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Die Wappen des polnischen Adels

Autoren: Werner Zurek und Thadäus Freiherr von Lison. © Copyright bei Werner Zurek, 2001

Die polnischen Stammwappen in alphabetischer Reihenfolge (A-Jas)

Einleitung
Nachstehend werden nun zuerst die alten polnischen Stammwappen, die aus der Zeit der Piasten und aus der Zeit der Jagiellonen bis 1500 bekannt geworden sind, dann die später hinzugekommenen Wappen behandelt.

Die alten polnischen Stammwappen bildeten in ihrer unverändert gebliebenen Form ein Kennzeichen der Zusammengehörigkeit der oft zerstreut lebenden Zweige eines Geschlechts und ein Unterscheidungszeichen von anderen, ein anderes Wappen führenden gleichnamigen Geschlechtern. Beim polnischen Uradel liegt die Entstehung des Wappens meist in tiefem Dunkel. Der Stifter wählte das Motiv des Wappens, sei es aus dem religiösen oder aus dem ritterlichen Leben, wie auch aus dem ritterlichen Frauendienst, oder er wählte sonst ein Zeichen, das ihm die Erinnerung an ein ihn betreffendes, öffentliches oder in seinem privaten Leben bedeutungsvolles Ereignis bewahren sollte; eine Deutung hat sich durch kein Schriftstück, meist nur durch eine oft sagenhafte Deutung in der Familie erhalten.

Im alten Polen bildeten sich keine Heroldsfiguren in den Wappen aus; diese haben sich also in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten und waren auch keinen heraldischen Regeln unterworfen. Das Wappenbild im farbigen ungeteiltem Schildfelde und der Helmschmuck bildeten das Wappen. Helmdecken und Schildhalter gehörten nicht zu diesem und waren nur eine vom Ausland angenommene, ganz bedeutungslose Nebensache.

Die Kenntnisse über die polnischen Adelswappen erweiterte sich nur allmählich. Dlugosz, der erste heraldische Schriftsteller Polens, gab in seinem Traktat " Insignia seu Clenodia regni Poloniae (geschrieben 1466 / 70) Nachricht über 103 Wappen, von denen etwa 50 beschrieben waren. Kromer (gestorben 1569) erwähnte 115 Wappen; Paprocki (gestorben 1614), gab in seinen Hauptwerken 1578 und 1584 schon Nachricht über 220 Wappen. Okolski (gestorben 1654) brachte die Zahl bis auf 290. Konopacki hinterließ ein Manuskript über die preußischen und Kolajowicz (gestorben 1674) über die litauischen Wappen.

Aus diesen Schriftstellern schöpfte Niesiecki (gestorben 1739) und beschrieb etwa 500 Wappen. Nach diesem schreiben über Familien und Wappen noch: Dunczewski, Warszyckl, Kuropatnicki, Krasicki, Malachowski und Wieladek. Was die letztgenannten brachten, benutzte Bobrowicz um in seiner Neuausgabe (1839 / 46) des Werkes von Niesiecki, kritisierende, berichtigende und vervollständigende Zusätze zu machen.

Der Historiker Lelewel verfasste in dieser Neuausgabe Niesiecki's Abhandlungen über die Entstehung und Entwicklung des polnischen Adels und Wappenwesens. Besonders wichtig sind noch folgende Werke von Sinapius über Schlesien, von Milewski über Masowien, Ketrzynski über Preußen, Borkowski über Galizien, Zychlinski über Großpolen und von Piekosinski "Die polnische Ritterschaft des Mittelalters" und von Maleck "Heraldische Studien."

Erklärend muss noch erwähnt werden, daß in Polen bis zu mehreren hundert unterschiedliche und verschiedenartige Familien dasselbe Wappen führen konnten. Diese Verbindung nannte man eine Wappengenossenschaft. Das polnische Wort für Wappen lautet "Herb = Erbe", abgekürzt "h".

Die Zahl hinter dem Stammwappen bezieht sich auf die Anzahl der unterschiedlichen Familien, die zu dieser Wappengenossenschaft gehörten. Bitte beachten Sie, daß bei dieser alphabetischen Auflistung der Namen, die ursprünglichen diakritischen Zeichen des polnischen Alphabetes entfallen mussten. Da das polnische Alphabet eine eigene numerische Buchstabenwertigkeit besitzt, ist bei etlichen Namen diese alphabetische und numerische Reihenfolge nicht immer gewährleistet. Man sollte also alle Namen des gesuchten Anfangsbuchstabens exakt durchsehen.

Die polnischen Stammwappen in ihrer alphabetischen Reihenfolge:

Abdank.
In rotem Felde ein schwebender silberner Balken, der in Form eines W gebrochen ist; Helmschmuck: ein gleicher Balken. Der Ursprung dieses Wappens wird legendenhaft. in die Zeit des Fürsten Krakus (um 700) zurückgeführt und darüber gesagt: Ein einfacher Mann Namens Skuba habe dem Fürsten Krakus das Mittel angegeben, den in einer Höhle des Schlossberges Wawel zu Krakau hausenden und die Umgegend verheerenden Drachen zu töten, und habe dafür von dem Fürsten ein W, als den ersten Buchstaben von Wawel, oder von Waz (die Schlange) als Wappen erhalten.
Nach diesem ersten Besitzer wurde das Wappen Skuba genannt. Dann wird gesagt: es sei dieses Wappen einem tapferen Manne Skuba verliehen worden, der unter den Augen des Fürsten einen kräftigen Deutschen mutvoll besiegt habe, wohl in früher heidnischer Zeit. Es muss hierzu jedoch bemerkt werden, daß es in der heidnischen Zeit in Polen noch keine persönlichen Wappen gab, ebenso wenig hatten die Slawen zur Zeit des Krakus eine Schriftsprache, kannten also noch kein W. Es ist wohl richtiger, daß dieses Wappen ein altes Feldzeichen war und daß das Wappenbild einen Schließriegel vorstellen soll, wie er in frühesten Zeiten an den Türen hing, um diese erforderlichenfalls durch Eingreifen der Zähne des Riegels zu schließen; auch zum Verschließen von Kasten hatten die Schlüssel eine gezahnte Gestalt. Beachtet man, daß ein solcher Riegel im polnischen Skobel, auch Skubel heißt, so lässt sich daraus der Name Skuba ableiten, den das Wappen früher führte. König Boleslaw III. sendete 1109, vor der Schlacht auf dem Hundsfeld, den Jan Skuba de Gora zu dem Kaiser Heinrich V., um ihm einen Frieden anzubieten. Der Kaiser erklärte auf einen solchen unter der Bedingung einzugehen, wenn die Polen sich für ewige Zeiten lehnspflichtig unterwerfen würden, und um seinen Worten Nachdruck zu geben, zeigte er dem Gesandten einen offenen, gefüllten Schatzkasten und sprach, auf das Geld weisend: »Dieses wird die Polen bezwingen! «
Diese höhnenden Worte trafen empfindlich den Polen, er zog seinen Ring mit dem Wappen Skuba vom Finger und warf ihn mit den Worten: »So geben wir noch Gold zum Golde !« in den Schatzkasten, um dadurch anzudeuten, daß Gold, soviel es auch sei, die Polen nicht bezwingen könne. Der Kaiser, diese Antwort verstehend, bemäntelte seinen Unmut durch eine gewisse Leutseligkeit und sagte kurz: » Hab Dank! «
Von dieser Zeit ab wurde das Wappen Habdank genannt, woraus in polnischer Aussprache Abdank wurde Man findet auch mitunter die verstümmelten Benennungen Awdancz und Gewdancz. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde Jan Skuba vom Könige fortan S k a r b e k (von skarb, der Schatz) genannt, welcher Name nun sein Familienname, ebenso auch Name des Wappens wurde. Der Sitz des Wappenstammes war in der Wojewodschaft Krakau. Aus diesem Wappen entstand durch Vermehrung das Wappen Syrokomla.
Das Wappen Abdank führen die: Ablamowic, Abramowicz, Ankwitz, Bardzinski, Beszewski, Beynart Bialobrzeski, Bialopiotrowicz, Bialoskorski, Bielinski, Bogucki, Boguslawski, Bolinski, Borowski, Borzykowski, Borzyminski, Borzymski, Bram, Buczacki, Budziszewski, Bystrzejowski, Byszowski, Ceklinski, Celinski, Chalecki, Chamiec, Chojenski, Chorynski, Chorzewski, Cieklinski, Cielinski, Cieglinski, Czachorowski, Czachorski, Czahorski, Dzarkowski, Czelatycki, Czeschaw, Dabrowski, Debinski, Dloto, Doboszynski, Dolinianski, Dowgialo, Dowgialowicz, Dunikowski, Dworakowski, Eygird, Gambarzowski, Gastold, Gembarzewski, Gorski, Grocholski, Hankiewicz, Haraburda, Hromyka, Ilgowski, Jankiewicz, Jankwicz, Jazlowiecki, JedIenski, Jugoszewski, Jurkowski, Kaczycki, Kaimir, Karnicki, Karski, Kazimir, Kietczewski, Klonowski, Kobylinski, Kolaczkowski, Konarski, Koplewski, Korzybski, Kossowski, Kowalski, Kozietulski, Kozubski, Krobanowski, Kruszewski, Krzywinski, Kunicki, Leszczynski, Lewikowski, Lidzbinski, Lipski, Lubianski, Lasicki, Lubnicki, Machowski, Magnuski, Malezewski, Malechowski, Mianowski, Mieczykowski, Mikolajewski, Milewski, Milkowski, Mlynkowski, Narbut, Obornicki, Oborski, Odechowski, Oporowski, Orlikowski, Ossowski, Paliszewski, Pekostawski, Piotraszewski, Piotrowski, Piwka, Pniowski, Pomorski, Posadowski, Probolowski, Przeborowski, Przezwicki, Psarski, Puczniewski, Pukoszek, Radohski, Radunski, Radzanowski, Radziatkowski, Rajmir, Razek, Regowski, Rekowski, Rogowski, Rogozinski, Roguski, Rohozinski, Rokuc, Rudgki, Salawa, Sczyjenski, Skarbek, Skoraszewski, Skoroszewski, Skuba, SIaka, Slomka, Slomowski, Slomski, Stysz, Sokulski, Starosiedliski, Starosielski, Starski, Suchodolski, Swoszowski, Szepig, Szuk, Tafilowski, Telszewski, Toczylowski, Toczynski, Toczyski, Traczewski, Trzebinski, Tworowski, Tworzyanski, Ustarbowski, Warakowski, Warszycki, Wat, Wazynski, Widawski, Wielobycki, Wigerski, Wiszowaty, Wojenkowski, Wojewodzki, Wolczek, Wolynski, Woszczynski, Woyczynski, Wyhowski, Zawadzki, Zytynski.
Verändert führen das Wappen die Ustarbowski, Labianski und Wiserski: über dem Abdank ein goldnes Doppelkreuz, über diesem ein Stern; Helmschmuck: drei Straußenfedern, die Machowski, Buczacki und Jaztowiecki: der Helmschmuck ist ein halbaufwachsender Löwe, der das Abdank Wappenbild in den Pranken hält; diesen Helmschmuck erhielt Mikolaj Machowski von dem Kaiser Karl für Auszeichnung gegen die Türken, die Chalecki: das Abdank - Zeichen ist oben besetzt mit einer Pfeilspitze, Helmschmuck ist ein Geierflügel, von links nach rechts von einem Pfeil durchschossen, die Jlgowski und Karnicki. das Abdank - Zeichen ist oben besetzt mit einem mit der Spitze nach oben gerichteten silbernen, ungefiederten Pfeil, dessen Schaft in der Mitte von einem goldnen Ringe umgeben ist, Helmschmuck sind drei Straußenfedern: die Vermehrung durch Pfeil und Ring erhielt ein Jlgowski von dem polnischen Könige bei einem Ringschiessen in Breslau, wo er seinen Pfeil durch den in die Luft geworfenen Ring schoss; dieses neue Wappen wird nach ihm Jlgowski genannt, die Eygird: Feld silbern, der Balken rot, belegt mit senkrecht gestürztem Schwerte.

