Eine Programmiersprache ist nichts anderes als ein Bindeglied zwischen
dem Programmierer und dem Prozessor (CPUA.1). Der Rechner selbst versteht nur eine sogenannte Maschinensprache,
die aber für Menschen sehr schwierig zu handhaben ist. Es ist zwar
für den Anfang nicht unbedingt notwendig, dass Sie die genaueren Details
verstehen, aber da der Abschnitt
recht
kurz ist, empfehle ich Ihnen, diesen wenigstens kurz zu überfliegen.
Ein Programm, das in einer bestimmten Programmiersprache
verfasst ist, kann demnach nicht unmittelbar vom Prozessor verarbeitet
werden. Das Programm muss daher entweder von einem Compiler
oder einem Interpreter übersetzt werden.
Was das ist, zeigt Ihnen der Abschnitt
.
Die Programmiersprache PYTHON ist ein Mittelding zwischen einem Interpreter
und einem Compiler; dem Programmierer erscheint sie allerdings vorwiegend
als Interpreter mit all seinen Vorteilen. Der Abschnitt
zeigt den Umgang mit dem eigentlichen Python-Interpreter.
Der Interpreter selbst besitzt allerdings keinen Editor, um
Programmtext zu schreiben. Jede eingegebene Zeile wird sofort ausgeführt;
sie ist beim Verlassen des Interpreters verloren. Das Programmm IDLE
fasst Interpreter, Editor und einen sogenannten Debugger
zu einer Einheit zusammen. Solch eine Einheit heisst Integrierte
Entwicklungsumgebung.
Von IDLE handelt der letzte Teil
dieses Kapitels.