehörte zur Uniform ebenso wie ein Portepee.

Schulterstücke und Kragenspiegel ließen den Rang erkennen. Bis zum Forst-Assessor trugen die Beamten alle nebeneinanderliegende Schnüre auf den Schulterstücken und nur zwei in den unteren Ecken des Kragenspiegels befindliche Eichenlaubstockereien, vom Forstmeister an aufwärts waren in allen Ecken des Kragenspiegels Eichenlaubstickereien vorhanden (hier nur die wichtigsten Ränge). Die folgende Tabelle kann außerdem helfen, Bilder zu datieren von Forstbeamten in Uniform 1934-1945:
 
Rang / Dienstgrad Schulterstück (Schnüre) Schulterstück (Sternanzahl / Farbe) Kragenspiegel
Forstanwärter Betriebsdienst  4 dunkelgrüne,  nebeneinander --- 1 Eichenblatt
Forstanwärter Verw.-Dienst  4 dunkelgrüne, nebeneinander --- 1 Eichenblatt

Hilfsförster 
2 alum. 2 grün, nebeneinander * golden 3 Eichenblätter
Förster  4 alum.-grüne,  nebeneinander --- Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in den 2 unt. Ecken, darin 1 Eichenblatt
Revierförster  4 alum.-grüne,  nebeneinander * golden Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in den 2 unt. Ecken, darin 2 Eichenblätter
Forst-Referendar  4 alum.-grüne,  nebeneinander * golden Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in den 2 unt. Ecken, darin 2 Eichenblätter
Oberförster  4 alum.-grüne,  nebeneinander ** golden Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in den 2 unt. Ecken, darin 3 Eichenblätter
Forst-Assessor  4 alum.-grüne,
nebeneinander
** golden Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in den 2 unt. Ecken, darin 2 Eichenblätter
Forstmeister  5 alum.-grüne,
geflechtet
--- Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in 4 Ecken, darin 1 Eichenblatt
Oberforstmeister  5 alum.-grüne,
geflechtet
* golden Eichenlaubstickerei aluminiumfarben in 4 Ecken, darin 2 Eichenblätter
Landforstmeister  5 alum.-grüne, geflechtet ** golden  Eichenlaubstickerei aluminiumfarben, in 4 Ecken, darin 3 Eichenblätter
Oberlandforstmeister  3 alum.-grün und gold, geflechtet --- Eichenlaubstickerei goldfarben in 4 Ecken, darin 1 Eichenblatt
Ministerialdirektor  3 alum.-grün und gold, geflechtet * silbern Eichenlaubstickerei goldfarben in 4 Ecken, darin 2 Eichenblätter
Generalforstmeister  3 alum.-grün und gold, geflechtet ** silbern Eichenlaubstickerei goldfarben in 4 Ecken, darin 3 Eichenblätter
Reichsforstmeister  3 alum.-grün und gold, geflechtet 2 silberne Eichenblätter Eichenlaubstickerei goldfarben in 4 Ecken, darin 1 strahlendes Hakenkreuz

VII. Matrikel der Edelleute unter den preußischen Forstbeamten 1936-1945

In der folgenden Liste wurden die amtlicherseits ermittelbaren Forstbeamten und Forstbeamtenanwärter der Jahre 1936 bis 1944 zusammengestellt und mit weiteren Daten zu ihrem persönlichen und beruflichen Lebenslauf ergänzt. Nach Möglichkeit wurden ihr späteres Schicksal und die Sterbedaten angeführt. Wo keine näheren Angaben vorhanden sind, haben die Recherchen in den Genealogischen Handbüchern des Adels der Jahre von 1953 bis 1998 kein oder kein eindeutiges Ergebnis geliefert; in einem solchen Fall sind alle Vermutungen weggelassen worden. Bei einigen Herren konnte auch die Adelseigenschaft nicht ganz geklärt werden. Solche Grenzfälle wurden trotzdem mit aufgenommen, auch wenn sie vielleicht bürgerliche Personen betreffen.

Diese Matrikel erhält neben den Namen auch die Familien- und Adelsverhältnisse und den Beruf des Vaters. Im Anschluß an die persönlichen Daten folgen in Klammern die Seitenzahl oder die Seitenzahlen, auf der oder auf denen der Betreffende in der Quelle für diese Untersuchung - dem 1937 erschienenen Preußischen Forstbeamten-Handbuch (Sigel: PFH) [9] zu finden ist sowie gegebenenfalls die Angabe des Genealogischen Handbuchs des Adels (Sigel: GHdA) unter Anfügung der Abteilungen, des Jahrgangs, des Erscheinungsjahres und der Seitenzahl bzw. der Seitenzahlen. Ferner herangezogen wurde für diese Matrikel das Reichsministerialblatt der Forstverwaltung (Sigel: RMB), nämlich die dem Verfasser zur Verfügung stehenden Jahrgänge 1937-1938 und 1940-1944. [8]

Arnim, Harald v., * 1905, † 1975, seit 1932 Forst-Assessor, Sohn eines uradeligen Rittergutsbesitzers im Krs. Ruppin, 1940 als Forstmeister im Reichsforstamt und als Leutnant mit dem EK I und EK II ausgezeichnet, 1944 erhielt er als Oberleutnant das Deutsche Kreuz in Gold. Zuletzt Oberforstmeister i.R. (50 und GHdA, AA, XIX, 1987, 55 / RMB 1940, 403 / RMB 1944, 106)

Arnswaldt, Bernhard v., * 1893, † 1945, Sohn eines aus thüringischem Uradel stammenden Rittergustbesitzers in Mecklenburg, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Poggendorf im Landforstmeisterbezirk Stettin. Zuletzt Forstmeister und verstorben in russischer Gefangenschaft (PFH, S.30 und GHdA, AA, IX, 1969, 30)
Arnswaldt, Heinrich v., 1941 zum Landforstmeister im Reichsforstamt ernannt. Zuvor tätig alsOberforstmeister beim Wirtschaftsstab Ost in Berlin (RMB 1941, 360)

Asseburg-Falkenstein-Rothkirchen, Lothar Graf v.der, um 1941 zum Forst-Referendar in Meisdorf am Harz im Landforstmeisterbezirk Merseburg ernannt. 1942 zur Zeit wehrdienstleistend zum Forst-Assessor ernannt (RMB 1941, 8 / RMB 1943, 132)

Bardeleben, Hilmar v., * 1905, aus Uradel, seit 1932 Forst-Assessor (PFH, S.51)

Beesten, Heinrich v., * 1891, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1908, Anstellung als Revierfürster 1.3.1922, 1937 Dienstsitz in Hauswurz (PFH, S.146)

Berg, Harry v., * 1881, aus brandenburgischem Uradel,  Eintritt in die Forstlehre am 1.8.1897, Anstellung als Revierförster am 1.12.1918 (PFH, S.84 und GHdA, AA, XVI, 1981, 1)

Bergen, Ewald v., * 1901, angestellter Forstsekretär in Dalheim im Landforstmeisterbezirk Minden (PFH, S.142, 184)

Berlepsch, Wilhelm Frhr.v., * 1881, seit 1907 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Böhl im Landforstmeisterbezirk Kassel-West (PFH, S.42)

Bernuth, Eberhard v., * 1905, aus einem altmärkischen und preußischerseits im 18.Jahrhundert geadelten Geschlecht, Sohn eines Kgl. Preußischen Regierungsvizepräsidenten a.D., seit 1933 Forst-Assessor, als solcher 1938 zur Verwaltung des Forstamtes nach Obereimer im Landforstmeisterbezirk Arnsberg versetzt und wenig später noch im selben Jahre versetzt nach Schöneiche im Landforstmeisterbezirk Breslau. Zuletzt Forstmeister a.D. (PFH, S.51, GHdA, AB, XIV, 1981, 39 / RMB 1938, 262, 310)

Bismarck, Wilhelm v., * 1888, † 1973, aus einem alten Stendaler Stadtgeschlecht, Sohn eines 1923 verstorbenen preußischen Forstmeisters, seit 1918 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Borgsdorf im Landforstmeisterbezirk Potsdam, 1942 ebenda zum Oberforstmeister ernannt, verlegte seinen Dienstsitz 1945 nach Schleswig-Holstein, wo er sich noch auf die Stelle des Landforstmeisters bewarb, dann aber beim Holzabfuhrring Neumünster tätig war. Zuletzt Oberforstmeister a.D.  (PFH, S.27  und GHdA, AA, XVI, 1981, 23 / RMB 1942, 282)

Bismarck, Wilhelm v., * 1886, † 1969, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberstleutnants, seit 1916 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Neuenkrug im Landforstmeisterbezirk Stettin. Zuletzt Forstmeister und Kgl. Preußischer Hauptmann a.D. (PFH, S.30 und GHdA, AA, XVI, 1981, 21)

Bismarck, Ulrich v., * 1904,  † 1943, Sohn eines Fideikommißherrn in der Mark, seit 1930 Forst-Assessor, 1937 Forstmeister und noch im selben Jahre auf seinen Antrag hin aus dem Staatsdienst ausgeschieden, verstorben in russischer Kriegsgefangenschaft als Forstmeister a.D., Oberleutnant d.R. und Ordonnanzoffizier beim XIV.Armeekorps (PFH, S.50 und GHdA, AA, XVI, 1981, 9 / RMB 1937, 74, 126)

Bistram, Walter Baron v., * 1904, seit 1930 Forst-Assessor, führte 1936 die Geschäfte des Forstamtes Knesebeck im Landforstmeisterbezirk Lüneburg, 1937 zum Forstmeister ernannt (PFH, S.38, 50 / RMB 1937, 94)