Abszlang
Achinger
Akszak

Alabanda.
In schwarzem Felde ein silberner Halbmond, aus dem ein weißer, links gekehrter Pferdekopf mit Hals aufwächst; Heimschmuck fünf Straußenfedern. Es wird auch Albalant genannt. Beide Namen sind augenscheinlich eine Verstümmelung von Alba Luna. Dieses Wappen führte Jasnach oder Lucidus, ein Italiener, der in Polen der erste Bischof von Kruschwitz war, 993 starb. Auch dem 1391 auf den Bischofstuhl von Plock berufenen Italiener Mamphiolus wird dieses Wappen zugezählt. Es wurde bisher angenommen, daß das Wappen in Polen nicht weiter geführt worden sei, doch wird es in Krakauer Gerichtsakten vom Jahre 1448 beschrieben und dort Belina genannt. Es muss das Wappen aber doch als ein, vielleicht durch Angehörige der beiden Bischöfe eingeführtes angesehen werden. Als Träger dieses Wappens legitimierten sich um 1825 in Polen die:
Duleba, Frezer, und Koproski.

Alaba Luna

Amadej.
In rotem Felde ein silberner, goldgekrönter, linkssehender Adler, ohne Schwanz, mit ausgebreiteten Flügeln und Fängen, im Schnabel einen goldenen Ring; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde auch Amadrow und Opala genannt. Es ist aus Ungarn eingeführt. Amadej, ungarischer Wojewode, unterstützte mit Geld und Leuten Wladyslaw Lokietek zur Wiedererlangung des polnischen Throns 1320, erhielt von diesem das Schloß Pelcz bei Wiglica und ließ sich in Polen nieder. Dieses Wappen wurde von den Ptaczek und Suskrajewski verlassen, die das W. Kownia annahmen. Dann führten dasselbe die: Amadej, Msurowski, Walewski, Wlostowski.

Amadrow
Ancuta
Awdancz

Baran
Baryczka
Bawol
Baybuza
Beczka

Belina.
In blauem Felde drei silberne Hufeisen, mit den offenen Seiten je nach rechts, links und unten gekehrt, das mittelste oben mit einem gestürzten Schwerte besteckt; Helmschmuck: ein goldgepanzerter, hauender Schwertarm. Es stammt aus Böhmen und führt seinen Namen nach der dortigen Stadt Belina. Einige dieses Geschlechts gingen mit der Prinzessin Dabrowka 963 nach Polen und ließen sich hier nieder: Zelistaw Belina war Heerführer des Königs Boleslaw III. gegen Swentopelk von Mähren, zeichnete sich in diesem Kriege aus, in dem er einen Arm verlor; der König vermehrte das Wappen mit dem Schwerte und dem Schwertarm, 1103. Die vielfach angenommene Abzweigung dieses Wappens von dem Wappen Jastrzebiec ist nicht aufrechtzuhalten.
Dieses Wappen führen die: Barzyrnowski, Belina, Borkowski, Boryslaw, Borzym, Borzyrnowski, Brzozowski, Bylina, Chwalecki, Czechowski, Falecki, Goleniowski, Grocki, Gruszczynski, Gutczewski, Jaszczoltowski, Kadlubowski, Kedzierski, Kedzierzynski, Kraska, Leszczynski, Lochowski, Wochowski, Naropinski, Okufi, Ossowski, Podhorecki, Porudenski, Praimowski, Proskowski, Rachowski, Sarbinski, Sekucki, Skup, Skupienski, Skupiewski, Stawski, Suski, Szczytnicki, Szpakowski, Tabulski, Taranowski, Tarapowski, Tegoborski Telatycld, Wandrowski, Wagrowski, Weerski, Wesierski, Wiereiechowski,
Zalutynski, Zdanowski, Zeligowski.

Belty.
In rotem Felde drei silberne Bolzen / Pfeile; (Belty) über kreuz gelegt und zwar zwei je schrägerechts und schrägelinks  mit der Spitze nach unten, der dritte senkrecht mit der Spitze nach oben stehend; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es ist schon unter dem Fürsten Ziemowit um 880 einem Ritter, der sich im Kampfe gegen die Mähren besonders auszeichnete, erteilt worden. Dasselbe führen die: Bett, Bettowicz, Boltz, Chochonski, Chochorowski, Cirisser, Oraniewski, Januszowski, Jodzieszko, Kierdej, Koledowski, Kolenda, Pietrzycki, Pilinski, Potarczycki, Poiarycki, Poiniak, Pozorzycki, Amiechowski, Aniechowski, Stradecki, Strzelnicki, Wolszleger, Zwierkowski.

Berszten
Biala

Bialynia.
In blauem Felde ein silbernes, nach oben geöffnetes Hufeisen, das ein goldenes Kavalierkreuz umschließt und oben mit einem aufrechten, silbernen Pfeil besetzt ist; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es ist eine Vermehrung des Wappens Jastrzebiec. Ein Ritter dieses Stammes steckte in dem Kriege, des Königs Wladyslaw Lokietek gegen den deutschen Orden 1332 das Lager des letzteren durch einen geschickten Pfeilschuss in Brand, wodurch ein vollständiger Sieg der Polen vorbereitet war. Zum Andenken erhielt der Ritter vom Fürsten diese Vermehrung seines Wappens, das nach dem Dorfe Bialynia in Masowien, wo der Sieg stattfand, seinen Namen erhielt. Dasselbe führen die: Biatoblocki, Bordzilowski, Cholodecki, Dziedziel, Eynarowicz, Tawrynowicz, Meakowski, Mirski, Niernski, Rzepecki, Sulkowski, Wilczek, Wojcikiewicz, Zablocki, Zyiniewski.

Bibersztein.
In goldenem Felde ein rotes Hirschhorn mit vier Ästen'; Helmschmuck ein gleiches Hirschhorn. Es wurde schon im 11. Jahrhundert in Schlesien von den Biberstein geführt, die von dort 1310 auch nach Polen übersiedelten. Eine Vermehrung dieses Wappens ist das Wappen Rogala. Das Wappen Bibersztein führen die: Bialkowski, Bibersztein, Wohski, Boiszewski, Jazwiecki, Kazimirski, Odroelew, Odrwolff, Radziejowski, Rydalski, Sebienski, Starowiejski.

Bielikoicz
Bielina
Biellzny
 

Bodula.
In blauem Felde drei silberne, pfahlweise gestellte heraldische Lilien; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde in Gerichtsakten in den Jahren 1414 und 1424 Godula und Mozgawa genannt. Ein Ort Mozgawa liegt im Kreise Miechow und war schon im 12. Jahrh. bekannt. Dieses Wappen führen die: Bodula und Wstowski.

Bogorya.
In rotem Felde zwei silberne, abgebrochene, pfahlweise über einander gestellte Pfeilspitzen, die obere aufrecht, die untere gestürzt; Helmschmuck: ein Pfau mit ausgebreitetem Schweife, in dem rechtsgekehrten Schnabel eine Pfeilspitze haltend. Als Ursprung dieses Wappens wird angegeben:
Als Boleslaw der Kühne (1059/82) bei Snowsk die Polowcer bekämpfte, trug sein Oberst Michal Bogorya durch Tapferkeit zum Siege bei, wurde aber durch zwei Pfeilschüsse in die Brust schwer verwundet; Boleslaw zog ihm eigenhändig die abgebrochenen Pfeile aus der Wunde und gab ihm zur Erinnerung die zwei Pfeilspitzen in das Wappen, das aber den Namen Bogorya behielt. Es war dies wohl nur eine Vermehrung des Wappens, in welchem ursprünglich vielleicht nur ein Pfau war. Die Heimat des schon viel früher hervorgetretenen Geschlechts war wohl Bogorya in der Wojewodschaft Sendomierz.
Dieses Wappen führen die: Bogorya, Bohomolec, Braczkowski, Buczkowski, Corski, Gorski, Gniazdowski, Owiazdowski, Jarninski, Kampka, Kolanowski, Kurzeniecki, Kwaskowski, Maciejowicz, Magnuski, Minowski, Mokronowski, Ochowski, Podlewski, Porebny, Porebski,

Bokij
Bolescic
Bolesta
Boleszczycy
Bonarowa

Boncza.
In blauem Felde ein silbernes, springendes Einhorn; Helmschmuck: ein halb aufwachsendes Einhorn. Dieses Wappen kam aus Italien nach Polen und zwar zuerst durch Klemens Mierzb, der als Bischof von Breslau 1027 (150 Jahre alt) starb, und dessen Bruder Bonifacius Mierzb, der schon mit Klemens 988 nach Polen gekommen war. Er wurde von Mieczyslaw I. mit Gütern bedacht und legte bei dem Schloss Kozlow in Masowien unweit Czersk ein Dorf an, das er Boncza nannte, welcher Name polnisch gleichbedeutend mit Bonifacius ist; doch wird auch wieder angegeben, daß der italienische Familienname Bontempo (gute Zeit) gewesen und daraus Bon czas (czas: die Zeit) und abgekürzt Boncza entstanden sei, als Name der Familie, der Besitzung und des Wappens. Dieses Wappen führen die:
Badeni, Badowski, Bartoszewski, Bartynowski, Barwikowski, Bialobrzeski, Bochdan, Boniecki, Braciejowski, Brzeski, Brzostowski, Bukowski, Bukszewski, Bystrzycki, Charleski, Chmielecki, Chodnowski, Chometowski, Chroscichowski, Chrosciejowski, Chylinski, Domagalski, Dygulski, Fredro, Gasparski, Gluski, Gottartowski, Gozimirski, Grochowski, Gulinski, Izycki, Jablonski, jacimierski, Kamodzinski, Kargowski, Klonowski, Kotarski, Krakaw, Krakowiecki, Kreski, Krzewski, Kulikowski, Kulwinski, Kulacki, Kunicki, Lisowski, Lubkowski, Markowski, Miaskowski Mieczkowski, Modzelewski, Moraczewski, Moraniecki, Niedabylski, Nympcz, Olfinier, Osmolski, Ottenhausen, Parchwicz, Pioro, Pokrzywnicki, Postolski, Postruski, Prawidlnicki, Przywninski, Radawiecki, Radowicki, Romanowski, Rutkowski, Rybezewski, Sienicki, Skarzinski, Skoczewski, Skokowski, Skorowski, Skrzynecki, Skwarski, Socha, Solikowski, Srzebiecki, Strzebielinski, Stogniew, Strzebiecki, Strzebielinski, Strzeszkowski, Swaraczewski, Szablowski, Szarewicz, Szerzenski, Szuszkowski, Tabiszewski, Tomaszowski, Trebecki, Troszczel, Truszkowski, Turno, Turobojski, Uzdowski, Wagniewski, Wilga, Wilgierd, Zeromski, Zimnoch, Zolkiewski, Zrebiecki. Es führen die Bartoszewski das Feld rot.

Boreyko
Borzym

Boycza.
Ein goldenes dreifaches Kreuz in rotem Felde, auch wohl das Kreuz silbern, das Feld blau; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird auch Modzele und Piaszczna genannt. Es war schon 1390 in Polen heimisch. Die Heimat des Geschlechts ist in Masowien anzunehmen, wo mehrere Ortschaften Modzele liegen. Dasselbe führen die:
Babinski, Borawski, Drozdowski, Legniewski, Modzelewski, Rekowski, Zakliczewski.

Bozawola.
In blauem Felde ein nach unten geöffnetes silbernes Hufeisen, das ein silbernes Kavalierkreuz einschließt und oben mit einem solchen Kreuze besetzt ist, unter dem Hufeisen ein nach oben geöffneter, goldner Halbmond; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird angegeben, daß einem Ritter des Wappens Lubicz, der zur Nachtzeit den Feind überfiel und besiegte, von Ziemowit, Fürsten von Masowien, diese Vermehrung seines Wappens durch den Mond verliehen worden sei und den Namen Bozawola (Gottes Wille) erhalten habe. In Masowien liegen zwei Ortschaften dieses Namens.
Dieses Wappen führen die: Chrostnica, Gasecki, Gorski, Goscimirski, Jemielski, Kolupajlo, Kornorowski, Kosciminski, Madyowski, Ostrowiec, Radziminski, Reymunt, Romanowski, Rowinski, Rzeczkowski, Siesicki, Szczyrski.

