| Institut Deutsche
Adelsforschung |
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Miszellen zum preußischen Offizierkorps 1813-1814
Wegweiser zu 3.392 Personalia aus Aufmarschplänen, Verlustlisten,
Dispositionen und Tagebüchern
Über die Befreiungskriege Deutschlands von 1813-1815 sind sehr
viele Werke geschrieben worden, als maßgeblich darf militärhistorisch
immer noch die Darstellung des preußischen Generalstabes gelten (Kriegsgeschichtl.
Abt. des Großen Generalstabes [Hg.]: Das preußische Heer der
Befreiungskriege, 3 Bände, Berlin 1890-1892).
Daneben aber erschien in den Jahren 1817 bis 1818 mit nicht unerheblichem
Materialfülle auch das vierbändige Werk des Militärschriftstellers
Carl Edler Herr und Frhr.v.Plotho (gestorben 1820) mit dem Titel "Der Krieg
in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813-1814", im Einzelnen:
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Carl v.Plotho [Kgl. Preuß. Obristleutnant und Ritter etc.]: Der Krieg
in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813-1814, Erster Theil [Band
I.] oder Zeitraum vom 1.Januar 1813 bis zum 10ten August 1813, mit 26 Beilagen,
Berlin 1817, VI S. (Vorwort), 256 S. (Text) u. 171 S. (Beilagen).
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Carl v.Plotho [Kgl. Preuß. Obristleutnant und Ritter etc.]: Der Krieg
in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813-1814, Zweiter Theil [Band
II.] oder Zeitraum vom 10ten August bis Ende Dezember 1813, mit 29 Beilagen,
Berlin 1817, 557 S. (Text) u. 123 S. (Beilagen).
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Carl v.Plotho [Kgl. Preuß. Obristleutnant und Ritter etc.]: Der Krieg
in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813-1814, Dritter Theil [Band
III.] oder Zeitraum vom Januar 1814 bis zum Frieden von Paris, mit 25 Beilagen
und einem Plan von Wittenberg, Berlin 1817, 527 S (Text) u. 172 S. (Beilagen).
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Carl v.Plotho: Der Krieg in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813
und 1814, Vierter Theil [Band IV]. Der Krieg des verbündeten Europa
gegen Frankreich im Jahre 1815, Berlin 1818
Die in vier Teilen angelegte Schilderung der Kampfhandlungen wird darin
vor allem unter militärischen Aspekten beleuchtet und zwar so detailliert,
daß sich für jeden Tag die Truppenbewegungen rekonstruieren
lassen. Darüber hinaus fügte Frhr.v.Plotho etliche Beilagen an,
in denen ein enormes Potential an familienkundlichem Material enthalten
ist, welche aber auch willkommene formationsgeschichtliche Details liefern,
die im Werk des Großen Generalstabdes nicht verzeichnet sind.
Offizierspersonalia eben aus jener Zeit sind zudem recht selten. Die
letzte gedruckte Rangliste der Kgl. Preußischen Armee erschien im
Jahre 1806, so daß für das Offizierkorps, das durch die Heeresreform
geschaffen wurde, so gute wie keine zusammenhängende Auflistung vorhanden
ist. Dieser Umstand macht die zahlreichen Beilagen von Frhr.v.Plotho zu
einer nicht unbedeutenden Quelle zur Zusammensetzung des Offizierskorps
der Befreiungskriege und dies namentlich auch deswegen, weil die Beilagen
auch Ränge und Funktionen aus der Gruppe der Subalternoffiziere und
nicht nur aus der Gruppe der Generäle nennen.
Indes werden die Offiziere in sehr unterschiedlichen Zusamenhängen
erwähnt, was der Verschiedenartigkeit der Beilagen anzulasten ist,
aber nicht unbedingt als Nachteil gewertet werden muß. Mal sind es
Truppenaufstellungen an bestimmten Stichtagen, mal Schlachtordnungspläne,
dann wieder Listen von blessierten (verwundeten), gebliebenen (gefallenen)
oder in Gefangenschaft geratenen Offizieren, schließlich auch
Tagebuchaufzeichnungen verschiedener Offiziere über Belagerungen und
Verteidigungen, in denen Dispositionen (Tagesbefehle) abgedruckt werden,
in denen andere Offiziere erwähnt und sogar in ihrem Verhalten beurteilt
werden. Hieraus kann man auch sehr ausführlich den Belagerungsalltag
der Offiziere ersehen und welche Aufgaben ihnen im Einzelnen übertragen
wurden.
