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Sommertour 2009 - Nach Bad Salzuflen im Lipper Bergland

Der Tag begann wieder mit allerbestem Motorradwetter. Das hielt leider nicht lange an. Nach einer halben Stunde begann es zu nieseln. Ich hielt an und schlüpfte in meine Regenjacke. Meistens hilft das, da hört der Regen sofort auf. So war es auch diesmal. Aber am Südrand des Rothaargebirges fing es wieder an zu regnen. Es hörte nicht wieder auf.

Bis dahin hatte ich den Edersee bereits verlassen. Zunächst war ich am Nordufer bis Nieder-Werbe längs gefahren. Über Vöhl kam ich bei Herzhausen ein letztes Mal an das Seeufer. An der Stelle, an der der Fluss Eder zum See wird schwenkte ich auf die Landstraße in Richtung Sachsenberg, das bereits am Südostrand des Rothaargebirges ist.

In Bad Berleburg gab ich auf. Ich schlüpfte auch noch in die Regenhose und löschte alle Zwischenziele bis Paderborn im Navi. Statt um 18:00 Uhr würde ich laut Navi mein Tagesziel Bad Salzuflen bereits um 14:30 Uhr erreichen. Klar, die Seen auf der geplanten Route wie der Biggestausee, der Sorpesee, der Möhnesee und die Aabachtalsperre würde ich nicht zu sehen bekommen. Wasser sah ich trotzdem mehr als ich wollte. Das Prasseln von oben auf mich, die Straße und die Blätter des Waldes neben mir, und das Rauschen der LKWs vor mir auf der Bundesstraße, übertönte das Scheuergeräusch aus meinem Kupplungs- /Getriebebereich. Das Geschehen auf der B 480 nach Norden bestimmte meinen restlichen Vormittag. In einer lockeren Fahrzeugschlange, deren Tempo von den LKWs bestimmt wurde, ging es auf Winterberg zu. Danach wurde der Regen etwas schwächer. Im Raum Brilon regnete es wieder stärker. Im Teutoburger Wald ging der Regen in Nieseln über.

Ich fuhr wieder auf meiner geplanten Strecke um die Städte Bad Meinberg-Horn, Detmold und Lemgo zu umfahren. Langsam fahren oder gar stehen bleiben im Stadtverkehr ist nicht so gut für die Sicht durch das Visier.

Tatsächlich erreichte ich noch vor 15:00 Uhr Bad Salzuflen. Trotz Nieselregen gönnte ich mir einen Stadtbummel mit einem ordentlichen Restaurantbesuch. Die Leute schimpften alle auf das Wetter, aber alle waren der Meinung, dass es morgen besser werden würde. Nur meine Zimmervermieterin freute sich über den Regen. Endlich wurde die Regentonne für den Garten wieder gefüllt. Sie brauchte jetzt nicht mehr mit Wasser aus dem Gartenschlauch ihre Blumen gießen.

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