Institut Deutsche Adelsforschung
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Attentate im Deutschen Kaiserreich von 1871 bis 1918

Bedrohungen und Bedrohungsszenarien der Monarchie

Ein Anonymus bemerkte 1853 unter dem Eindruck des fehlgeschlagenen Attentats des - bald danach hingerichteten - ungarischen Militärschneiders János Libényi (1831-1853) [1] auf den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. in einer Publikation: 

„Indem wir die folgenden Zeilen niederschreiben, geschieht es mit innerem Grauen und Widerstreben, so sehr vor Allem tritt der Gedanke vor uns hin, daß es wohl besser wäre, die Erinnerung an die schaudervolle That, die sich in unserer Mitte begeben, mit allen möglichen Mitteln zu verwischen und soviel es geschehen könne, vergessen zu machen. Denn es gibt Blätter der Weltgeschichte, von denen man wünschen muß, daß kein menschlicher Gedanke sie jemals wieder vor die Seele der Nachkommen brächte, Ereignisse, bei denen man bedauern muß, daß der menschliche Geist nicht die Gabe hat, die That wie ein Bild zu verwischen und jedes Zeichen davon zu vernichten.

Aber es regt sich wieder der tröstende und erhebende Gedanke, daß, so groß und furchtbar auch das begangene Verbrechen gewesen, so leuchtend sich anderseits die Treue und Anhänglichkeit der Völker Österreichs an ihren erhabenen Monarchen gezeigt hat, und man muß es erkennen, daß sich seit Jahren nicht diese Einstimmigkeit der Betrübniß, dieser alle zugleich erschütternde Schrecken, diese allgemeine, ungeheuchelte, unermeßliche Theilnahme in allen Schichten der Bevölkerung und aller Orts gezeigt haben, wie bei diesem Ereignisse.
Es ist Wahrheit geworden, lebendige thatsächliche Wahrheit, was so viele klar denkende Geister immer behauptet, daß bei dem Hereinbrechen eines allgemein drohenden Unglücks alle Völker Österreichs sich wie ein Mann um die Person ihres angebeteten Monarchen schaaren würden, und der erhabene Vater Sr. Majestät hatte eine tiefe und allgemein gefühlte Wahrheit ausgesprochen, als er sagte: `daß er an dem Zeichen warmer Theilnahme, welche die Hauptstadt so allgemein geäußert, wieder das alte, treue Wien erkannt habe.´

Ja, Österreich und seine Hauptstadt sind treu und innig ergeben dem erhabenen Herrscherhause, an dessen Schicksal das Bestehen des Reiches geknüpft ist, das seit Jahrhunderten zu allen Zeiten Glück und Ruhm, Ehre und Ansehen mit dem Staate getheilt hat, dem es auch in trüben Tagen eine Garantie besserer Zeiten war. Österreich und sein glorreiches Kaiserhaus sind untrennbare Begriffe, unauflösliche Glieder einer nie zerreißenden Kette, und wie der Stahl aus dem Feuer nur noch stärker und gehärteter hervorgeht, so mußte die Treue Österreichs erst durch das Feuer unglückseliger Ereignisse gehen, um reiner und kräftiger sich zu erheben.

Wir lesen in der [Heiligen; Anmerkung des Rezensenten] Schrift, daß unter Flammen und Rauch und dem Aufruhr aller Elemente Gott der Herr seinen Bund mit dem erwählten Volke geschlossen - so hat auch Österreich im wilden Aufruhr aller Geister den festen Bund mit seinem erhabenen Monarchen besiegelt und unter seinen Schutz und Schirm sich gestellt, wie einst in grauer Vorzeit sich jenes Volk unter den Schutz des Himmels.
Der verrückte Wahn, der ein theueres Blut vergossen, hat nicht geahnt, daß jeder Tropfen dieses edeln Lebens von Jedem aus dem Volke Österreichs heiß und schmerzlich empfunden wird, als flöße er aus dem eignen Herzen, er hat nicht geahnt, daß der Himmel, der sichtbar über das geheiligte Haupt seines Erwählten wacht, aus der bösen That eine Saat unsterblicher Treue wird aufsprießen lassen.

