Institut Deutsche Adelsforschung
Gegründet 1993
Online seit 1998

Start | Sitemap | Tipps | Anfragen | Zeitschrift | Neues | Über uns | AGB | Impressum

Unverfügbarkeit als adelssoziologisches Konzept

Anmerkungen zur Frage der Anwendung in der kulturwissenschaftlichen Adelsforschung

Im Jahre 1850 erschien eine fiktive Geschichte in einer Wiener Zeitung, die Skizzen und Verhaltensweisen aus dem Leben in „dichter Beschreibung“, d.h. mit einem Dialog, widerspiegelte. Diese Geschichte, hier folgend ein Auszug aus einer Situation dieser Handlung, befaßte sich mit dem sozialen Verhältnis zweier unterschiedlicher Ständeangehöriger in einer Epoche einer (noch) weitgehend akzeptierten sozialen Ungleichheitsgesellschaft. Darin hieß es: 

„Herr Lebrenn war so vertieft in seinen Gedanken, daß er überrascht aufschrak, als Herr von Plouernel in den Saal trat. Trotz seiner Selbstbeherrschung konnte der Leinwandhändler nicht umhin, einige Bewegung zu verrathen, als er dem Abkömmling dieser alten Familie gegenüberstand. Bemerken wir zugleich, daß Herr Lebrenn von Jeanike über das häufige Verweilen des Obersten vor dem Ladenfenster unterrichtet worden war; aber dennoch nahm der Kaufmann, weit entfernt, ein ärgerliches und erzürntes Gesicht zu zeigen, eine Miene harmloser und unbefangener Gutmüthigkeit an, die Herr von Plouernel auf Rechnung der großen Ehrerbietung setzte, die er diesem Spießbürger der Straße St. Denis einflößen mußte. Der Graf setzte sich, indem er dem Kaufmann winkte, ebenfalls Platz zu nehmen, und sagte mit vertraulicher Gönnermiene: Ich bitte Sie, bester Herr, nehmen Sie Platz, ich verlange es. Ach, Herr Graf, sagte Herr Lebrenn und verbeugte sich linkisch, – Sie erzeigen mir wahrhaftig eine Ehre. Keine Umstände, mein Bester, unterbrach ihn der Graf und fügte fragend hinzu: Herr Lebrenn, wenn ich nicht irre? Lebrenn, sagte der Kaufmann mit einer Verbeugung, Lebrenn, immer Ihnen zu dienen. Ich hatte gestern schon das Vergnügen, Ihre liebe Frau wegen einer beträchtlichen Lieferung von Leinenzeug für mein Regiment zu sprechen. Wir schätzen uns sehr glücklich, Herr Graf, daß Sie uns kleinen Leute mit Ihrer Kundschaft beehren.“ [1]

Auch wenn diese Szene fiktiv war, so läßt sich daraus doch ersehen, daß die im Text verhandelten Unterschiede durch soziale Praxis aufgenommen, rezipiert, durchgeführt und aktualisiert worden sind. [2] Dabei fühlte sich der bürgerliche Kaufmann geehrt, von einem Grafen als Kunden besucht zu werden. Dies läßt darauf schließen, daß der Umgang des Kaufmanns mit einem Grafen selten war. Der Graf war demnach halbverfügbar für Lebrenn, löste in ihm eine Resonanz aus. Das wäre sehr wahrscheinlich nicht der Fall gewesen, wenn Lebrenn stets nur vom Hörensagen von Grafen gehört hätte (Unverfügbarkeit) oder aber ein Graf sein dauernder Hausgenosse gewesen wäre (Verfügbarkeit). Halbverfügbarkeit aber, das nur temporäre Insvertrauenziehen schien hier auf Lebrenn eine Faszination auszuüben, die so  intensiv war, daß sich Lebrenn beeilte, die Ständeunterschiede bei jeder Antwort in der Konversation mit dem Grafen erneut zu bestätigen. Halbverfügbarkeit also, so die hier aufgezeigte These, erzeugte mithin Resonanz, d.h. ein sich Angesprochenfühlen.

Dieses Konzept und diese These stammen von dem Gegenwartssoziologen Hartmut Rosa aus Jena, der Ende 2018 einen Essayband vorgelegt hat, der sich mit eben jenen Aspekten der Unverfügbarkeit beschäftigt. Rosa ist zwar ganz auf die Moderne bezogen, sein Untersuchungsgebiet reicht aber, wie er selbst betont, vom 18. bis 21. Jahrhundert, liegt mithin also insbesondere auf der Formierungsphase der Moderne. Rosa hat ähnlich instruktive und originelle Ansichten und Begriffe auch schon früher mit seinen Konzepten zur „Beschleunigung“ und zur „Resonanz“ vorgelegt. [3] Obschon grundsätzlich kulturpessimistisch orientiert, lassen sich doch aber auch positive Aspekte aus seinen Werken ziehen, die sich wirkungsvoll immer wieder auch auf die Adelsforschung anwenden lassen. 

