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 | Mein Lebenslauf |
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Mein Leben
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Mein Leben ...
begann laut weltlicher Definition von Leben am Sonntag den 12. April 1964 im Itzehoer Kreiskrankenhaus. Wie immer im Leben, machte ich keine Probleme und wurde ohne groß aufzufallen auf die Welt gebracht. Meine mittlerweile verstorbene Mutter meinte immer ich wäre am unkompliziertesten auf die Welt gekommen, so als erwartet die Welt mich voller Freuden, denn die Sonne soll an diesem Frühlingstag besonders geschienen haben (Welch ein glückliches Omen). In meinen ersten vier Lebensjahren wohnte ich mit meinen Eltern und meinem ein Jahr älteren und einen Kopf größeren Bruder in der Neustadt von Itzehoe. Die Neustadt war damals noch umgeben von der Störschleife. Ich glaube, es war mit der Geburt meiner Schwester 1968 als wir in das damalige Neubaugebiet nach Sude West zogen. Und so wuchs ich am Rande von Itzehoe, einem Eldorado für Kinder auf. Es gab in Sude-West viele Kinder und junge Familien und der nahegelegene Wald tat das weitere für meine kindliche Entwicklung. Nach dem Besuch der Grundschule in Sude-West besuchte ich die Hauptschule Sude. Ich war kein fleißiger Schüler und zum Lernen fehlte mir die nötige Ruhe. Lieber traf ich mich zum Spielen mit den anderen Kindern in der Umgebung und dem nahegelegenem Waldgebiet. Nach der Hauptschule begann ich eine Ausbildung zum Kfz.-Mechaniker bei der Autohalle Ohl (Mercedes Benz). Ich wurde Mitglied im Itzehoer Kanu Club und lernte die Natur zu vom Wasser her kennen und schätzen. Schleswig-Holstein hat noch sehr schöne und wilde Fleckchen, die ich mit Freunden mit dem Kajak erforschte. Gemeinsam mit Lars, meinem besten Freund habe ich die Wildnis von Norwegen und Schweden mit dem Kajak bereist und es war schon Abenteuer, an die ich gerne zurückdenke, doch das Leben ging weiter.
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Bei der Luftwaffe
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Mittlerweile war ich als Soldat auf Zeit bei der Luftwaffe in Leck beschäftigt. Dort war ich in der Wartungsstaffel und zuständig für die Wartung der Aufklärungsflugzeuge RF-4E Phantom (im Volksmund als Düsenjäger bekannt). Die Zeit im Aufklärungsgeschwader war für mich eine sehr schöne Zeit, denn meine Aufgabe dort brachte mir Spaß und ich habe während meiner zwölfjährigen Dienstzeit auch ein wenig von der Welt gesehen. Dreimal war ich für 2-3 Wochen in Kanada, um genau zu sein in Goose-Bay (Neufundland), zweimal in Deci auf Sardinien für jeweils vier Wochen (eine traumhaft schöne Insel im Mittelmeer). Ja und dann war da noch ein Kommando in Beja (Portugal) für zwei Wochen und eine Woche in Belgien, einmal für einen Tag mit der Do28 in Norwegen, um ein liegengebliebenes Flugzeug zu versorgen. Naja und auf Lehrgängen in ganz Deutschland verstreut ganz zu schweigen. Ich wäre gerne Berufsoldat geworden und hatte auch gute Chancen, doch leider kam die Grenzöffnung und damit der Truppenabbau und auch die Schließung des Aufklärungsgeschwader 52 in Leck dazwischen. Man kann nicht alles haben, im Leben :-))
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Sportfluggruppe in Leck
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Während meiner Bundeswehrzeit lernte ich auch sehr interessante Hobby`s kennen. Meine zweite Heimat wurde der Flugplatz, denn vom Fliegen träumte ich schon als Jugendlicher und so wurde ich Mitglied in der Sportfuggruppe Leck und erlernte das Segel- und Motorfliegen. Es war eine Zeit voller Ereignisse und Abenteuer. Mit der Sportfluggruppe nahm ich auch an den Fliegerlagern, wie z.B. zweimal in Blaubeuren im Schwabenland teil. Aber auch an die vielen Fliegerlager in Arnborg (Dänemark), wo der Verein ein Sommerhaus auf dem Segelfluggelände gekauft hatte, denke ich gerne zurück. Das Fliegerleben war einfach traumhaft. An der Segelfliegerei hängt mein Herz noch immer und ich werde es mit Sicherheit nie vergessen. Ganz zu schweigen von der Kameradschaft, die ich erleben durfte. An dieser Stelle möchte ich einmal ganz lieb nach Leck grüßen. Falls Ihr das lest, dann Grüße ich hier ganz besonders Lotti, Heidi +Torsten, Mini, Charly, Automatix, Casper ... usw. J Der Motorflug war nicht ganz so mein Ding, doch auch hier habe ich erfolge und Spaß gehabt. Immerhin nahm ich einmal, nach meiner Motorflug-Ausbildung, an einem Bundeswehrsternflug (ein Motorflugwettbewerb) teil, wo ich mit Kasper als Co doch zwischen den ganzen Profi`s im Mittlefeld landeten (zum 1. Platz hat es nicht ganz gelangt ;-)).