Der Unglückselige, dessen Hand der verblendetste Fanatismus geführt, hat nicht bedacht, daß so schwarzer Beginn, so himmelschreiender Frevel nie und nimmermehr gelingen könne. Sehr richtig bemerkt in dieser Hinsicht ein Wiener Blatt: `Nie hat der Gedanke, daß die Herrscher und Gottgesalbten der Erde unter dem unmittelbarsten Schutze des Himmels stehen, sich deutlicher gezeigt, als in unserer von Irrlehren und Leidenschaften zerrissenen Zeit, wo so oft schon der Mörderstahl auf ein gekröntes Haupt gezückt war.´ Aber von der Höllenmaschine angefangen bis zum 18. Februar herab hat die göttliche Vorsehung die Häupter Napoleons, Ludwig Philipps, des Königs von Preußen, der Königinnen von England und Spanien, so wie jetzt dasjenige, das wir in tiefster Verehrung ein allgeliebtes nennen, so gnadenreich beschützt, als daß nicht darin schon der Beweis der göttlichen Sendung der Herrscher läge!" [2]

Diese Einleitung zu einer ausführlichen Attentatsschilderung [3] kann als Beispiel für eine geschickte Re-Inszenierung und schriftliche Performativität verletzter Monarchenwürde und der verletzten Idee der Monarchie des Vielvölkerstaates überhaupt gelten und gedeutet werden. Sie war insgesamt eine geschickte Propagandamaßnahme, mit der sich das Attentat zugunsten eines monarchischen Bekenntnisses instrumentalisieren ließe. Attentate hatten, namentlich wenn sie, wie dieses hier, scheiterten, damit das große Potential, als Werbung für die Protagonisten und die Entourage einer Haltung zu dienen, die den Vielvölkerstaat als nationale Einheit betrachteten und an dieser Idee unter allen Umständen festhalten wollten. Doch auch noch in anderer Hinsicht handelt es sich um einen bemerkenswerten Text, offenbart er zunächst doch die Zwiespältigkeit der Eigenschaften des kommunikativen Gedächtnisses, [4] in welchem durch das Attentat auf den Kaiser die Idee der Monarchie gefährdet worden war. Mehr noch: Auch die erneute performativschriftliche Aufführung [5] in der Presse brachte gerade das Attentat und diese Gefährdungssituation erneut auf das Tapet, betrieb aktiv ein journalistisches und schriftstellerisches Agenda-Setting, daß auch leicht unerwünschte Konsequenzen und Folgen in Form von Mitläufern, Trittbrettfahrern oder Nachahmern hätte haben können. Gerechtfertigt werden konnte diese Schilderung daher nur, wenn, unter Umgehung der eigentlich angedachten Damnatio memoriae der Tat, [6] die nationale Einheit Österreichs beschworen wurde und zudem das Ereignis, so erschütternd es auch gewesen sein mag, sakral überhöht werden konnte. Letztlich sollte also die Attentatsschilderung zu einer Festigung der Monarchie beitragen, zu einer Festigung auch der nationalstaatlichen Klammer im an ethnischen Konflikten nicht armen Pulverfaß von Cis- und Transleithanien. Hieran bestätigt sich erneut der Grundsatz, daß marginale Devianzhandlungen eher zu einer Systemstärkung als zu dessen Schwächung führen. Den Befürwortern dieser Ideen konnte daher prinzipiell nichts Besseres geschehen als mißlungene Attentate. Auf ihnen ließen sich Ideen der Einheit fiktiv als Projektionsfläche inszenieren und verbreiten, gar, in Rückgriff auf vormoderne Mythen aus der Bibel, die religiöse Überhöhung des modernen Verfassungsstaats behaupten und auf diese Weise Prämoderne und Moderne versöhnen sowie kombinieren. Akute Zweifler und Kritiker der Monarchie wie auch des Monarchen selbst konnten, so die Überlegung, außerdem durch diese Form der Attentatsbeschreibung, so zumindest die Hoffnung des anonymen Verfassers oder der Verfasserin, diszipliniert werden.

Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, daß Attentate nicht nur für sich allein und isoliert als Ereignisse existierten, sondern auch Folgewirkungen hatten, die nur mittelbar mit dem Attentat selbst zu tun hatten, weil sie Anlaß zu einer konservativen Butzenscheibenpolitik [7] besonderen Zuschnitts wurden. Derlei Phänomene wurden zwar in der geschichtswissenschaftlichen Forschung bereits häufig untersucht, [8] nicht jedoch in Bezug auf das deutsche Kaiserreich. Denn im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten gab es hier in der Zeit zwischen 1871 und 1918 vergleichsweise wenige Attentate, noch dazu nur weitgehend `erfolglose´ Versuche. 

Marcus Mühlnikel, bayerischer Staatsexaminist und seines Zeichens Deutsch- und Geschichtslehrer an einem Bayreuther Gymnasium, wandte sich diesem Thema zu und wurde im Jahre 2013 mit einer nun auch in Druckform vorliegenden akademischen Qualifizierungsarbeit mit dem Titel „Fürst, sind Sie unverletzt? Attentate im Kaiserreich 1871-1914“ an der Universität Bayreuth zum Doktor der Philosophie promoviert. 

Sein 2014 beim Paderborner Verlag Ferdinand Schöningh mit 335 Seiten herausgekommenes gebundenes Werk, welches für 34,90 Euro im Buchhandel erwerbbar ist, beschreibt zunächst das Kissingensche Attentat auf Reichskanzler Bismarck (1874), sodann die beiden Berliner Attentate auf Kaiser Wilhelm I. (beide 1878), das Rüdesheimer Attentat auf das Niederwalddenkmal (1883), das  Berliner Attentat auf Reichskanzler Caprivi (1893), das Breslauer Attentat auf Wilhelm II. (1900), schließlich das Bremer Attentat auf denselben (1901).

Überraschend ist gleich zu Beginn des Buches, daß Mühlnikel keinerlei wissenschaftliche Methode zu benutzen scheint, jedenfalls gibt er in der Einleitung nach Schilderung des Forschungsdesiderats keine einzige Theorie oder Methode an, definiert nur kurz, was denn unter einem Attentat verstanden werden könne (Seite 9-11). Im weitesten Sinne handelt es sich daher um eine im ersten Teil theorielose chronologisch und dann im zweiten Teil thematische Narration, was in diesem Falle aber nicht unbedingt von Nachteil ist. [9] 

Unglücklich ist aber, daß es keine Fußnoten gibt, sondern der Haupttext auf den Seiten 1-245, die Endnoten aber auf den Seiten 249-304 untergebracht wurden, was die transaktionale Zuordnung erschwert, da dann immer ein entsprechendes Blättern notwendig ist. Immerhin aber, um diesen Mangel zu dämpfen, hat der Verfasser als Kolumnentitel bei den Endnoten jeweils die zugehörigen Seitenzahlen hinzu geschrieben. Dies ist ein Umstand, der immerhin ein wenig die Auffindung der richtigen Endnote erleichtert, auch wenn wiederum von Nachteil ist, daß Mühlnikel pro Kapitel immer wieder mit der Ziffer „1“ seine Endnoten beginnen läßt; mindestens fortlaufende Endnoten wären der Lesbarkeit halber besser gewesen.

Zum  Schluß seiner „Meistererzählung“ stellt Mühlnikel fest, daß es wohl fünf Gründe gewesen wären, die dafür verantwortlich gemacht werden konnten, daß es nicht mehr Attentate auf Politiker im Kaiserreich gegeben habe. Er konstruiert damit Kausalzusammenhänge eher zweifelhafter Natur. Und zwar sagt er (Seite 242-245), daß erstens die Strafen für Attentäter abschreckend gewirkt hätten (eine These, die, betrachtet man die historische wie aktuelle Kriminalitätsforschung, eher unzutreffend erscheint), zweitens könnten strukturelle Gründe eine Rolle gespielt haben. Damit meint Mühlnikel die Arbeitersozialversicherung und die politische Teilhabe des Volkes an Wahlen und der Staatsgestaltung (daß das Kaiserreich trotzdem ein Staat war, der durch konstitutionelle soziale Ungleichheit definiert war, wird dabei jedoch nicht hinreichend beachtet), drittens sei die Hochschulpolitik nach dem liberalen Desaster ab 1878 konservativ ausgerichtet gewesen und habe deshalb Attentate verhindert, da in der Intelligenzia eine gouvernementale Stimmung geherrscht habe (das erscheint eher als unzulässige und starke Verkürzung der Sachlage, zumal die Studenten nicht die einzige Rekrutierungsschicht von Attentätern waren, aber eben mit Nobiling trotzdem ein fertig ausgebildeter Akademiker unter den Attentätern war), viertens sei die politisch-weltanschauliche Uneinigkeit der Anarchistenbewegung und ihre große Spaltungsfreudigkeit mitverantwortlich dafür gewesen (nicht alle Attentäter waren jedoch Anarchisten, auch wenn sie rasch diskursiv zu solchen gemacht werden konnten) und fünftens schließlich sei Kaiser Wilhelm II. beim Volke beliebt gewesen.