Denn der Adel war, als Stand ebenso wie als Image, bis 1918 entschleunigt, allein wegen seiner Tradierung auf alte Zeiten, fernerhin aber auch auf große Resonanz in der Mehrheitsgesellschaft stoßend, wenn auch stets der Kritik ausgesetzt. Zugleich war er unverfügbar in einer bestimmten Weise. Zwar gehörten Adelige zum nichtadeligen („bürgerlichen“) Alltag, konnten alltäglich gesehen werden, aber sie blieben eben doch als absolute Bevölkerungsminderheit von zumeist 0,1-4 % in Westeuropa [4] für den Großteil der Menschen unverfügbar. Adelige besaßen vielfach, wenn auch nicht immer, wie der verarmte Adel zeigte, sowohl andere Lebensorte als auch andere Lebensstile als der Nichtadel, waren im Denken, im Habitus und im Handeln separiert, weil sich parallel tägliche soziale Praxis in Adel wie Nichtadel ereignete, jedoch nicht auf gleicher Statusebene. Unverfügbarkeit bestand mithin nicht in der physischen Abwesenheit des Adels (Dienstbote*innen hatten täglich mit dem Adel zu tun), sondern vielmehr in der mangelnden Gleichheit der Begegnung, die nicht auf Augenhöhe stattfand. Das Verhalten Lebrenns, aber auch das gönnerhafte Auftreten des Grafen zeigten diesen Sachverhalt in der Eingangsgeschichte exemplarisch auf.  Doch Rosa hat nicht nur diesen Kernsatz geprägt, sondern in Bezug auf die Unverfügbarkeit, die er immer wieder in den Kontext zur Resonanz stellt, noch weitere lesenswerte Überlegungen angestellt.

So behandelt er drei Megatrends der letzten drei Jahrhunderte: Beschleunigung, Innovation, Wachstum (Seite 15). [5] Alles dies laufe dem Resonanzempfinden entgegen, erschwere oder verunmögliche gar Resonanz, also tiefes individuelles Berührtsein. Die Verheißung des Fortschrittes werde so zu einer Bedrohung menschlichen Seins durch Verarmung des emotionalen Lebens. Ganz anders dagegen ist der Adel gesehen worden, als Hort von Tradition und damit Entschleunigung, nur mäßig an Wachstum, eher an der Erhaltung des Bestehenden und Erworbenen (Landbesitz) interessiert. Vielleicht ist dies ein Grund dafür, weshalb es stets ausgeprägte Images von „Adel“ gegeben hat, sowohl zu Zeiten, als es Adel noch staatsrechtlich gab, aber auch danach (bis 1918) bis heute. [6] Denn beim Adel galt nicht zwangsläufig, daß er seine Weltreichweite um jeden Preis vergrößern wollte (obschon man darüber streiten könnte; siehe den Kolonialadel ebenso wie die europäische Kavalierstour der Frühen Neuzeit). 

Rosa vermeint nun aber nicht nur, daß die Moderne sich die Welt durch Reichweitenvergrößerung verfügbar machen wolle, sondern nennt auch vier Dimensionen des Verfügbarkeitswunsches; demnach wollen Akteur*innen der Moderne allgemein die Welt beziehentlich bestimmte Weltausschnitte, so Rosa, in vier aufeinander folgenden Stufen der Intensität sichtbar, zugänglich, beherrschbar und schließlich nutzbar machen (Seite 21). Dieses utilitaristische Denken wurde allerdings schon von Beobachtenden wie Karl Marx und Max Weber als „Entfremdung“ und „Entzauberung“ bezeichnet (Seite 28-29), äußere sich schließlich in Aggressionen der Konkurrenz gegenüber (30-31). Planendes und rationales Aneignen verhindere jede Faszination (obschon dies nicht imemr der Fall sein dürfte, besieht man sich staatliche vergangene Planwirtschaften, deren Protagonist*innen durchaus von ihrem eigenen Rationalismus begeistert gewesen sein und so etwas wie Resonanz erfahren haben dürften).