Blum, Ulrich v., * 1887, aus altem hannoverschem Stadtadel, der im 17.Jahrhundert eine Reichsadelsbestätigung erhielt, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberforstmeisters, seit 1921 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Coppenbrügge im Landforstmeisterbezirk Hannover. Zuletzt Oberregierungsrat i.R., Major d.R. und Rechtsritter des Johanniterordens (PFH, S.36 und GHdA, AB, VII, 1965, 17)

Bodungen, Fritz v., * 1879, † 1943, aus einem Zweig des eichsfeldischen Uradelsgeschlecht, der im 18.Jahrhundert durch natürliche Geburt seine Adelseigenschaft verloren hatte, Sohn eines Kais. Deutschen Forstmeisters (in den Reichslanden Elsaß-Lothringen), seit 1906 Forst-Assessor, dann als Oberförster a.D. entlassen, da er durch Heirat Gutsbesitzer in Hinterpommern wurde. Erhielt 1910 den preußischen untitulierten Adel. Später völkischer Politiker, politischer Wanderredner und seit Mitte 1936 angestellt als Forschungsbeauftragter in der Stiftung Schorfheide zum Projekt "Wildäckerbepflanzung" in Joachimsthal in der Uckermark. 1942 als Forstmeister im Angestelltenverhältnis vom Forstamt Tapiau im Landforstmeisterbezirk Känigsberg in Preußen nach Hartigswalde (Außendienststelle Allenstein) versetzt. Gestorben als Forstmeister (erhielt die Berufung zum Oberforstmeister, die aber infolge des Krieges und seines Todes nicht mehr in eine Ernennung umgewandelt wurde) in Hartigswalde in Ostpreußen im Forst Slowoki der Erich-Koch-Stiftung. (RMB 1942, 110)

Boetticher, v., 1938 Forstmeister a.D. und wieder eingestellt als Forstmeister in Lankerofen im Landforstmeisterbezirk Allenstein (RMB 1938, 362)

Bonin, Horst-Olaf v., 1940 als Forst-Assessor in das Reichsforstamt einberufen (RMB 1940, 281)

Borch, Frhr.v.der, Forstlicher Gaufachberater im Amt für Agrarpolitik der NSDAP in Holzhausen im Krs. Höxter (PFH, S.238)

Borne, Eckart v.dem, * 1908, aus märkischem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Regierungs- und Forstrats, seit 1934 Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Gumbinnen. 1941 als Forstmeister im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen und als Oberleutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg Forstmeister in Göttingen (PFH, S.24, 52 und GHdA, AB, XII, 1973, 63/ RMB 1941, 258)

Breitenbuch, Eberhard v., befand sich 1941 im Wehrdienst und wurde in diesem Jahr zum Forst-Assessor ernannt. Sich 1942 in Bialowies aufhaltend zum Forstmeister ernannt. (RMB 1941, 180 / RMB 1942, 226)

Bronsart v.Schellendorf, Diether, * 1905, † 1946, aus preußischem Uradel, seit 1932 Forst-Assessor, 1937 beamteter Hilfsarbeiter in der Lüneburger Außenstelle für forstliche Vorratsaufnahmen. Veröffentlichte in der Zeitschrift für Forst- und Jagdfragen, Jg.LXX, (1938) den Aufsatz "Ein Beitrag zur Frage der gerechten Bewertung der Rothirschgeweihe" (S.417-434). Vor 1940 zum Forstmeister im Landforstmeisterbezirk Schleswig ernannt und als Leutnant in diesem Jahr mit dem EK II. ausgezeichnet. Gestorben in russischer Gefangenschaft als Forstmeister und Oberleutnant d.R. im Panzerkorps Großdeutschland (PFH, S.48, 51 und GHdA, AA, XVI, 1981, 185 / RMB 1940, 442)

Buch, Georg v., * 1889, † 1984, aus altmärkischem Uradel, Sohn eines Fideikommißhernn und Ritterschaftsdirektors, seit 1921 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Altruppin im Landforstmeisterbezirk Potsdam. Zuletzt Herr auf Carmzow mit Hedwigshof (§) im Krs. Prenzlau, Staatsforstmeister i.R. und Oberleutnant a.D. (PFH, S.27 und GHdA, AA, XXI, 1990, 94)

Bussche, Gerhard Frhr.v.dem, * 1904, Eintritt in die Forstlehre am 1.1.1921, 1937 Hilfsförster im Landforstmeisterbezirk Potsdam (PFH, S.199)

Buttlar, Walrab v., * 1906, aus usrsprünglich oberfränkischem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Obersten und Obervorstehers der Ritterschaft des Stifts Kauffungen, seit 1932 Forst-Assessor. 1938 Forst-Assessor in Neustadt im Landforstmeisterbezirk Kassel und ebendort im selben Jahre als solcher zum Forstmeister ernannt. Als solcher im Landforstmeisterbezirk Kassel-West 1941 als Leutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Zuletzt nach dem 2.Weltkrieg Oberforstmeister a.D. in Marburg an der Lahn (PFH, S.51 und GHdA, AA, XVII, 1983, 122 / RMB 1938, 370/ RMB 1941, 10)

Bünau, Rudolf v., * 1901, † 1942, aus einem Uradelsgeschlecht des Stiftes Naumburg, Sohn eines Kgl. Preußischen Generalmajors, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Grünaue im Landforstmeisterbezirk Potsdam. Gefallen in Rußland als Forstmeister, Hauptmann d.R. und Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment  (PFH, S.27 und GHdA, AA, XVII, 1983, 94)

Christen, Franz-Wolf v., * 1906, † 1976, aus einem thürinigschen Adelsgeschlecht, Sohn eines Grundbesitzers, Ortsbauernführers, Amtsvorstehers und Kgl. Preußischen Majors, seit 1935 Forst-Assessor. 1938 zum Forstmeister in Oppeln ernannt. Zuletzt Herr auf dem Familienstammgut Werleshausen und Oberforstmeister i.R. (PFH, S.32 und GHdA, AB, XIV, 1981, 121 / RMB 1940, 50)

Clairon d`Haussonville, Bernhard Graf, * 1906, † 1941, aus einem alten lothringischen Adelsgeschlecht, welches 1740 das Böhmische Inkolat erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Landrats, seit 1932 Forst-Assessor. Gefallen in Estland. (PFH, S.51 und GHdA, GH B, I, 1953, 69)

Cramer v.Laue, Adalbert, * 1904, † 1942, aus einer im Saalekreis ansässigen Offizeirsfamilie, die 1918 den Anhaltinischen Adelsstand erhalten hatte, Sohn eines geadelten Oberregierungsrats und Obersten, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Turoscheln im Landforstmeisterbezirk Allenstein. Gefallen als Forstmeister und Rittmeister d.R. im Reiter-Regiment 1 (PFH, S.25 und GHdA, AB, VI, 1964, 87 mit Portrait)

Czarnowski, Willy v., * 1876, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1893, Anstellung als Revierförster am 1.4.1922 mit Dienstsitz in Rehhof im Landforstmeisterbezirk Königsberg i.Pr. (PFH, S.64)

Dammann, Walter v., * 1899, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1917, Anstellung als Revierförster am 1.1.1927 und Forstsekretär in Gifhorn im Landforstmeisterbezirk Lüneburg (PFH, S.138, 182)

Deringer, Alfons v., Waldbesitzer in Twardawa, Gaufachberater im riechsausschuß für Forstwirtschaft für den Bezirk Oberschlesien (PFH, S.238)

Diebitsch, Hans-Karl v., * 1901, † 1971, aus schlesischem Uradel, Sohn eines Gutsbesitzers im Krs. Sprottau und Kgl. Preußischen Oberleutnants, seit 1928 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Elend im Landforstmeisterbezirk Magdeburg. 1938 an das Forstamt Bensberg im Landforstmeisterbezirk Düsseldorf-Köln versetzt. Zuletzt Oberforstmeister i.R. im westdeutschen Krs. Siegen (PFH, S.33 und GHdA, AA, XXI, 1990, 101)

Doemming, Wolf v., * 1890, † 1944, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Driesen im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. 1940 als Forstmeister im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder und als Major mit dem Kriegsverdienstkreuz II.Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Im Wehrdienst tödlich verunglückt (nicht gefallen) als Forstmeister beim Landesforstamt Stettin im vorletzten Kriegsjahr (PFH, S.29 / RMB 1940, 432 / RMB 1944, 15)

Dombois, Hans-Albrecht (v.?), * 1894, seit 1923 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Stolp im Landforstmeisterbezirk Köslin (PFH, S.31)

Dombois, Reinhold (v.?), Oberforstmeister im Landforstmeisterbezirk Königsberg i.Pr., beauftragt mit der Geschäftsführung des Landforstmeisters Königsberg i.Pr. (PFH, S.23)

Donner, Erich v., * 1916, seit 1935 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst (PFH, S.54)

Eck, Hans-Joachim v.,* 1904, seit 1930 Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Düsseldorf-Köln. 1938 zum Forstmeister beim Regierungsforstamt Düsseldorf ernannt (PFH, S.44, 50 / RMB 1938, 58)

Ehrenstein, Walter v. , * 1875, seit 1.4.1933 Forstaufseher in Klein-Heide im Frankfurt an der Oder (PFH, S.216)

