Erstellt am 19.03.1999

Infos Viren und Hepatitis A


Die Viren haben nur eine Größe zwischen 0,02 und 0,2 µm, weswegen sie auch oftmals bei der mechanischen Reinigung (Aktivkohle- oder Keramikfilter) "durchrutschen".
Viren sind Makromolekühle, sie besitzen weder Zellstruktur noch einen eigenen Stoffwechsel, sondern werden ausschließlich durch lebende Zellen ihres Wirtes aufgrund der im Virusgenom festgelegten Informationen repliziert (vermehrt). Sie benutzen daher auch den Wirt für ihre Vermehrung.
Viren sind daher keine Lebenwesen im engeren Sinn. Viren sind unempfindlich gegen Antibiotika, die gegen Bakterien und andere Mikroorganismen eingesetzt werden.
Es gibt daher kein Medikament, daß spezifisch gegen Viren wirkt, es gibt lediglich natürliche Abwehrstoffe, die innerhalb der Zelle die Verdopplung der Viren-DNS (Desoxyribonukleinsäure) verhindern.

Hepatitis A wird beispielsweise von Viren übertragen.
Die Inkubationszeit (Zeit, bis die Krankheit ausbricht) liegt zwischen 4 und 12 Wochen.
Das Virus vermehrt sich zunächst im Darm, befällt dann aber die Leber. Hier werden nun die Leberzellen durch die Immunabwehr geschädigt; die Übertragung erfolgt auch hier wieder durch Lebensmittel und Wasser.
Die Symptome der Krankheit sind Übelkeit, Fieber, Appetitlosigkeit, duch die gelbe Haut infolge von Ablagerungen von Gallenbestandteilen, spricht man umgangssprachlich auch von Gelbsucht.

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© Guido Eink