Woraus aber besteht Resonanz? Diese Frage beantwortet Rosa mit der dreiteiligen Bemerkung, Resonanzerfahrungen könnten Momente der Berührung (Affizierung) auslösen, Selbstwirksamkeit erfahrbar machen und den Menschen anverwandeln – wobei dies stets nur ungeplant geschehen könne (Seite 38-43). Anschließend formuliert Rosa fünf weitere Thesen zur Unverfügbar,- Halbverfügbar- und Verfügbarkeit. Darunter befindet sich auch die These „Dinge, über die wir vollständig verfügen, das heißt in allen vier Dimensionen, verlieren ihre Resonanzqualität“ (Seite 52). Dem wird man allerdings nicht immer beipflichten können, weil dann nutzbar gemachte Artefakte, beim Adel beispielsweise Herrensitze, Gemälde oder Ahnengalerien resonanzlos wären, wenn sie einem Adeligen schuldenfrei gehören würden. Das Gegenteil ist jedoch zumeist der Fall, denn erst der gesicherte Besitz und das Eigentum an Ahnengalerien schafft ein familiäres Bewußtsein von Adel und damit auch Resonanz, die dann verloren geht, wenn auch die Ahnengalerie materiell zerstört wird (z.B. durch marodierende Soldaten im Krieg). [7]

Ähnliches, anhand einer Gemäldegalerie einer österreichischen Adelsfamilie, verdeutlicht eine Zeitungsmeldung des Jahres 1946: „Die Kultur eines Volkes wird nicht nur in seinen öffentlichen Institutionen, in seinen Theatern, Palästen und Gebäuden sichtbar, auch die Zeugen des Fleißes einzelner Bürger und Privatleute zählen zu ihr und können damit auch zum Gegenstand allgemeinen Interesses werden. Das trifft besonders auf Wiens große Privatgemäldegalerien zu, die früher zum Teil auch allgemein zugänglich waren. So ist es kein Wunder, daß sich jetzt nach dem Krieg die Teilnahme der Wiener auch ihnen wieder zuwendet, wie viele Anfragen beweisen. Wie steht es heute mit diesen Galerien? […] In der Galerie Harrach waren die Zerstörungen am größten, da sie am 10. September 1944 einem Luftangriff zum Opfer gefallen war. Doch sind ihre kostbarsten Gemälde dank der Fürsorge des Bundesdenkmalamtes noch rechtzeitig ins Kunsthistorische Museum (wo sie gleichfalls unversehrt blieben) und nach Oberösterreich gebracht worden, so daß wenigstens sie erhalten sind. Fast vollständig zerstört wurde dagegen das Palais auf der Freyung und während der Kampfhandlungen das Schloß im Burgenland. Angesichts dieser großen Notlage ist eine Aufstellung der Galerie daher vorläufig nicht möglich.“ [8]

Hier erlosch die Resonanz des Kunstgenusses, die viele Besuchende empfunden haben dürften, mit ihrer Verfügbarkeit. Ähnlich war es bei Schloßbränden, bei denen unwiederbringlich Werte des Adels zerstört wurden. So hieß es 1913 über einen Residenzschloßbrand in Mecklenburg: „Das Schweriner Schloß abgebrannt. Schwerin, 15. Dez. (Prtv.) Gestern abends gegen halb 10 Uhr kam im hiesigen großherzoglichen Schlosse im Elisabeth-Gemach, das im ersten Stockwerk liegt, Freue zum Ausbruch. Die Feuerwehr wurde sofort benachrichtigt, doich geklang es ihr nicht, die Südwestseite des Schlosses zu retten. Inzwischen ist diese Seite bis zum vierten Stockwerk von den Flammen ergriffen. Gegen 1 Uhr nachts arbeitet die Schweriner Feuerwehr noch angestrengt allein; doch ist Hilfe von Hamburg, Lübeck und Rostock unterwegs. Der Schade[n] ist sehr groß, doch läßt er sich zurzeit noch nicht übersehen […] Nach 1 Uhr nachts schlugen die Flammen nach der Ostseite hinüber [...] Auch der Südflügel des Schlosses ist vom Feuer ergriffen worden. Der hier befindliche große Festsaal, der sogenannte Goldene Saal, ist vernichtet. Die Zimmer der Großherzogin-Mutter Anastasia sind stark beschädigt. Der riesige Verbindungsturm zwischen der West- und Südseite steht in Flammen.“ [9]