Eickstedt, Hubertus Frhr.v., * 1917, seit 1936 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1941 zum Forst-Referendar im Landforstmeisterbezirk Stettin ernannt, 1944 zum Forst-Assessor befördert, zur Zeit wehrdienstleistend (PFH, S.54 / RMB 1941, 236 / RMB 1944, 44)

Eltz, Gideon v., Dipl.-Forstwirt, 1940 ernannt zum Forst-Referendar im Sudentenland (RMB 1940, 373)

Erffa, Hermann Frhr.v., * 1914, aus thüringischem Uradel, Sohn eines Gutsbesitzers und Preuß. Landrats, seit 1936 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst, war nach dem 2.Weltkrieg Forst-Assessor (PFH, S.54 und GHdA, GH A, IV, 1962, 69)

Eynatten, Adolf Frhr.v., * 1903, seit 1931 Forst-Assessor, 1937 mit der einstweiligen Verwaltung des Forstamtes Tornau im Landforstmeisterbezirk Merseburg betraut, 1938 dort zum forstmeister ernannt (PFH, S.50 / RMB 1937, 202 / RMB 1938, 142)

Fidler, Hugo v., * 1888, † 1942, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Neuenstein im Landforstmeisterbezirk Kassel-Ost. Ebenda verstorben (PFH, S.40 / RMB 1942, 50)

Finck v.Finckenstein, Rudolf Graf, * 1883, seit 1912 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Schuenhagen im Landforstmeisterbezirk Stettin, 1938 auf das Forstamt Neubrück im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder versetzt (PFH, S.30 / RMB 1938, 9-10)

Fink, Heinrich v.der, * 1901, ER am 1.10.1918, Anstellung als Revierförster am 1.10.1927 mit Dienstsitz in Bieber im Landforstmeisterbezirk Kassel-Ost (PFH, S.148)

Freier, Werner v., * 1893, † 1945, aus einem neumärkischen Bürgergeschlecht, das im 19.Jahrhundert den untitulierten preußischen Adelstand erhielt, Sohn eines Preußischen Oberforstmeisters, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Hohenwalde im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder im Range eines Oberforstmeisters. Zuletzt mit dieser Berufsbezeichnung und als Oberleutnant a.D. in russischer Kriegsgefangenschaft in der Ukraine verstorben (PFH, S.29 und GHdA, AB, XVII, 1986, 132)

Freyberg, Wilhelm v., * 1897, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Altenau im Landforstmeisterbezirk Hildesheim, 1937 nach Hinternah in den Landforstmeisterbezirk Erfurt versetzt (PFH, S.37 / RMB 1937, 74)

Friderici-Steinmann gen. v.Mellenthin, Christian v., * 1896, aus einem märkischen Bürgergeschlecht, das in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts den preußischen Adelsstand und 1870 mit dem Großvater des hier Genannten eine Namen- und Wappenvereinigung erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors und Johanniterritters, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Lenzing (Zbitzko) im Landforstmeisterbezirk Oppeln. 1940 als solcher und als Hauptmann mit der Spange zum EK II ausgezeichnet. Lebte  1961 als Forstmeister a.D. und Kgl. Preußischer Leutnant a.D. sowie Ritter des Hohenzollernschen Hausordnes mit Schwertern in der Eifel  (PFH, S.33 und GHdA, AB, V, 1961, 80 / RMB 1940, 441)

Fürstenberg, Leopold Frhr.v., * 1905, aus westfälischem Uradel, der 1660 den Reichsfreiherrenstand erlangte, Sohn eines katholischen Kgl. Preußischen Majors, nahm 1930 als Forstreferendar an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, seit 1932 Forst-Assessor. 1941 als Forstmeister im REgierungsforstamt Potsdam und als Leutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Lebte 1962 als Forstmeister a.D. und Ehrenritter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Westfalen. Sein ältester Sohn Peter (*1936 in Eberswalde) wurde Dipl.-Forstwirt (PFH, S.51 und GHdA, GH A, IV, 1962, 91/ RMB 1941, 258)

Gizycki, Friedrich v., * 1907, † 1941, aus einem altpreußischen Geschlcht, das 1820 die preußische Adelsanerkennung erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors, nahm 1930 als Student an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, seit 1933 Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Merseburg. Gefallen als Forstmeister und Oberleutnant d.R. sowie Führer einer Panzerjägerkompanie (PFH, S.34, 51 und GHdA, AB, XVIII, 1989, 151)

Hagen, Fritz v.dem, * 1909, aus einem eichsfeldischen Uradelsgeschlecht (wie auch seine nachfolgend genannten beiden Vettern aus einer anderen Linien derselben Familie), Sohn eines Pressebeirats und Kais. Deutschen Hauptmanns, seit 1936 Forst-Assessor. 1938 zum Forstmeister ohne Rinde in Brühl im Landforstmeisterbezirk Düsseldorf ernannt. 1941 als Leutnant mit dem EK I, dem EK II und der Silbernern Frontflugspange ausgezeichnet. 1942 von Brühl nach  in den Landforstmeisterbezirk Lüneburg abgeordnet. Lebte 1987 als Oberforstmeister a.D. in Niedersachsen (PFH, S.52 und GHdA, AA, XIX, 1987, 342 / RMB 1940, 61/ RMB 1941, 18, 259 / RMB 1943, 132)

Hagen, Fritz v.dem, * 1879, † 1968, Sohn eines Kgl. Preußischen Forstmeisters (René v.dem Hagen), seit 1908 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Menz im Landforstmeisterbezirk Potsdam. Zuletzt Forstmeister a.D., Hauptmann a.D, und Ehrenritter des Johanniterordens (PFH, S.27 und GHdA, AA, XI, 1971, 243)

Hagen, Kurt v.dem, * 1904, † 1942, Sohn eines Kgl. Preußischen Hauptmanns, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Christianstadt im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Gestorben in Charkow an seiner in Rußland erlittenen schweren Verwundung Leutnant d.R., zuletzt war er Oberforstmeister in Christianstadt am Bober gewesen (PFH, S.28 und GHdA, AA, XIX, 1987, 338)

Hagenow, Gustav v., * 1914, seit 1933 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst (PFH, S.53)

Hammerstein-Equord, Ernst-August Frhr.v., * 1902, aus bergischem Uradel - wie auch seine beiden nachgenannten Verwandten - und einer Familie, die schon in der Vergangenheit im 19.Jahrhundert viele höhere Forstbeamte stellte und die 1841 hannoverscherseits die Fortführungsgenehmigung des Freiherrentitels erhalten hatte, Sohn eines Kaufmanns, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Dannenberg im Landforstmeisterbezirk Lüneburg. Er war 1952 Oberforstmeister in der Nähe von Hannover (PFH, S.38 und GHdA, FH A, I, 1952, 178)

Hammerstein-Equord, Karl-Heino Frhr.v., * 1880, Onkel väterlicherseits des vorgenannten Freiherrn Ernst-August v.Hammerstein-Equord, seit 1909 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Seelzerthurm im Landforstmeisterbezirk Hildesheim. 1938 von dort auf das Forstamt Nentershausen im Landforstmeisterbezirk Kassel-Ost versetzt. Lebte 1952 als  Forstmeister a.D. und Hauptmann a.D. bei Bebra (PFH, S.38 und GHdA, FH A, I, 1952, 180 / RMB 1938, 58)

Hammerstein-Gesmold, Sigurd Frhr.v., * 1907, † 1944, Sohn eines Preußischen Landrats und Grundbesitzers, seit 1936 Forst-Assessor. 1940 im Landesforstamt Danzig-Oliva tätig und zum Forstmeister befördert. Zuletzt Forstmeister und vermißt im Osten als Leutnant im Stabe des Infanterie-Regiments 350 (52 und GHdA, FH A, I, 1952, 184 / RMB 1940, 297)
Hardenberg, Dietrich Frhr.v., * 1888, aus niedersächsischem Uradel wie auch sein nachgenannter Verwandter, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Zeitz im Landforstmeisterbezirk Merseburg (PFH, S.34)

Hardenberg, Wilfried Graf v., * 1900, aus derselben Familie, die 1816 eine preußische Adelausdehnung für die Geschwister des gefürsteten Staatskanzlers v.Hardenberg erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors, seit 1927 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Falkenberg im Landforstmeisterbezirk Merseburg. Lebte 1952 als Forstmeister und Ehrenritter des Johanniterordens im Forstamt Lautenthal im Oberharz. (PFH, S.34 und GHdA, GH A, I, 1952, 189)

Harling, Hans-Jürgen v., * 1905, † 1946, aus niedersächsischem Uradel, Sohn eines niedersächsischen Gutsbesitzers im Krs.Celle und Kgl. Preußischen Forstmeisters, seit 1932 Forst-Assessor (der Klosterkammer) und zur Tätigkeit abgeordnet in den Landforstmeisterbezirk Hannover. 1937 wurde ihm die einstweilige Verwaltung des Klosterforstamtes Neuensoothried im Landforstmeisterbezirk Hannover übertragen. 1938 erfolge ebenda die Ernennung zum Forstmeister. Gestorben in russischer Gefangenschaft, zuletzt Herr auf dem väterlichen Gut Feuerschützenbostel im Krs.Celle, Preußischer Forstmeister und Leutnant d.R. (PFH, S.36, 51 und GHdA, AA,  XVII, 1983, 266 / RMB 1937, 310)