Bozawola
Bozenlec
Bozezdarz
Bradacice
Brama
Bratczyc
Bratkowski

Brochwicz.
Das Wappenbild ist ein Hirsch, ursprünglich wohl schwarz in silbernem Felde; doch kommen verschiedene Variationen des Bildes wie auch der Farben vor. Es ist in Polen schon vor dem Jahre 1300 heimisch und führte in Kleinpolen den Namen Opole, in Großpolen aber Nialko. Hier war der Stammsitz des Geschlechts wohl das Dorf Nialko bei Wollstein im Großherzogtum Posen. Ein Geschlechtszweig nannte sich Brochwicz (führte den Hirsch schwarz mit rotem Geweih, die linke Stange abgebrochen, die rechte mit vier Enden), siedelte sich aus Polen frühzeitig in Schlesien an, nannte sich dort später Brauchicz und Brauchitsch. Nachdem die Benennungen Opole und Nialko wegen Besitzänderung des Geschlechts in Vergessenheit kamen, trat der Name Brochwicz, aber auch die Bezeichnung Jelen (der Hirsch) an deren Stelle. Als Veränderungen des Wappens werden von den Heraldikern, unter Beisetzung einer besonderen Nummerzahl, genannt:

Brodzic.
 In rotem Felde ein Kleiner, goldener Ring, auf dessen äußerem Rande, gleich weit von einander entfernt, drei goldene größere Kreuze stehen, das eine von ihnen genau nach unten gerichtet; Helmschmuck: drei oder fünf Straußenfedern. Der Sitz des Stammes war wohl das Gut Brody in der Wojewodschaft Plock. Es wird angegeben, daß König Kazimierz dieses Wappen einem Besitzer von Brody, der ihn 1041 im Kampfe gegen der. Masowischen Wojewoden Maslaus und die Jazdzwinger mit Auszeichnung unterstützte, ja ihn selbst, der von drei Feinden bedrängt war, durch tapfere Abwehr und Verjagung der Andrängenden gerettet hatte, verliehen hat. Dasselbe, Brodzic genannt, führen die:
Bonikowski, Borodzicz, Brodzic, Brodzicki, Dybowski, Frackiewicz, Kliczewski, Koniecki, Kulwiec, Kunecki, Kurzatkowski, Lipinski, Lacki, Loski, Mojecki, Noyszewski, Ostrzykowski, Pilitowski, Pilitynski, Pinski, Podhorski, Pokutynski, Radomski, Radziminski, Rzymski, Sieromski, Talibski, Wiplar, Wosinski, Wroczynski, Zacharkiewicz, Zawadzki, Zochowski.
Es führen die Zawadzki das Wappenbild silbern.

Brog
Bronic
Brudne Misy
Brzuska
Budwicz
Budzisz
Buyny
Bychawa
Bzura

Chaby
Charyton
Cjocimirski

Cholewa.
In rotem Felde zwei eiserne, mit den Spitzen nach auswärts gekehrte Klammern, zwischen ihnen ein gestürztes Schwert; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt ? Als Boleslaw der Kühne (1059 bis 1082) um 1065 die Preußen, welche in das polnische Land plötzlich eingebrochen waren und mit der räuberischen Beute abzogen, verfolgte, geriet er, in der Nähe des Flüsschen Ossa (im Kuliner Gebiet) in einen dichten Wald, der seinen Weg hemmte. Dort war ein Zimmermann mit Holzfällen beschäftigt. Dieser führte den König mit seiner Schar nicht nur aus dem Dickicht heraus, sondern auch auf kürzerem Nebenwege auf den Feind, der sich im Walde umhertrieb, nun siegreich überfallen wurde. Als bei diesem Zusammentreffen einer der Feinde auf den König eindrang, schlug der Zimmermann, dessen Name Cholewa war, der nur zwei eiserne Klammern in der Hand hatte, mit der einen dem Pferde des Feindes das Bein lahm, daß es stürzte, und mit der anderen den Feind nieder, dessen Schwert ihm dann noch zu weiterem Kampfe diente. Als Belohnung erhielt dann Cholewa vom Könige den Ritterstand, Schwert und Klammern als Wappen und den halben Wald als Eigentum. Sein Geschlecht saß dann auch im nahen Masowien, auf Cholewa im Lande Lomia. Dieses Wappen führen die:
Babecki, Bialochowski, Bobolicki, Borawski, Borowiecki, Brynnicki, Charczewski, Chludzienski, Cholewa, Cholewicki, Cholewinski, Cholewski, Chudzinski, Ciszewski, Czarnowski, Czermienski, Daniszewski, Dobrosielski, Gazdecki, Gazecki, Glaiewski, Gniewkowski, Grzymski, Kamienski, Kitkowski, Kitnowski, Kleukowski, Kolornyjski, Kotarski, Kramkowski, Krzybawski, Kwasieborski, Malonowski, Marszewski, Mitodrowski, Moczulski, Moraczewski, Moszewski, Nowakowski, Obrebski, Opolski, Opatkowski, Paprocki, Pawlikowski, Petrzynski, Peszenski, Pieszkiewicz, Rojowski, Sawicki, Sawiczewski, Skarbek, Sobieszuki, Sokolowski, Stypnicki, Szawlowski, Tluchowski, Tytlewski, Ubysz, Uminski, Wielicki, Wiskiewicz, Zakrocki, Zlowodzki. Es führen die Borawski als Helmschmuck ein silbernes, senkrechtes Beil mit goldnem Stiel.

Chomato
Choragwie

Cielatkowa.
In blauem Felde ein goldner, nach oben offener Halbmond, aus dessen unterer Mitte ein nach der rechten Schildesseite aufwärts gekehrtes Horn eines ebenfalls goldnen Halbmondes hervorgeht; die drei Spitzen der Monde sind mit je einem goldnen Stern besetzt.' Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird in den Gerichtsakten von Krakau von 1399 und 1426 beschrieben und Kucze genannt. Der Zuruf Cielatkowa dürfte wohl von dem Geschlechtsnamen Cielatko abzuleiten sein. Die Heimat dieses Geschlechts wird in der Wojewodschaft Sendomierz oder Sieradz vermutet. Dieses Wappen führen die: Cielatko, Lyko, Orlewski.

Cielepele
Cletrzew

Ciolek.
In silbernem Felde ein rotes, großes Stierkalb mit Hörnern; Helmschmuck: ein gleiches Kalb halb aufwachsend. ?Dieses Wappenbild führte schon der erste polnische Fürst Lech, vertauschte es aber gegen den weißen Adler. In den Gerichtsakten von Radorn von 1411 ist das Wappen beschrieben und Biala genannt. Als dieser Zuruf in Vergessenheit kam, wurde das Wappen nach dem Wappenbilde Ciolek (das Kalb) genannt. Es betrifft dies wohl ein altpolnisches Wappen. Ein Parallelwappen wurde aus Italien eingeführt: Robert Vitellius aus Rom, der ein gleiches Wappen führte, wurde Erzbischof von Gnesen 972, starb 996. Ihm war sein Bruder Paulin nach Polen gefolgt, wo er sich niederließ, seinen Namen Vitellius in den polnischen Ciolek übersetzte, Stammvater der Familie Ciolek wurde. Das alte polnische und das aus Italien nach Polen gekommene lassen sich wohl nicht mehr unterscheiden. Das Wappen Ciolek führen die:
Bielinski, Borkowski, Brzeski, Bzicki, Cetys, Chadzynski, Chedzinski, Cielatko, Ciolek, Czarnoluski, Czuszulowici, Dobroniecki, Dobrzyniecki, Drzewicki, Eynild, Ewil, Gerlachowski, Gluski, Gorczyczewski, Goryszewski, Gutowski, Jarostawski, Jaszewski, Jazgarzewski, Jezowski, Kania, Klausgielowicz, Kornorowski, Korycki, Kossowski, Koszewski, Krzytowicz, Lipowiecki, Lipowski, Macieiowski, Malinowski, Ostrolecki, Pilecki, Podfilipski, Poniatowski, Poswinski, Powsinski, Szadurski, Wlostowski, Wolczynski, Woinicki, Zaleski, Zalecki, Zardecki, Zelechowski, Zielinski, Zulinski, Zylinski.

Czerwnia.
Ein schwarzer, viereckiger Schild ohne Bild in rotem Felde; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde einem polnischen Ritter, der mit seinem Schilde in der blutigen Schlacht von Grunwald 1410 gegen die Ordensritter seine Kraft bewies, von König Jagiello erteilt und Czerwnia (wohl von czerwienid, blutrot werden) genannt. Dasselbe führen die:
Czerwiakowski, Czulicki, Szeczypywo.

Czasza
Czawia
Czerwina
Czewa
Czwalina

Dab.
In rotem Felde ein junger mit Wurzeln versehener Eichenstamm (dab) der sich in der Mitte, wo er auf jeder Seite ein grünes Blatt hat, in drei Äste spaltet, von denen jeder in einer goldnen Eichel endet; Helmschmuck: ein gleicher Eichbaum, doch ohne Wurzel. Stamm- und Wappennamen Dab bezeichnen also gleichzeitig das Wappenbild. Das Wappen war schon um 1340 bekannt; es wird geführt von den:
Achler, Adamczowski, Biskupski, Dab, Dzieriek, Jachowicz, Korzelinski, Kulminski, Skirmunt, Szewinski, Worcel, Zborowski, Zelslawski, Zolad.
Es führen jedoch die Jachowicz in rot-schwarz geteiltem Schilde einen goldnen Ring, besetzt mit drei goldnen Eicheln.

Dabrowa.
In blauem Felde ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, das oben und an jedem Stollen mit je einem goldnen Kavalierkreuz besetzt ist; Helmschmuck: ein Geierflügel, schrägelinks von unten nach oben von einem silbernen Pfeil durchschossen. Dieses Wappen ist eine Vermehrung und Umänderung des W. Pobog und war schon in ältesten Zeiten in Masowien bekannt. Über den Ursprung desselben wird gesagt: Zahlreich war der Feind, die Jazdzwinger, Podlachier, Litauer und Preußen, in Masowien verwüstend eingefallen. Zur Abwehr sammelte sich der Adel einiger Kreise schnell zusammen, doch, da er dem Feinde an Zahl sehr unterlegen war, so wagte der Führer nicht sofort den Kampf, sondern lagerte unweit der Grenze bei Dabrowa, um eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Dieses Lager bemerkte der Feind, überfiel es und zerstreute die Polen. Ein Ritter des Wappens Pobog wollte diese Schmach nicht dulden, wendete sein Pferd und sprengte in den Feind, um sich durchzuschlagen, tötete auch mehrere Gegner. Dieses gewahrten die Polen, eilten ihm zur Hilfe und es wurde der Feind zurückgeschlagen. Zum Andenken, daß zwei Abteilungen der Feinde des Heiligen Kreuzes besiegt worden waren, nahm der Ritter Pobog zu seinem Wappen noch zwei Kreuze hinzu, Der Helmschmuck mag die Bedeutung haben: der Geier, welcher auf den Schlachtfeldern die Leichen aufsucht, galt in alten Zeiten als ein schlechtes Vorzeichen, sobald er sich vor dem Kampfe über dem Heere zeigte; es hatte sich solch ein schlechter Vorbote auch hier den Polen gezeigt, war aber durch Pobog durch einen glücklichen Schuss getötet worden, wodurch die Zuversicht der Polen gehoben und der' ,Sieg errungen wurde. Von dem Orte Dabrowa führt das Wappen seinen Namen. Dasselbe führen die:
Bialoskorski, Bialy, Boczkowski, Boguta, Budzynski, Chociwski, Ciechanowiecki, Czechanski, Dabrowa, Dabrowicz, Dabrowny, Dabrowski, Damiecki, Drocieski, Garlinski, Glodowski, Glotkowski, Grodkowski, Gromacki, Jablonski, Jaczynski, Jakimowicz, Januszewski, Jarzebinski, Jazdowski, Karag, Karasinski, Karniowski, Karniski, Kiszka, Kobuszowski, Kobylinski, Koc, Kocowski, Koldras, Kostka, Laskowski, Lauxmin, Lepkowski, Mikoszewski, Mlodzianowski, Morawski, Mozerka, Mroczek, Napierski, Obidzinski, Pagowski, Plodownicki, Podjaski, Podolec, Porzecki, Purzycki, Rostkowski, Ruminski, Rzechowski, Secyminski, Siemienski, Sierzpowski, Sierzputowski, Smolechowski, Strumilo, Szostak, Tabecki, Talko, Tyrnowski, Waldowski, Wdziek, Zalkowski, Zelkowski, Zgierski, Zukowski.

