Der Bau der Schule in Mpanda nimmt Gestalt an...

Seit Juni 2005 wird auf dem Bauland, das wir im vergangenen Jahr erworben haben kräftig gearbeitet. Seit Ende der letzten Regenzeit wurden Lehmziegel gebrannt. 6000 große Ziegel sind bereits fertig. 70.000 kleine Ziegel werden zurzeit hergestellt. Die Fundamente der ersten beiden Klassenräume haben ihre endgültige Gestalt angenommen. Für die Baumaßnahmen wird Wasser in großen Behältern vom nahe gelegenen kleinen Fluss herbei getragen. Viele Handwerker und Hilfsarbeiter sind bereits auf der Baustelle tätig und verdienen sich so den Lebensunterhalt für ihre Familien.


Die Fundamente werden entsprechend den Bauzeichnungen ausgemessen und ausgewinkelt.


Die Fundamentringe werden mit dem on Hand angemischten Beton gefüllt.

Unablässig fertigen Hilfsarbeiter neue Lehmziegel.

Samwel Nkuba, 2. Vorsitzender des DiADEM in Tansania, kontrolliert täglich die Fortschritte auf der Baustelle mit seinem Motorrad.

Die fertigen Fundamente der ersten beiden Klassenräume zeichnen sich bereits deutlich ab.

Unablässig fahren "Mikro-Unternehmer" Lehmziegel zur Baustelle. Dort lagern bereits die Ziegel für den nächsten Bauabschnitt, der im kommenden Frühjahr beginnen soll.

Die Mauern der ersten beiden Klassenräume sind fertig. In diesen Räumen sollen künftig 2 x 45 Schüler die Upper Secondary School besuchen können.

Seit 2006 wird am 2. und wohl umfangreichsten Bauabschnitt, der Errichtung eines Schulverwaltungsgebäudes und zweier Schlafsäle für je 45 Schüler gearbeitet. Die Arbeiten wurden an die Firma PAZIMA übergeben, die zahlreiche Hilfsarbeiter aus Mpanda auf der Baustelle beschäftigt. Laufen die Arbeiten wie geplant, dürfte dieser Abschnitt im Febraur 2007 fertig gestellt sein.

In mühevoller Handarbeit werden die Fundamente ausgehoben und in Ermangelung von Baustahlmatten mit Felssteinen aus dem nahen Gebirge bewehrt.

Die Ringfundamnete lassen bereits die komplexe Struktur des Verwaltungsgebäudes erahnen.

Hilfasrbeiter aus der Region verdienen sich und ihren Familien durch den Schulbau ein Zubrot. Mütter tragen dabei ihre schlafenden Kinder auf dem Rücken. Außer den LKWs, die das Baumaterial auf das Schulgelände fahren, werden für den Schulbau kaum Maschinen eingesetzt. Nicht einmal eine Beton-Mischmaschine gibt es auf der Baustelle - alles wird von Hand gemacht.

Zehntausende von Lehmziegeln werden in den 3 Gebäuden verbaut. Diese werden in den Nähe von Gelegenheitsarbeitern hergestelt.In diesen Mauern werden hoffentlich bald die ersten Angestellten die Schulverwaltung übernehmen und Lehrer in ihren Lehrerzimmern den Unterricht vorbereiten.

Die letzten Pinselstriche vollenden einen der beiden Schlafsäle. Hier sollen 48 Kinder Unterkunft finden, wenn der Schulbetrieb aufgenommen wird.

Auch an der Rückseite des Verwaltungsblocks wird der letzte Feinschliff vorgenommen. Alle Installationen in den Gebäuden sind bereits fertig.