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß sich Attentate auch in Ländern mit noch stabilerer Regierung und noch demokratischerer Teilhabe ereignen. Insofern einen Kontext zwischen diesen Faktoren und dem Nichterfolgen von Attentaten zu ziehen, erscheint dem Rezensenten gewagt.

Denn bei allen diesen von Mühlnikel genannten Gründen, die im Grunde gesellschaftlich-politisch orientiert waren, wird die Persönlichkeit der Attentäter ausgeblendet (auch wenn Mühlnikel Werdegänge und Motive deutlich in den einzelnen Kapiteln zuvor schildert). Im Fazit jedenfalls übergeht er derlei persönliche Beweggründe. So war der Attentäter Kullmann aufgrund seines religiösen Bekenntnisses und seiner Kleinwüchsigkeit vor dem Attentatsentschluß bereits in seiner Jugend Opfer psychischer Gewalt geworden (Seite 18-21), der Attentäter Hödel war als Unehelicher anfänglich stigmatisiert, dann in kriminelle Gesellschaft geraten, in ständiger Geldbedrängnis, schloß sich der Sozialdemokratie und dann der anarchischen Bewegung an und sprach reichlich dem Alkohol zu, war also ein soziale Deklassierter, der im Kaiserreich nicht reüssieren konnte (Seite 38-45). Der Attentäter Nobiling dagegen war ein anstellungsloser Doktor der Philosophie, stammte zwar aus gutbürgerlichem und gouvernementalem Hause, zwei Brüder waren sogar Offiziere in der preußischen Armee,  war aber wirtschaftlich unzufrieden mit seiner Lebenssituation (Seite 53-62). Der Attentäter Reinsdorf und seine Komplizen waren allerdings bekennende Anarchisten (Seite 81-85), während die Attentäterin Schnapka (Seite 93-96) an Verfolgungswahn litt und psychisch krank war, der Attentäter Weiland (Seite 99-102) ebenfalls nicht als zurechnungsfähig gelten konnte. Insgesamt waren also diese Gefährder*Innen des politischen Körpers des Kaiserreichs entweder krank gewesen oder nicht in der Lage gewesen, aus persönlich drückenden Verhältnissen zu entkommen. Durch verschiedene fremd- oder selbstverschuldete Gründe war ihnen eine gewöhnliche Sozialisation und ein individueller Lebenserfolg sowie Erfüllung nicht zuteil geworden, suchten sie nach prominenten Sündenböcken, die sie, teils zielgerichtet durch politische Radikalisierung, schließlich zu den Attentaten veranlaßten. Nun gibt es selbst in `fortschrittlichen´ Staaten (was immer man darunter im einzelnen verstehen will) sozial sich deklassiert oder zurückgesetzt Fühlende, was indes vermutlich weniger mit den Strukturbedingungen als mit der Persönlichkeit und den Agency-Strategien historischer Akteur*Innen zu tun haben mag, die letztlich aufgrund persönlicher Entscheidungen Handlungen begingen, die von keiner strukturellen Bedingung gelenkt wurden.

Allerdings beläßt es Mühlnikel nicht bei der Schilderung dieser Attentatsversuche und der Motive der Attentäter. In einem zweiten und dritten Teil geht er vielmehr auf die in dieser Rezension auch schon angesprochene Instrumentalisierung durch die Politik zurück. Dazu gehören ebenso Schilderungen des Umgangs der Staatsmänner mit den Attentaten wie die Anlaßgebung für verschärfte Sicherheitsgesetze, Angaben zur Entwicklung der politischen Polizei und Schilderungen über die Anfänge des modernen Personenschutzes. 
Mühlnikel geht daher, und das ist sein Vorteil und Alleinstellungsmerkmal, mit seiner Untersuchung erstmals für den Untersuchungszeitraum nicht nur auf die punktuellen Attentatsereignisse ein, sondern auch auf die Folgen von Attentaten. 