Dabrowski
Dangiel

Debno.
In rotem Felde ein silbernes, fast den ganzen Schild überziehendes, aber schwebendes Balkenkreuz, unten links begleitet von einem kleinen Abdankzeichen; Helmschmuck: zwischen zwei Büffelhörnern ein goldnes Kirchenkreuz. Über den Ursprung wird gesagt: Als die Tataren 1240 Polen überfielen, plünderten sie auch das Kloster zum Heiligen Kreuze auf Lysa gora bei Sendomierz, aus welchem sie ein reich in Gold und Steinen eingefasstes Stück Holz des heiligen Kreuzes mitnahmen. Als nun die Tatarei durch unglückliche Naturereignisse und Krankheiten heimgesucht wurde und der Chan mit seinen Großen in Beratung über die Ursache dieser Heimsuchungen trat, wurde die Meinung geäußert, daß der Christengott die Wegnahme dieses Kreuzes räche, daß man dieses zurückgeben möge. Der Chan entschloss sich hierzu und wählte zum Überbringer einen in tatarischer Gefangenschaft befindlichen Polen Dembrot und eine ebenfalls gefangene Polin vom Stamme Abdank. Als diese die heilige Reliquie nach der Heimat zum Könige brachten, von dem sie dann dem Kloster wieder zugestellt wurde, erhielt Dembrot vom Könige das Schloss Debno mit weiten Gütern und das Kreuz als Wappen. Dembrot vermählte sich mit der ihn begleitenden Jungfrau und nahm deren Wappen als Nebenfigur in das seine auf. Dieses wurde nach dem Schlosse Debno genannt. Dieses Debno lag wohl im Kreise Nowotarg Jetzt Neumarkt am Dunajec. ? Es wird dann aber auch wieder gesagt, daß Dembrot ein Gefangener der Skythen gewesen sei. Es würde sich auch die Jahreszahl verschieben müssen, da das Wappen schon 1178 bekannt war. Dieses Wappen führen die:
Bidzinski, Bochotnicki, Bochotrycki, Boczarski, Borowiecki, Brodzieniec, Cieminski, Czayka, Czaykowski, Czermienski, Czerminski, Czyrninski, Debinski, Dernbrot Gemborzewski, Glowacz, Gologorski, Goworzynski, Hnatkowski, Karzel, Koreywa, Krzyianowski, Mielinski, Natkowski, Olegnicki, Pekostawski, Piekarski, Pinczowski, Potworowski, Pozowski, Siemienski, Sieninski, Siennicki, Siennowski, Skronski, Stanski, Starnawski, Stojewski, Sulimowski, Zyra.

Deborog
Dekaloga
Denis
Deszpot

Doliwa.
In blauem Felde ein silberner, linker Schrägebalken, belegt mit drei roten vierblättrigen Rosen; ? Helmschmuck: zwischen zwei Elephantenrüsseln drei rote Rosen pfahlweise gestellt. Einige Familien führen das Feld rot. Über den Ursprung wird gesagt: Die Polen hatten erfahren, daß die Jazdzwinger sich des Schlosses Liw in Masowien bemächtigen wollten und hatten sich in der Nähe desselben in Hinterhalt gelegt. Der Feind, der von Anwesenheit der Polen nichts wusste, sich auf der andern Seite des Schlosses gelagert hatte, schickte Einen zur Kundschaft vor. Diesen bemerkte ein Ritter des Wappens Poraj und näherte sich ihm. Im Gespräch wusste er ihn in dem Glauben zu erhalten, daß er Befehlshaber in Liw sei, und ging anscheinend auf den Vorschlag des Jazdzwinger ein, seinem Fürsten gegen hohe Entschädigung zur Einnahme von Liw behilflich zu sein, begab sich auch in das feindliche Lager, um mit dem Fürsten selber das nähere zu besprechen, der ihm nach Erfolg reiche Geschenke und Ehren verhieß. Der polnische Ritter bezeichnete dem Fürsten Zeit und Ort zur Aufstellung seiner Kräfte, während er für Öffnung der Tore sorgen würde. Der Pole begab sich darauf zurück, teilte seinem Hetman die Verabredung mit. Dieser ließ, sobald der Feind an den Ort gerückt war, diesen umzingeln. Ein unerwarteter Angriff von allen Seiten überraschte die Jazdzwinger, die teils flohen, teils der polnischen Waffe erlagen. Für seine Tat erhielt der Ritter von dem Könige dieses Wappen: zu der Rose, die der Ritter im Wappen Poraj bereits führte, wurden zwei Rosen noch hinzugefügt und auf einen Balken gesetzt, der den Weg bedeuten sollte, auf welchen der Ritter zwei Parteien, Feind und Freund, zur Erlangung des Sieges geführt hatte. Dieser Weg führte do Liwa (nach Liw), deshalb wurde das Wappen Doliwa genannt. Es ist die Zeit nicht angegeben, doch war das Wappen schon 1099 bekannt. Dasselbe führen die:
Andruchowicz, Andruszewicz, Badowski, Balcerowicz, Berith, Bieniacki, Blotnicki, Bobrownicki, Bogdanski, Borna, Boruchowski, Brzezinski, Chanowski, Ciecholewski, Cieleski, Ciemierzynski, Czindalski, Daniewicz, Debinski, Dier, Dobiesz, Dobrot, Dobrowolski, Dobrucki, Doliwa, Drabsth, Drobot, Duniewicz, Dzieczenski, Dzik, Falkowski, Gezek, Glazejewski, Glazowski, Glebocki, Gojski, Gonsecki, Gorski, Gorzycki, Goscinski, Gozdowski, Gozdzecki, Gozdzki, Gozirnirski, Grajewski, Graniewski, Guzowski, Iraszewski, Iruszewicz, Jamiolkowski, Janski, Jelitko, Jemiolkowski, Kadlubicki, Kadlubski, Kleczkowski, Klichowski, Kloczowski, Knot, Kopacz, Kosinski, Koszczyc, Koszernbar, Kot, Kozuchowski, Kruszecki, Langenau, Lipski, Lubienski, Lutko, Lukomski, Lyszkowski, Machwicz, Miloslawski, Mleczko, Moraczewski, Naczko, Naszyniec, Natko, Noswicki, Nowomiejski, Ochimowski, Olszynski Paszek, Pepowski, Podleski, Porzecki, Przekuleja, Purzycki, Radecki, Rozrazewski, Rozycki, Rykalski, Rykowski, Rzeszowski, Sadkowski, Sawinski, Sicinski, Sielnicki, Siemakowski, Silnicki, Skapski, Skarbek, Skawinski, Slesinski, Smolinski, Sobocki, Sokolowski, Sreczkowski, Stapczewski, Starzynski, Stepczenski, Stepski, Strawinski, Stronski, Suski, Syruc, Szczynski, Teuto, Trzecki, Wlodkowski, Wolski, Wrzebski, Zacharzewski, Zakrzewski, Zalchocki, Zaleski, Zelecki, Zembrzuski, Zielecki, Zielinski, Zydowski.

Dolega.
In blauem Felde ein silbernes, nach unten geöffnetes Hufeisen, oben besetzt mit einem goldnen Kavalierkreuz, in der Öffnung des Hufeisens ein silberner gestürzter Pfeil, dessen Spitze, hervorragt; Helmschmuck: ein GeierflügeI, von links nach rechts von einem silbernen Pfeil durchschossen. Über den Ursprung des Wappens wird angeführt: In dem Kriege des Königs Boleslaw Krzywousty (1102-1139) gegen die Preußen schoss ein Ritter Dolega des Wappens Pobog aus einem Hinterhalte so glücklich, daß er den Führer der Preußen vom Pferde tötete, dessen bestürzte Leute dann von den Polen mit Erfolg überfallen wurden. Als Belohnung erhielt Dolega zu seinem Wappen Pobog den Pfeil, und das neue Wappen wurde nach ihm genannt. Dasselbe führen die:
Babicki, Baczewski, Bartnicki, Bielski, Bogaszycki, Boreyka, Borsa, Brudzewski, Burczak, Burnak, Bychawsky, Carnevalli, Chodacki, Chodakowski, Ciernniewski, Cieszkowski, Czyganski, Gzyndacki, Dabrowski, Dluiniewski, Dminski, Dobrzykowski, Dolega, Dolegowski Domniewski, Dusinkiewicz, Dziedzicki, Dziubinski, Dziublewski, Erninowicz, Gajewnicki, Galemski, Gizinski, Gorecki, Grabianka, Grabowski, Grabski, Grzebski, Gzowski, Jarmult, Jasienski, Jastrzebski, Jerzmanowski, Jurgielewski, Kalicki, Karnienski, Karniewski, Kawiecki, Kliczewski, Kobiernicki, Koblinski, Komorowski, Kossowski, Kostkowski, Koszkowski, Kowalewski, Kozierowski, Kretkowski, Kretowicz, Krusinski, Krzymuski, Kubalski, Kuberski, Kurklanski, Kutklanski, Lamparski, Lasocki, Laszany, Leski, Lewandowski, Luboradzki, Laczynski, Lukowski, Makowiecki, Mazowiecki, Mdzewski, Melitz, Mlicki, Mohylowski, Monstwij, Monstwild, Mostowski, Mycielski, Mysliborski, Nalepinski, Narzymski, Nestorowicz, Niesulowski, Niewiadoniski, Niski, Nitostawski, Nosarzewski, Olszowski, Osiecki, Ossowski, Ostrowicki, Otocki, Owidzki, Piskorek, Piskorski, Podlewski, Podyminski, Proniewicz, Radzimin, Radzirnowski, Radziwilowicz, Rogcieski, Roszkowski, Rusienski, Rycharski, Rykaszewski, Secernski, Sierakowski, Sklotowski, Skwarski, Stucki, Sluzowiecki, Sobiejuski, Sobierayski, Sobinski, Sobocki, Srebrowski, Srzenski, Starozrebski, Sutocki, Swietochowski, Szarszewski, Szczepanski, Szczerbinski, Szczutowski, Szczytowski, Szeptycki, Szornel, Szyrma, Szyszka, Tochman, Topczewski, Trupelski, Trzcinski, Turski, Ulinski, Werminski, Wierzbowski, Witkowicki, Wrzosek, Wypczynski, Wysocki, Zabienski, Zakrzewski, Zaleski, Zeleski, Zelewski, Zieleniewski. Es führen die Sierakowski das Feld rot.

Donhoff
Drobysz

Drogomir.
Drei silberne, gepanzerte und gespornte, im Knie gebogene Beine, mit den Schenkelabschnitten in der Mitte des roten Feldes zusammenstoßend; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Ober den Ursprung wird angegeben: Einem Ritter Drogomir wurden in der Schlacht gegen die Deutschen auf dem Hundsfelde 1109, in der er selbst gefochten hatte, zwei Söhne erschlagen, drei blieben leben, aber schwer verwundet, einem jeden musste ein Bein abgenommen werden. Als dann nach der Schlacht der König Boleslaw III. die Verwundeten sah, gab er dem betrübten Vater nicht nur weite Güter, sondern auch dieses Wappen. Dann wird aber wieder gesagt, daß dieses Wappen kein verliehenes sei, sondern ursprünglich den Zuruf und Namen Borzym gehabt habe. Dasselbe führen die:
Drogomir, Gorsicki, Kikut, Kulikowski, Latoslawski, Niesten, Potrykowski, Ramotowski, Romatowski, Rometowski, Sadowski, Uszak.