Hennig, Hans v., * 1898, † 1941, aus einem sächsischen Geschlecht bürgerlicher Herkunft, welches  1840 den preußischen untitulierten Adelsstand erhalten hatte, Sohn eines altpreußischen Gutsbesitzers, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Bischofsburg im Landforstmeisterbezirk Allenstein, war zuletzt Dr.oec.publ. sowie Forstmeister und fiel als Oberleutnant in einem motorisierten Schützen-Regiment vor Moskau (25 und GHdA, AB,  XII, 1977, 157)
Hennings, Hans-Christoph v., * 1902, seit 1927 Forst-Assessor, Landforstmeisterbezirk Jägerhof im Landforstmeisterbezirk Stettin (PFH, S.30)

Heuthausen, Görtz v., * 1903, nahm 1930 als Forstreferendar an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, seit 1930 Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Liegnitz. 1937 wurde ihm die kommissarische Verwaltung des Forstamtes Elsterwerda im Landforstmeisterbezirk Merseburg übertragen (PFH, S.32, 50 / RMB 1937, 218)

Heyde, Horst v.der, * 1905, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Oderhaus im Landforstmeisterbezirk Hildesheim (PFH, S.37)

Heydebreck, Joachim-Adrian v., * 1915, † 1941, aus hinterpommerschem Uradel, Sohn eines Rittergutsbesitzers in Hinterpommern, seit 1934 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. Zuletzt posthum zum Forst-Assessor ernannt, nachdem er als Oberleutnant d.R. im Infanterie-Regiment Nr.178 in Rußland gefallen war. (PFH, S.54)

Heyden-Rynsch, Hermann Frhr.v.der, * 1906, seit 1935 Forst-Assessor, seit 1938 Forstmeister in Merseburg (PFH, S.52 / RMB 1940, 59)

Holleuffer, Curt v., * 1882, † 1954, aus meißnischem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors und Fürstl. Reußischen Flügeladjutanten, Forstmeister und nichtbeamteter Hilfsarbeiter in der Außenstelle Kassel für forstliche Vorratsaufnahmen. Zuletzt Forstmeister und verstorben in Braunschweig (PFH, S.48 und GHdA, AA,  IX, 1969, 200)

Hoyos, Felix Graf v., * 1913, † 1941, aus einem spanischen Adelsgeschlecht, welches 1547 den österreichischen Freiherren- und 1674 den erblichen Grafenstand erhielt, Sohn eines Gutsbesitzers, seit 1936 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1941 in Liebichau im Landforstmeisterbezirk Liegnitz tätig und im gleichen Jahre zum Forst-Referendar ernannt. Gestorben als Forst-Referendar an seinen bei Smolensk erhaltenen Verwundungen in einem Lazarett in Eisleben (PFH, S.54 und GHdA, GH B, II, 1960, 161/ RMB 1941, 8)

Hoiningen gen.Huene, Hermann Frhr.v., * 1878, † 1965, aus einem baltischen Adelsgeschlecht, welches 1620 bei der I.Klasse der Kurländischen Ritterschaft immatrikuliert wurde und das 1863 die preußische Genehmigung zur Wiederaufnahme des Freiherrentitels erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberstleutnants, seit 1908 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Flörsbach im Landforstmeisterbezirk Kassel-Ost. Gestorben in Boppard am Rhein als Forstmeister a.D. (PFH, S.40 und GHdA, FH, XIX, 1996, 83)

Ilten, Christian v., * 1901, † 1943, aus niedersächsischem Utadel, Sohn eines Oberstleutnants, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Jävenitz im Landforstmeisterbezirk Magdeburg. Gefallen in Rußland als Leutnant d.R. in einer Panzer-Abwehr-Abteilung und als Forstmeister (PFH, S.33 und GHdA, AA, X, 1969, 119)

Jacobi v.Wangelin, Walter, * 1875, aus einem thüringischen Bürgergeschlecht, welches 1841 mit dem Großvater des hier Genannten den untitulierten preußischen Adelsstand erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Geheimen Regierungs- und Forstrats, Bruder eines preußischen Forstmeisters, seit 1902 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Celle im Landforstmeisterbezirk Lüneburg. Lebte 1968 als Forstmeister i.R. in Niedersachsen bei Celle (PFH, S.38 und GHdA, AB, , VIII, 1968, 188)

Jagow, Wolffdieter v., war 1941 Anwärter für den höheren Forstdienst im Landforstmeisterbezirk Magdeburg und erhielt in diesem Jahr als Leutnant das EK II  (RMB 1941, 75)

Jan, Werner v., * 1906, seit 1932 Forst-Assessor, 1938 als solcher in Dühringshof im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder zum Forstmeister ohne Rinde ernannt. 1940 in der gleichen Stellung als Leutnant mit dem EK I und EK II ausgezeichnet. (PFH, S.51 / RMB 1940, 198 / RMB 1940, 432)

Klitzing, Leberecht v., * 1889, † 1977, aus mittelmärkischem Uradel wie sein nachgenannter Verwandter, Sohn eines Gutsbesitzers und Mitglieds des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Jänschwalde im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder und als solcher 1937 in den Ruhestand getreten. Zuletzt  Herr auf Splinterfelde (§) und Restgut Pokrent (§) in Mecklenburg, Rittmeister a.D. und preußischer Forstmeister i.R.; drei seiner vier Söhne verlor er im 2.Weltkrieg (PFH, S.29 und GHdA, AA, XXIII, 1994, 298 / RMB 1937, 210)

Klitzing, Oskar v., * 1899, nachgeborener Sohn eines Gutsbesitzers und Kgl. Preußischen Gerichts-Assessors seit 1927 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Hammer im Landforstmeisterbezirk Potsdam. 1937 an das Regierungsforstamt Frankfurt an der Oder versetzt und mit der Durchführung von Oberforstmeistergeschäften betraut. Lebte 1994 als Forstmeister a.D. in Lingen an der Ems (PFH, S.27 und GHdA, AA, XXIII, 1994, 303 / RMB 1937, 62)

Knobelsdorff, Adolf v., * 1884, † 1942, aus meißnischem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Revierförsters, dessen Familie verbürgerlichte und dessen insgesamt sieben Kinder sämtlich bürgerlich heirateten, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1899, Anstellung als Revierförster  und als Forstsekretär am 1.4.1920 mit Dienstsitz in Grünhaus im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Zuletzt Forstsekretär (PFH, S.92, 174 und GHdA, AA XX, 1988, 144)

Kondratowitz, Karl v., * 1882, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1899, Anstellung als Revierförster am 1.10.1915 in Wolfsbruch im Landforstmeisterbezirk Allenstein (PFH, S.72)

Koß, Herbert v., * 1912, Eintritt in die Forstlehre am 1.7.1932, seit 1.10.1936 Hilfsförster im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder (PFH, S.200)

Koß, Paul v., * 1900, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1917, Anstellung als Revierförster am 1.4.1925 und als Forstsekretär in Stepenitz im Stettin (PFH, S.100, 176)

Koß, Waldemar v., * 1903, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1926, Anstellung als Revierförster am 1.4.1935 in Klein-Gertlaucken im Landforstmeisterbezirk  Königsberg i.Pr. (PFH, S.66)

Kotze, Carl v., * 1873, † 1960, aus obersächsischem Uradel, Sohn eines  Kgl. Preußischen Rittmeisters, seit 1903 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Falkenhagen im Landforstmeisterbezirk Potsdam mit dem Rang eines Landforstmeisters. 1938 als Landforstmeister auf dem Forstamt Finkenkrug im Landforstmeisterbezirk Potsdam in den Ruhestand versetzt. Zuletzt Preußischer Landforstmeister und Major d.R. a.D. sowie Rechtsritter des Johanniterordens (PFH, S.27 und GHdA, AA,  XXI, 1990, 246 / RMB 1938, 142)

Krogh, Theodor v., * 1898, † 1980, aus einem dänischen Adelsgeschlecht, das auch in den preußischen Adel übertrat, Sohn eines Kgl. Preußischen Obersten, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Grünheide im Landforstmeisterbezirk Allenstein. Zuletzt Oberforstmeister i.R. und Oberstleutnant d.R.; sein Sohn Georg-Friedrich v.Krogh (*1933) ist der Besitzer und Begründer des "Wildparks Lüneburger Heide" (PFH, S.25 und GHdA, AB, XV, 1984, 288)

Kries, Job v., * 1892, † 1969, aus einem thüringischen Geschlecht, welches 1840 den preußischen untitulierten Adel erhalten hatte, nachgeborener Sohn eines Gutsherrn, Landschaftsrates, Kgl. Preußischen Leutnants und Mitglied des Preußischen Herrenhauses, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Lübbesee im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Gestorben in Bad Pyrmont als Forstmeister (PFH, S.29 und GHdA, AB, X, 1972, 276)

Kries, Wolfram v., * 1916, † 1942, stammte aus der gleichen Familie wie der Vorgenannte, seit 1934 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1940 in Kriesfelde zum Forst-Referendar ernannt. Gefallen als Forst-Assessor bei Orel in Rußland und Leutnant d.R. in  einem Grenadier-Regiment (PFH, S.54 und GHdA, AB, X, 1972, 269 / RMB 1940, 166 / RMB 1943, 89)

