Institut Deutsche Adelsforschung
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Wiederannahme eines verlorenen Adelsnamens

Zur Theorie, Bedeutung und Praxis der Bruchpunktforschung bei verlorenem historischem Adel

Viele Menschen fragen sich heute: Kann ich einen Adelstitel wieder annehmen? Wie kann ich einen Adelstitel wiedererlangen? Ist es möglich, einen Adelstitel zu restituieren? Wie kann ich einen Adelstitel zurückholen? Auf welche Weise kann ich meinen Adelstitel wieder bekommen? Wie läßt sich ein Anspruch auf meinen Adelsnamen erheben, den meine Vorfahren abgelegt haben? Wie kann ein alter Adelstitel in den Personalausweis eingetragen werden? Kann ich heutzutage das „von“ trotz Aberkennung in vergangenen Zeiten erneuern? Besteht heute noch die Möglichkeit, einen verlorenen Adelstitel anzunehmen? Was muß ich tun, um einen Adelstitel tragen zu können, den meine Familie früher besessen hat? Kann ich einen abgelegten oder verloren gegangenen Adel heute wieder zurückbekommen? Wie kann ich einen alten Adelstitel geltend machen? Wie kann ein Adelstitel wiederbelebt werden? Wie kann ich den von meiner Familie einst geführten Adel wieder aufleben lassen?

Wird auf diese Weise innerhalb einer heute lebenden Familie aufgrund einer Nachnamensgleichheit mit einer historischen deutschen Adelsfamilie vermutet, daß Adelszeichen oder Adeltitel vor unbestimmten Zeiten verloren gegangen sind, so kann jene Annahme einen realen Hintergrund besitzen. Dies führt außerdem folgerichtig zu der Frage, wann und unter welchen Umständen der Adel in monarchischen Zeiten und in den deutschsprachigen Ländern (vor 1919) verloren gehen konnte?

In der vorliegenden Schrift des Instituts Deutsche Adelsforschung wird erstmals systematisch auf diese Fragen eingegangen. Insbesondere die Erforschung des Adelsverlustes – hier werden 16 sogenannte „Bruchpunkte“ mit den spezifischen Aussichten für einen Antragserfolg erörtert – und die Vorgehensweise bei Antragsverfahren werden detailliert erläutert. Für jeden Bruchpunkt werden außeram Anleitungen zur eigenen Aktenforschung gegeben, die auf den je spezifischen Fall zugeschnitten sind. 

Erörtert werden außerdem die Voraussetzungen, die Abläufe und Bedingungen zweier heutiger Verfahren, die zu einer Wiederannahme eines ehemaligen Adelsnamens führen können. Dabei geht es einerseits um ein namensrechtliches Verfahren der öffentlich-rechtlichen Nachnamensänderung nach dem Namensänderungsgesetz und andererseits um ein privat-adelsrechtliches Verfahren zur Erlangung einer sogenannten Nichtbeanstandung der Zugehörigkeit zum deutschen Adel bzw. auf adelige Namensführung zum Zwecke der Aufnahme der Genealogie einer Familie in "den Gotha", genauer gesagt in das Gothaische Genealogische Handbuch des Adels.

Mit der vorliegend besprochenen Schrift wird infrage kommenden Interessent*innen daher erstmals ein praktischer Ratgeber an die Hand gegeben, mit denen sie konkret entsprechende Forschungen ebenso wie Antragsverfahren selbst durchführen können. 

Zum Inhalt:

1. Einleitung ... Seite 3
2. Definition ... Seite 5
3. Motive und Gründe ... Seite 10
4. Verfahrensvorbereitung ... Seite 11
4.1. Namensrechtliches Verfahren ... Seite 12
4.2. Adelsrechtliches Verfahren ... Seite 15
5. Genealogische Forschung ...Seite 18
6. Bruchpunkt-Forschung (16 Punkte) ... Seite 20
7. Verfahrensbedingungen ... Seite 43
8. Resumée ... Seite 45
9. Literatur ... 46

Beziehbar ist die 2017 erschienene Schrift (Verfasser: Claus Heinrich Bill M.A. B.A.) nicht über den Buchhandel, sondern nur über den Selbstverlag des Instituts Deutsche Adelsforschung, DK-Sønderborg på øen Als. Die Schrift umfaßt 52 Seiten als Papierausgabe, ist im Format DIN-A-4 handgebunden mit Baumwollfaden und kostet 20,00 Euro inklusive Versand ins In- und Ausland. 


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