Drogoslaw.
In rotem Felde ein silberner, nach unten geöffneter halber Ring, oben besetzt mit einem silbernen gefiederten, mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeil; Helmschmuck: fünf oder drei Straußenfedern. Es gleicht dieses Wappen dem Wappen Ogonczyk und wird mit diesem oft verwechselt. Es wurde um 1333 aus Schlesien von einem Ritter Drogoslaw eingeführt, der sich in Großpolen niederließ. Einem Vorfahren desselben soll dieses, nach ihm benannte Wappen verliehen worden sein, weil er, von dem Feinde ganz eingeschlossen, wie in einem Ringe, mit seinem Schwerte sich mutig einen Ausgang bahnte, den Ring also durchbrach. Dasselbe führen die:
Bakowinski, Bartoszewski, Buchowiecki, Bukowiecki, Bukowinski, Chelstowski, Czaplinski, Czieniowski, Dabrowski, Gorzycki, Herstopski, Kuszel, Laskowski, Pierzcien, Romankiewicz, Rdultowski, Skorzewski, Srzemski, Tolwinski, Truskowicz, Truszko, Truszkowski, Wieckowski.

Druck

Druzyna.
In goldenem Felde ein silberner, in Form eines umgekehrten S fließender, schwebender Fluss; Helmschmuck: 2 Jagdhörner (Elephanten?Rüssel). Das Wappenbild wurde früher auch Krzywasn (wohl von Krzywa S = krummes S) genannt, sein Zuruf war Druzyna, und zwar nach dem Flüsschen Druzyna, das neben dem Flüsschen Srenlawa zur Weiches fließt. Es veränderte sich das Wappen später in das Wappen Sreniawa. Die Heimat des Geschlechts Druzyna, das später Sreniawa hieß, ist wohl in der Wojewodschaft Krakau. Dieses Wappen wird noch von einigen Familien geführt, die sich aber zum Wappen Sreniawa rechnen.

Drya.
In goldenem Felde ein roter, linker Schrägebalken, belegt mit drei silbernen, viereckig in Gold gefassten Edelsteinen; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Der Name Drya bedeutet das Wappenbild, ist aus trzy (drei, nämlich Edelsteine) entstanden. Es ist das Wappen ein eingeführtes, man sagt aus Böhmen, richtiger wohl aus Burgund. Als erste Ansiedlung in Polen gelten die Dörfer Lubrze, Klebowo, Widzim usw. an der Westgrenze Großpolens. Ein Zweig des Geschlechtes, Mutyna genannt, hatte sich schon im 13. Jahrh. an dem Einfluss des Dunajec in die Weichsel niedergelassen. Nach demselben wird das Wappen auch Mutyna genannt. Dasselbe führen die:
Borysowicz, Borzejowski, Boiejowski, Chlapowski, Czyiewicz, Czyiewski, Drya, Dryniakiewicz, Dryon, Dyament, Dyamentowski, Dziechtarski, Dziembinski, Estka, Gablinski, Galezki, Gorecki, Grabienski, Grodziecki, Jenicz, Kiszewski, Kopydlowski, Kozaryn, Krepsztul, Kwinta, Lisiecki, Lisiewski, Lukornski, Modlibowski, Modliszewski, Mroczynski, Mutyna, Orzelski, Osiecki, Radecki, Rudzicki, Runowski, Siaski, Tawtygierd, Tomicki, Trambczynski, Troynik, Wysocki, Zernicki.
Es führen die Osiecki einen rechten Schrägebalken, die Steine grün, golden gefasst.

Drzewica.
In blauem Felde ein goldener, nach oben offener Halbmond, oben und unten begleitet von je einem goldenen, sechseckigen Sterne; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung des Wappens Wird gesagt: Arkadius, ein Ausländer, leistete unter dem Fürsten von Sieradz, Czarny Leszek, Kriegsdienste. Gegen die das Land um 1282 verheerenden Litauer als Vorhut entsendet, bemerkte er dieselben sorglos umherstreifen. Mit den ihm anvertrauten Leuten warf er sich auf dieselben mit Erfolg, beschäftigte diese, die mit Beute beladen waren, so lange bis die nachrückenden Polen, denen er Kenntnis hatte geben lassen, sich auf die Feinde warfen und deren viele niedermachen konnten. Zum Lohn für diese Tat erhielt Arkadius von dem Fürsten außer Landbesitz dieses Wappen, das nach dem im Kreise Opoczno gelegenen Dorfe Drzewica, wo dies Ereignis stattgefunden hat, genannt wird.
Anstatt des Arkadius wird diese Tat aber auch einem Ritter Prokop aus Drzewica zugeschrieben, der einen Stern im Wappen führte, zu demselben die Vermehrung durch Stern und Halbmond erhielt. Dasselbe führen die:
Chmielinski, Czapiewski, Demrik, Dobrowolski, Drzewicki, Duchnowski, Gostkowski, Gostomski, Gran, Jez, Kadlubowski, Kieselewski, Kistowski, Lugowski, Marcinkowski, Mikulowski, Mniszkowski, Pasz, Poplawski, Protaszewicz, Sierzchowski, Skorka, Sokolowski, Stokowski, Wasilewski, Zajaczkowski, Zychcki, Zychecki.

Duboroch
Dulicz

Dzialosza.
In rotem Felde neben einander ein Hirschhorn rechts und ein Geierflügel links; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Als Ursprung des Wappens wird angegeben: Als König Boleslaw III., 1102-1139, mit seinen Rittern auf der Jagd war und zuerst ein Hirsch aufgetrieben wurde, eilte diesem ein Ritter Dzialosza auf schnellem Pferde nach, holte ihn ein, fasste ihn beim Horn und hielt dieses so fest, daß es abbrach; das Horn brachte und schenkte er dem Könige. An demselben Tage gelang es diesem Dzialosza einen Geier, nach welchem er in Gegenwart des Königs seinen Streitkolben warf, so glücklich zu treffen, daß er ihm den Flügel zerschlug, ihn darauf fing. Zum Gedächtnis erhielt er von dem Könige dieses Wappen, das seinen Namen führt. Die Heimat der Dzialosza war wohl das Land Wielun, wo zwei Dörfer Dzialoszyn liegen. Das Wappen führen die:
Bolko, Bredicki, Burzkowski, Cyryna, Dowgialo, Eytmin, Gielgud, Hincza, Jastroniski, Kokolusza, Kokutowicz, Krummensee, Kukulkowicz, Nadobny, Nassadel, Pietkowicz, Ratult, Ratulkowski, Rogowski, Rokuzowski, Salisz, Stanczewicz, Szybinski, Wolczan, Wolczek. Es führen die Dowgialo in rot-silbern gespaltenem Schilde das Hirschhorn silbern, den Flügel schwarz.

Dzieciol
Edele
Gaska
Gaudium
Ges
Geschaw
Gewdancz
Gieralt
Gieysz
Gleysztor
Glexsztowt
Ginwill
Gissa

Glaubicz.
In blauem Felde ein nach links gekehrter Karpfen; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen wurde von den Glaubicz in Schlesien schon um 1361 geführt, kam von dort nach Polen. Dasselbe führen die:
Garwolinski, Gatkowski, Glaubicz, Glaubsowicz, Glinka, Goniewski, Gostkowski, Plonczyk, Plonczynski, Przeciszewski, Przeclawski, Przulawski, Rokossowski, Sabinek.

Gleszyn
Glowa Bawol
Glowa Trupia

Godziemba.
In rotem Felde eine Fichte mit drei grünen Wipfeln, unter denen am Stamm auf jeder Seite ein abgeschnittener Ast, mit fünf Wurzeln; Helmschmuck: ein Mann in Rüstung, die linke Hand in die Seite auf den Säbelgriff gestützt, in der rechten Hand eine gleiche Fichte haltend. Über den Ursprung wird gesagt: Als Sieciech, Wojewode von Krakau 1094 nach Mähren mit Truppen einbrach, hörte er, daß der Feind in der Nähe übernachte. Er wollte diesen überraschen. Bei dem Vormarsch stieß die Vorhut auf einen Hinterhalt und kam mit dem Feinde in Kampf. Ein zur Vorhut gehörender Ritter Godziemba verlor hierbei seine Waffe, ritt deshalb nach einem nahen Walde. Dorthin verfolgte ihn der Mähre, der ihm gegenüber gestanden und gesehen hatte, daß er waffenlos war.
Da sprang Godziemba vom Pferde, riss eine junge Fichte aus dem Boden und schlug damit auf den Mähren los. Dieser hieb mit seinem Säbel zwei Aste von der Fichte, diese wurde aber dadurch von Godziemba nur leichter gehandhabt, er hieb ihn damit vom Pferde, entwaffnete ihn, nahm ihn gefangen und führte ihn dem Hetman Sieciech zu. Zur Erinnerung an diese Tat erhielt er von dem Könige dieses Wappen, das seinen Namen erhielt. Die Heimat des Geschlechts Godziemba war wohl im Kreise Inowroclaw, vielleicht auch in den Kreisen Gostyn und Lomza, wo Orte Godzieby liegen.
Dieses Wappen führen die: Aberwoj, Bartl, Bosakowski, Bouman, Butowcowicz, Butowicz, Buttmanowicz, Chodorowski, Cymdalski, Czekanowski, Czwalina, Czyz, Dabrowski, Dambski, Danielowicz, Falkowski, Gieduszycki, Gierowski, Glowinski, Godebski, Godziemba, Golaszewski, Gorzkowski, Ihnatowicz, Inszkiewicz, Jamiolkowski, Jocz, Jukowski, Kaplicza, Kobylecki, Korzenianski, Kowalewski, Kowalkowski, Kreptowicz, Kretowicz, Krylinski, Kucharski, Laskary, Lubczynski, Lubianski, Lubranski, Maleszewski, Maliszewski, Mintowt, Nizynski, Oborski, Paniewski, Parkosz, Paszewski, Pawlowski, Pucek, Puniewski, Radecki, Rusinowicz, Rusinowski, Sacza, Sierawski, Skrzeczynski, Stawoszewski, Snopowski, Sosnkowski, Sosnowski, Starzynski, Stcminski, Sterpinski, Strekowski, Strzalkowski, Swiecicki, Swiecimski, Sztembarth, Wagleszynski, Wardenski, Wardynski, Wasowski, Wasuczynski, Weglinski, Wieniecki, Wilam, Wojarzinski, Wolski, Wozucinski, Wysocki, Zaleski, Zeromski, Zorawicki, Zurawski.

Gozdawa.
In rotem Felde eine silberne heraldische Lilie; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit einer Lilie. Der Annahme nach ist dieses Wappen einem Ritter Krystyn auf Gozdawa, der sich mehrfach ritterlich ausgezeichnet hatte, von dem Fürsten Wladyslaw Herman im Jahre 1090 erteilt worden; die Lilie soll das Sinnbild makelloser Ritterlichkeit, der Pfauenschwanz Sinnbild der Klugheit sein. Es wurde auch Gozdowa, Gzdow und Gozdzie, nach dem Wappenbilde auch wohl Lilia genannt. Aus diesem Wappen entstand durch Vermehrung das Wappen Poronia. Die Heimat des Geschlechts Gozdawa war wohl Masowien.
Dieses Wappen führen die: Apanowicz, Baczalski, Bal, Biedrzynski Bierecki, Boczkowski, Bohdanowicz, Bohnszewicz, Borowski, Bronicki, Brzozowski, Bux, Chlebowski, Chlusowicz, Chmielewski, Chrapowicki, Chroszczewski, Czekonski, Dandelski, Dedynski, Delpacy, Dobrzymecki, Drahow, Drweski, Dryzna, Dydzinski, Dyszel, Dyszlewicz, Dziersznicki, Dzierzanowski, Fabiankowski, Fedorowicz, Ciazdzinski, Odeszynski, Gierawski, Gdycki, Glowinski, Godaczewski, Godlewski, Golebiowski, Gorczyczewski, Gostkowski, Gozdowicz, Gozdowski, Grajewski, Grot, Hanski, Humiecki, Huminski, Humnicki, Jwaszkiewicz, Jackowski, Jarzabkowski, Jarzembowski, Jasienski, Jawornicki, Jaworowski, Jonernann, Kawecki, Kicki, Korff, Kormanicki, Kostro, Kragniewski, Kykieric, Lebowski, Lewori, Lipinski, Malowieski, Micuta, Mikulicz, Milkont, Moczulski, Alticharski, Muskata, Narwosz, Nerka, Niernira, Osuchowski, Ozochowski, Pac, Pacewicz, Pampowski, Pankowski, Pawlowski, Paidziernowicz, Peptowski, Piasecki, Pieczyhojski, Piotrowski, Podbereski, Pornarnacki, Popowski, Przedborski, Punikowski, Ramsza, Reklewski, Reut, Rossowicz, Roszkiewicz, Rubifikowski, Rusienski, Ryrnsza, Secimski, Siewruk, Sokot, Sokolowski, Solowski, Stan, Stano, Stanowski, Stawiski, Stepski, Strzemeski, Strzeszkowski, Strzyiowski, Suchszewski, Sudrawski, Sulimowski, Sulocki, Suzin, Telesnicki, Teleizynski, Trypolski, Tryzna, Trzcinski, Trzemeski, Turczynowicz, Turkowiecki, Tyszkowski, Wahanowski, Wituski, Wolczynski, Woykunowski, Zatorski, Zdzarski.
Es führen die Chlusowicz, Ozochowski und Pawlowski als Helmschmuck drei Straußenfedern, ? die Pankowski in silbern?rot geteiltem Felde die Lilie mit gewechselten Farben, doch mit goldenem Bunde.