Neben preußischen Offizieren werden auch einige mecklenburgische,
hessische und andere deutsche Truppenteile und Militärs benannt, die
wir jedoch von der Indexierung ausgeschlossen haben, da es hier lediglich
um preußische Offiziere gehen soll.
In der Regel fehlen die Vornamen, selten aber sind sie angeführt
(nur in den - allerdings recht umfangreichen - Gefallenenaufstellungen
und Verwundetenlisten des dritten Bandes).
Insgesamt wurden 3.992 Einzelnennungen aufgenommen, 1.081 stammen aus
Band I., 1.608 aus dem zweiten Band und 1.317 kamen im dritten Band vor.
Ein mehrfach gleichlautender Eintrag bedeutet, daß es ebensoviele
Vorkommen gibt, jedoch nicht notwendigerweise von ein und derselben Person.
Quellen für seine Darstellungen über das "Kriegstheater" 1913-1815
fügte Frhr.v.Plotho übrigens nicht an, so daß eine Nachprüfbarkeit
des Gesagten nur schwerlich möglich ist. Zu seiner Quellenbeschaffung
bemerkte er in einem Vorwort zum ersten Band:
-
".. und erst jenseits unseres Lebens entsteht die Geschichte. An ihr würde
ich einen Raub begehen, wollte ich die Materialien ungenutzt vermodern
lassen, die ich mit unsäglicher Mühe aus den Händen einzelner
gütevoller Freunde gesammelt habe."
Wir dürfen indes annehmen, daß Frhr.v.Plotho, der sich durch
so große Detailtreue auszeichnet, keine unglaubwürdigen Nachrichten
verbreitet hat und man daher namentlich seine Anlagen als meist einwandfrei
klassifizieren darf. Und man darf ihm als Forscher durchaus auch jetzt
noch dankbar sein, daß er die vielen Beilagen in der Tat nicht hat
"vermodern" lassen.
Bei den Adelsnamen allerdings sind infolge der großen Masse an
Nennungen mehrere Fehler offenkundig, da etliche Namen ohne das Adelszeichen
geschrieben wurden, das ihnen eigentlich zugestanden hätte (Lübtow,
Krauthof im ersten Band). Wieder andere Namen wurden entstellt bzw. in
damals üblicher Schreibweise (Knakfus statt Knackfuß, Brokhausen
statt Brockhausen, Sak statt Sack, Kamke statt Kameke, Welzien statt Weltzien,
v.Oelsnitz statt v.der Oelsnitz, v.Schulenburg statt v.der Schulenburg,
Kökritz statt Köckritz, Benkendorf-Hindenburg statt v.Beneckendorf
u.v.Hindenburg, etc.) aufgeführt.
Zum Teil kommen dieselben Namen auch in zwei Versionen vor (falsch Haxhausen
in Band II., und richtig Haxthausen in Band III.) Und endlich tauchen mit
dem Adelszeichen "v." Personen auf, bei denen überhaupt fraglich ist,
ob sie wirklich adelig waren (von Gammert, von Mumme, von Bonicke). Wir
nennen daher auch die als nichtadelig erscheinenden Offiziere, so wie Sie
Frhr.v.Plotho nennt, da man sich auf seine Angaben betr. die Schreibweise
der Namen sowie die Adelseigenschaft nicht verlassen kann. Diese sind also
vorsichtig zu behandeln.
Der Verfasser der vier Bände, der zuletzt als Obristleutnant verstarb,
beschäftigte sich vor allem mit Kriegsdarstellungen und mit dem russsichen
Militär. Er hat außerdem folgende Bücher geschrieben:
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Carl v.Plotho: Über die Entstehung, die Fortschritte und die gegenwärtige
Verfassung der Russischen Armee, doch insbesondere von der Infanterie.
Geschrieben im Juny 1810, Berlin 1811
-
Carl v.Plotho: Tagebuch während des Krieges zwischen Rußland
und Preußen einerseits und Frankreich andrerseits in den Jahren 1806
und 1807. Geschrieben von Carl v.Plotho, Königlich-Preußischem
Premier-Capitaine im Leib-Infanterie-Regiment, Ritter des Ordens für´s
Verdienst, des Kaiserlich-Russischen St. Annen-Ordens zweiter und des St.