Laer, Wilhelm v., * 1902, aus einem westfälischen Geschlecht, das der Überlieferung nach eines Stammes mit der gleichnamigen altburgundischen Familie sein soll und dessen 1.Linie 1934 durch Entscheidung der Abteilung für Adelsrechtliche Fragen Aufnahme in die Abteilung der Adeligen Häuser B des Gothaisch Genealogischen Taschenbuchs fand und dessen II.Linie - der der hier Genannte angehörte - 1886 den preußischen Adel in Form einer Adelsbestätigung erhielt, Sohn eines Gutsbesitzers aus Westdeutschland, Preußischen Landrats und Majors d.R., nahm 1930 als Forstreferendar an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, seit 1930 Forst-Assessor und beamteter Hilfsarbeiter in der Preußischen Forstvermessungsstelle in Berlin, Leipziger Platz 9 unter dem Landforstmeister Schultze. Veröffentlichte 1936 im Paul Parey-Verlag "Massenberechnungstafeln für Holzvorratsaufnahmen". [11] War 1937 zum Forstmeister im Reichsforstamt und Preußischen Landesforstamt ernannt. Lebte 1958 als Herr auf Haus Dorsel und Oberforstmeister im Westerwald (PFH, S.48, 50 und GHdA, AB, III, 1958, 294 / RMB 1937, 198)

Lengerke, Woldemar v., * 1904, † 1944, aus einem Osnabrücker Ratsgeschlecht, das seit dem 18.Jahrhundert unbeanstandet zum Landadel zählte, Sohn eines Rittmeisters, Gutsbesitzers, Kammerherrn und Schloßhauptmanns im Lippeschen, seit 1930 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Klaushagen im Landforstmeisterbezirk Köslin. 1940 als solcher und als Schütze mit dem EK II und dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet. Gefallen vor Dorpat als Forstmeister und Hauptmann in einer Infanterie-Division (PFH, S.31 und GHdA, AB, XIII, 1980, 239 / RMB 1940, 433)

Lewinski, Wilhelm v., * 1899, † 1970, aus einem alten pommerellisch-kassubischen Adelsgeschlecht, welches 1526 polnischerseits eine Adelsbestätigung erhalten hatte und seit dem 18.Jahrhundert in preußischen Militärdiensten stand, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberamtmanns und Hauptmanns, wurde er in Afrika auf einer Farm geboren, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Drygallen im Landforstmeisterbezirk Allenstein. Am 1.April 1938 von dort auf das Forstamt nach Rehhof im Landforstmeisterbezirk Königsberg versetzt. 1940 beim Forstschutzkommando des Reichsforstmeisters tätig und als Forstmeister und Hauptmann mit dem Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Zuletzt Forstmeister a.D. (PFH, S.25 und GHdA, AB, XV, 1984, 314 / RMB 1938, 92 / RMB 1940, 404 / RMB 1940, 404)

Lindeiner gen. v.Wildau, Hans-Gero v., * 1912, aus einem schlesischem Geschlecht, welches 1851 eine preußische Namen und Wappenvereinigung erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Amtsrichters und Vizepräsidenten der Deutschen Zerntralgenossenschaftskasse, seit 1934 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1943 vom Forst-Referendar im Landforstmeisterbezirk Potsdam zur Zeit wehrdienstleistend zum Forst-Assessor ernannt. Lebte 1977 als Hauptmann a.D., Oberforstmeister a.D., Botschafter a.D. und ehemaliges Mitglied des Bundestages der BRD in Berg am Starnberger See (PFH, S.54 und GHdA, AB, XII, 1977, 257 / RMB 1943, 88)

Lindelof, Friedrich Frhr.v., * 1900, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Schwerin (Warthe) im Landforstmeisterbezirk Schneidemühl. 1938 von dort auf das Forstamt Misdroy im Landforstmeisterbezirk Stettin versetzt. 1940 als Oberleutnant mit dem EK II ausgezeichnet (PFH, S.26 / RMB 1938, 58 / RMB 1940, 432)

Lindstedt, Friedrich v., * 1886, † 1956, aus einer bürgerlichen Familie, die 1912 mit dem Vater des hier Genannten den Fürstl. Schwarzburgischen Adelsstand erhielt, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberstleutnants, seit 1917 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Schwenow im Landforstmeisterbezirk Potsdam. Zuletzt Forstmeister in Berlin. Mit ihm erlosch seine Familie nach zwei Generationen im Mannesstamm; er hinterließ lediglich eine Tochter Sabine (PFH, S.27 und GHdA, AB, XVI, 1985, 303)

Loesch, Leopold v. * 1903, † 1967, aus einem ehemals magdeburgischen Stadtgeschlecht, welches in mehreren Linien 1863 und 1872 den preußischen Adel erhalten hatte, Sohn eines Gutsbesitzers und Kgl. Preußischen Landrats, seit 1929 Forst-Assessor. 1937 wurde ihm die kommissarische Verwaltung des Forstamtes Altenau im Landforstmeisterbezirk Hildesheim übertragen. 1938 zum Forstmeister ernannt. 1943 im Landesforstamt Posen zum Oberforstmeister ernannt. Zuletzt Oberforstmeister (PFH, S.50 und GHdA, AB,  XIII, 1980, 258 / RMB 1937, 94 / RMB 1938, 222 / RMB 1943, 115)

Lüde, Friedrich v., * 1887, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1904, Anstellung als Revierförster am 1.10.1921 in Abtshagen im Landforstmeisterbezirk Stettin (PFH, S.98)

Mallinckrodt, Dietrich v., * 1895, † 1982, aus westfälischem Uradel der Grafschaft Mark, der 1834 eine vom preußischen Heroldsamt 1903 wieder aufgehobene Adelsverleihung erhalten hatte (nachdem die Herkunft von den uradeligen v.Mallinckrodt nachgewiesen werden konnte), achter Sohn eines westdeutschen Gutsbesitzers, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Ville im Landforstmeisterbezirk Düsseldorf-Köln. Zuletzt Forstrat a.D. (PFH, S.44 und GHdA, AA, XVII, 1983, 331)

Maltzahn, Frhr. zu Wartenberg und Penzlin, Jürgen, * 1904, † 1968, aus einem mecklenburgischen Uradelsgeschlecht, nachgeborener Sohn eines Gutsbesitzers, Kgl. Preußischen Geheimen Oberregierungsrats, Vortragenden Rats im Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, seit 1930 Forst-Assessor, lebte 1945 nach Ende des 2.Weltkrieges als Forstmeister in Everstorff bei Grevesmühlen, zuletzt Oberforstmeister in Niedersachsen (PFH, S.50 und Maltza[h]nscher Familienverein [Hg.]: Die Maltza[h]n 1194-1945, Köln  1979, 352)

Martels, Erich v., 1940 in Dänkern und von dort als Oberjägermeister ins Reichsforstamt einberufen (RMB 1940, 34)

Medem, Harald v., * 1907, Eintritt in die Forstlehre am 1.7.1926, Anstellung als Revierförster am 1.4.1935 in Presberg im Landforstmeisterbezirk Wiesbaden (PFH, S.162)

Mellenthin, Alexander v., * 1901, † 1941, aus neumärkisch-pommerschem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Oberstleutnants, seit 1928 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Rehhof im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen. Von dort am 16.2.1938 ins Reichsforstamt berufen, im gleichen Jahr zum Oberforstmeister im Reichsforstamt und Preußischen Landeforstamt ernannt. Gefallen im Donezbecken als Oberforstmeister im Reichsforstamt und Oberleutnant d.R. und Kompanieführeri (PFH, S.23 und GHdA, AA, IX, 1969, 251 / RMB 1938, 70, 222)

Merveldt, Egon Graf v., * 1901, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Böddeken im Landforstmeisterbezirk Minden. Als Oberleutnant 1941 mit dem EK II ausgezeichnet (39/ RMB 1941, 9)
Minckwitz, Hans v., * 1885, aus einem osterländischen Uradelsgeschlecht, welches viele Forstbeamten stellte, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Massin im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder (PFH, S.29)

Minnigerode, Werner Frhr.v., * 1892, aus niedersächsischem Uradel, welcher 1894 die preußische anerkennung des Freiherrensteandes erhalten hatte, Sohn eines Gutsherrn in Niedersachsen, seit 1922 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Lonau im Landforstmeisterbezirk Hildesheim. Lebte 1952 als Staats-Forstmeister im Harzforsthaus vor Herzberg (PFH, S.37 und GHdA, FH, I, 1952, 232)

Mörner, Wilhelm v., * 1913, seit 1936 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1941 im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder zum Forst-Referendar ernannt. 1943 zur Zeit wehrdienstleistend zum Forst- Assessor ernannt (PFH, S.54 / RMB 1941, 132 / RMB 1943, 88)

Münch, Herbert v., * 1879, † 1945, aus thürignigschem Uradel der Grafschaft Camburg, nachgeborener Sohn eines Kgl. Preußischen Oberforstmeisters, seit 1905 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Neuhaus in Berlinchen in der Neumark Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Umgekommen als Forstmeister ebenda im Februar des letzten Kriegsjahres und für tot erkärt laut Beschluß des Amtsgerichts in Frankfurt am Main von 1954 (PFH, S.29 und GHdA, AA, V, 1960, 310 )

Nolcken, Hans Frhr.v., * 1907, † 1940, aus baltischem Adel, seit 1933 Forst-Assessor, 1937 in der Stiftung Schorfheide mit Sitz in Joachimsthal in der Uckermark tätig. Gefallen in Frankreich (PFH, S.28, 51)

Oelsen, Erich v., * 1894, aus einem Uradelsgeschlecht des Ermlandes, Sohn eines Landwirts und Kais. Russichen Gesandtschafts-Sekretärs, nach dem ersten Weltkrieg Freiwilliger in der Baltischen Landeswehr, dann Forstaufseher seit 1.10.1935 in Triebel in der Niederlausitz im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. (PFH, S.216 und GGTB, FH, 1938, 362)