Gnieszawa
Godula
Godziemba (über 90 Familien)
Golab
Golabek
Golocki
Golpacz
Gonczy
Gozdawa
Gozdowo
Gozdzie

Grabie.
In goldenem Felde auf einem grünen Dreihügel eine aufrechtstehende rote Harke mit sieben Zinken; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen wurde zur Zeit des Königs Waclaw, 1300?05, durch einen Böhmen Grabia in Polen eingeführt, wo es nach demselben und dem Wappenbilde Grabie, dann aber auch Kocina genannt wurde. Der Sitz des Geschlechts war wohl in der Wojewodschaft Sieradz. Dieses Wappen führen die:
Arciechowski, Chocimirski, Czaplicki, Czarniawski, Czarnowski, Dobrogojski, Dobrogost, Dobrogowski, Dobrowolski, Domanski, Droiewski, Gasiorski, Gosciminski, Gogcimski, Grabia, Grabie, Grabski, Gzowski, Jalbrzykowski, Koczynski, Kozikowski, Kroczewski, Kroczynski, Lessel, Lipski, Lubkowski, Luszczewski, Mazowski, Misowski, Moklok, Niepartski, Olbrachcicki, Piesciorowski, Psucki, Radzinski, Rynski, Skaszewski, Slawiec, Swierczewski, Swierkowski, Swierszewski, Swieszewski, Szczuka, Szczypierski, Wabienski, Wadolkowski, Wadolowski, Wisienski, Wiszenski, Wolinski, Wypyski, Wyszenski, Wyszynski, Zaruski, Zawisza, Zloczowski.
Die Gasiorski führen jedoch keinen Dreihügel.

Groty.
In goldenem Felde drei schwarze, nach oben gerichtete Lanzenspitzen (Groty) neben einander; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Der Name bezeichnet gleichzeitig das Wappenbild. Über den Ursprung dieses Wappens ist nichts bekannt, doch wird es als ein altes Polnisches bezeichnet. Dasselbe führen die:
Grot, Paszkowicz, Prokopowicz, Wlocki.

Gryf.
In rotem Felde ein silberner, goldbewehrter, nach links gekehrter, aufrechter, die Vorderpranken spreizender Greif; Helmschmuck: ein mit Kopf, Hals und erhobenen Flügeln, aber die Klauen verdeckt lassender, aufwachsender Greif, einem goldenen, aus der Krone aufsteigenden Jagdhorn (Elephantenrüssel) links zugewendet. Über den Ursprung kann folgendes gelten: Leszek III., Fürst von Polen, 805?15, hatte 14 Söhne, von denen der älteste Popiel zu seinem Nachfolger in der Regierung bestimmt war; den übrigen Söhnen sicherte Leszek noch bei Lebzeiten besondere Teile des weiten Reiches zu, nachdem er sie vorher durch Schwur verpflichtet hatte, die Oberhoheit Popiel nicht streitig zu machen, ihm zur Sicherung der Freiheit (swoboda) des Landes jederzeit Heeresfolge zu leisten.
Von diesen Söhnen erhielten Barnim und Bogdal das Land Pommern, Kazimierz und Wtadystaw, das Land Kassuben, Wratystaw, die Insel Rügen, Przybystaw, Cieszymierz und Otto, die Lausitz, Przemyslaw, Ziemowit und Zemornyst, das Land Brandenburg, Jaxa mit einem anderen Bruder, das Meissner Land, auch Serbien genannt. Allen diesen Söhnen gab Leszek einen Greif zur Kriegsfahne. Die Lechiten führten ursprünglich einen jungen Stier auf ihrer Kriegsfahne, nahmen erst um 550 den weißen Adler als Reichsfahne an. Die Vereinigung beider Tierbilder zu einer Figur hat die Gestalt des Greif entstehen lassen; es ist also der obere Teil dieses fabelhaften Tieres der obere Teil eines Adlers, der untere Teil aber die hintere Hälfte eines Stiers; es ist also die
Darstellung des Greif mit Adlerfängen auch an den Hinterfüssen, oder halb als Löwe wohl keine richtige. . Die Bedeutung dieser zusammengesetzten Figur war wohl die, daß der Stier die Zusammengehörigkeit der Brüder andeuten sollte, der Adler aber, daß sie unter der Oberhoheit des den Adler führenden regierenden Fürsten stehen und auch verbleiben sollten. Dieses Wappen wird auch Swoboda genannt wegen der freiheitlichen Rechte, die den Brüdern verliehen waren, aber auch wegen ihrer Pflicht der Freiheit des ganzen Landes zu dienen.
Die Nachkommen des Jaxa, die von den Deutschen hart bedrängt wurden und denselben tributpflichtig werden sollten, kehrten um 900 etwa nach Polen zurück, die Rechte auf ihr Land an den Herzog von Polen zurückgebend, wofür sie von diesem Güter im Krakauischen und in Schlesien erhielten. Nach ihnen wurde ihr Wappen auch wohl iaxa, dann nach dem Wappenbilde zuletzt Gryf genannt. Dieses Wappen führen die:
Ankowski, Axarnitowski, Babowski, Bakowski, Bawolowski, Belicki, Bielicki, Bieniaiewski, Bobowski, Böbr, Bobrinski, Bobrowicz, Branicki, Brzezinski, Brzezinicki, Burzynski, Butowd, Bykowski, Cedro, Cedrowski, Chamiec, Chamski, Charzewski, Chroniowski, Chronowski, Chycki, Ciepielowski, Czaykowski, Debinski, Dobek, Domaradzki, Gebski, Getkin, Giedzinski, Gladysz, Golabek, Grodzicki, Gryffin, Gumieniecki, Gunther, Gustkowski, Hromyka, Hronowski, Ilsinger, Izyron, Jarken, Jaworski, Jaxa, Kanski, Kawecki, Kepski, Kijehski, Kilski, Kleszczynski, Kobr, Kolaczkowski, Komornicki, Komorowski, Konarski, Kosmynowski, Kossowicz, Kowalewski, Krobanowski, Krukowski, Krynicki, Krzeczewicz, Krzeszowicki, Krzeszowski, Krzyszewski, Kwiatkowicz, Kwiatkowski, Kwiecinski, Latoszynski, Lechowicz, Lesniowolski, Lesniowski, Lipowski, Loboowski, Luzenski, Lotwiszynski, Lowczowski, Lupinski, Makolski, Makowski, Maleszowski, Malachowski, Marcinkowski, Micherowski, Michowski, Mielecki, Mikolajewski, Mikoszek, Milecki, Mirzowski, Molenda, Myrzowski, Nakwaski, Nasiechowski, Nast, Neczwojewicz, Nieklewicz, Noskowski, Odorski, Ossowski, Ostrowski, Otwinowski, Paciorkowski, Panterewicz, Papuski, Pobiedzinski, Podegrodski, Poylios, Prochanski, Radlinski, Ronikier, Rotarski, Rotaryusz, Rozen, Roznowski, Sierakowski Skrzyszowski, Stanislawski, Stojowski, Stroniowski, Strzeszkowski, Studzienski, Swiatopek, Szczepanowski, Szczukowski, Treszka, Trojecki, Trzeciecki, Turski, Ujejski, Ulkowski, Wierzbicki, Wiktorowski, Wilkowski, Wolski, Zajezierski, Zakrzewski, Zamiechowski, Zamierowski, Zaporski, Zeromski, Znamirowski, Zukowski.
Es führen die Kepski in rot-silbern geteiltem Felde den Greif mit gewechselten Farben, als Helmschmuck den Greif wachsend ohne Jagdhorn; die llsinger: in blau-golden geteiltem Schilde den Greif mit gewechselten Farben; als Helmschmuck: den Greif golden, halb wachsend, zwischen zwei Elephantenrüsseln, je golden-schwarz und blau-golden geteilt.

Gryzima.
In rotem Felde drei weiße, nach links gekehrte Füchse, die übereinander stehen; Heimschmuck: drei Straußenfedern. Es ist aus Pommern durch die Bork eingeführt. Diese kamen zuerst nach Schlesien, wo sie sich 1273 schon Borkowicz nannten, dann auch nach Großpolen, wo sie 1346 im jetzigen Kreise Kosten das Gut Gryzyny (Grisina) besaßen, nach dem das Wappen Gryzyna genannt wurde, das sich in Gryzima veränderte. Es wird aber nach dem Wappenbilde auch Liszki (die Füchse) genannt. Dasselbe führen die: Borkowicz, Dulski, Gostynski, Starzynski, Wilski.
Es führen die Dulski jedoch nur einen nach rechts laufenden Fuchs.