Auch hier galt, daß Verfügbarkeit Resonanz erzeugt hatte, Nicht(mehr)verfügbarkeit aber ohne Resonanz blieb. Dennoch ist die Rosa´sche Thematisierung und das Agenda-Setting der Unverfügbarkeit zweifelsohne eine bemerkenswerte These. Rosa geht es dabei um das aktive erlebende Aufeinanderbezogensein von Welt und Individuum, nicht das Nebeneinander oder gar Gegeneinander. Aber die Moderne – hier unterstellt Rosa einer Zeitepoche eine eigene Handlungsvollmacht, bewußte Selbstwirksamkeit und Agency, obschon sie kein Akteurin ist, bestenfalls ein Aktant im Latourschen Sinne – verwechsele Erreichbarkeit von Entitäten mit deren Verfügbarkeit (Seite 66), besitze weiters eine Dynamik, die darauf ausgerichtet sei, Weltreichweite ständig zu erweitern. Das Signum der Moderne sei mithin die Eroberung des Uneroberten, die rationale Tilgung von Unverfügbarkeit, Objektbegehren statt Beziehungsbegehren (Seite 119). Auch wenn an einigen Stellen Bemerkungen über Inkonsistenzen des Konzeptes angebracht erscheinen, so kann man doch der Idee der Rosaschen Unverfügbarkeit eine gewisse Originalität nicht absprechen. 

Ihre allgemein gehaltenen Grundsätze und Paradigmen lassen sich zudem gut auf die verschiedenseten Seinsgebiete und Entitäten beziehen, das macht die Idee auch anschlußfähig für Innovationen in der deutschsprachigen Adels- und Sozialgruppenforschung. Vor allem ist hier das Verhältnis von Bürgertum und Adel noch nicht hinreichend in Verbindung mit Unverfügbarkeitsideen und der Equity-Theorie (hier verstehbar als Reziprozität in praktischen Begegnungen von Vertreter*innen sozialer Ungleichheitsgruppen) [10] untersucht worden, da Adels- und Bürgertumsforschung häufig genug getrennte Wege gegangen sind. [11]

Die eingangs erwähnte Szene, bei der Ungleichheit durch soziale Praktiken aufgerufen und stabilisiert worden war, tritt jedenfalls auch in dem abschließendem nicht-fiktiven Beispiel deutlich zutage, das einer Zeitungsmeldung aus dem Jahre 1889 entnommen ist: „Am 30. d. M, 1/2 12 Uhr mittags, hatte die Vereinsleitung des oberösterreichischen Linzer Diöcesan-Cäcilienvereines die hohe Ehre, von Sr. Excellenz Baron Weber von Ebenhof, k.[aiserlich-] k.[öniglichen] Statthalter von Oberösterreich, in Audienz empfangen zu werden. Die Vereinsleitung überreichte Sr. Excellenz als Zeichen der Dankbarkeit für die hohe Auszeichnung, welche Se. Excellenz dem Cäcilienvereine durch Hochdessen Beitritt diesem erwiesen hat, ein schön ausgestattetes Ehrendiplom, welches von der akad.[emischen] Pressvereinsdruckerei in Linz besorgt und von dem Herrn Buchbinder Rixner in Linz mit einer schönen Enveloppe ausgestattet wurde. Dem Diplome war auch ein Exemplar des von dem Vereinsobmanne zum Kaiser-Jubiläum componierten 4-stimmigen Chores beigeschlossen. Se. Excellenz hat sowohl die Ansprache des Vereinsobmannes als auch das Ehrendiplom sammt [sic!] Jubelchor huldvollst entgegengenommen. Sogleich erkundigte sich Se. Excellenz angelegentlich um den Zustand des Vereines und drückte große Freude über die Fortschritte, die derselbe machte, aus [...] Die Audienz, welche über 10 Minuten währte, schloss Se. Excellenz mit der äußerst huldvollen Bemerkung, dass Hochderselbe über die gewordene Ehre dankbar sei und dem Vereine alles Gedeihen wünsche.“ [12]

Demnach beruhten die zutage getretenen sozialen Praktiken vor allem auf einem Tausch von beiderseitigen Ehrzuschreibungen, die jedoch wegen der Halbverfügbarkeit (Audienzen dieser Art, so legt es der Artikel nahe, waren so selten und besonders, dass sie eine Zeitungsmeldung wert waren) keinesfalls symmetrisch waren. Das Statusgefälle wurde deutlich installiert, gewöhnlich bürgerliche Honoratioren waren im Verein nicht selten, adelige Statthalter nicht. Dies schien die Resonanz der Vereinsmitglieder*innen merklich zu erhöhen, sie überreichten ihrem Mitglied sogar – ohne sonst erkennbaren Grund, z.B. Verdienst um den Verein – ein Ehrendiplom. Dieser exemplarische Vorgang kann als besonders starke Resonanz, geboren aus Halbverfügbarkeit, betrachtet werden. 