Oeynhausen, Falk-Arnd Graf v., * 1914, † 1949, aus westfälischem Uradel, der 1722 den Reichsgrafenstand erhielt, Sohn eines Gutsbesitzers im Krs. Höxter, Majors und Kgl. Preußischen Forst-Assessors, seit 1934 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1941 in Ausbildung im Landforstmeisterbezirk Minden und im gleichen Jahre zum Forst-Referendar ernannt. 1943 als zur Zeit wehrdienstleistend zum Forst-Assessor ernannt. Zuletzt Forst-Assessor und Oberleutnant a.D.; gestorben infolge eines Sturzes mit dem Pferd in Detmold (PFH, S.54 und GHdA, GH A, I, 1952, 282/ RMB 1941, 404 / RMB 1943, 116)

Oppen, Christian-Günther v., *1906, † 1952, aus obersächsisch-märkischem Uradel, Sohn eines preußischen Regierungspräsidenten in Allenstein und Ehrenritters des Johanntierordens, seit 1932 Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Oppeln. 1937 wurde ihm die einstweilige Verwaltung des Forstamtes Schittkehmen im Landforstmeisterbezirk Gumbinnen übertragen. 1938 ebenda zum Forstmeister ernannt. Zuletzt Forstmeister in Wintermoor (PFH, S.32, 51 und GHdA, AA,  XIV, 1977, 362 / RMB 1937, 78 / RMB 1938, 210)

Osten-Sacken, Paul Baron v., 1940 zum Forstmeister ernannt im Forstamt Ludwigsberg im Landesforstamt Posen (RMB 1940, 430)

Papen, Hans v., * 1873, seit 1903 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Obereimer im Landforstmeisterbezirk Arnsberg. 1938 von dort aus in den Ruhestand versetzt (PFH, S.40 / RMB 1938, 350)

Perthes, Eberhard v., * 1915, seit 1935 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1944 wehrdienstleistend und zum Forst-Assesor im Landesforstamt Stettin ernannt (PFH, S.54 / RMB 1944, 44)

Perthes, Helmut v., * 1890, seit 1918 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Neuzelle im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder (PFH, S.29)

Peschke, Johannes v., * 1899, † 1945,aus einem bürgerlichen Geschlecht, daß 1596 einen Wappenbrief und 1710 den böhmischen Adelsstand erhalten hatte, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Kreuzburg im Landforstmeisterbezirk Oppeln. 1941 mit dem EK II ausgezeichnet. Gefallen im Febraur 1945 bei Brieg als Hauptmann d.R. und Forstmeister (PFH, S.33 und GHdA, AB, VII, 1965, 317 mit Portrait / RMB 1941, 62)

Pidoll, Peter v., * 1907, Eintritt in die Forstlehre am 1.7.1928, Anstellung als Revierförster am 1.10.1935 im Landforstmeisterbezirk Aachen (PFH, S.195)

Planitz, Max v.der, * 1903, aus vogtländischem Uradel, Sohn eines gutsherrn und nachmaligen Kgl. Preußischen Majors, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Guszianka im Landforstmeisterbezirk Allenstein. 1940 als Leutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Lebte 1965 als Oberforstmeister  und Major d.R. a.D. in Arolsen in Hessen (PFH, S.25 und GHdA, AA, VII, 1965, 248 / RMB 1940, 420)

Platen, Jürgen v., * 1902, aus rügenschem-pommernschem Uradel, Sohn eines preußischen Oberforstmeisters a.D. und Geheimen Regierungsrats, seit 1928 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Reppen im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Lebte 1975 als Oberforstrat i.R. in Niedersachsen (PFH, S.29 und GHdA, AA,  XIII, 1975, 411)

Ploetz, Georg v., * 1908, † 1943, aus neumärkischem Uradel, Sohn eines Fürstl. Waldeckischen Oberforstmeisters und Hofjägermeisters, seit 1933 Forst-Assessor, 1936 tätig bei der Stiftung Schorfheide in Joachimsthal in der Uckermark, wurde am 1.4.1938 Forst-Assessor vom Forstamt Grminitz im Landforstmeisterbezirk Potsdam zur Verwaltung an das Forstamt Saarbrücken versetzt. 1941 als Forstmeister in der Landesforstverwaltung Saarpfalz und als Leutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Im 2.Weltkrieg als Hauptmann d.R. seit 1943 im Osten vermißt. (PFH, S.51 und GHdA, AA, 441 / RMB 1938, 142/ RMB 1941, 121)

Praschma, Ignatz Graf v., * 1908, Forst-Referendar seit 1936. 1943 als zur Zeit wehrdienstleistend zum Forst-Assessor im Landesforstamt Oppeln ernannt (PFH, S.53 / RMB 1943, 24)

Quillfeldt, Günther v., * 1909, aus einer in Östergötland ansaässigen Familie, die 1739 den Reichsadelsstand erhalten hatte, Sohn eines Eintritt in die Forstlehre am 1.5.1923, Anstellung als Revierförster am 1.10.1936 als beamtete Hilfskraft bei der Preußischen Versuchsanstalt für Waldwirtschaft in Eberswalde im Landforstmeisterbezirk Potsdam (PFH, S.47, 88)

Rango, Job v., * 1900, † 1954, aus einem alten Kolberger Stadtgeschlecht aus Hinterpommern, welches 1716 den Reichsadelsstand in untitulierter From erhalten hatte, Sohn eines Generalleutnants, Oberforstmeister im Landforstmeisterbezirk Potsdam. Zuletzt Landforstmeister, der in Düsseldorf starb (PFH, S.27 und GHdA, AB, XXI, 1995)

Rappard, Herbert Ritter und Edler v., * 1884, † 1945, aus einer Familie, die der Überlieferung nach aus der Schweiz stammte und 1790 den Reichsadels- und Kurpfalzbayerischen Ritterstand als "Edler v." erhalten hatte, Sohn eines Langräfl. Hessischen Kammerherrn und Kgl. Preußischen Rittmeisters, seit 1912 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Benneckenstein im Landforstmeisterbezirk Erfurt. Hier im August des letzten Kriegsjahres gestorben als Forstmeister, Herzogl. Sachsen-Coburg und Gothaischer Kammerherr und Ehrenritter des Johanniterordens (PFH, S.35 und GHdA, AB, XVII, 1986, 290)

Raven, Manfred v., * 1903, † 1953, aus uckermärkischem Uradel, Sohn eines 1915 gefallenen Kgl. Preußischen Hauptmanns, seit 1928 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Rieth im Landforstmeisterbezirk Stettin. 1940 zum Oberforstemeister im Landforstmeisterbezirk Schneidemühl ernannt. Zuletzt Landforstmeister und Leiter des Forst-Einrichtungsamtes in Braunschweig (PFH, S.30 und GHdA, AA, XVII, 1983, 382 / RMB 1940, 34)

Ritz-Lichtenow, Jobst v., * 1916, † 1943, Eintritt in die Forstlehre am 1.4.1935 als Forstanwärter für den Betriebsdienst im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Gefallen als Revierförster in Marienalde im Regierungsforstamt Frankfurt an der Oder und als Unteroffizier (PFH, S.209 / RMB 1943, 89)

Rochow, Hans-Rochus v., gefallen als Anwärter für den höheren Forstdienst im Regierungsforstamt Potsdam 1943 als Oberschütze (RMB 1943, 89)

Roesgen, Max v., * 1894, † 1938, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Montabaur im Landforstmeisterbezirk Wiesbaden. 1938 ebendort verstorben (PFH, S.43 / RMB 1938, 142)

Rössing, Kurt-Hildebrand Frhr.v., * 1908, aus niedersächsischem Uradel, welcher 1872 für seiner II. oder Hannoverschen Linie die preußische Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels erhalten hatte, Sohn eines Dr.jur. und Gutsbesitzers, seit 1934 Forst-Assessor und beamteter Hilfsarbeiter in der Außenstelle für forstliche Vorratsaufnahmen in Hannover. 1940 zum forstmeister in Lüneburg ernannt. Gefallen bei Donchery an der Maas als Ehrenritter des Johanniterordens, Erbherr auf Stemmen, Forstmeister und Leutnant d.R. im Krad-Schützen-Bataillon Nr.2 (PFH, S.48, 52 und GHdA, FH A, I, 1952, 295 / RMB 1940, 59)

Samson-Himmelstjerna, v., 1938 als  Forstamtmann in Küstrin im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder nach dem Forstamt Grünhaus im Landforstmeisterbezirk Stettin versetzt, 1940 als solcher in Lipni im Landesforstamt Danzig tätig und zum Forstmeister ernannt (RMB 1938, 386 / RMB 1940, 297)

Schack, Christian Graf v., * 1882, aus niedersächsischem Uradel, der 1658 eine dänische Adelsnaturalisation und 1671 den dänischen Grafenstan erhalten hatte, Sohn eines Fideikommißbesitzers (auf Schackenburg), Kgl. Dänischen Kammerherrns, Hofjägermeisters und Amtmanns in Tondern, seit 1911 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Nienover im Landforstmeisterbezirk Hildesheim. Lebte 1962 als Forstmeister i.R. in Düderorde im Harz (PFH, S.37 und GHdA, GH A, IV, 1962, 398)

Schaumburg-Lippe, Wilhelm Prinz zu, * 1912, aus lippeschem Hochadel, seit 1933 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst (PFH, S.53)