Grzymala.
In goldnem Felde eine rote Mauer von sechs Reihen, in derselben ein Tor mit zwei nach außen aufgeschlagenen Torflügeln und aufgezogenem Gitter, auf der Mauer drei gleich hohe Türme mit je drei Zinnen; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz hinter drei fächerartig gestellten Türmen. Einige wollen dieses Wappen durch einen Ritter Zylberschweg oder Zelberszwecht aus Deutschland nach Polen eingeführt wissen, allein es ist eins der ältesten polnischen Wappen, dessen Zuruf Grzymala war. Die Heimat dieses Geschlechts war ursprünglich in Masowien, im Lande Lomza.
Dieses Wappen wurde später vermehrt durch einen in voller Kriegsrüstung in dem Tore stehenden Mann, den linken Arm in die Seite gestützt, den rechten mit einem Säbel bewaffneten erhoben. Diese Vermehrung erhielt Przeclaw Grzymala dafür, daß er 1078 die Stadt Plock tapfer gegen die Jazdzwinger verteidigt hatte, von dem späteren Fürsten Wladislaw Hermann.
Dann wurde das Wappen auch wieder vermindert: Der Fürst Boleslaw Wstydliwy von Polen (1127-79), der den Ritter Grzymala, Besitzer von Goslice in der Wojewodschaft Plock, im Verdacht des Einverständnisses mit dem Fürsten Kazimierz von Kujawien hatte, auferlegte dem Grzymala, aus seinem Wappen den Ritter fortzulassen und als weiteres Zeichen der fürstlichen Ungnade auch das Tor im Wappen geschlossen zu führen.
Eine anderweite Verminderung fand auch noch statt: Als die Litauer mit den Jazdzwingern Masowien überfielen, traten ihnen die Grzymala, Besitzer von Zielony und Slasy, tapfer entgegen, brachten ihnen eine Niederlage bei und verjagten sie. Es wurde ihnen dafür als Anerkennung die Verminderung des Wappens um Ritter und Tor verliehen, so daß sie nur eine glatte Mauer mit den Türmen zu führen hatten, als Gleichnis, daß sie für jene Gegend eine Schutzmauer gewesen seien. In der einen oder andern Form führen dieses Wappen die:
Baranowski, Bartold, Bieganowski, Bieszczycki, Borkowski, Borzewicki, Bossowski, Brodowski, Broglowski, Brzozoglowski, Budziszewski, Bukowski, Businski, Bzowski, Chrostowski, Chwalikowski, Czampski, Czaplicki, Czapski, Czuszewski, Dlugolecki, Dlugoski, Dluski, Dobiecki, Dobrodziejski, Domarat, Domaszewski, Dominikowski, Dzierzanowski, Frankenberg, Garwaski, Gasinski, Gassowski, Glogowski, Gorski, Goslicki, Grabowiecki, Grabowski, Grudzinski, Grzymala, Grzymultowski, Halaczkiewicz, Hawranowski, Hertyk, Hoffmann, Jablonowski, Jazwinski, Jurkowicz, Kaliborski, Kamienski, Kamodzinski, Kazanowski, Kazlowski, Kobylanski, Kobylenski, Koclowski, Koskowski, Krasnopolski, Krzemienowski, Lesniowski, Litwinski, Litwosz, Litynski, Lubanski, Lubiatowski, Ludzicki, Lagiewnicki, Lagiewski, Lagona, Laszewski, Losowski, Ludzicki, Machwicz, Malachowski, Margonski, Meisinger, Mniszewski, Modrzewski, Modrzynski, Morze, Moszczynski, Niecikowski, Niegolewski, Niemira, Ochenkowski, Odachowski, Oleski, Olesnicki, Ostrowski, Pachowski, Parzniczewski, Peczkowski, Piatkowski, Pierzchnowski, Podlecki, Podolski, Pogorzelski, Pogrell, Pokrzywnicki, Potulicki, Pradzenski, Przadzewski, Przeciszewski, Przejrzenski, Przyborowski, Przybyszewski, Rachfalowski, Radowicki, Radziszewski, Raszowski, Remer, Rybczynski, Rybski, Rychlicki, Rymwid, Rynwidowicz, Siedlecki, Siemianowski, Skoczynski, Skotnicki, Slaski, Slezynski, Sliwowski, Slomowski, Smogulecki, Sobolinski, Sojecki, Starzynski, Strekowski, Strzelecki, Suchywilk, Swidrygiell, Swiechowski, Swierad, Swiszowski, Szmerzynski, Targonski, Troszczewski, Trusczynski, Turczynski, Turzanski, Ujejski, Werecki, Wielgorski, Wielogorski, Wieszczycki, Wiewiorowski, Wilamowski, Wilkowski, Wiszniowski

Gzdow
Habdank
Haki
Haubicki

Helm.
In rotem Felde ein geschlossener, silberner Heim, der auf jeder Seite mit einem silbernen Ochsenhorn geziert ist, man findet neben den Hörnern auch wohl noch zwei grüne Eichenblätter; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt: Als im Jahre 1111 die Preussen, mit Pommern vereint, nach Masowien eingebrochen~ waren, wo der Wojewode Maslaus ihnen entgegenzog, war ein polnischer Ritter mit einem feindlichen Führer von riesenhafter Gestalt, der ganz in Stahl gepanzert war, mit einem solchen Helme auf dem Kopfe, in Zweikampf geraten und schlug ihn nieder, wodurch der Mut der Feinde sank, die geschlagen wurden. König Boleslaw verlieh dem Ritter diesen Helm (helm) ins Wappen. Dasselbe führen die:
Helm, Segnicz, Starzynski.

Herburt.
In rotem Felde drei silberne Schwerter, die von unten und von oben schrägerechts und schrägelinks einen in der Mitte schwebenden grünen Apfel durchbohren; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses ursprünglich deutsche Wappen ist 1378 durch die Herburt aus Mähren nach Polen gekommen. Die Herburt führten ursprünglich zwei Schwerter, erhielten jedoch durch Kaiser Karl den Grossen ein drittes Schwert und einen Paradiesapfel ins Wappen, weil sie sich in Ungarn und Sachsen durch Tapferkeit hervorgetan hatten. Sie setzten sich in Ungarn und Mähren fest, wurden dort Paweza genannt, welcher Name auch dem Wappen gegeben wurde. Von einigen Familien wird der Apfel im Wappen noch mit einem Kreuz besetzt geführt. Dasselbe führen die: Guzikowski, Herburt, Hewell, Heybowicz, Koziek, Koziel, Mierzewski, Modrzejowski, Modzelowski, Odnowski, Pawezki, Pawezowski, Skarga, Woronicz, Zawisza, Zyniew.
Die Guzikowski, Modzelowski, Pawezki und Skarga führen über dem Apfel noch ein goldenes Kavalierkreuz.

Hibrida
Hippocentaurus

Holobok.
In rotem Felde ein halber, mit dem Kopf nach oben gestellter. Lachs; Helmschmuck: ein halber Lachs zwischen zwei Jagdhörnern (Elephantenrüssel). Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Als König Boleslaw 1109 im Kriege gegen die Pommern war und in der Gegend von Bydgosc (jetzt Bromberg) das Flüsschen Holobok (später Brahe genannt) überschritt, sah er in diesem eine Menge aufspringender Lachse. Nach diesen warf ein polnischer Ritter Ratuld mit seinem Beile so glücklich, dass ein Fisch in zwei Hälften gehauen wurde. Der König hielt dies für ein gutes Zeichen, und als er am folgenden Tage die Pommern besiegte und Ratuld sich hierbei auszeichnete, gab er ihm dieses Wappen, das nach dem Flüsschen  Holobok oder Olobok genannt wurde. Es wurde später auch wohl Klopot und nach dem Wappenbilde Lososia genannt. Dasselbe führen die:
Bierult, Borecki, Branicki, Cebrowski, Czekowski, Dabrowski, Glowniewski, Klopotek, Latyczynski, Lipnicki, Lipski, Nieczwojewski, Niklowicz, Ratuld, Studzienski, Tarto.

Holowina
Hospody blogoslaw
Hrybun
Hurko
Hutor
Ibrida
Islora
Jacyna

Janina.
In rotem Felde ein silberner Ritterschild mit stahlblauem Rande; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Nach dem Tode der Fürstin Wanda, um 732 wurde die Regierung von zwölf Wojewoden geführt, die aber uneinig lebten, wodurch im Lande eine allgemeine Zerfahrenheit eintrat. Diese machte das Land fast widerstandslos und das benutzten die Böhmen und Mähren zu siegreichen Raubzügen, bei denen sie bis nahe Krakau gekommen waren. Da wusste ein Goldarbeiter Przemyslaw in Krakau die verzagten Bürger und Landleute zu sammeln und zu ermutigen. Unter seiner Anführung zog er mit ihnen nach dem Flüsschen Dlubnia (wo sich jetzt eine Meile von Krakau das Grabmal der Wanda befindet), wo die Feinde ein Lager bezogen hatten. Nicht stark genug die Feinde anzugreifen, ersann er eine List. Er gab einem geschickten Manne den Auftrag, die Bäume abzuschälen, aus den Rinden Schilde machen zu lassen und solche leuchtend weiß und gelb anzustreichen.
Als dies in einem Tage geschehen war, ließ er die Schilde in der Nähe des Waldrandes aufhängen, suchte aber mit seinen Leuten und den sich anschließenden Rittern einen abgelegeneren Ort zum Hinterhalt. Einzelne, vom Orte der Schilde vorsprengende Ritter mussten sich dem Feinde zeigen und zurückreiten. Der Feind vermutete nun, die Schilde sehend, die Polen im Walde und richtete, siegesgewohnt, seinen Angriff dorthin. Plötzlich brach Przemyslaw aus dem Hinterhalt hervor und der Feind wurde geschlagen. Neuer Mut hatte sich der Polen bemächtigt und der Feind wurde aus dem Lande verjagt. Bei der Rückkehr nach Krakau wurde Przemyslaw als Retter des Vaterlandes begrüßt und von den Wojewoden 750 zum Fürsten erwählt.
Nun verlieh er dem, der die Schilde so schnell hatte fertig stellen lassen, einen Schild als Schildesbild. ?Als in dem Kriege des Königs Boleslaw gegen die Pommern, um das Jahr 1000, ein Ritter Janik, der den Schild im Wappen führte, sich besonders ausgezeichnet hatte, gab der Fürst, nach dem Namen des Ritters, dem Wappen den Namen J a n i n a. Die Heimat des Geschlechts, aus dem der König Jan Sobieski stammt, wurde Janina im Kreise Stobnica in der Wojew. Krakau. Das Wappen wird aber auch nach dem Wappenbilde Tarcza (der Schild) genannt. Dieses Wappen führen die:
Axt, Biatoblocki, Bialobocki, Bialobrodzki, Bidzinski, Bielecki, Bielicki, Bielowski, Branicki, Branwicki, Chotelski, Danczykiewicz, Doruchowski, Gabonski, Golubicki, Gulinski, Holubicki, Holubowicz ,Janik, janikowski, janowski, jaroszewski, Jawicki, Jaworski, Kanski, Karski, Kaszewski, Kielczewski, Kolaczkowski, Korzeniowski, Kwasek, Ledzki, Lipnicki, Labecki, Lecki, Leski, Maciejowski, Mszczuj, Narajowski, Necewicz, Olbiecki, Olbienski, Olszbank, Opocki, Pelka, Piasecki, Podlodowski, Poglodowski, Potocki, Przezwocki, Pszonka, Rzeczycki, Rzezenski, Sadlo, Smosarski, Sobieski, Srokowski, Stoinski, Stojewski, Stronski, Strzeszkowski, Suchodolski, Swiecicki, Swierzkowski, Szczypiecki, Tarnawski, Turski, Unieszowski, Urzanowski, Urzazowski, Uszacki, Waszmuntowski, Wiernek, Wierzbieta, Winiarski, Wolicki, Woszyn, Wrzazowski, Zaduski, Zawadzicki, Zawadzki, Zawieprzki, Zbiluta,
Zerzynski, Zulicki.

Jasienczyk.
In blauem Felde ein goldner Schlüssel mit dem Bart nach oben und nach rechts gekehrt; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Als 1037 der Kronprinz Kazimierz, mit seiner Mutter Rixa, des Landes verwiesen war, nach Paris ging und dort in das Benediktinerkloster zu Clugny eintrat, begleitete ihn dorthin sein treuer Knappe Jasienek. Als Kazimierz 1041 auf den Polenthron berufen wurde, kehrte auch Jasienek mit ihm zurück und focht an der Seite des Königs gegen Maslaus und die Jazdzwinger. Das Lager der letzteren galt besonders als Schlüssel (Klucz) zur Besiegung derselben; es wurde mit Glück ein Sturm auf dasselbe ausgeführt, der Feind besiegt. Hierbei wurde der König verwundet. Auf dem Heimritt zu seinem Lager war der König durch den Blutverlust so erschöpft,  dass er im Begriff war vom Pferde zu gleiten. Da war Jasienek, der sich auch bei dem Kampfe tapfer gezeigt hatte, selbst verwundet war, dem Könige behilflich, nahm ihn auf seine Schultern und trug ihn zum Zelte. Für die ihm bewiesene treue Anhänglichkeit und für die kriegerische Auszeichnung verlieh ihm der König dieses Wappen. Der Schlüssel ist ein Zeichen zuverlässiger Treue.
Die Heimat des Geschlechts war wohl Jasion in der Wojewodschaft Sendomierz. Dieses Wappen, das auch Jasieniec und Jasiona, auch redend Klucz (der Schlüssel) genannt wird, führen die:
Barcikowski, Barczykowski, Bielski, Bogurski, Boski, Bucki, Burski, Buski, Chustka, Cwikla, Gamba, Gol, Grzebski, Grzegorski, Grzegorzewski, Hanow, Hayn, Jablonski, Janowski, Jasienczyk, Jasienkowicz, Jasinski, Jaskowski, Jasnogorski, Karezewski, Kluczynski, Klukowski, Kluszewski, Kolubulski, Kowalski, Krajewski, Krulikiewicz, Lichnowski, Lukianski, Lukanski, Lychowski, Michalowski, Miedzychowski, Mijakowski, Ochotnicki, Ostoniecki, Ostowiecki, Ploski, Przeradzki, Przybyslawski, Pstragowski, Radonski, Radowski, Sliwowski, Sluchocki, Stocki, Strupiechowski, Warpechowski, Warpesz, Witowski, Worainski, Zborowski, Zbroski, Zbrozek, Zebrowski, Zegocki. Abweichend führen die Kowalski den Schlüssel mit einem Barte auf jeder Seite.

