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A. Wie werden Programme erstellt?

Eine Programmiersprache ist nichts anderes als ein Bindeglied zwischen dem Programmierer und dem Prozessor (CPUA.1). Der Rechner selbst versteht nur eine sogenannte Maschinensprache, die aber für Menschen sehr schwierig zu handhaben ist. Es ist zwar für den Anfang nicht unbedingt notwendig, dass Sie die genaueren Details verstehen, aber da der Abschnitt [*] recht kurz ist, empfehle ich Ihnen, diesen wenigstens kurz zu überfliegen.

Ein Programm, das in einer bestimmten Programmiersprache verfasst ist, kann demnach nicht unmittelbar vom Prozessor verarbeitet werden. Das Programm muss daher entweder von einem Compiler oder einem Interpreter übersetzt werden. Was das ist, zeigt Ihnen der Abschnitt [*].

Die Programmiersprache PYTHON ist ein Mittelding zwischen einem Interpreter und einem Compiler; dem Programmierer erscheint sie allerdings vorwiegend als Interpreter mit all seinen Vorteilen. Der Abschnitt [*] zeigt den Umgang mit dem eigentlichen Python-Interpreter.

Der Interpreter selbst besitzt allerdings keinen Editor, um Programmtext zu schreiben. Jede eingegebene Zeile wird sofort ausgeführt; sie ist beim Verlassen des Interpreters verloren. Das Programmm IDLE fasst Interpreter, Editor und einen sogenannten Debugger zu einer Einheit zusammen. Solch eine Einheit heisst Integrierte Entwicklungsumgebung. Von IDLE handelt der letzte Teil [*] dieses Kapitels.



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Heiko Schroeder 2003-03-19