Zu diesem Kapitel siehe die Abbildungen
und
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Module sind nichts weiter als Container für Namen. In der Regel sind diese Namen ausschliesslich Klassen zugeordnet. Schreiben Sie beliebigen Code (vor allen Dingen Klassen!) immer in ein Modul. Ein Modul ist nun eine Datei, die sie über einen Editor auf der Festplatte ablegen. Diese Datei muss in jedem Falle die Endung .py besitzen!
Nennen wir unser Modul, in das wir den im vorigen Kapitel erstellten Klassentext einfuegen, einfach modul1.py. Wie gesagt, das Modul ist ein Namensraum. Wenn jetzt unsere Objektklasse kfeld dem Interpreter verfügbar gemacht werden soll, muss das Modul modul1 importiert werden, und zwar »ohne« die Erweiterung ».py«! Dies geschieht durch den Aufruf
Wenn Sie nun ein Modul geändert haben, so nützt ein neuerlicher import nichts, es sei denn, es wurden neue Namen hinzugefügt. Daher muss mit
Etwas aufwändig, aber man kann sich daran gewöhnen.
Es gibt für Python eine Unzahl an Modulen für jede Art von Programmierung, ob es Netzwerke sind, ob es Mathematik ist, Datenbankprogrammierung, und, und. Das mit Abstand wichtigste Modul ist für uns Tkinter, das eine Anbindung der extrem einfachen grafischen Bibliothek Tk ermöglicht. Dieses wird ausführlicher im zweiten Band von »Programming Python« beschrieben.