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Sommertour 2011 - Das CB500er Forumstreffen 2011

Die Frühaufsteher fanden sich schon um 7:00 Uhr in der Küche und im Speisesaal des Jugendgästehauses Unterhain ein. Alle packten mit an und so war das Frühstück schnell aufgedeckt. Nur das Kaffeekochen für die ganze Gruppe zog sich etwas hin. Gegen 8:00 Uhr waren dann die meisten zum Frühstück erschienen. Nach dem Frühstück wurde gemeinsam abgedeckt, abgewaschen und aufgeräumt. Für meine kleine Gruppe hatte ich den Tourstart um 10:00 Uhr angesetzt. Fünf Forumsteilnehmer hatten sich zur ‚Krabbelgruppentour' angemeldet. Pünktlich um 10:00 Uhr krabbelten wir los.

Das Motto meiner Tour war diesmal ‚Der Rennsteig'. Ich wollte den Kamm des Thüringer Waldes und des Thüringer Schiefergebirges mehrmals überqueren. Lange Auf- und Abfahrten sollten einigen die ersten Bergerfahrungen bringen. Im Vorjahr war die Werra das Motto. Wir waren an der Quelle und verfolgten den Fluss am Südrand des Thüringer Waldes. 2009 fuhr ich mit der Gruppe längs der Saalekaskade. Die Saalekaskade besteht aus fünf Talsperren und Wasserkraftwerken an der oberen Saale. Am Beginn der Tour begleiteten wir die Schwarza von Schwarzburg nach Bad Blankenburg. Das ist eine schöne, romantische Strecke im Wald neben der Schwarza auf deren Weg zur Saale. Von Bad Blankenburg fuhren wir auf einigen kleineren Landsraßen nach Süden bis Probstzella und weiter nach Westen bis Schmiedefeld. Von hier fuhren wir mehrmals so ca. 30 Kilometer nach Norden über den Kamm und wieder zurück über den Kamm nach Süden. Die Holperstraßen fühlten sich bei unserem Tempo gar nicht so schlecht an wie am Vortag als ich alleine unterwegs war. Unsere Höchstgeschwindigkeit war auf den ganz wenigen kurzen geraden Strecken um die 80 Km/h. Nach jeder Stunde machte ich eine kleine Pause. Zu Mittag aßen wir im Restaurant des Fröbelturms in Oberweißbach. Der Aussichtsturm ist einsam auf dem Gipfel des Kirchberges in 785 m Höhe und bei Wanderern sehr beliebt.

Das Wetter war bis dahin trocken und warm. Der Himmel war bedeckt mit unterschiedlich grauen Wolken. Während des Mittagessens fing es leicht an zu nieseln. Den ganzen Nachmittag über hörte es nie mehr richtig auf zu nieseln. Zudem war es kälter geworden. Auf dem Kamm waren die Temperaturen deutlich unter 10°C , in den Tälern bei max. 14°C. Das berichtete uns eine Mitfahrerein aus meiner Gruppe. Sie fährt eine neue BMW F 650 GS und ihr Bordcomputer lieferte ihr die Daten. Trotzdem waren bei der Rückkehr um 17:00 Uhr alle begeistert von der Strecke und der Tour.

Bei der Besprechung am Abend vorher hatte ich die Schnapsidee, dass wir mit Blümchen zurückkommen müssten. Wir wären ja die Gruppe, die in den Kurven so langsam ist, dass sie dabei Blümchen pflücken kann. Dann sollten wir das auch unter Beweis stellen. Die Anderen fanden meine spontane Eingebung ganz toll, dabei hatte ich nur einen Spaß gemacht. Vier Kilometer vor Unterhain hielt ich in einer übersichtlichen leichten Kurve an und wir schwärmten aus damit jeder ein Sträußchen Wald- und Wiesenblumen vom Straßenrand pflücken konnte. Irgendwie befestigte jeder seine Blumen am Motorrad. Die meisten klemmten ihr Sträußchen irgendwie am Lenker oder an der Verkleidungsscheibe fest. Ich klebte ihn mit Isolierband an den Topcaseträger. Mit max. 40 Km/h schlichen wir dann zurück nach Unterhain wo wir mit großem Hallo empfangen wurden.

Nachdem dann alle Gruppen wohlbehalten von ihrer Tour zurück waren galt es wieder gemeinsam das Abendessen zu gestalten. Eine größere Gruppe begab sich in die Küche um einige große Schüsseln mit Salat vorzubereiten. Es gab verschiedene Nudelsalate, Kartoffelsalat, Blattsalate und Tomaten mit Mozzarella. Andere schmissen die zwei Grills an und bruzzelten viele Steaks und vor allem Thüringer Bratwürste für alle. Das Fleisch und die Würste waren frisch vom Schlachter. Ich habe noch nie so gute Bratwürste gegessen. Die frischen Thüringer Bratwürste schmecken viel besser als die eingeschweißten aus den Supermärkten, die man in Norddeutschland bekommt. Nach dem Essen klang der Abend mit viel Benzingequatsche ganz gemütlich aus. Es war einiges nach Mitternacht als die letzten in Ihre Betten krochen.

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