Seine damit über die vorgefallenen Attentate hinausgehende Schilderung weitet den Blick auf das Attentat im politischen Leben und seine Heranziehung als Mittel zum Zweck. Ausgespart blieben allerdings schriftliche Widerspiegelungsszenarien der Rezeption der Attentate in der Presse (dafür verweist Mühlnikel auf zwei andere Aufsätze auf Seite 249 in Endnote Nummer 4) und auch kulturwissenschaftliche Untersuchungen, wie sie oben mit der performativen Wiederherstellung des Königskörpers angedeutet wurden. 

Gleichwohl ist Mühlnikels Schilderung abseits von allgemeiner Sensationsgier zu spektakulären Ereignissen eine gelungene Erweiterung auf die Sicht der gesellschaftlichen Bedeutung von Kaiserreichs-Attentaten auf personelle staatliche Symbole, die insgesamt zu einer Bereicherung der Forschungslandschaft beitragen wird, vor allem, was die staatliche Rezeption und Umsetzung von Attentaten anlangt, worin eindeutig die Stärke in Mühlnikels quellengesättigter Untersuchung liegt.

Diese Rezension erscheint ebenso gedruckt in der Zeitschrift für deutsche Adelsforschung und stammt von B.A. Claus Heinrich Bill (Kiel).

Annotationen:

  • [1] = Zu ihm siehe Österreichisches Akademie der Wissenschaften (Herausgebende): Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Band V., Wien 1970, Seite 181
  • [2] = Nomen Nescio: Das Attentat auf aus Seine Majestät Kaiser Franz Josef I. am 18. Februar 1853. Vollständige und authentische Schilderung des entsetzlichen Ereignisses und der darüber gepflogenen Untersuchungen. Mit den wichtigsten, bezüglichen Proclamationen, Bulletins, Adressen, den vorzüglichsten aus Anlaß der glücklichen Fügung verfaßten Gedichten und dem wohlgetroffenen Portrait des Bürgers J. Ettenreich, Wien 2.Auflage 1853, Seite 3-5
  • [3] = Zum Attentat siehe das entsprechende gleichnamige Lemma bei Christian Gudehus (Herausgebender): Gewalt. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013, Seite 105-115, dann bei Uwe Fleckner / Martin Warnke / Hendrik Ziegler (Herausgebende): Handbuch der politischen Ikonographie, Band I., München 2011, Seite 88-94, schließlich zeitgenössisch bei Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch, Straßburg 1906, Seite 15-16
  • [4] = Zur Begriffsklärung siehe Christian Gudehus (Herausgebender): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2010, Seite 102-108
  • [5] = Zu den Performance Studies siehe Ansgar Nünning (Herausgebender): Grundbegriffe der Kulturtheorie und Kulturwissenschaften, Stuttgart 2005, Seite 172-175 sowie Stephan Moebius (Herausgebender): Kultur. Von den Cultural Studies bis zu den Visual Studies, Bielefeld 2012, Seite 216-241
  • [6] = Dazu Uwe Fleckner / Martin Warnke / Hendrik Ziegler (Herausgebende): Handbuch der politischen Ikonographie, Band I., München 2011, Seite 208-215
  • [7] = Abgeleitet von der Butzenscheibenlyrik. Siehe dazu Dieter Burdorf / Christoph Fasbender / Burkhard Moennighoff (Herausgebende): Metzler Lexikon Literatur, Stuttgart 32007, Seite 110-111 sowie Werner Kohlschmidt / Wolfgang Mohr (Herausgebende): Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte, Band I., Berlin / New York 1958, Seite 203-204
  • [8] = Zum Literaturbericht siehe bei Mühlnikel die Seite 249
  • [9] = Man darf aber wohl zu seinen Gunsten annehmen, daß Mühlnikel immerhin die Rankesche `historische Methode´ unausgesprochen nutzte, obwohl eine Andeutung in seinem Nachwort dagegen spricht, in dem er äußert, er sei von von außen „verordneten methodischen Vorgehensweisen“ „bewahrt“ geblieben (Seite 247).

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