Jasieniecki
Jasiona

Jastrzebiec.
In blauem Felde ein silbernes Hufeisen, nach oben geöffnet, innerhalb desselben ein goldenes Kavalierkreuz; Helmschmuck: ein Habicht mit halb erhobenen Flügeln, mit dem rechten erhobenen Fuße ein gleiches Hufeisen mit dem Kreuze haltend. Die ursprüngliche Gestalt des Wappens war der Habicht Jastrzab) allein, woher der Name des Geschlechts Jastrzebiec, das seine erste Heimat wohl in der Wojewodschaft Sendomierz hatte, sich dann nach allen Gegenden des Landes zahlreich verbreitete. Über die Vermehrung des alten Wappens wird gesagt: Als zur Zeit des Königs Boleslaw, um 999, der Berg Lysa gora (jetzt Heiligkreuz genannt, zwei Meilen von Bozecin von heidnischen Feinden besetzt war, weiche sich dort unangreifbar hielten, und wie aus Hohn zum polnischen Heere sagen ließen, es möchte doch jemand zu ihnen kommen, um für seinen Christus mit einem der ihrigen einen Zweikampf zu bestehen, dachte ein Jastrzebiec über Mittel nach, um dorthin zu gelangen und den Zweikampf zu bestehen. Er ließ sein Pferd mit Hufeisen beschlagen, die damals in Polen wohl schon lange bekannt, aber nicht gebräuchlich waren, und konnte nun den steilen und glatten Berg hinaufreiten und sich zum Zweikampf stellen. In diesem besiegte er den prahlenden Heiden, der der Verabredung gemäss sich ihm ergeben musste, und den er dem Könige zuführte. Es wurden nun alle Pferde des polnischen Heeres beschlagen, das nun den Berg hinanritt, den Feind angriff und besiegte. Der König verlieh dem Ritter das Hufeisen mit dem Ritterkreuze ins Wappen; Jastrzebiec behielt den Habicht seines ursprünglichen Wappens als Helmschmuck. Dieses neue Wappen behielt den Namen Jastrzebiec. Es wurde aber auch Bolesta, Bolescic, Boleszczycy, Kaniowa, Kudborz, Kudbryn, Kamiona, Lubrza, Nagora und Lazanki genannt.
Aus diesem Wappen haben sich die meisten Wappen, die ein oder mehrere Hufeisen haben, entwickelt. Dieses Wappen führen die:
Abrahamowicz, Abramowicz, Adamowski, Adamski, Albinowski, Arkuszewski, Balinski, Banty, Baranowski, Bartoszewicz, Bartoszewski, Bedzislawski, Bekierski, Beldowski, Belkowski, Belza, Belzecki, Beski, Beykowski, Bialowiejski, Bielanski, Bielewski, Bierczynski, Bierzyinski, Bietkowski, Bieykowski, Bilawski, Bisiowski, Bitkowski, Bninski, Bobowski, Bobrowski, Bogdaszewski, Boguslawski, Bolesta, Bolesz, Borchart, Bordziakowski, Borejko, Borowski, Borszowicz, Boruta, Bossowski, Brodecki, Brodowski, Bromirski, Bruchowski, Brudkowski, Brudnicki, Brzechwa, Brzeski, Brzezicki, Brzozowski, Brzuchanski, Buchowski, Budko, Budkowski, Budny, Bukiewicz, Bukowski, Burski, Butkiewicz, Buykowski, Buzinski, Bylecki Byszewski, Chabicki, Chamscki, Charbicki, Chelmicki, Chelstowski, Chilenski, Chilewski, Chmielecki, Chmielowski, Chocholewski, Chochol, Chodkiewicz, Chorczewski, Chorzewski, Choszczewski, Chromski, Chrzastowski, Chudkowski, Chwalibowski, Chwedkowicz, Chybski, Chylewski, Chyilinski, Cieklinski, Ciesielski, Cieszejowski, Cieszewski, Ciolkowski, Cioromski, Cisowski, Ciszewski, Cudzinowski, Czapiewski, Czarnomski, Czayka, Czaykowski, Czepowski, Czerniawski, Czernicki, Czesiejko, Czeski, Czeszowski, Czezowski, Cziszewski, Czyzowski, Dabrowski, Damianski, Debowski, Dobkowski, Dobrski, Dobrzynski, Domaradzki Domaszewski, Domaszyn, Doranski, Dragowski, Drochowski, Drozdowicz, Drozdowski, Dziankowski, Dziebakowski, Dziecielski, Dziegielowski, Dzierzgowski, Dziewanowski, Dzirwanowski, Erlicki, Ezofowicz, Fabecki, Falecki, Frykacz, Gaszynski, Gembart, Gerszewski, Gibowski, Gieraltowski, Glinski, Gliszcynski, Gloczinski, Glodzinski, Gloskowski, Godziszewski, Golanski, Golawski, Golocki, Gomolka, Gorczycki, Gorczynski, Gorecki, Gosiewski, Golawski, Gostynski, Goszycki, Grabkowski, Grabowski, Grampowski, Grazimowski, Grebecki, Grodecki, Gronostajski, Grudnicki, Grzebski, Grzegorzewski, Grzywienski, Guzowski, Hermanowski, Idzkowski, lwanski, lwonski, Jaczewski, Jaczynski, Jakucewicz, Jaczewski, janikowski, Janiszewski, Janikowski, janowski, Jarocinski, Jasienski, Jaslikowski, Jastrzebecki, Jastrzebowski, Jastrzebski, Jedrzejowski, Jewsko, Jezewski, Jodlownicki, Jodlowski, Julkowski, Jurkowski, Kaczyinski, Kamienski, Kapica, Karasowski, Kardolinski, Karski, Kargnicki, Karwacki, Kainicki, Kaznowski, Kepski, Kierski, Kierzkowski, Kierznowski, Kiwerski, Klamborowski, Klimaszewski, Kliszewski, Klebowski, Kociublinski, Koczanski, Koczowski, Konarski, Konopnicki, Kopanski, Koperni, Kopeszy, Koscielski, Koscien, Kosilowski, Kosmaczewski, Kosnowicz, Kostka, Koszlowski, Kowalewski, Koziebrodzki, Koziobrocki, Kozlowski, Krasowski, Krassowski, Krasucki, Kraszewski, Krepski, Kroszewski, Krzecki, Krzesimowski, Krzywanski, Ksiazki, Kucharski, Kuczkowski, Kuczuk, Kudbryn, Kukowski, Kul, Kulesza, Kuropatwa, Kuzmicki, Kwiatkowski, Lawdanski, Lazanski, Lemnicki, Lesinski, Leszczynski, Ligowski, Lipnowski, Lipowski, Lgocki, Lutomirski, Lagiewnicki, Lazanski, Lemnicki, Lesinski, Leszczynski, Lgocki, Lobodzki, Lukomski, Lukowicz, Lukowski, Luzanski, Lysakowski, Machczynski, Maciejowski, Maczynski, Majer, Majewski, Makomeski, Makowski, Malczynski, Maleczylnski, Malewski, Maloklecki, Maluski, Mankowicki, Mankowski, Marszewski, Maskowski, Maszkowski, Matczynski, Miedzylewski, Mierczynski, Miernicki, Mierzynski, Mietelski, Mikolajek, Milanowski, Milewski, Mirz, Miszyno, Mniewski, Modrzycki, Modrzynski, Morchonowicz, Morski, Mosakowski, Moykowski, Moyski, Msciszewski, Mszczuj, Myslinski Myslizewski, Myslowski, Mystkowski, Mysyrowicz, Myszkowski, Nagora, Nagorka, Nasiegniewski, Nasilowski, Necz, Nemir, Niedrowski, Niegoszewski, Niemira, Niemirowicz, Niemsta, Niemyglowski, Niemyski, Niesiolowski, Niesmierski, Nieweglowski, Niezdrowski, Noniewski, Nowiewski, Nowomiejski, Nowowiejski, Nycz, Oblow, Obniski, Ocieski, Olizarowski, Olszanski, Opatkowski, Opojewski, Opolski, Orlowski, Osiecki, Paczoski, Paczynski, Pakosz, Pakowski, Palczycki, Palkiewicz, Papieski, Paprocki, Pawlowski, Peclawski, Pelczewski, Pelczycki, Pelka, Petkowski, Peszkowski, Petkowski, Pienczykowski, Pieszkowski, Pilch, Pilchowski, Pininski, Piotrowski, Pniewski, Polikowski, Polkowski, Polubinski, Poplawski, Porczynski, Poreba, Powczowski, Preiss, Prokuli, Protaszewicz, Przedpelski, Przedpolski, Przedzynski, Przeradzki, Przestrzelski, Psarski, Pszczolkowski, Pszonka, Rachanski, Racibor, Raciborowski, Raczynski, Radicki, Rembiewski, Rembiszewski, Rembowski, Rodecki, Rogalski, Rogowski, Rosainski, Rotkiewicz, Rozembarski, Roznicki, Roznowski, Rucki, Rudnicki, Rychlowski, Ryfinski, Rytwianski Rzestkowski, Sadlo, Sadzynski, Salomon, Sarnowski, Sasimski, Sasin, Sasinowski, Sawicki, Secemski, Sedzikowski, Sek, Serafini, Siemiatkowski, Siestrzewitowski, Simowski, Skabajewski, Sklodowski, Skopowski, Skorczycki, Skorski, Skorycki Skowronski, Skrodzki, Skrzeszewski, Skrzetuski, Skrzyszowski, Skubajewski, Skubniewski, Sladkowski, Slawecki, Slawicki, Slawiec, Slodkowski, Slugocki, Smiodowski, Smolski, Sobiczowski, Sokolinski, Sokolnicki, Somowski, Srokowski, Stanowski, Starczewski, Stawinski, Stawiski, Stawski, Stokowski, Strachowski Stradowski, Strupczewski, Strzelecki, Strzembosz, Strzeszkowski, Strzyzowski, Stuzenski, Suchorski, Sulenski, Sulinski, Sulaczewski, Sumowski, Swiatecki, Swiecicki, Szalawski, Szantyr, Szaszewicz, Szczemski, Szczepanski, Szczepkowski, Szczesnowicz, Szczyt, Szczytowski, Szebiszowski, Szeczemski, Szomanski, Szulenski, Szumski, Szwab, Szymonski, Taczanowski, Tanski, Tarnawiecki, Temberski, Tempski, Tlokinski, Tlubicki, Tlubinski, Tomczycki, Trzcinski, Trzebinski, Trzepienski, Trzeszewski, Turlaj, Tymicki, Tynicki, Uchacz, Uchanski, Ufniarski, Ulatowski, Unierzycki, Uznanski, Waczkowski, Wadaszynski, Wadolkowski, Waga, Wakczewski, Waszkowski, Wawrowski, Wazynski, Weglowski, Welinowicz, Wesierski, Wezyk, Wierciszewski, Wierzbicki, Wierzbinski, Wierzbowski, Wiewiecki, Wiktorowski, Wirozepski, Witoslawski, Witowski, Witynski, Wnuczek, Wnuk, Wodzinski, Wojciechowski, Wolecki, Wolicki, Wolski, Worainski, Wroblowski, Wydzga, Wykowski, Wyrozemski, Wyrzykowski, Wzdulski, Xiazki, Zadorski, Zagorski, Zakowski, Zakrzewski, Zalesicki, Zaleski, Zalislawski, Zamienski, Zarski, Zarzeczny, Zawadzicki, Zawadzki, Zawidzki, Zawilski, Zawistowski, Zaykowski, Zberowski, Zborowski, Zborzenski, Zdan, Zdanowicz, Zdunowski, Zdzierzek, Zegocki, Zelazowski, Zendzian, Zendzianowski, Zernowski, Zielonka, Zolkowski, Zub, Zykowski, Zymirski, Zytkiewicz.
Die Adamski führen über dem Kreuze noch einen silbernen Ring, oben besetzt mit einer Pfeilspitze; die Chylinski: das Feld rot.


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