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Das Projekt
Im Herbst
findet in ungeraden Jahren (zuletzt 2003) das TRANSAT 6.50 Charente Maritime
statt. Diese Hochseeregatta für die offene Klasse Open 6.50, auch
Minis genannt, gehört zu den anspruchvollsten Einhandrennen der Welt.
Gleichzeitig ist es das Einstiegsrennen für die anderen großen
Einhandrennen geworden, da das aufzuwendende Budget auch für weniger
betuchte Segler noch überschaubar und leistbar ist.
Die meisten Teilnehmer kommen aus Frankreich, einige aus Spanien und Frankreich,
England, USA, der Schweiz. Deutsche Teilnehmer sind in dieser Veranstaltung
bisher selten vertreten gewesen. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür:
- Das Rennen startet
in Frankreich und endet in Brasilien, so dass ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand
zu bewältigen ist.
- Die Klassenvereinigung
der Open 6.50 hat sich in Frankreich etabliert, da die Franzosen die größte
Flotte stellen.
- Einhandsegeln ist bei
vielen deutschen Hochseesportvereinen verpönt, da es leicht in die Schublade
"unseemännisch" und "unkalkulierbares Abenteuer" abgelegt wird.
- Die Förderung
des Hochseesegelns in Deutschland ist derzeit (noch) gering.
Zur Teilnahme müssen
folgende Qualifikationskriterien erfüllt werden:
- Absegeln einer durch
die Klassenvereinigung definierten Strecke von 1000 Seemeilen einhand mit
dem für das TRANSAT zu meldende Boot. Dies kann zu jedem Zeitpunkt erledigt
werden.
- Teilnahme an mehreren
Qualifikationsregatten mit zusammen mindestens 1000 Seemeilen Länge,
davon mindestens eine Strecke von 500 Seemeilen am Stück. Es handelt
sich hierbei um Einhand- und Zweihandregatten.
Mein Ziel
Im Jahr 2003 war im TRANSAT
6.50 Charente Maritime kein deutscher Teilnehmer vertreten. Um dieses im Jahr 2005 zu ändern
nehme ich die Herausforderung dieses Projektes auf mich. Als Teilnehmer der
Daimler Chrysler Northatlantic Challenge habe ich den besonderen Reiz von
Hochseeregatten erfahren.
Projektplanung
Zur Beschaffung eines Bootes
sind Geldmittel in Höhe von ca. 40.000 Euro nötig. Diese hoffe
ich über einen Hauptsponsor finanzieren zu können. Ausrüstungsgegenstände
sollen, soweit nur für die Regatten und Qualifikationsstrecke erforderlich,
günstig geliehen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Offshore-Regatten ist das Budget für
eine Mini-Transat-Teilnahme noch überschaubar und daher auch für Sponsoring höchst interessant.
Mit wenig Einsatz viel Publicity erreichen!
Zeitplan
- Dezember 2003 bis März
2004: Beschaffung des Bootes
- Frühjahr 2004:
Regattateilnahme oder Qualifikationsstrecke
- Sommer 2004: Qualifikationsstrecke
oder Regattateilnahme
- Frühjahr 2005:
Regattateilnahme
- Herbst 2005:
Regattateilnahme TRANSAT 6.50
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