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Auslandsdeutsche Offiziere 1618-1938

Nachweise auf Kurzlebensläufe und Bildnisse deutscher Militärs in der Welt

Begaben sich Deutsche in den verflossenen vier Jahrhunderten ins Ausland, so hatte dies sehr unterschiedliche Gründe. Soziale Not, europäischer Geist, Verdienstmöglichkeiten, politische Verfolgung oder einfach nur die Hoffnung auf "ein besseres Fortkommen" trieb viele Männer in die Welt hinaus. Einige von ihnen - und wohl die wenigsten - brachten es auch auf militärischem Gebiet zu großen Leistungen und Ehren. Sie kämpften im europäischen Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges als Söldner mal für diese, mal für jene Macht, kehrten anschließend wieder auf ihre Güter und in ihre deutsche Heimat zurück.

Andere kamen im 18.Jahrhundert als Führer von deutschen Truppen in Amerika zu Ehren. Im 19.Jahrhundert dann war die Auswanderung aber oftmals durch konträre politische Einstellungen bedingt und beinhaltete auch keine Rückkehr mehr aus dem Ausland. Hinwiederum im 20.Jahrhundert sind auslandsdeutsche Offiziere meist als Militärinstrukteure in der Welt temporär unterwegs gewesen, so in Argentinien, in der Türkei, in China oder Japan.

Aufgrund ihrer Tätigkeit im Ausland sind viele dieser Herren in der deutschen Literatur weniger bekannt und vielfach vergessen. Der ostpommersche Uradelige Kurt v.Borcke hat sie bereits 1938 einmal in Kurzbiographien gedruckt vorgestellt. Für sein Werk haben wir hier ein Register angefertigt. Auf Wunsch senden wir Ihnen gern die nötigen Quellennachweise zu, damit Sie sich von den Volleinträgen Reproduktionen aus einer deutschen Staatsbibliothek zusenden lassen können.

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