Wladimir-Ordens der vierten Klasse. Mit 2 illuminirten Plänen, Berlin
1811
-
Carl v.Plotho: Die Kosaken, oder Geschichte derselben von ihrem Ursprunge
bis auf die Gegenwart mit einer Schilderung ihrer Verfassung und ihrer
Wohnplätze. Von Carl von Plotho, Königlich-Preußischem
Premier-Capitain im Leib-Infanterie-Regiment, Ritter des Verdienst-Ordens,
des Kaiserl. Russischen St. Annen-Ordens der zweiten Klasse, und des St.
Wladimir-Ordens der vierten Klasse, Berlin 1811
Nicht zuletzt möchten wir uns an dieser Stelle noch vielmals bedanken
bei Erich-Christoph Edler Herr u. Frhr.v.Plotho aus München, der freundlicherweise
auf die genannte Quelle aufmerksam gemacht hat.
Indexiert wurden von uns aus seinen drei Bänden (der vierte lag
uns nicht vor) die folgenden Abschnitte (die anderen enthalten so gut wie
keine für unsere Fragestellung relevanten Auskünfte):
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Nachweisung des kaiserlich-französischen und verbündeten Kriegsheeres,
wei solches am 23ten Juny 1812 über die Memel in Rußland eingerückt
ist.
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Die Eintheilung des königl. preuß. Kriegsheeres am 1ten April
1813.
-
Die Aufstellung und Eintheilung des preußischen Kriegsheeres am 1ten
Mai 1813.
-
Die Liste des Verlustes der Oberschlesischen Brigade in der Schlacht von
Groß Görschen.
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Schlachtordnung des verbündeten Kaiserlich-Russischen und Königlich-Preußischen
Kriegsheeres in der Schacht von Bautzen am 20ten May 1813.
-
Namentliches Verzeichniß der gebliebenen Officiere, in: Die Liste
des Verlustes des Corps des Gen.-Lieut. v.York den 19ten, 20ten und 21ten
May 1813 im Gefecht bei Weissig und in der Schlacht von Bautzen.
-
Stärke der Infanterie der Königl. Preuß- Hauptarmee am
1.Juny 1813 im Lager bei Schweidnitz, und die befohlne neue Eintheilung
der Armee.
-
Die Aufstellung der Vorposten, und Verlegung des verbündeten russsich-preußischen
Kriegsheeres in enge Kantonirungen zufolge des Waffenstillstandes den 5ten
Juny 1813
-
Nachweisung wie die Reserve-Bataillons in Reserve-Infanterie-Regimenter
zusammengesetzt werden sollen den 1ten July 1813
-
Schlachtordnung des verbündeten kaiserlich-russsichen und königlich-preußischen
Kriegsheeres in der Schlacht von Groß Görschen den 2ten May
1813.
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Übersicht der Preußischen Streitkräfte am 10ten August
1813.
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Der linke Flügel oder das Preußische 2te Armee-Corps, in: Eintheilung
des böhmischen Hauptheeres am 10ten August 1813.
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Übersicht und Eintheilung des verbündeten Schlesischen Kriegsheeres
am 10ten August 1813.
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Die Übersicht der Eintheilung und Stärke der verbündeten
Nord-Armee am 10ten August 1813.
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Die verbündeten Kriegsheere belagern mit den nachfolgenden Streitkräften
die Festungen 1813.
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Ordre de Bataille der Avantgarde unter dem Gen.-Maj. v.Ziethen August 1813.
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Ordere de Bataille der Brigaden des 2ten Preußischen Armeecorps unter
dem Commando des Gen.-Lieut. v.Kleist 1813.
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Nachweisung des Verlustes den Getödteten, Verwundeten und Vermißten
des Königlich-Preußischen 3ten Armee-Corps, in den Gefechten
bei Möllen, Nusdorf, Willmersdorf, Wittstock und Groß-Beeren
am 21ten, 22ten und 23ten August 1813.
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Verlust des 1ten Preußischen Armee-Corps des G.L. v.York in dem Gefechte
bei Wartenburg am 2ten October 1813.
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Verlust des 1ten Preußischen Armee-Corps des G.L. v.York in der Schlacht
bei Möckern am 16ten October 1813.
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Schlachtordnung des 1ten Armee-Corps am 14ten November 1813 bei seiner
Ankunft am Rhein.
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Übersicht des schlesischen Kriegsheeres des preußischen Feldmarschalls
v.Blücher den 1ten Januar 1814.
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Die Nord-Armee unter dem Oberbefehl des Kronprinzen von Schweden und dem
Herzoge von Weimar 1814.