Schlütter, Julius v., *1874, † 1964 aus einem Honoratiorengeschlecht der Stadt Hannover, welches 1739 den rittermäßigen Reichsadelsstand erhielt, Sohn eines Kgl. Preußischen Landstallmeisters, Landforstmeister des Landforstmeisterbezirks Lüneburg. 1938 in den Ruhestand versetzt.Verstorben in Celle als Landforstmeister a.D. (PFH, S.38 und GHdA, AB, XVII, 1986, 307 / RMB 1938, 370, 386)

Schnakenburg, Herbert v., 1940 vom Forst-Assessor zum Forstmeister im Landesforstamt Posen befördert. ende desselben Jahres nach Allenstein zum Forsteinrichtungsamt versetzt (RMB 1940, 401, 430)

Schrötter, Friedrich-Wilhelm Frhr.v., * 1901, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Kobbelbude im Landforstmeisterbezirk Königsberg i.Pr. (PFH, S.23)

Schütz, Wilhelm v., * 1898, † 1981, aus einem bürgerlichen Geschlecht aus Berlin, das 1803 den preußischen Adel bekam, Sohn eines vorpommerschen Gutsbesitzers, seit 1924 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Taubenberg im Landforstmeisterbezirk Köslin. Zuletzt Forstmeister i.R. (PFH, S.31 und GHdA, AB, XVII, 1986, 383)

Schulenburg, Berndt v.der, * 1900, † 1945, aus altmärkischem Uradel, Sohn eines Gutsbesitzers und Kgl. Preußischen Oberpräsidenten, machte 1917 Kriegsabitur und trat dann beim Parchimer Dragoner-Regiment Nr.18 ein, machte den Weltkrieg mit und kämpfte anschließend als Freikorps-Fähnrich im "Selbstschutz-Bataillon Hindenburg" des Weltkriegsoffizieres Hans-Joachim v.Waldow und Reitzenstein, dann Eintritt in die Forstlaufbahn, seit 1926 Forst-Assessor, seit 1929 Forstmeister, im gleichen Amt in Magdeburgerforth bei Ziesar im Landforstmeisterbezirk Magdeburg, wo er bis 1945 im Amt blieb. 1940 als Oberleutnant mit der Spange zum EK II ausgezeichnet. Zeitweise als Führer einer Kosakenschwadron im Balkan eingesetzt, im März 1945 als Rittmeister d.R. in die Gefangenschaft jugoslawischer Partisanen geraten, die das Lager später den russen übergaben, welche die Offiziere nach dem Osten deportierten. Er starb im Winter 1945/46 in Sibieren an einer Rippenfellentzündung infolge der Lagerbedingungen. (PFH, S.33 und GHdA, AA, XV, 1979, Portrait vor 445 sowie Dietrich Werner Graf v.der Schulenburg / Hans Wätjen: Geschichte des Geschlechtes v.der Schulenburg 1237-1983, Wolfsburg 1984, 343-344 / RMB 1940, 441)

Schulenburg, Graf v.der, 1940 als Forstmeister und Forst-Attaché zum Oberforstmeister in Stockholm ernannt (RMB 1940, 110)

Seebach, Christoph Frhr.v., * 1904, aus thüringischem Uradel, der 1862 die Herzogl. Sachsen-Coburg- und Gothaische Anerkennung des Freiherrenstandes erreicht hatte, Sohn eines Gutsbesitzers, seit 1930 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Niederaula im Landforstmeisterbezirk Kassel-Ost, 1941 als Leutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Er lebte  1962 als Oberforstrat und Ehrenritter des Johanniterordens in Kassel-Wilhelmshöhe (PFH, S.41 und GHdA, FH A, IV, 1962, 353/ RMB 1941, 10)

Sehrwald, Harald v., Forst-Assessor, 1940 im Forstamt Argenau im Posener Landesforstamtsbezirk zum Forstmeister ernannt. 1942 endgültige Übertragung einer Forstemeisterstelle im Forstamt Stockrode (RMB 1940, 401 / RMB 1942, 334)
Spiegel v. und zu Peckelsheim, Frhr., Dr., Landforstmeister und Leiter der Außenstelle Kassel für forstliche Vorratsaufnahmen (PFH, S.48)

Stein zu Nord- und Ostheim, Rudolf Frhr.v., * 1904, aus fränkischem Uradel, der 1669 den Reichsfreiherrenstand erhalten hatte, Sohn eines Oberstleutnants, seit 1930 Forst-Assessor, 1937 mit den Geschäften eines Forstmeisters im Forstamt Büchenberg im Landforstmeisterbezirk Magdeburg beauftragt. 1937 ebenda zum Forstmeister ernannt. Lebte 1952 als Bayerischer Forstmeister auf dem Forstamt Klein-Wallstadt am Main (PFH, S.33, 50 und GHdA, FH A, I, 1952, 435 / RMB 1937, 94)

Stempel, Karl v., * 1889, seit 1.2.1935 Forstaufseher in Rossen im Landforstmeisterbezirk Königsberg i.Pr. (PFH, S.214)

Stülpnagel, Alfred v., * 1874, † 1943, aus uckermärkischem Uradel, Sohn eines Gutsbesitzers, Kurators der Ritterakademie am Dom von Brandenburg, Mitglied des Preußischen Herrenhauses und Kgl. Preußischen Leutnants, seit 1902 Forst-Assessor, nahm 1930 an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, 1936 Forstmeister des Forstamtes Hangelsberg im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder, 1938 von ebenda in den Ruhestand versetzt. Starb als Forstmeister a.D., Hauptmann d.R. und Rechtsritter des Johanniterordens (PFH, S.29 und GHdA, AA, XVIII, 1985, 437 / RMB 1938, 310)

Tresckow, Hans-Heinrich v., *1885, † 1962, aus märkischem Uradel, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors, seit 1912 Forst-Assessor, Oberforstmeister des Forstamtes Fritzen im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen. Zuletzt Oberforstmeister i.R., Major a.D., seit 1935 Vorsitzender des v.Tresckowschen Familienverbandes und Kuratoriumsvorsitzender der familiären Stiftungen während der Kriegs- und Nachkriegszeit, seit 1960 Ehrenvorsitzender des Familienverbandes. (PFH, S.23 und GHdA, AA, XII, 1973, 377 mit Portrait)

Triller, Heinrich v., * 1893, Eintritt in die Forstlehre am 1.10.1911, Anstellung als Revierförster am 1.10.1929 in Neuenfootrieth im Landforstmeisterbezirk Hannover (PFH, S.128)

Twickel, Johannes Frhr.v., *1903, aus einer katholischen Uradelsfamilie der Landschaft um Utrecht in den Niederlanden, die 1708 den Reichsfreiherrenstand erhielt, Sohn eines Kgl. Preußischen Forst-Assessors und Leutnants, nahm 1930 als Forstreferendar an der 100-Jahrfeier der Forstlichen Hochschule Eberswalde teil, seit 1930 Forst-Assessor. Bis 1943 Forst-Referendar im Landforstmeisterbezirk Minden, dann ab diesem Jahr Forst-Assessor, zur Zeit wehrdienstleistend. Lebte 1952 als Forstmeister und Ehrenritter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Lembeck in Westfalen (PFH, S.50 und GHdA, FH A, I, 1952, 444-445 / RMB 1943, 132)

Ulmenstein, Rudolf Frhr.v., * 1911, seit 1933 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1940 als Forst-Referendar im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen und als Leutnant mit dem EK I und EK II ausgezeichnet. 1943 zum Forst-Assessor im Landforstmeisterbezirk Minden ernannt, zur Zeit wehrdienstleistend (PFH, S.54 / RMB 1940, 419 / RMB 1943, 132)

Ulrici, Erich v., * 1884, seit 1911 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Marienwalde im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder. Veröffentlichte "Festlegung von Wirtschaftszielen in Kiefernrevieren" in der Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen, Jg.LXVIII, Berlin 1936, 328-332 (PFH, S.29)

Unruh, Lothar v., * 1893, aus einer Uradelsfamilie, wahrscheinlich fränkischer Abstammung, das in Schlesien sehr verbreitet war, Sohn eines Generalleutnants, seit 1921 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Göhrde im Landforstmeisterbezirk Lüneburg. 1941 als Hauptmann mit dem Verwundetenabzeichen in Schwarz und den Spangen zum EK I und EK II ausgezeichnet. Lebte 1977 als Forstmeister a.D. in Lüneburg (PFH, S.38 und GHdA, AA, XIV, 1977, 454/ RMB 1941, 9)

Vietinghoff-Scheel, Albrecht v., * 1885, † 1964, aus einem westfälischen Uradelsgeschlecht der Grafschaft Mark, Sohn eines Kgl. Preußischen Hauptmanns und Divisions-Adjutanten, seit 1912 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Rotenburg im Landforstmeisterbezirk Stade-Aurich. Gestorben in Starnberg  als Forstmeister a.D., Kreisjägermeister a.D. und Kgl. Preußischer Hauptmann a.D. (PFH, S.39 und GHdA, AA, XVI, 1981, 518)

Vietinghoff-Scheel, Burchard v., 1940 als Revierförster im Landforstmeisterbezirk Köslin und als Gefreiter mit dem EK II ausgezeichnet (RMB 1940, 433)

Vorkampff-Laue, Emil v., Forst-Assessor, der Ende 1940 zum Forstmeisterin Schulitz im Landesforstamt Danzig ernannt wurde (RMB 1940, 430)

