HerstellungDen Holunderbeersaft und das Wasser in einem Gefäß erwärmen. Den Zucker hinzugeben und auflösen. Antigel verhindert das Ausgelieren des Ansatzes und wird in der angegebenen Menge zugefügt. Nach dem Abkühlen wird das Gemisch in das Gärgefäß geschüttet.Die Hefenährsalztabletten werden pulverisiert, beispielsweise mit einem Mörser oder einem Löffel auf einem harten Untergrund. Das Hefenährsalz, die Milchsäure und die Reinzuchthefe dazugeben. Die Reinzuchthefe muß unbedingt in das schon erkaltete Gemisch gegeben werden, da die Hefepilze bei Temperaturen über 28°C absterben. AbziehenNach ca. 1-2 Monaten ist der Gärvorgang abgeschlossen (der Ansatz blubbert nicht mehr) und der Holunderbeerwein muß über einen Schlauch von der Hefe abgezogen werden. Dazu wird ein Schlauch in den Gärbehälter eingeführt und der Ansatz angesaugt ohne daß die Hefe im unteren Teil des Gärbehälters mit abfließt.KlärungDer Holunderbeerwein wird jetzt an einen kühlen Ort gestellt um die natürliche Klärphase einzuleiten. Der Vorgang kann durch Zugabe einer Tablette Schwefelsalz beschleunigt werden. Die Schwefelzugabe hat weiterhin einen konservierenden Effekt, und die Oxydierung des Gebräus wird verhindert. In einigen Fällen muß ein zweites Mal abgezogen werden. |
GenußBereits vor der Klärphase kann der Holunderbeerwein genossen werden. Er schmeckt schon sehr gut, ist dann allerdings noch trübe.Utensilien
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