 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Meine Krankheit |
|
|
Halt die Ohren steif ;-))
|
|
|
|
|
|
|
Dieses Bild stammt aus der HNO-Praxis Am Löwenwall in Braunschweig (Link siehe unten)
|
Cholesteatom
|
Seit mehreren Jahren leide ich schon unter einem Krankheitsbild, daß die Ärzte Cholesteatom nennen. Dies ist nicht unbedingt weltbewegend, aber es ist für mich ein ernst zu nehmendes Handycap und birgt weitere Gefahrenquellen. Umgangssprachlich wird diese Krankheit als chronische Knocheneiterung bezeichnet und unendeckt kann es die Hörfähigkeit auf dem betroffenen Ohr bis zur Taubheit herabsetzen oder im schlimmsten Fall eine Gehirnhautentzündung auslösen. Über Jahre hinweg hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich ein Gefühl wie Watte oder Wasser im Ohr hatte. Und so suchte ich ein HNO-Arzt nach dem anderen auf und alle bescheinigten mir ein intaktes Gehör. Langsam kam ich mir schon vor, als bilde ich mir das ganze nur ein, doch weit gefehlt. Als ich dann vor zwei Jahren meine jetzige HNO-Ärztin aufsuchte, als mich mein Ohr wieder einmal quälte, äußerte sie den Verdacht auf diese doch recht seltene und schwer zu diagnostizierende chronische Krankheit, die sich über die Jahre hinweg beim Menschen ganz langsam einschleichen kann. Sie überwies mich ind die Praxisklinik Kiel zu Dr. Godber Godbersen (http://www.go-med.de) in die Landeshauptstadt, der ihren Verdacht zuerst nicht bestätigen wollte, dann aber doch eine vorsichtige OP wagen wollte, um es mit Sicherheit auschließen zu können, denn nur durch einen Blick mit dem OP-Messer ins Ohr kann man diese Krankheit mit gewissheit festellen. Naja ... und das tat er dann auch im Sommer 2002 und entfernte das Cholesteatom und teilte mir mit, daß sich ein sehr großes Cholesteatom ausgebildet hatte und eine weitere Operation, ein sogenannter Second-Look schon nach einem halben Jahr (normalerweises nach einem Jahr) notwendig sei.
|
|
|
|
Second-Look
|
Von der Second-Look Operation bin ich heute wieder entlassen worden. Da sich ein weiteres Cholesteatom gebildet hatte, mußte mein Arzt tiefer ins Mittelohr um alles zu entfernen und dabei hat er den Steigbügel entfernen müssen, da dieser bereits angegriffen war. Sicherheitshalber hat er dann auch den Rest der Gehörknöchelchen entfernt. Es ist jetzt wieder eine weitere Operation in einem halben Jahr notwendig, in der noch einmal alles kontrolliert werden soll und wenn sich kein weiteres Cholesteatom mehr bildet, soll eine Steigbügelporthese aus Titan eingesetzt werden. Da die Gehörknöchelchenkette nun aber fehlt werde ich bis dahin auf dem linken ohr völlig taub sein.
Nun, was bis dahin geschieht und wie sich mein Ohr entwickelt weiß ich nicht. Wer sich für diese Krankheit interessiert, findet unter http://www.medizinfo.de/ohren/mitte/cholesteatom.shtml weitere Informationen. Falls jemand ebenfalls weitere Informationen über Cholesteatome findet, wäre ich ihm dankbar, wenn er sie mir mitteilen würde.
|
|
|
Eine weitere gut dargestellte Seite findet ihr unter http://www.hno-praxis-braunschweig.de/framesets/eiterung_f.html
|
|
|
|
|
Wer ich bin
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |