Wer demnach ein Programm im Binärcode schreibt, erstellt ein Produkt, das auf dem Rechner sofort lauffähig ist. Der Vorteil besteht darin, dass das Programm sehr schnell läuft. Tatsächlich wurde früher auch so mit Hilfe von Lochstreifen und Lochkarten so programmiert. Die Nachteile allerdings überwiegen:
| (A.3) |
Im Rahmen der Verkürzung wurde noch ein weitere Schritt vorgenommen
und das »Sechzehnersystem« (Hexagesimalsystem) bemüht.
Dieses ist insofern besser, als dass alle Bytes zweistellig
geschrieben werden können. Die hinteren vier Bits eines Bytes heissen
low bits und gehören zur Potenz
, die vorderen vier
Bits sind die high bits und gehören zur Potenz
. Bedenken
Sie, dass bei diesem System ausser den Ziffern
bis
auch
noch die Ziffern
bis
notwendig sind um »zehn« bis »fünfzehn«
darzustellen, die in diesem System ja durch eine einstellige
Zahl beschrieben werden müssen, da
in diesem System bereits
»sechzehn« bedeutet. Die Darstellung der
lautet in diesem
System
| (A.4) |
Sowohl das Oktalsystem als auch das Hexagesimalsystem sind bereits »Sprachen«, die vor der Verarbeitung durch den Prozessor in den Binärcode transformiert werden müssen. Tatsächlich sind diese Darstellungen noch keine wirklichen Sprachen, da sie nur Abkürzungen für einen bestimmten Binärcode bedeuten.