Watzdorf, Otto-Alfred v., * 1898, † 1937, aus thüringischem Uradel, Sohn eines Gutsbesitzers, Landesältesten und stellvertretenden Landschaftsdirektors, seit 1926 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Fuhrberg im Landforstmeisterbezirk Lüneburg. Gestorben in dieser Stellung und als Leutnant a.D. (PFH, S.38 und GHdA, AA, XV, 1979, 491 / RMB 1937, 114)

Wedel, Martin v., * 1887, † 1980, aus Stormarnschem Uradel, der seit dem Mitterlalter in Pommern schloßgersessen war, Sohn eines Gutsbesitzers, Stiftshauptmanns, Kgl. Preußischen Rittmeisters und Mitglied des Herrenhauses, seit 1920 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Mützelburg im Landforstmeisterbezirk Stettin. Zuletzt Forstmeister a.D. und Rittmeister d.R. a.D. (PFH, S.30 und GHdA, AA, XVII, 1983, 552)

Weltzien, Günther v., bis 1943 Forst-Assessor, im gleichen Jahre zum Forstmeister in Mützelburg im Landforstmeisterbezirk Stettin ernannt (RMB 1943, 160)

Willisen, Achim v., * 1900, seit 1925 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Neuthymen im Landforstmeisterbezirk Potsdam. 1940 Obeforstmeister im Reichsforstamt und als Oberleutnant mit dem EK I und der Spange zum EK II ausgezeichnet. (PFH, S.27 / RMB 1940, 403)

Wilucki, Heinz v., * 1905, seit 1933 Forst-Assessor, tätig im Regierungsforstamt Königsberg i.Pr. im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen. 1941 Forstmeister im Landforstmeisterbezirk Allenstein, erhielt im selben Jahre als Leutnant das EK II verliehen (PFH, S.23, 51 / RMB 1941, 61)

Windheim, Ludwig v., * 1895, † 1962, aus einem hannoverschen Stadtgeschlecht, welches seit dem 18.Jahrhundert zum landsässigen Adel gezählt wurde, Sohn eines Kgl. Preußischen Wirklichen Geheimen Rats, Oberpräsidenten und Polizeipräsidenten, seit 1923 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Corpellen im Landforstmeisterbezirk Allenstein. Gestorben als Forstmeister und Kgl. Preußischer Leutnant a.D. (PFH, S.25 und GHdA, AB, X, 1972, 483 mit Portrait in Forstuniform)

Winterfeld, Hans v., * 1892, † 1971, aus märkischem Uradel, Sohn eines Gutsherrn ud Kgl. Preußischen Rittmeisters, seit 1922 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Osterode am Harz im Landforstmeisterbezirk Hildesheim. Gestorben in Osnabrück als Forstmeister a.D. (PFH, S.37 und GHdA, AA, XVIII, 1985, 527)

Wolff, Horst v., * 1910, Eintritt in die Forstlehre am 1.7.1930, seit 1.10.1934 Hilfsförster im Landforstmeisterbezirk Frankfurt an der Oder, 1940 Förster im Landforstmeisterbezirk Königsberg in Preußen und als Gefreiter mit dem EK II ausgezeichnet (PFH, S.199 / RMB 1940, 419)

Wolff-Metternich, Ferdinand Graf v., * 1915, † 1943, Sohn eines Bürgermeisters, Dr.jur., und Ritterhauptmanns der Genossenschaft des Rheinischen Ritterbürtigen Adels, seit 1935 Forstanwärter für den Verwaltungsdienst. 1941 im Landforstmeisterbezirk Aachen in Ausbildung und im selben Jahre zum Forst-Referendar ernannt. 1944 zum Forstassessor im Landforstmeisterbezirk Aachen ernannt. Im 2.Weltkrieg vermißt als Forst-Assessor und Oberleutnant in Rußland (PFH, S.54 und GHdA, GH A, I, 1952, 501/ RMB 1941, 180 / RMB 1944, 44)

Wrede, Hubertus Frhr.v., 1943 zum Forst-Referendar ernannt im Landforstmeisterbezirk Minden (RMB 1943, 100)

Wrisberg, Ulrich v., * 1901, † 1946, aus einem niedersächsischem Uradelsgeschlecht, welches - durch eine natürlich Geburt bürgerlich geworden -1782 den Reichsadel als Adelsbestätigung erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Majors, seit 1930 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Wippra im Landforstmeisterbezirk Merseburg. 1940 als Oberleutnant mit dem EK II ausgezeichnet. Zuletzt Forstmeister  in Halle an der Saale (PFH, S.34 und GHdA, AB, VI, 1964 / RMB 1940, 442)

Zaborowski, Heinz v., 1941 zum Forst-Referendar im Landforstmeisterbezirk Gumbinnen ernannt. 1944 zum Forst-Assessor befördert (RMB 1941, 236 / RMB 1944, 44)

Ziegner, Kurt v., * 1903, † 1955, aus einer bäuerichen Familie in Niederschlesien, die 1896 den preußischen Adelsstand erhalten hatte, Sohn eines Kgl. Preußischen Obersten, seit 1929 Forst-Assessor, 1936 Forstmeister des Forstamtes Hartigswalde im Landforstmeisterbezirk Allenstein. 1942 in den Reichsdienst übernommen und nach Jammi im Landesforstamt Danzig übernommen. Zuletzt Forstmeister a.D.(PFH, S.25 und GHdA, AB, XVIII, 1989, 531 / RMB 1942, 102)

VIII. Annotationen und Quellenvermerke:

  • [1] = Hierzu beispielsweise Anonymus: Statistisches vom Adel (betr. Adel im Justiz-Termin-Kalender und im Forst- und Jagdkalender pro 1887 für Preußen, Sachsen, Bayern), in: Deutsches Adelsblatt, Jg.V, Berlin 1887, S.167
  • [2] = Siehe hierzu auch die darauf aufbauende 1937 neu erlassene "Verordunung über die Ausbildung für den höheren Forstdienst v. 11.10.1937", abgedruckt in: Allgemeine Forst- und Jagdzeitung v. Jan. 1938, Frankfurt Main 1938, oohne Nummernbezeichnung, S.32
  • [3] = Meyers Großes Lexikon, Bd.VI, Leipzig 1906, S.779 und S.787
  • [4] = Das kluge Alphabet. Konversationslexikon, Bd.III, Berlin 1935, S.326
  • [5] = Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser A, Band XI (1971), S.237-249
  • [6] = Sein Lebenslauf nach seiner Personalakte in: Schleswig-Holsteinisches Landesarchiv Schleswig, Abt.721 Nr.2652
  • [6a] = Rudolf Martin: Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in der Provinz Schlesien, Berlin 1913, S.27
  • [6b] = Hermann A.L. Degener (Hg.): Wer ist`s? Unsere Zeitgenossen, Ausgabe 1909
  • [6c] = Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser B (1995), S.533

  • [6d] = Genealogisches Handbuch des Adels, Freiherrliche Häuser, Bd.XVI, Limburg 1992, S.40 (Artikel Brandenstein). Interessanterweise wird Hubertus v.Garnier im Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser, Bd.I (1953), S.118 als letzter "Graf v.Garnier-Turawa" geführt. Die Familie hatte aber wie erwähnt 1841 den preußischen Grafenstand als "v.Garnier-Turawa" erhalten, der aber nur in Primogenitur und in Verbindung mit dem Besitz des am Neujahrstag 1929 in ein Waldgut umgewandelten Fideikommisses Turawa gültig war. Nach Ausweis der Personalakte war aber bis 1929 der Vater Hubertus (1874-1952) der letzte Besitzer des Fideikommisses und daher auch der vierte und letzte Inhaber des Grafenstandes. Hubertus v.Garnier selbst hat sich zumindest in seiner schleswig-holsteinischen Zeit auch nie "Graf v.Garnier-Turawa", sondern immer nur "v.Garnier"  genannt. Der Verfasser folgte daher auch dieser Schreibweise, ohne den Grafenstand zu erwähnen. Anläßlich der Verlobung seiner Tochter Freda im Dezember 1962 allerdings nennt sich Hubertus v.Garnier in der Verlobungsanzeige im Deutschen Adelsblatt, Jg.II (1963), S.9 "Graf v.Garnier" mit Wohnsitz in Tsumeb in Südwestafrika.
  • [7] = Archiv des Instituts deutsche Adelsforschung: Nachlaßsplitter Wilhelm v.Kleist (1903-1977)
  • [8] = Reichsministerialblatt der Forstverwaltung (RMB) Jahrgang 1938, (hier S.359). Daraus die Personalnachrichten LAS (Bibliothek des Landesarchivs Schleswig, Signatur.: "A 580")
  • [9] = Als Grunddaten für die statistische Auswertung wurden die Angaben aus dem Werk von Alfred Ulbrich: Preußisches Forstbeamten-Handbuch, Stand vom 1.Oktober 1936, Berlin 1937 herangezogen (Bibliothek des Landesarchivs Schleswig, Signatur.: "O 173")
  • [10] = Anonymus: Dienstkleidungsvorschrift für den Staatsforstdienst vom 22.April 1938, Berlin 1938 (Bibliothek des Landesarchivs Schleswig, Signatur.: "O 221")
  • [11] = Reszension in: Zeitschrift für Forst- und Jgdwesen, Jg.LXVIII, Berlin 1936, S.557
Der Autor dieses Beitrages ist Claus Heinrich Bill M.A. B.A.

©  Institut Deutsche Adelsforschung - Quellenvermittlung für Wissenschaft, Familienforschung, Ahnenforschung | Seitenanfang