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27. Januar 2008 / Landesliga Nord

Hubertus Kiel II - SV Olympia 72 II

2 - 8



"Zweite" schafft mit Glanzleistung den Klassenerhalt

Ausnahmsweise ohne Betreuer Heinz Stuck, aber trotzdem hochmotiviert machte man sich auf den Weg nach Kiel. Jeder wußte, worum es ging. Es zählte nur ein Sieg gegen die Zweite von Hubertus. Die große Unbekannte war natürlich .... die Kieler Mannschaft. Da weiß man nie vorher, welchen Joker Gerd Dibbern noch aus dem Hut zaubert.

An Pos. 1 bestätigte Conny Stuck ihre tolle Form und ließ ihrem Gegner Sven Grzanna beim 379 - 360 keine Chance.
An Pos. 2 war es zwischen Christoph Schoof und Kirsten Moldenhauer hingegen richtig spannend. Die Führung wehselte teilweise nach jedem Schuß, was auf der elektronischen Anlage natürlich gut zu erkennen ist. So konnte Christoph sich erst zum Ende hin absetzen und mit 374 - 370 gewinnen.
Obwohl das Endergebnis etwas anderes aussagt, war es bis zum 37. Schuß zwischen Ulrike Cohrt und Anna-Katharina Hedder genauso spannend. Eine " 0 " leuchtete auf der Anzeige auf. Was war passiert? Anna-Katharina hatte sich eine Fahrkarte geleistet. Damit war die Entscheidung zu Ulrikes Gunsten gefallen: 375 - 364, und das, obwohl Ulrike mit dem "falschen" Gewehr geschossen hatte.
An Pos. 4 sorgte Ann-Kathrin Kumm wieder für einen deutlichen Sieg. Sie behielt gegen Rita Rühr mit 377 - 356 die Oberhand.
Und an Pos. 5 hätte Thomas Schimmer für einen makellosen Sieg an diesem Tag sorgen können. Wie die anderen Vier fing er stark an, ließ dann aber nach. Trotzdem konnte er bis kurz vor Schluß die Führung gegen Horst Machol halten. Als aber alle anderen schon ausgeschossen und den Stand verlassen hatten und der Sieg beim Zwischenstand von 8 - 0 schon feststand, war die Konzentration schlagartig weg, und Thomas leistete sich dann noch drei " 7er " kurz vor Schluß. So groß war der Vorsprung dann aber doch nicht gewesen, und die Ehrenpunkte gingen mit 361 - 363 an Horst Machol.

Die "Zweite" hatte damit alles für den Klassenerhalt getan, was in ihren Händen lag. Nun hieß es noch bis zum Abend zittern, denn die entscheidende Partie zwischen Norderbrarup und Flintbek sollte erst um 18 Uhr beginnen. Die schier unendliche Wartezeit endete kurz vor 19 Uhr, als man das Ergebnis aus Norderbrarup erfuhr.

Und an dieser Stelle noch einmal von uns allen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 50. GEBURTSTAG, HEINZ!