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B.1 Aufrufen des PYTHON-Interpreters

Die Beschreibung in diesem Absatz bezieht sich auf Linux, da die neueren Windowsversionen keine Kommandoebene mehr kennen (sehr grosser Fehler dieses ach so fortschrittlichen Systems). Rufen Sie eine Shell auf und geben Sie am Eingabeprompt einfach python ein. Sie erhalten etwa das folgende Bild:

Python 2.2.1 (#1, Sep. 10 2002 , 17:49:17)

[GCC 3.2] on linux2

Type »help«, »copyright«, »credits« or »license« for more information

>>>

Die oberen beiden Zeilen geben Übersetzungsinformationen wieder. Neben der Pythonversion und dem Erstellungszeitpunkt ist auch die Version des Übersetzers gcc angegeben, was darauf hinweist, dass der Python-Interpreter in C programmiert wurde, denn der gcc ist nicht nur ein, sondern der Compiler unter Unix für C-ProgrammeB.1.

Die vierte Zeile ist der Eingabeprompt des Interpreters. Testen Sie einfach einmal, ob Sie die folgende Anweisung zum Laufen bringen:

>>>print 'Hallo, hier bin ich.'
Das Ergebnis ist wenig überraschend. Danach erscheint wieder der Eingabeprompt. Wenn Sie Lust haben, rechnen Sie einmal ein wenig. Geben Sie einfach nur Terme ein, ohne das Gleichheitszeichen zu drücken, also etwa

>>>3*4
Das ist eine Multiplikation (* steht für das Multiplikationszeichen). Zum Abschluss etwas Interessanteres.

>>>for i in range(4):

... print 'Bete'

... for j in range (4):

...  print 'und arbete'

... print \n

Die drei Punkte müssen Sie nicht eingeben. Achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Einrückungen. Das ist sehr wichtig. Wenn Sie sich verschrieben haben, können Sie mit der Cursortaste aufwärts Vergangenes zurückholen. Vielleicht haben Sie Lust, ein wenig mit dem Programm zu experimentieren.

Sie verlassen den Interpreter durch Eingabe von STRG-D.


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Heiko Schroeder 2003-03-19