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Segelflug
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Berufsförderung
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Wie dem auch sei, alles hat ein Ende und so auch die Bundeswehrzeit und etwas später meine Fliegerei. Zum Ende meiner Dienstzeit ging ich in Berufsförderung. Als erstes holte ich die Fachschulreife Technik nach und begann anschließend eine Ausbildung. In der Sportfluggruppe leitete ich unter anderem auch die Jugendgruppe. Das brachte mir viel Spaß und so entschied ich mich dafür, den Beruf des Erziehers an der Bundeswehrfachschule in Flensburg zu erlernen. Diese Ausbildung dauerte drei Jahre und nebenbei Erwarb ich die Fachhochschulreife, worauf ich besonders stolz bin. In dieser Zeit erreichte ich auch meine Grenzen der Belastbarkeit. Das Lernen musste ich neu erlernen und mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese Belastung. Immerhin hatte ich in den ersten beiden Jahre der Ausbildung ganze siebzehn Ausbildungsfächer, in denen wir im Halbjahr zwei Leistungsnachweise pro Unterrichtsfach erbringen mussten. Ich investierte in dieser Zeit sehr viel in meine Ausbildung, sodass ich die Fliegerei liegen ließ. Stattdessen schrieb ich schriftliche Hausarbeiten, erstellte Referate oder lernte, lernte und lernte. Die erste Teilprüfung absolvierte ich gut und machte mein Anerkennungsjahr in einem kleinen Kinderheim in Schleswig. Nach der „Staatlichen Anerkennung“ besuchte ich die „Hannah-Ahrend Schule“ in Flensburg und erwarb die Staatliche Anerkennung zum Heilpädagogen, eine weitere fachliche Qualifikation. Da meine Berufsförderung auslief, nahm ich eine halbe Stelle als Erzieher in einem Kinderheim an, wo ich überwiegend Nachbereitschaften oder Wochenenddienste versah.
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Nach der Ausbildung
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Allerdings fand ich nicht gleich arbeit und so nahm ich eine auf drei Monate befristete Stelle als Heilpädagoge in der Schule der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik in Schleswig an. Zwischenzeitlich arbeitete ich auf Honorarbasis in einem Kleinstheim in Risum-Lindholm in der Nähe von Leck. Die Heimleiterin bot mir an, dass ich in das Kinderheim als Teilhaber einsteigen könne, da sie selber schon recht alt war und einen Nachfolger für sie suchte. Aus diesem Grunde lehnte ich eine mir angebotene Vertragsverlängerung an der Schule in Schleswig ab. Aufgrund von bestimmten Abneigungen gegen meine Kollegin des Kreisjugendamtes wurden das Kinderheim meiner Kollegin nicht weiter belegt, obwohl meine Kollegin nach einer weitgehend nachweisbar fortschrittliche Konzeption (Systemtherapie) arbeitete, die wesentlich effektiver und auch kostengünstiger ist als die Arbeit der bisherigen konservativen „Jugendlichen-Wegsteck-Praxis“. Über zwei Jahre hielt ich mich als „Quasiearbeitsloser“ über Wasser, um den Versuch der Selbständigkeit zu wagen. Es gab Teilerfolge mit anderen Jugendämtern und wieder Rückschläge. Nach einer finanzellen Deckungsrücknahme eines Jugendamtes für eine schulische Wiedereingliederungsmaßnahme, mit der ich erfolgreich tätig war, entschloss ich mich entgültig dazu, nicht in die Selbstständigkeit zu treten. Ergebnis meines zweijährigen Kampfes war, dass ich keinen Fuß mehr im Bereich der Jugendhilfe fassen konnte. In Bewerbungsgesprächen tauchte ständig die Frage auf, was ich in diesen zwei Jahren getan habe. Den Jugendämter konnte ich nichts nachweisen, also konnte ich nur die reinen Fakten auf den Tisch legen. Zu mehr als zu Vorstellungsgesprächen reichte es bei meinen Bewerbungen dann doch nicht und ich arbeitete dann für zwei Monate in einer Druckerei als Aushilfe und in einem Callcenter in Dänemark, bevor ich meine jetzige Tätigkeit bei Motorola aufnahm (siehe Beruf ) , der mir bei weitem nicht so viele graue Haare und dennoch Spaß bringt ;-)).
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Beruf Wer ich bin
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