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Das 4te Preußische Armeecorps des Generals der Infanterie, Grafen
v.Tauenzien, in: Eintheilung der Reserve-Armeen 1814.
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Das Preußisch-Westfälische Reserve-Corps des G.L. Prinzen Ludwig
v.Hessen-Homburg, in: Eintheilung der Reserve-Armeen 1814.
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Eintheilung des 1ten Preußischen Armee-Corps des Generals der Infanterie
v.York in Chalons am 16ten Februar 1814.
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Eintheilung des 2ten Preußischen Armee-Corps am 24ten Februar 1814.
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Nachweisung der in der Schlacht bei Paris gebliebenen und verwundeten Officiere
der Königl. Preuß. Garde-Fuß-Brigade 1814.
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Namentliches Verzeichniß der während des Krieges in den Jahren
1813 und 1814 gebliebenen, verwundeten und gefangenen Offiziere des 1ten
Preußischen Armee-Corps.
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Tagebuch von der Belagerung der Festung Wittenberg 1814.
Einige Beispiele für die in der Quelle genannten Volleinträge,
damit man sich ein Bild von dem Material machen kann, welches einen erwartet:
A. Beispiel aus einer Formationsdarstellung:
(Übersicht über die preußischen Streitkräfte am
10ten August 1813)
Kommandirender General, der General der Kavallerie v.Blücher
Chef des Generalstabes der G.[eneral] M.[ajor] v.Gneisenau
Ober Quartirmeister der Obrist v.Müffling
Adjutanten der Obrist Graf v.der Goltz, die Capitains
v.Unruh, v.Brünneck ...
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Das 2te Armee-Corps kommandirt der G.[eneral] M.[ajor] v.Kleist
Chef des Generalstabes der Obrist v.Tippelskirch
Ober Quartirmeister der Obristlt[eut]n.[ant] v.Grollmann
Adjutanten der Maj.[or] v.Watzdorf, Maj. v.Hax[t]hausen,
Prem. Lieut. v.Voß ...
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Die Reserve-Kavallerie, Chef der G.[eneral] M.[ajor] v.Röder.
Generalstab der Cap[itän] v.Brandenstein und Prem.[ier]
Lieut.[nant] v.Dinther. Adjutanten die Rittmeister v.Cosel,
v.Winterfeldt
u.[nd] v.Glaser
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Brig.[ade]-Com[man]d.[eur] der Obrist v.Mutius
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4 Esq.[uadronen] des 7.Schlesischen Landwehr-Kavall.[erie]-Reg.[iments],
Com[man]d.[eur] Rittm.[eister] v.Schmidt
4 Esq.[uadronen] des 8.Schlesischen Landwehr-Kavall.[erie]-Reg.[iment],
Com[man]d.[eur] Rittm.[eister] v.Studnitz |
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B. Beispiel aus einer Gefallenenaufstellung:
(Verlust des 1ten Preußischen Armee-Corps ... am 2ten October
1813)
Gefecht bei Wartenburg am 2ten October 1813
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2. Die Blessirten Offiziere
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5. Schlesisches Landwehr-Inf.[anterie]-Reg.[iment]
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12. Der Sec.[onde]-Lieut.[ant] v.Schulter
13. Der Sec.[onde]-Lieut.[ant] v.Riedel
14. Der Cap.[itän] v.Gärtner |
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C. Beispiel aus einer Tagebuchaufzeichnung:
(Tagebuch von der Belagerung der Festung Wittenberg 1814/14)
"... suchte ich einen freiwilligen Offizier zu bekommen, und gab demselben
auf ... eine Rampe von Faschinen zu erbauen ... vermittelst welcher man
über die ... Sturmpfähle gelange ... Der Leutnant v.Pannewitz
übernahm
diese gefahrvolle Expedition mit 30 Mann. Ich gab ihm den Befehl, mit seiner
Mannschaft hinter der Rampe liegen zu bleiben, wenn dieselbe fertig sey,
und den Angriff auf die Festung zu erwarten. Dies ward pünktlich ausgeführt,
so wie auch die Rampe sehr gut gemacht; und der genannte Officier blieb
mit seinem Detachement auf dem Eise hinter der Rampe liegen ..."
Wittenberg, den 14ten November 1814
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v.Plauzen
Obrist und kommandirender Ingenieur-Offizier des 4ten Armee-Corps,
beauftragt mit der Leitung der Belagerung von Wittenberg |
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Online gestellt am 6.Mai 2001