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Bibliographie zum deutschen Adel

Einleitung

"Bei der ungeheuren Menge von literarischen Erzeugnissen jeder Art, welche jährlich zu vielen Tausenden sich vermehrt, ist es dahin gekommen, daß man in der Literatur sozusagen den Wald vor Bäumen nicht sieht! Der Gelehrte muß ein Drittel der Zeit, die er nachher auf das Durchstudieren der ihm nötigen Werke wendet, vorher mühselig verbrauchen, um sich über diese Werke Nachweis zu verschaffen."

Dieser leidgeplagte Ruf eines Forschers, abgedruckt in der Zeitung für den deutschen Adel (1840-1844), stammt zwar aus dem Jahre 1840, er gilt aber bis zur heutigen Zeit. Denn trotz des multimedialen Zeitalters erscheinen so viele Bücher wie noch nie. Da sind zuverlässige Wegweiser zur Literatur eines speziellen Fachgebietes gesuchte Werke.

Was bietet die Bibliographie?

Sie erschließt - erstmals in diesem Umfang - Aufsätze aus vielen heute nur noch schwer ermittelbaren Periodika ebenso wie Zeitungsartikel und selbständig erschienene Werke von der Erfindung des Buchdrucks bis in die Gegenwart, nennt auch die jüngst erschienenen ersten CD-ROMs zum Thema "Deutscher Adel vom Mittelalter bis zur Jetztzeit". Ferner wurden alle relevanten Artikel aus sämtlichen Jahrgängen des Deutschen Adelsblattes für den Zeitraum 1833 bis 1999 per Autopsie aufgenommen! Nicht enthalten ist dagegen Literartur zu einzelnen Familien oder Personen des Adels.

Für wen ist die Bibliographie gedacht?

Sie wurde erstellt für alle, die sich in irgendweiner Weise mit dem deutschen Adel als Wissenschaftler, Studenten, Schüler oder Laien befassen. Deshalb sind sowohl Historiker, Sozial-, Staats- und Rechtswissenschaftler, als auch Genealogen, Seminar-, Staats- und Landesbibliotheken, Forschungsinstitutionen und Universitäten die Zielgruppe. Namentlich ist die Bibliographie auf die Bedürfnisse von Multiplikatoren des Bildungs- und Forschungswesens zugeschnitten. Einheitliche Literaturerfassung und umfangreiche Register ermöglichen einen effektiven Zugriff auf zum Teil nur an sehr entlegener Stelle veröffentlichte Literatur, die sonst nur unter immensem Zeitaufwand ermittelbar wäre. noch besser recherchierbar ist die Printversion, da in ihr zusätzlich Rergister mit Synonymen erarbeitet wurden.