Diese Rezension stammt von Dr. Claus Heinrich Bill, M.A., B.A., und erscheint ebenso gedruckt in der Zeitschrift für deutsche Adelsforschung.

Annotationen:

  • [1] = Eugen Sue: Die Geheimnisse des Volks – Geschichte einer Proletarierfamilie durch Jahrhunderte, in: Literarisch-Artistisches Beiblatt zur Deutschen Allgemeinen Zeitung (Leipzig), Ausgabe Nr. 6 vom 10. Februar 1850, Seite 28.
  • [2] = Zu diesem Forschungsansatz siehe den Sammelband von Hilmar Schäfer (Hg.): Praxistheorie – Ein soziologisches Forschungsprogramm, Bielefeld 2016, 382 Seiten.
  • [3] = Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung –  Entwurf einer Kritischen Theorie spätmoderner Zeitlichkeit, 5. Auflage Berlin 2016; Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung, Berlin 2016. Sein hier besprochenes Werk ist Harmtut Rosa: Unverfügbarkeit, erschienen im Residenzverlag, Wien /Salzburg 2018, 132 Seiten, ISBN: 9783701734467, Preis: 19,00 Euro.
  • [4] = Wienfort, Monika: Der Adel in der Moderne, Göttingen 2006, Seite 11.
  • [5] = Dazu siehe auch Matthias Horx: Das Megatrend-Prinzip – Wie die Welt von morgen entsteht, Stuttgart 2011, 336 Seiten.
  • [6] = Beispielhaft zu diesen in der BRD-Gesellschaft kursierenden Images von „Adel“ siehe Ijoma Mangold: Eine Klasse für sich – Karl-Theodor zu Guttenberg hat dem Adel wieder Glamour verliehen. Gelangt der alte Stand zu neuem Einfluss?, in: Die Zeit, Ausgabe Nr. 41 vom 7. Oktober 2010, Seite 17.
  • [7] = Beispiele dazu finden sich bei Adam von Watzdorf / Agnes und Henning von Kopp-Colomb (Hg.): Schicksalsbuch I des Sächsisch-Thüringischen Adels 1945, Limburg an der Lahn 2005, 680 Seiten.
  • [8] = F.Z.: Kunst und Künstler – Wiens Privatgalerien fast unversehrt, in: Wiener Kurier (Wien), Ausgabe Nr. 206 vom 7. September 1946, Seite 4.
  • [9] = Nomen Nescio: Kleine Chronik – Das Schweriner Schloss abgebrannt, in: Prager Tagblatt (Prag), Abendausgabe Nr. 343 vom 15. Dezember 1913, Seite 1.
  • [10] = Dazu siehe G. F. Müller / H. W. Crott: Gerechtigkeit in sozialen Beziehungen – Die Equitiy-Theorie, in: Dieter Frey / Martin Irle (Hg.): Theorien der Sozialpsychologie, Band I (Theorien), Bern / Stuttgart / Toronto, zweite Auflage 1984, Seite 219.
  • [11] = Siehe dazu Claus Heinrich Bill: Neue Neue Adels-Bibliographie – Monographien, Sammelbände und Aufsätze des Erscheinungszeitraums Jänner 2000 bis Dezember 2018 zum Adel in den deutschsprachigen Ländern, Sønderborg på øen Als, zweite Auflage (Jänner) 2019. Alelridngs existieren erste Ansätze zu solch einer Hybridforschung, z.B. Mark R. Stoneman: Bürgerliche und adlige Krieger. Zum Verhältnis zwischen sozialer Herkunft und Berufskultur im wilhelminischen Armee-Offizierkorps, in: Heinz Reif (Hg.): Adel und Bürgertum in Deutschland II. Entwicklungslinien und Wendepunkte im 20. Jahrhundert, Berlin 2001, Seite 25-64. Siehe dazu ferner auch im gleichen Sammelband Guido Müller: Jenseits des Nationalismus? – Europa als Konzept grenzübergreifender adlig-bürgerlicher Elitendiskurse zwischen den beiden Weltkriegen (Seite 235-268).
  • [12] = Nomen Nescio: Cäcilienverein, in: Linzer Volksblatt (Linz), Nr. 1 vom 1. Jänner 1889, Seite 3.
 

©  Institut Deutsche Adelsforschung - Quellenvermittlung für Wissenschaft, Familienforschung, Ahnenforschung | Seitenanfang